Die Pubertät – ein Lebensabschnitt, der oft mit einem Achselzucken und dem Stoßseufzer „Das geht vorbei“ abgetan wird. Doch was, wenn wir diese Zeit nicht als bloße Durchgangsphase, sondern als Chance zur tieferen Verbindung mit unseren Kindern betrachten?
Mehr als nur Hormone: Die Pubertät als Entwicklungsfenster
Ja, die Hormone spielen verrückt. Aber die Pubertät ist so viel mehr als das. Es ist eine Zeit des Umbruchs, in der sich nicht nur der Körper, sondern auch das Gehirn neu organisiert. Jugendliche entwickeln ihre Identität, hinterfragen Autoritäten und suchen nach ihrem Platz in der Welt.
Die Herausforderungen sind real:
Stimmungsschwankungen:
Ein Moment himmelhochjauchzend, im nächsten zu Tode betrübt – die emotionale Achterbahnfahrt kann für Eltern und Jugendliche gleichermaßen anstrengend sein.
Konflikte:
Das Streben nach Unabhängigkeit führt oft zu Reibereien.
Risikoverhalten:
Das Streben nach Unabhängigkeit führt oft zu Reibereien.
Stress:
Durch die hormonellen Veränderungen, sind Jugendliche oft gestresster als Erwachsene.
Elterncoaching:
Ein Navigationssystem für stürmische Zeiten
In dieser turbulenten Phase kann Elterncoaching wie ein Navigationssystem wirken. Es hilft Eltern, die Landkarte der Pubertät neu zu lesen und ihre Kinder auf dieser Reise zu begleiten.
Was Elterncoaching bewirken kann:
Verständnis:
Ein tieferes Verständnis für die neurologischen und emotionalen Veränderungen in der Pubertät.
Kommunikation:
Werkzeuge für eine offene und wertschätzende Kommunikation.
Grenzen setzen:
Strategien, um klare und liebevolle Grenzen zu setzen.
Stressbewältigung:
Methoden, um den eigenen Stress zu reduzieren und gelassen zu bleiben.
Beziehungsstärkung:
Wege, um die Bindung zum Kind zu vertiefen und das Vertrauen zu stärken.
Die Vorteile im Überblick:
Stärkung der Eltern-Kind-Beziehung
Förderung der emotionalen Intelligenz des Kindes
Entwicklung von Resilienz und Selbstvertrauen
Verbesserung der familiären Atmosphäre
Gelassenheit für die Eltern
Elterncoaching bietet Vorteile wie verbesserte Kommunikation und stärkere Bindung in der Familie, die Entwicklung von Stressbewältigungs- und Konfliktlösungsstrategien, mehr Sicherheit und Gelassenheit in der Erziehung, die Stärkung des elterlichen Selbstvertrauens sowie die Identifizierung eigener Ressourcen und die Entwicklung individueller Lösungen für Herausforderungen wie Schul- oder Verhaltensprobleme.
Coaching-Pakete:
2 Stunden: Ein erster Einblick in die Familiendynamik und die Herausforderungen.
4 Stunden: Fokussierte Unterstützung bei akuten Problemen und die Entwicklung erster Lösungsansätze.
8 Stunden: Ein umfassendes Coaching-Programm zur nachhaltigen Veränderung der Familiendynamik, bei dem auch die eigene Kindheit der Eltern betrachtet wird.
Einladung zum Dialog:
Die Pubertät ist eine Zeit des Wandels – für Jugendliche und ihre Eltern. Nutzen wir diese Chance, um gemeinsam zu wachsen und eine starke, liebevolle Beziehung aufzubauen.
Alternativen bei ADHS umfassen nicht-medikamentöse Ansätze wie PEP, Gehirngerechtes Lernen, Achtsamkeit, Verhaltenstherapie, Ergotherapie und Bio- und Neurofeedback
Ein Überblick
Neben medikamentöser und verhaltenstherapeutischer Behandlung gibt es eine Reihe alternativer Ansätze, die bei ADHS/ADS-Symptomen unterstützend wirken können. Es ist wichtig zu betonen, dass die Wirksamkeit dieser Methoden variiert und vor der Anwendung immer ein Arzt konsultiert werden sollte.
1. Achtsamkeitstraining:
Prinzip: Achtsame Meditation fördert die Konzentration auf den gegenwärtigen Moment ohne Wertung.
Wirkung: Kann helfen, den Geist zu beruhigen und die exekutiven Funktionen (z. B. Planung, Organisation, Impulskontrolle) zu verbessern, die bei ADHS/ADS oft beeinträchtigt sind.
2. Marburger Konzentrationstraining (MKT) :
Prinzip: Kognitiv-verhaltenstherapeutisches Training, das auf verbaler Selbstinstruktion basiert.
Wirkung: Kinder lernen, Aufgaben schrittweise zu bearbeiten, indem sie ihre Handlungen laut begleiten. Ein Belohnungssystem und spielerische Übungen fördern die Konzentration und Feinmotorik. Zusatz: Elternarbeit ist ein wesentlicher Bestandteil.
3. Emotionsfokussierte Psychotherapie PEP (Prozessorientierte Energetische Psychologie)
Prinzip: Fokus auf die Wahrnehmung, Akzeptanz und Veränderung eigener Gefühle.
Wirkung: Begleitung bei der selbständigen Veränderung von Bewertungen und emotionalem Erleben.
4. Reflexintegration und frühkindliche Reflexe:
Prinzip: Zusammenhang zwischen persistierenden frühkindlichen Reflexen und ADHS/ADS-Symptomen.
Wirkung: Übungen zur Stärkung neuronaler Bahnen können helfen, Symptome wie Überempfindlichkeit und Unruhe zu reduzieren.
5. Biofeedback/Neurofeedback:
Prinzip: Training der Gehirnaktivität durch Rückmeldung über Gehirnströme.
Wirkung: Ziel ist, die Selbstregulation zu verbessern und ADHS/ADS-Symptome zu lindern. Die wissenschaftliche Evidenz ist noch begrenzt.
6. Bewegung :
Wirkung: Regelmäßige körperliche Aktivität, insbesondere Ausdauertraining, kann die Konzentration verbessern und ADHS/ADS-Symptome reduzieren.
7. Ernährung ADHS/ADS:
Oligoantigene Diät: Vermeidung von Nahrungsmitteln, die häufig Unverträglichkeiten auslösen.
Safran:
Kleine Studien deuten auf positive Effekte hin, aber weitere Forschung ist nötig.
Fischöl:
(Omega-3-Fettsäuren): Die Studienlage ist gemischt, aber Omega-3-Fettsäuren haben auch andere gesundheitliche Vorteile.
8. Geist-Körper-Übungen:
Yoga: Kann helfen, Kernsymptome wie Aufmerksamkeitsdefizit und Hyperaktivität zu reduzieren.
Meditation: Die Evidenz für die Wirksamkeit bei Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung ist begrenzt.
9. Ätherische Öle:
Beispiele: Lavendelöl, Vetivergras-Öl, Zedernholzöl, Zitrone oder Römische Kamile
Wirkung: Können beruhigend wirken und die Konzentration fördern.
10. Psychosoziale Interventionen:
Psychoedukation:
Aufklärung über Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung und seine Auswirkungen. Ziel der Psychoedukation ist es, ein Basisverständnis über ADHS zu vermitteln. Betroffene und Angehörige werden zu den ADHS-Themen umfassend informiert und beraten:
Hintergrund Wissen
Behandlungsmöglichkeiten und -Ziele
praktische Maßnahmen/Alltagstipps
Selbstwahrnehmung
Sozialkompetenztraining:
Verbesserung des Verhaltens in sozialen Situationen.
Kognitive Verhaltenstherapie (KVT):
Vermittlung von Problemlösungsstrategien und Selbstkontrolle. Die sogenannte kognitive Verhaltenstherapie – eine spezielle Form der Psychotherapie – vermittelt Problemlösungsstrategien, die eine bessere Selbstkontrolle des Verhaltens ermöglichen. Teilweise wird diese Therapieform mit einem Training der sozialen Fertigkeiten kombiniert. Eine Studie zur Wirksamkeit eines multimodalen Therapiekonzepts konnte zeigen, dass die Verhaltenstherapie aggressives Verhalten wirkungsvoll vermindert und sich positiv auf die sozialen Kompetenzen auswirkt.
Wichtiger Hinweis:
Konsultieren Sie immer einen Arzt, bevor Sie eine alternative Behandlung beginnen.
Alternative Methoden sollten in der Regel ergänzend zu einer evidenzbasierten Therapie eingesetzt werden.
Alternative ADHS-Behandlungen umfassen Lebensstiländerungen wie Regelmäßige Bewegung (Yoga, Aerobic), Ernährungsumstellung (Omega-3-Fettsäuren, Zinksupplementierung), Entspannungstechniken (Meditation, Achtsamkeit), Körpertherapien (PEP, Neurofeedback, Akupunktur, TCM, Ergotherapie), Pflanzliche Mittel (Passionsblume, Hafer) und Psychosoziale Ansätze wie Trainings (soziale Kompetenzen, Selbstmanagement), oft als ergänzende oder nicht-medikamentöse Wege zur Symptomlinderung.
Hilfe bei ADHS für Kinder und Jugendliche umfasst einen multimodalen Ansatz, der Psychotherapie (bes. Verhaltenstherapie inkl. PEP), Psychoedukation (Aufklärung über ADHS), soziales Kompetenztraining sowie Ergotherapie und Medikamente (z.B. Methylphenidat) kombiniert, wobei die ganze Familie einbezogen wird, um Struktur, Selbstregulation und soziale Fähigkeiten zu fördern. Ergänzend helfen Sport, klare Regeln und positive Verstärkung im Alltag.
Hilfe bei ADHS / ADS – Chancen ergreifen- Sie haben ein Kind, dass seine starken, schnell wechselnden Impulse auslebt, im hohen Maße Konzentrationsschwächen zeigt und überall „aneckt“, zeitweise sogar ausgeschlossen wird? Ihnen als Eltern geht so langsam die Luft aus?
Gerade Kinder und Jugendliche, deren weitere Entwicklung durch das Handicap ADS/ADHS oft nachhaltig gestört wird, benötigen eine professionelle Hilfestellung. Im Gegensatz zu Erkrankungen Erwachsener führt die psychische Störung der Kinder zu einer schweren und nachhaltigen Störung wesentlicher Entwicklungs- und Reifungsprozesse. Mit einem lösungsorientierten Ansatz können im Allgemeinen schnell erste Erfolge erzielt werden, auf denen Ihr Kind weitere Entwicklung aufbauen kann. Seien Sie überrascht, wenn Ihrem Kind, aufgrund unserer Arbeit, das gesamtes Potenzial zur Verfügung steht.
Gemeinsam mit Ihnen möchten wir die Strukturen in den unterschiedlichen Lebens-Systemen wie Familie, Schule, Freizeit… in denen Ihr Kind(er) lebt, erfassen. Wir klären Fragen wie:
Was können Sie als Elternteil dazu tun, um sich zu entlasten? (Elterntraining)
Wie können Sie dem besonderen Verhalten Ihres Kindes wirkungsvoller gegenübertreten? (Kommunikation mit Kindern und Jugendlichen)
Was hat Ihr Kind bisher erlebt, dass es nicht verarbeiten kann, und evtl. Mitursache für sein Verhalten ist? (Blockaden Lösung)
Was muss sich verändern, damit sich Ihr Kind verändern kann? (Ressourcen Training)
Wie können Sie die Zusammenarbeit mit dem Kindergarten/der Schule verbessern? (Schule – Eltern-Training)
Was lernt man im ADHS / ADS Coaching?
Erwachsene:
AD(H)S neurobiologisch verstehen/ Aufklärung und Psychoedukation
Die eigenen Stärken entdecken und die Vorteile von ADHS nutzen
Erfolgsstrategien bei ADHS
Selbstinstruktion
Grundlagen für erfolgreiches Zeitmanagement
Aufgaben und Termine übersichtlich verwalten
Den Tag sinnvoll einteilen
Weg von Chaosgewohnheiten hin zu Ordnungsgewohnheiten
Strukturen und Prozesse für Ordnung und innere Zufriedenheit
Basis schaffen für Konzentration, Fokussierung und Erfolg
Anfangen statt Aufschieben
Selbstregulation der bessere Impulskontrolle
Bifokal-multisensorische Interventionstechniken- PEP
Kinder und Jugendliche können noch zusätzlich:
Verhaltenstherapie
Kognitive Verhaltenstherapie
Neurofeedback Training
Biofeedback
Bifokal-multisensorische Interventionstechniken- PEP
Einen wirkungsvollen Weg, um Prüfungsangst nachhaltig zu besiegen
Lerntraining
Selbstwerttraining
Soziale Kompetenzen erwerben
Prüfungssituationen souverän meistern
Gehirn gerechtes Lernen
Training emotionaler Kompetenzen
Gefühle wahrnehmen und benennen
Zutrauen in eigenes Können
Verbesserung der Interaktion zwischen Eltern und Kind