Neurophysiologische und neuromotorische Entwicklungsförderung Koblenz – Gehirn-Körper-Balance:

Neurophysiologische und neuromotorische Entwicklungsförderung Koblenz – Gehirn-Körper-Balance:

Ist Ihr Kind unkonzentriert, übersensibel oder leicht reizbar? ADHS- Therapie – Gehirn-Körper-Balance – Neurophysiologische Entwicklungsverzögerungen in Koblenz
Ihr Kind hat die Diagnose ADHS und Sie kommen mit den herkömmlichen Therapien nicht weiter? Dann könnte die Neurophysiologischen Entwicklungsförderung/Therapie eine Lösung sein.

Verhaltensauffälligkeiten und Defizite bei Kindern können zahlreiche Ursachen haben. Die Gehirn-Körper-Balance-Therapie setzt ganz am Anfang an, nämlich bei den frühkindlichen Reflexen. Diese Reflexe werden im Mutterleib entwickelt und sind ausgesprochen wichtig für das Baby, die Geburt aktiv mitzugestalten. Zu den bekanntesten gehört der Moro-Reflex, ein Schreckreflex, der dafür sorgt, dass das Baby nach der Geburt seinen ersten Schrei tut.

In der Regel bilden sich diese Reflexe in den ersten Lebensmonaten zurück, denn sie werden nicht mehr gebraucht.
Allerdings gibt es Gründe, warum diese Rückbildung nicht, oder nur unvollständig vor sich geht. Kaiserschnitte, Sturzgeburten oder Stress in der Schwangerschaft können aus dem nützlichen Reflex ein hemmendes und störendes Element im Leben eines Kindes machen. Denn die Reflexe wirken in vielen Situationen weiter und sorgen für zahlreiche Symptome, die der ganzen Familie das Leben schwer machen. Wird der Moro-Reflex zum Beispiel nicht zurückgebildet, kommt es immer wieder zu scheinbar unangemessenen Schreckreaktionen – die Sensibilität aller Sinne ist und bleibt enorm gesteigert, das Kind wirkt überempfindlich und übersensibel. Dadurch ist eine „angemessene“ Verarbeitung der Reize nicht möglich und es kommt zu Auffälligkeiten aller Art. Die bekannteste ist ADHS.

 

 

Neurophysiologische Entwicklungsverzögerungen, RIT-Reflexintegration

 

Die neurophysiologische und neuromotorische Entwicklungsförderung Koblenz – Gehirn-Körper-Balance:

Kann Kinder mit spezifischen Lernschwierigkeiten, Verhaltensbesonderheiten, Ängstlichkeit oder Ungeschicklichkeit nachhaltig unterstützen, z. B. wenn in der Schule Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben, Rechnen oder im Sportunterricht auffallen:

  • die Hausaufgaben sich unendlich in die Länge ziehen oder verweigert werden
  • sich trotz häufigen Übens kein Erfolg einstellt
  • ein Kind schnell überfordert oder unruhig ist oder irgendwie abwesend wirkt
  • möglicherweise der Muskeltonus schlaff oder starr ist und es zu Haltungsproblemen kommt
  • das Konzentrationsvermögen beeinträchtigt ist
  • mit psychosomatischen Beschwerden reagiert wird
  • ein Kind sehr langsam ist, zu emotionalem Rückzug neigt oder aggressive Kontrollversuche unternimmt

Neurophysiologische Entwicklungsförderung Koblenz

Die Neurophysiologische Entwicklungsförderung befasst sich mit der Erfassung neurophysiologischer Ursachen von Lern-, Verhaltens- und Entwicklungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen.
Die Möglichkeit, hinter vielen Lern-, Bewegungs-, Verhaltens- und Wahrnehmungsauffälligkeiten neurophysiologische Reifestörungen in Gestalt fortbestehender frühkindlicher Reflexe zu entdecken, eröffnet ganz neue Chancen, Menschen zu unterstützen, indem an den Ursachen und nicht an den Symptomen angesetzt wird. In vielen Studien wurde dieser Zusammenhang bereits gründlich belegt.

Was sind neurophysiologische Entwicklungsverzögerungen?
Schon während der Schwangerschaft im Mutterleib bilden sich Reflexe, um die ersten Bewegungen des Kindes zu steuern. Diese Reflexe dienen dazu, das Überleben zu sichern und die Entwicklung des Kindes zu fördern. Während des ersten Lebensjahres werden diese Reflexe gehemmt und in das sich differenzierende Nervensystem aufgenommen. Die frühkindlichen Reflexe entwickeln sich schon während der pränatalen Phase und sind angeborene stereotype Bewegungsabläufe, die durch spezifische Reize (z. B. Lichteinfall, Lageveränderung) ausgelöst werden. Sie stehen in engem Zusammenhang mit der Wahrnehmungsentwicklung und bilden die Grundlage für nachfolgende, bewusst gesteuerte Fähigkeiten. Im Laufe des ersten Lebensjahres sollten die frühkindlichen Reflexe gehemmt und durch differenziertere Bewegungsmuster abgelöst werden. Geschieht dies nicht in ausreichendem Maße, können – je nach Restreaktionen – mehrere Funktionsgebiete betroffen sein, z. B. die grob- oder feinmotorische Koordination, die sensorische Wahrnehmung, die Kognition oder das Ausdrucksvermögen.

Besonders im ersten Lebensjahr muss die Muskelspannung aufgebaut werden, damit sich das Kind nach ca. 12 – 14 Monaten aufrichten, stehen und gehen kann. Genauso wichtig ist die Entwicklung der Grob- und Feinmotorik, sowie der Augen-, Zungen- und Lippenmuskulatur, denn damit hängt die Sprachentwicklung, Lese- und Schreibfähigkeit zusammen.

Die Reflexbewegungen bewirken auch die optimale Verknüpfung der Gehirnareale, damit deren Funktionen voll genützt werden können. Das sind z.B. Koordination der Motorik, Steuerung und Hemmung der Aktivität, Impulskontrolle, Konzentrationsfähigkeit und Ausdauer.

Im Laufe des ersten Lebensjahres werden diese automatischen Bewegungen „gehemmt“, und das Kind kann sich mehr und mehr willentlich bewegen. Bleiben jedoch Reflexe ganz oder zum Teil aktiv, kann das der Grund für Schul- und Verhaltensprobleme sein, die sich in den oben genannten Symptomen äußern.

Bleiben diese Reflexe aus unterschiedlichen Gründen unterschwellig aktiv, können sie in nicht unerheblichem Maße zu Lern-, Sprach- und Verhaltensauffälligkeiten führen. Das Gehirn sucht Umwege und kompensiert damit viele dieser Störungen. Diese Mechanismen können aber häufig in Zeiten mit erhöhten Anforderungen bzw. in Stresssituationen zusammenbrechen. Eine Entwicklungsverzögerung kann sich bei Kindern beim Eintritt in die Schule bemerkbar machen; bei Jugendlichen und Erwachsenen beim Übergang in die Berufswelt oder in Phasen einer Mehrfachbelastung.

Hinter der Therapie steht die Grunderkenntnis, dass einige frühkindliche oder vorgeburtliche Reflexe, die für Babys zum Überleben notwendig sind, in einer späteren Phase verschwinden müssen, damit sich eine normale Entwicklung vollziehen kann. Zum Beispiel der Moro-Reflex: Er hilft Neugeborenen, den ersten Atemzug außerhalb des Mutterleibes zu tun. Bleibt er bestehen, wird der Betroffene schreckhaft. In den ersten Monaten nach der Geburt übernimmt das Gehirn immer mehr das Kommando und macht einige Reflexe überflüssig, einige bestehen weiter, neue werden erlernt. Läuft dies bei einem Kind nicht wie vorgesehen ab, treten Beeinträchtigungen in Motorik, Koordination, Wahrnehmung, in der Haltung oder in den emotionalen, sozialen und kommunikativen Kompetenzen auf. Ursachen für diese Störungen in der Reizverarbeitung können schwierige Schwangerschafts- oder Geburtsverläufe oder postnatale Traumata sein.

Ablauf der neurophysiologischen Entwicklungsförderungs-Therapie in Koblenz

  • In einem ersten Anamnese-Gespräch mit den Eltern werden die Defizite und Blockaden aufgespürt. Darauf baut das Übungsprogramm auf, die Eltern werden intensiv mit den täglichen Übungen vertraut gemacht. Nach sechs bis acht Wochen werden die Erfolge überprüft, die Übungen dem jeweiligen Stand angepasst.

Für welche Kinder eignet sich die Therapie?
Die neurophysiologischen Entwicklungsförderung-Therapie ist für viele Symptome und Diagnosen geeignet und kann den Stresslevel des Kindes deutlich senken bei:

  • ADHS
  • Dyslexie, Dyskalkulie
  • Wahrnehmungs- und Koordinationsstörungen
  • Ängste und Panikstörungen
  • Emotionale Anpassungsschwierigkeiten
  • Asperger-Syndrom

Stellen Sie als Eltern bei Ihrem Kind folgende Auffälligkeiten und Schwierigkeiten fest, dann sollten Sie über eine Therapie in Koblenz nachdenken:

  • Gleichgewichts- und motorische Probleme, zum Beispiel beim Radfahren oder Schwimmen lernen
  • Reiseübelkeit
  • Unruhe und Zappelei
  • Probleme beim Schreibenlernen, vor allem bei der Schreibschrift
  • Aggression
  • Überempfindlichkeit gegenüber emotionalen Anforderungen, Geräuschen oder Licht
  • Schlechte Hand-Augen-Koordination
  • Sprechprobleme

Unsere Kurse sind keine Leistung des Jugendamtes oder der gesetzlichen Krankenkassen und werden privat in Rechnung gestellt.

Weitere Informationen und Termine zum Erstgespräch bitte nur per Mail an: beratung.coaching.koblenz@gmail.com

 

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