Lerntherapie ist eine pädagogisch-psychologische Förderung und erfolgt nach einer eingehenden psychologischen Diagnostik. Sie schafft die notwendigen psychischen Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen und behandelt die individuellen Lernschwierigkeiten eines Kindes. Eine Lerntherapie berücksichtigt auch sonstige psychische, emotionale sowie soziale Probleme des Kindes und richtet sich nicht nach dem aktuellen Schulstoff. Nachhilfe hingegen arbeitet Schulstoff auf, füllt Wissenslücken und bereitet gezielt auf Prüfungen vor.
Wenn Sie den Eindruck haben, dass die fachliche Kompetenz oder Förderung Ihres Kindes nicht ausschlaggebend für seine Noten ist, greift die „klassische Nachhilfe“ zu kurz. Wie ist das zu erklären? Lerndefizite oder Lernstörungen wie LRS, Dyskalkulie oder ADHS/ADS münden oft in einen Misserfolgszirkel, verbunden mit schulischem Leistungsabfall, Stress und Ängsten. Einer der wichtigsten Lösungsansätze liegt in der Veränderung der persönlichen Einstellung und Wahrnehmung der Betroffenen.
Viele Kinder haben Schulprobleme. Häufige Anzeichen sind Lustlosigkeit, Motivationsprobleme, mangelnde Konzentration und Selbstwert
Unterschiede zwischen Nachhilfe und Lerntherapie
Wenn die Noten auch bei regelmäßigem Üben und Stress mit den Hausaufgaben nicht besser werden, wird es höchste Zeit für kompetente Hilfe. Psychologisch-pädagogisches Lerntraining bringt die Freude am Lernen zurück. Mit modernen Methoden und viel Spaß sorgen wir dafür, dass sich Kinder, Jugendliche und Eltern wieder gemeinsam über Lernerfolge freuen können.
Das Gefühl Lernschwierigkeiten und Prüfungssituationen hilflos ausgesetzt zu sein, ist nicht nur bei rechen-, lese- bzw. schreibschwachen Kindern häufiger zu beobachten. Es geht vielmerh um die emotionalen Schwierigkeiten. Ob im schulischen Alltag, in Prüfungen oder bei Lern- und Verhaltensauffälligkeiten, zu jedem Bereich gibt es bewährte Mentaltechniken für mehr Leistung, Gesundheit und Lebensfreude. Indem die Kinder frühzeitig lernen sich gezielt mental zu stärken, ausdauernd zu konzentrieren, bei Stress sich auf „Knopfdruck“ zu entspannen oder sich selbst zu aktivieren bzw. zu motivieren(„Selbstmotivation“ und „Wenn dann Plan), entwickeln sie für die Bewältigung ihrer schulischen und beruflichen Herausforderungen eine stabile Basis.
Unsere psychologisch-pädagogisches Angebot bietet hierfür einen persönlich Rahmen.
Schulphobie– Kinder leiden öfter unter Lernschwierigkeiten, die meist psychische Ursachen haben. Sie manifestieren sich auf unterschiedliche Weise: Blockaden, Merkschwierigkeiten, Unlust zum Lernen, mangelnde Konzentrationsfähigkeit, Wut und vieles mehr. Dieser psychische Druck erzeugt unterschiedliche Symptome, von leichten Lernschwierigkeiten bis hin zu Überforderung. Dabei tragen Kinder alle Potenziale in sich, sie müssen nur bewusst gemacht werden. Bei all diesen Ausprägungen von Lernschwierigkeiten hilft unser Training für Kinder und Jugendliche in Koblenz.
Wir sind kompetenter Ansprechpartner für Eltern, Kinder und Jugendliche, die sich wegen schulischen Schwierigkeiten oder Problemstellungen des Alltags an uns wenden. Wir zeigen hilfreiche Wege für Kinder und Jugendliche auf.
Sie wünschen sich für Ihr Kind Unterstützung, weil ….
Ängste und/oder Schlaflosigkeit den Alltag beeinträchtigen
Blackouts bei Prüfungen verstärkt auftreten
Lernblockaden und Schulängste den Alltag bestimmen
das Selbstvertrauen fehlt und der Selbstwert
Probleme mit der Konzentration gehäuft auftreten
ADHS/ADS diagnostiziert wurde und alternative Ansätze gesucht werden
sie/er ein helles Köpfchen ist und trotzdem schlechte Noten schreibt
Sie den Eindruck haben, ihr Kind steht sich selbst im Weg
vor einer Gruppe freisprechen möchte
ihr Kind Entspannung und mehr Achtsamkeit braucht
ihr Kind einfach unmotiviert in den Tag geht und sich nichts mehr zutraut
sich die Hausaufgabensituation zum täglichen Drama entwickelt
die Versetzung in die nächste Klasse bzw. weiterführende Schule gefährdet ist?
ihr Kind einfach unmotiviert in den Tag geht und sich nichts mehr zutraut
Aggressionen und Wutanfälle das Miteinander erschweren
schwierige familiäre Situationen wie Trennung, Todesfall eingetreten sind
Sie eine Alternative zur Nachhilfe suchen
Sie Ihrem Kind einfach die bestmögliche und vor allem nachhaltige Förderung zukommen lassen wollen
In einem Einzelcoaching von 6-8 Coaching -und Trainingsstunden schaffen wir hochwirksame, schnelle und dauerhafte Lösungen, um bei Ihren Kindern und Jugendlichen Potenziale zu entfalten. Die Kinder und Jugendlichen können durch das Coaching den für sich besten Weg beschreiten und wir nehmen Ihr Kind dabei so an, wie es tatsächlich ist – ohne Wenn und Aber.
Schulphobie: Wenn die Angst vor der Schule zur Belastung wird
Schulphobie ist ein ernstzunehmendes Problem, das viele Familien betrifft. Wenn Ihr Kind Angst, Furcht oder Stress empfindet, sobald es an die Schule denkt, sind Sie nicht allein.
Was versteht man unter Schulphobie?
Schulphobie beschreibt eine starke Angst vor dem Schulbesuch. Betroffene Kinder erleben oft intensive Angstzustände oder Panikattacken in schulbezogenen Situationen, sei es beim morgendlichen Aufbruch oder im Unterricht selbst. Während gelegentliche Nervosität vor Prüfungen oder nach Konflikten mit Freunden normal ist, kann eine ausgeprägte Schulphobie die schulische Entwicklung und das Wohlbefinden eines Kindes erheblich beeinträchtigen.
Schulphobie vs. Schulverweigerung: Wo liegt der Unterschied?
Obwohl die Begriffe oft synonym verwendet werden, gibt es Unterschiede:
Schulphobie: Bezeichnet die Angst vor der Schule an sich. Kinder können diese Angst haben, auch wenn sie die Schule besuchen.
Schulverweigerung: Beschreibt das häufige oder vollständige Fernbleiben vom Unterricht. Dies kann, muss aber nicht, durch Schulphobie verursacht sein.
Viele Eltern bevorzugen den Begriff „Schulvermeidung“, da „Verweigerung“ eine bewusste Entscheidung impliziert, während betroffene Kinder oft von ihren Ängsten überwältigt werden.
Symptome einer Schulphobie: Worauf Sie achten sollten
Schulphobie äußert sich nicht immer durch eine komplette Schulverweigerung. Achten Sie auf folgende Anzeichen:
Körperliche Symptome
Häufige Klagen über Kopf- oder Bauchschmerzen, Übelkeit
Panikattacken oder Atemnot bei schulbezogenen Themen
Zittern, Schwitzen oder Schwindelgefühle
Verhaltensauffälligkeiten
Weinen oder Wutanfälle am Morgen
Widerstand gegen das Aufstehen
Flehen, zu Hause bleiben zu dürfen
Häufige Besuche im Krankenzimmer
Fehlen von Unterrichtsstunden oder ganzen Schultagen
Aggressives Verhalten zu Hause oder in der Schule
Emotionale Anzeichen
Übermäßige Sorge um Sicherheit in der Schule oder Trennungsängste
Starke Angst bei Gesprächen über die Schule
Schlafstörungen vor Schultagen
Reizbarkeit oder Stimmungsschwankungen
Rückzug oder depressive Verstimmungen
Weitere Veränderungen
Probleme mit Hausaufgaben oder Desinteresse an Schulfächern
Verschlechterung der Noten
Schlafstörungen oder Albträume
Veränderungen im Essverhalten
Ursachen erkennen und handeln
Schulphobie kann durch schulische Probleme wie Mobbing oder Leistungsschwierigkeiten, aber auch durch private Probleme wie Trauerfälle oder Umzüge ausgelöst werden.
So können Sie helfen:
Sprechen Sie mit Ihrem Kind, um die Ursache der Angst zu verstehen
Entwickeln Sie gemeinsam Lösungsstrategien
Suchen Sie das Gespräch mit der Schule, um Unterstützung zu organisieren
ADHS Elterntraining – Lernen Sie, schwierige Alltagssituationen in der Familie erfolgreich zu meistern. Das ADHS-Elterntraining hilft Eltern bei typischen Erziehungsproblemen. Besonders geeignet Eltern und Großeltern für hyperaktive und impulsive Kinder – mit oder ohne ADHS-Diagnose.
In einem ADS-Elterntraining erfahren Eltern mehr über das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom mit und ohne Hyperaktivität und die damit verbundenen Besonderheiten. So können sie das oft schwierige Verhalten ihrer Kinder aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Diese neue Sichtweise führt zu einer veränderten Haltung gegenüber dem Kind. Das Kind spürt diese Veränderung und reagiert seinerseits positiv. Grenzen setzen, richtig kommunizieren und die Stärken der Kinder durch Ermutigung fördern sind weitere Meilensteine auf dem Weg zu einem harmonischeren Familienleben. Die Schulung der engsten Bezugspersonen des Kindes gilt als wesentlicher Baustein innerhalb der Therapie des Aufmerksamkeits-Defizit-Syndroms.
So sollen die Teilnehmer/innen in die Lage versetzt werden, alleine und auch nach Ende des Elterntrainings angemessene Erklärungen für auftretende Schwierigkeiten zu finden und zu einer guten Lösung zu kommen.
Das derzeitige Erziehungsverhalten, die Reaktionen des Kindes und mögliche Veränderungen im eigenen Verhalten werden in der Gruppe fortlaufend reflektiert. So kommt ein Umlernprozess in Gang, der anerkennt, was sich bewährt hat und den Blick für sinnvolle Ergänzungen oder Umstellungen in der Erziehung öffnet.
ADHS Eltern Training Koblenz
Problemlösung beim ADHS Elterntraining
Was läuft schief?
Sie erheben den aktuellen Zustand: Wo stehen Sie gerade?
Was können Sie tun?
Sie lernen den Teufelskreis kennen und zu durchbrechen.
Regeln
Sie lernen, auf die richtige Weise Regeln aufzustellen.
Wirkungsvolle Aufforderung
Sie lernen, gut mit Ihrem Kind zu kommunizieren.
Positive Konsequenzen
Sie lernen, auf das Gute zu achten und jedes Mal zu loben.
Natürliche Konsequenzen
Sie lernen, kompetent zu reagieren, wenn es nicht gut läuft.
Belohnungspläne – Token-System
Sie gehen spielerisch gegen hartnäckige Probleme vor.
Kommunikation mit Kindern und Jugendlichen bei ADHS
Klar und einfach, Ruhige, aber feste Stimme, Kurzes Feedback, Streit Regeln.
Kinder und Jugendliche mit ADHS können alles lernen, was ihnen plausibel, nachvollziehbar erklärt wurde und anwendungsbezogen ist – aber auch nur dann!
ADHS Elterntraining – Verhaltensorientiertes Elterntraining als Intervention wird immer wichtiger, wenn Ihr Kind an ADHS leidet, insbesondere bei kleinen Kindern und Familien mit einer kürzlich erfolgten Diagnose. Aber was ist Elterntraining?
Fühlen Sie sich verloren, wenn es um ADHS und die damit verbundenen Probleme und Sorgen geht?
Verhaltensintervention ist ein wichtiges Instrument zur Behandlung von ADHS-Symptomen, insbesondere bei Kindern. Beim ADHS-Eltern-Training geht es darum, das Verhalten von Kindern durch positive Verstärkung, Struktur und konsequente Disziplin zu verbessern. Eltern und Lehrer erlernen Fähigkeiten, um Kinder mit ADHS zu führen und sie in ihren Beziehungen und in der Schule zu unterstützen.
Lassen Sie uns untersuchen, was ein verhaltensorientiertes ADHS-Eltern-Training ist, und einen Blick auf einige Programme werfen, deren Wirksamkeit durch wissenschaftliche Studien bestätigt wurde.
ADHS Elterntraining
Das verhaltensorientierte ADHS-Eltern-Training, ist möglicherweise die am besten untersuchte psychosoziale Intervention und neben Medikamenten und schulischen Anpassungen und Interventionen eine der drei am besten evidenzbasierten Behandlungsmethoden für ADHS.
Das ADHS-Eltern-Training ist eine persönliche Therapie, die sich auf die Verbesserung der Qualität der Eltern-Kind-Beziehung und die Veränderung von Eltern-Kind-Interaktionsmustern konzentriert, um eine gesunde Familienbeziehung zu fördern.
Während der Sitzungen lernen die Eltern die Natur von ADHS kennen und erfahren, wie sie das Verhalten ihres Kindes durch Kommunikation und Spiele steuern können, die die Aufmerksamkeit wecken, Geduld fördern und die Konzentration steigern. Die Therapeuten beobachten die Interaktionen zwischen Eltern und Kind beim gemeinsamen Spielen und geben Feedback und Anleitung. Das ADHS-Eltern-Training vermittelt einen Problemlösungsprozess sowie Strategien und Werkzeuge, um Kindern bei der Bewältigung von Emotionen, Verhalten und Konflikten zu helfen. Zu den Ergebnissen gehören eine stärkere und belastbarere Familie sowie geringere Risikofaktoren für problematisches Verhalten.
Als Eltern haben Sie die ADHS Ihres Kindes nicht verursacht, aber Sie haben die Schlüsselrolle in der Hand, um Ihrem Kind zu helfen, besser zu werden. Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass Sie die ADHS Ihres Kindes behandeln, Ihre Beziehung zu ihm verbessern und die sozialen Fähigkeiten Ihres Kindes stärken können, indem Sie ein verhaltensorientiertes ADHS-Eltern-Training absolvieren. Sie können Fähigkeiten erlernen, die ein Leben lang halten, und vielleicht den Lebensweg Ihres Kindes ändern.
Je besser Sie über ADHS und die wirksamen Strategien und Hilfsmittel informiert sind, desto besser können Sie Ihre Sichtweise auf das herausfordernde Verhalten Ihres Kindes ändern und eine positivere Beziehung zu Ihrem Kind aufbauen. Ihre Gedanken und Ihr Bewusstsein in Bezug auf ADHS können das Verhalten Ihres Kindes, sein Leben und die Realität Ihrer Familie wirklich verändern.
Das ADHS Elterntraining wurde speziell für Eltern von Kindern mit ADHS entwickelt.
Das Ziel besteht darin, Sie zu informieren und Ihnen die Möglichkeit zu geben, gemeinsam mit Ihrem Kind die vielen Herausforderungen zu bewältigen, die ADHS mit sich bringt. Dazu werden Sie durch praktische, umsetzbare Strategien angeleitet, die das Leben aller Familienmitglieder verbessern. Sie entwickeln mehr Empathie und Verständnis für die Sichtweise Ihres Kindes und stärken mit den wirksamen Strategien Ihr Vertrauen in Ihre Erziehungsfähigkeiten.
Erfahren Sie, wie Sie das Selbstwertgefühl Ihres Kindes stärken, indem Sie sich auf die Förderung einer wachstumsorientierten Denkweise konzentrieren
Erfahren Sie, wie Sie gemeinsam und proaktiv an einer effektiven Problemlösung mit Ihrem Kind arbeiten können
Lernen Sie praktische Erziehungsstrategien kennen, die für den Erfolg mit Ihrem Kind entscheidend sind
Helfen Sie Ihrem Kind, über ADHS zu sprechen und es zu verstehen
Schaffen Sie verbesserte Familienroutinen und Beziehungen
Verstehen Sie die Bedeutung einer wirksamen Selbstpflege
Lernen Sie Probleme gemeinsam mit ihrem Kind lösen
Lernen Sie den eigenen Stress als Eltern zu reduzieren
Erfahren Sie, wie Sie Ihren Schlaf optimieren können
Erfahren Sie mehr über Medikamente/Behandlungen/Unterstützung
Setzen Sie sich erfolgreich für Ihr Kind in der Schule ein
Verbessern Sie Ihre Erziehungskompetenzen und Ihr Selbstvertrauen bei ADHS
Reduzieren Sie Stress, schaffen Sie ein ruhigeres Zuhause &
Steigern Sie Ihr Selbstvertrauen als Eltern
Schaffen Sie herzliche, verbundene Beziehungen
Erfahren Sie wie Sie das Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen ihrer Kinder stärken
Burnout Hilfe in Koblenz – Burn-out und Stress = Zeichen einer chronischen Überforderung
Der Krankheitsverlauf beim Burnout ist ein Aspekt vieler Forschungen. Einigkeit besteht jedoch in einem Punkt. Burn-out ist nämlich ein schleichender, langwieriger Prozess.
Sämtliche wissenschaftliche Betrachtungen beinhalten wesentliche Elemente von einem Burnout. Dazu gehören Enttäuschung und Resignation. Auch psychosomatische Auswirkungen, Erschöpfung und Rückzug sind solche Elemente.
Die folgenden Ausführungen konzentrieren sich auf 4 Phasen. Kernphasen, die somit ein Burnout kennzeichnen. Hierbei handelt es sich um Vorphasen und um reale Burnout Phasen. Reale Phasen sind die Phasen, die den tatsächlichen Ausbruch kennzeichnen.
80 Prozent der Deutschen fühlen sich gestresst. Jeder Dritte steht unter Dauerbelastung und jeder Fünfte bekommt die Folgen davon gesundheitlich zu spüren. Als zweithäufigste gesundheitliche Beeinträchtigung wird die chronische Erschöpfung genannt. Höchste Zeit etwas zu tun!
Stresskompetenztraining Koblenz
Burnout zeichnet sich durch Erschöpfung, innere Leere, Kraftlosigkeit und bilden eine Fülle von körperlichen Symptomen aus. Ein Burnout-Syndrom ist somit ein Zeichen einer chronischen Überforderung, die zu einer Krankheit führen kann.
Stress, Mobbing, Doppelbelastung, Beziehungskrise, nicht Nein sagen können, zu viel Verantwortung, zu hohe Erwartungen, Perfektionismus, fühle mich nicht anerkannt, fehlende Anerkennung
Behandlung von Burn-out – Stressmanagement- Stresskompetenz – Koblenz
Ist Ihre Energie erschöpft, kann das immense Auswirkungen auf Ihre Gesundheit haben, mit körperlichen, seelischen und sozialen Folgen. Dieser Zustand ist jedoch umkehrbar und kann mittels eines einzigartigen Stress-Behandlungskonzepts effektiv behandelt werden.
Durch die von uns und unseren Kollegen langjährig angewandte und erfolgsbewährte Kombination ausgesuchter Therapieverfahren und hocheffektiver Methoden, können Ihre individuellen Symptome auf mehreren Ebenen gleichzeitig behandelt werden. Therapie und Behandlungsdauer lassen sich dadurch optimieren und gleichzeitig minimieren.
Burnout Beratung und Hilfe bei Stress in unserer Praxis in Koblenz
Neurofeedback-Therapie bei Burnout in unserer Praxis in Koblenz
Burn-out – Symptome
Es gibt einen Unterschied zwischen Burnout und normalem Stress, aber manchmal ist es schwierig zu wissen, womit man es zu tun hat. Es kann erforderlich sein, einen Schritt zurückzutreten, um das Gesamtbild des eigenen Arbeitslebens zu betrachten. Wenn das Gefühl nur von kurzer Dauer ist oder an ein bestimmtes Projekt gebunden ist, ist es mit größerer Wahrscheinlichkeit Stress. Wenn man sich nie bereit fühlt, sich seinem Job oder seinen Mitarbeitern zu stellen, oder wenn man den Eindruck hat, dass Leistung unmöglich geworden ist, droht wahrscheinlich ein Burnout. Betroffene fühlen sich oft abgelehnt, berichten von erhöhter Müdigkeit und Erschöpfung, Motivationsschwierigkeiten, Konzentrationsstörungen, Überanstrengung und erhöhter Stresswahrnehmung. Sie klagen über Nervosität, innere Anspannung und Unruhe und sind nicht mehr in der Lage, ihre bisherige Leistung und Haltung zu erbringen oder zu erfüllen.
Burnout ist eine Reaktion auf chronischen Stress, die durch drei Dimensionen gekennzeichnet ist:
Erschöpfung, Depersonalisierung und geringe Selbstwirksamkeit:
Erschöpfung: Emotionale, mentale und physische Erschöpfung treten alle mit Burn-out auf.
Depersonalisierung: Anzeichen einer Depersonalisierung sind das Gefühl, von der Arbeit oder den Beziehungen losgelöst zu sein, Zynismus oder Sarkasmus sowie negative oder unangemessene Einstellungen gegenüber Kollegen und dem sozialen Umfeld.
Geringe Selbstwirksamkeit: Menschen mit geringer Selbstwirksamkeit hinterfragen möglicherweise ihren Sinn und Zweck
Burn-out ähnelt in seinen Symptomen einer beginnenden Depression und ist insbesondere durch erhöhten Stress gekennzeichnet. Neurofeedback unterstützt nicht nur den Abbau von Stress und Verspannungen, sondern hilft auch, Widerstand gegen weiteren Stress aufzubauen und die Fähigkeit zur Entspannung zu verbessern. Persönliche Stressfaktoren können identifiziert und individuell behandelt werden.
Born-out und Bewegung
Die Wissenschaft weiß heute ganz genau, was Bewegung im Gehirn bewirkt. Regelmäßiges Training setzt „Wohlfühlchemikalien“ (z. B. Endorphine, Neurotransmitter und Endocannabinoide) frei, die Symptome eines Bornouts oder Depression lindern können. Das Training reduziert auch Chemikalien des Immunsystems, die Depressionen verschlimmern können, während gleichzeitig die Körpertemperatur erhöht wird, was eine beruhigende Wirkung haben kann. Und mehrere Studien haben gezeigt, dass Bewegung Bornout und Depressionen lindert.
Wie lange dauert eine Burn-out-Behandlung im Durchschnitt?
Generell sind die Regenerationschancen bei Burnout sehr gut. Die Dauer der Therapie ist jedoch stark vom Schweregrad der Erkrankung abhängig. Im Einzelfall geht einer ambulanten eine stationäre Behandlung in einer psychischen Reha von 6-8 Wochen voran.
ADHS ist eine der bekanntesten psychischen Störungen des Kindes- und Jugendalters.
Die Hauptmerkmale einer Aufmerksamkeitsdefizithyperaktivitätsstörung liegen in einer geringen Aufmerksamkeitsspanne (z.B. Konzentrationsschwierigkeiten; Probleme, mit den Gedanken bei einer Aufgabe zu bleiben), übermäßiger Aktivität („Zappelphilipp“) und einer sehr hoch ausgeprägten Impulsivität (z.B. platzt mit eigenen Ideen und Gedanken heraus, unterbricht andere, wartet nicht bis er / sie an der Reihe ist). Diese Merkmale können aber auch ausbleiben, wenn das Kind beispielsweise etwas Spannendes erlebt oder aber die Situation klar strukturiert ist. Bei jüngeren Kindern steht vor allem die motorische Unruhe im Vordergrund, während bei älteren Kindern die Aufmerksamkeitsprobleme zentral sind. Durch ihr Verhalten erleben die betroffenen Kinder und Jugendliche oft Zurückweisung durch Gleichaltrige und Erwachsene. Zusätzlich haben viele Kinder und Jugendliche aufgrund ihrer Symptome Schwierigkeiten im Kindergarten oder in der Schule.
WIE ENTSTEHT ADHS?
Die Ursachen für das Entstehen einer ADHS sind vielfältig. Eine biologische sowie psychologische Vulnerabilität kann ein Grund dafür sein, dass es zur Erkrankung kommt. Im Zusammenspiel mit der sozialen Umwelt entwickeln sich infolgedessen ADHS Symptome.
Die biologische Vulnerabilität wird bedingt durch eine mangelnde Aufmerksamkeitskontrolle und -steuerung sowie verminderte kognitive Kontrollmechanismen und Störungen der Informations- und Signalübertragung. Die biologischen Faktoren tragen zur Entstehung bei, sind aber nicht alleinige Ursache der ADHS-Symptomatik.
Durch eine negative Interpretation der mit der Symptomatik einhergehenden Verhaltensweisen durch das soziale Umfeld können psychische Folgen in Form von Kompetenz- und Performanzdefiziten entstehen.
WELCHE THERAPIEMÖGLICHKEITEN GIBT ES?
ADHS ist mit Hilfe von verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten gut therapierbar und führt zu einer Verminderung des Leidensdrucks bei Betroffenen. Die Wirksamkeit von Psychotherapie ist wissenschaftlich bestätigt.
In der Verhaltenstherapie gibt es z.B. die kognitive Therapie, in der es um die Bearbeitung von ungünstigen Gedankenmustern und einem Hinterfragen von automatisch auftretenden Gedanken geht (Selbstabwertung, fehlende Motivation). Die Bewertung und Interpretation von bestimmten Situationen (z.B. Anforderungen der sozialen Umwelt) wird hierbei verändert.
In Form von Anleitung zum Selbstmanagement können durch spezielle Bewältigungsstrategien Alltagsschwierigkeiten verbessert werden. Die Vermittlung von Fertigkeiten zur erhöhten Selbststeuerung und -kontrolle sowie einer gezielteren Planung und Durchführung von Aktivitäten sollen die Tagesstrukturierung im privaten und beruflichen Alltag erleichtern. Zudem können Aufmerksamkeit und Konzentration durch gezielte Übungen verbessert werden.
ADHS Hilfe Koblenz:
Therapie
Die Behandlung von ADHS setzt sich aus drei wesentlichen Bausteinen zusammen:
Psychoedukation: Das bedeutet, dass der Patient umfassend über das Krankheitsbild informiert und beraten wird. Denn je besser man über ADHS Bescheid weiß, desto einfach wird es, damit im Alltag umzugehen.
Psychotherapie und Verhaltenstherapie: In Einzel- oder Gruppenstunden sollen Denk- und Verhaltensmuster nachhaltig verändert werden. Ziel ist es, dem Patienten die Fähigkeiten zu vermitteln, dass er seine Alltagsprobleme bewältigen kann.
Zum Einsatz Kommende Methoden und Verfahren
Marburger Konzentrationstraining
PEP Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie
Biofeedback
Neurofeedback
Konzentrations- und Entspannungstrainings
Kompetenztraining
Selbstwerttraining
Achtsamkeit
Verhaltenstherapie
Heilpädagogische-Verfahren
Elternberatung und-training
Wir beraten sie gerne darüber welche Maßnahmen und therapeutischen Interventionen bei ihnen oder ihrem Kind sinnvoll sein könnten.
Psychische Probleme – Der Chef der Barmer-Krankenkasse warnt: Die Zahl der Menschen wird weiter steigen, die von Depressionen, Angststörungen oder Panikattacken betroffen sind. Besonders die neuen Zahlen zu Studenten sind alarmierend.
Junge Menschen leiden immer öfter an psychischen Erkrankungen. Zu dem Schluss kommt eine neue Untersuchung der Barmer Ersatzkasse. Demnach leidet jeder Vierte im Alter zwischen 18 und 25 Jahren an psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen oder Panikattacken. „Allein in den Jahren 2005 bis 2016 ist die Zahl der betroffenen 18- bis 25-Jährigen in Deutschland über alle Diagnosen hinweg um 38 Prozent von rund 1,4 Millionen auf insgesamt 1,9 Millionen gestiegen“, sagte der Barmer-Vorstandsvorsitzende Christoph Straub.
Psychische Probleme
Im Jahre 2016 seien damit 25,8 Prozent aller jungen Erwachsenen von solchen Erkrankungen betroffen gewesen. Eine Depression haben die Mediziner laut dem „Arzt-Report“ der Kasse in 557.000 Fällen diagnostiziert. Bereinigt um demografische Effekte habe die Zahl der darunter leidenden jungen Erwachsenen damit seit 2005 um 76 Prozent zugenommen. Damals sei in der Altersgruppe lediglich bei 320.000 Personen eine Depression erkannt worden. Straub rechnet mit einer weiteren Zunahme des Krankheitsbildes. „Es ist davon auszugehen, dass sich die Anzahl der psychisch Erkrankten noch deutlich vergrößern wird.“
„Mehr Zeit- und Leistungsdruck“
Auch unter Studenten, die bisher eher als „gesunde“ Gruppe galten, seien Erkrankungen der Psyche ein großes Thema geworden. 477.000 Studenten litten daran, umgerechnet sei das etwa jeder sechste Studierende . „Gerade bei den angehenden Akademikern steigen Zeit- und Leistungsdruck kontinuierlich, hinzu kommen finanzielle Sorgen und Zukunftsängste“, diagnostizierte der Mediziner Straub.
Psychische Probleme
Ältere Studierende seien besonders gefährdet. Mit zunehmendem Alter steige das Risiko für eine Depression deutlich. Auffällig ist auch der Vergleich zwischen Studenten und andern jungen Leuten: Im 18. Lebensjahr werde unter 1,4 Prozent der Studierenden erstmals eine Depression festgestellt, in der Gruppe der Nicht-Studierenden sei der Wert mit 3,2 Prozent mehr alles doppelt so hoch. Gut zehn Jahre später hat sich das Bild verkehrt: Dann liegt der Anteil der Studierenden bei 3,9 Prozent und der übrigen bei 2,7 Prozent.
Vor allem mehr niedrigschwellige Angebote auch der Krankenkasse könnten helfen, psychische Erkrankungen von vornherein zu verhindern, sagte Straub. Häufig mieden Betroffene aus Scham den Gang zum Arzt. „Ein großes Potential sehen wir daher in Online-Angeboten, vor allem, wenn sie anonym sind und den Nutzungsgewohnheiten der Generation Smartphone entgegenkommen“, sagte der Chef der zweitgrößten deutschen Krankenkasse. „Hausärzte als Lotsen“
So biete die Barmer als erste Kasse ein Online-Training an, mit dem nachweislich Depressionen erfolgreich verhindert werden könnten. Damit könne auch die überproportionale Inanspruchnahme begrenzter psychotherapeutischer Plätze bei nur ,leichten‘ Problemen reduziert werden, um so Platz zu schaffen für Betroffene, die dringender Unterstützung brauchen. „Nicht bei jeder schlechten Phase benötigt man gleich einen Psychotherapeuten“, sagte Straub.