Was bedeutet PEP „Klopfen mit System“?
Klopfen mit System bedeutet, dass das selbstständige Klopfen von verschiedenen Punkten und die systemische Therapie gemeinsam Anwendung finden.
Wie in der systemischen Therapie beginnt auch beim PEP „Klopfen mit System“ alles mit einem ausführlichen Gespräch in dem Sie Ihre Situation und die dazugehörigen Gefühle beschreiben. Anschließend erarbeiten der Therapeut gemeinsam mit ihnen, welches Ziel und welche Lösungswege passend sein könnten. Der Therapeut erforscht, was Sie daran hindert Ihr Ziel zu erreichen, welche Blockaden evtl. bestehen und wie diese gelöst können.
PEP – Klopfen bedeutet, dass Sie während der Therapie selbstständig mit Ihren Fingerkuppen bestimmte Punkte an Ihrer Hand, im Gesicht und an Ihrem Oberkörper beklopfen.
PEP beinhaltet 4 Bereiche:
1. Anleitung zum Klopfen der 16 Akupressurpunkte
2. Kognitions-Kongruenz-Test (KKT)
3. Stärkung der Selbstakzeptanz
4. Aktivierung von Ressourcen
Ziel ist es…
unangenehme undbelastende Denk-, Fühl- und Verhaltensmuster durch selbstständiges Klopfen von Akupunkturpunkten zu reduzieren, sich selbst in Stress- oder Angstsituationen zu regulieren
eigene einschränkende Überzeugungen zu hinterfragen (Glaubenssätze wie z.B. bei mir klappt es nie, ich bin immer Schuld, ich schaffe das nicht, das kann ich nicht, usw.)
Beziehungen zu verschiedenen Menschen richtig einzuschätzen und zu verbessern
eigene Verhaltensmuster zu verändern
Selbstwerträuber zu erkennen und eigene Leistungen in verschiedenen Bereichen zu fördern
Selbstakzeptanz und Selbstwertgefühl zu stärken
einen veränderten Umgang mit chronischen Schmerzen zu erlangen
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Burn-out ist nicht nur eine Folge stärkerer Arbeitsbelastung. Auch individuelle Merkmale der Persönlichkeit spielen eine Rolle. Von Ärzten wird es immer häufiger diagnostiziert.
Seit zwei Jahrzehnten grassiert eine gefährliche Epidemie in Deutschland, die fast schon das Ausmaß einer Pandemie angenommen hat. Die Krankheitserreger stammen größtenteils aus der Arbeitswelt. Stress, Hektik, Ungewissheit und Zukunftsangst sind die Auslöser der neuen Volksseuche Burnout. Berufstätige klagen darüber, ausgebrannt zu sein. Standesfunktionäre der Psychomedizin, Pharmazeutischen Industrie und leichtgläubige Journalisten beklagen eine angebliche Unterversorgung der psychotherapeutischen Infrastruktur. Deshalb sah sich der Staat veranlasst Unternehmen zu verpflichten, psychische Belastungsfaktoren zu ermitteln und Schutzmaßnahmen zu ergreifen.
Ein Burn-out ist schnell diagnostiziert
Eine Krankheit namens Burnout gibt es eigentlich nicht. Sie ist ein Synonym für Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung, für die im medizinischen Klassifizierungssystem der Code „Z73“ eingeführt wurde. Inzwischen werden nahezu alle Formen des seelischen Unwohlseins mit dem Etikett Burnout versehen. Im Laufe der letzten zehn Jahre gelangte Burnout in das Bewusstsein und Vokabular von Ärzten. Klagt ein Arztbesucher über Unwohlsein und Überforderung, schreibt der Hausarzt nur allzu schnell den Code „Z73“ auf die Krankmeldung. Parallel dazu stiegen die Verschreibungen an Psychopharmaka und blähten so die Krankenstatistik der Kassen mit Burnout-Erkrankungen auf.
Dieser Sachverhalt löst kritische Nachfragen aus. Inwieweit wirken individuelle Persönlichkeitsmerkmale, beispielsweise Angst oder Temperament, auf das seelische Befinden von Menschen? Es ist Vorsicht geboten, die Schuld an der Burnout-Inflation den Begleiterscheinungen der Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts zuschreiben zu wollen. Die familiäre Situation, das eigene Freizeitverhalten und die Lebensumstände unserer Epoche haben ebenso ihren Anteil am seelischen Wohlbefinden wie der mobbende Chef oder ungeduldige Kunden. Oft sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbst die Hauptverantwortlichen, deren Karrierestreben stärker antreibt als die Peitsche eines Sklavenhalters.
Wie funktioniert unser Gehirn am Besten beim Lernen? Erhalten Sie eine Bedienungsanleitung für das lernende Gehirn. Wir helfen euch Lernpotenziale zu wecken, schnellstmöglich Lernerfolge mit Lernstrategien und einer verbesserten Wahrnehmung zu unterstützen. Bewegung als gehirnaktivierende Elemente spielen dabei eine wesentliche Rolle. Visuelle, auditive und kinästhetische Wahrnehmung, Achtsamkeit für Lernprozesse, bewusstes und unbewusstes Lernen, neueste neurobiologischen Forschungsergebnisse bei Lernprozessen.
Das Marburger Konzentrationstraining in Kombination mit gehirngerechtem Lernen, erzielt bereits seit weit über 17 Jahren erstaunliche Erfolge bei Kindern mit ADS bzw. ADHS.
Eine besondere Eigenschaft des MKT ist der ganzheitliche Ansatz, durch den das Training nicht nur für Kinder mit ADS/ADHS hilfreich ist sondern eigentlich jedem Kind einen Nutzen bringt. Ziele beim MKT sind:
Training der Selbststeuerung
vernünftiger Umgang mit Fehlern
Verbesserung der Leistungsbereitschaft
Zutrauen in eigenes Können
Stärkung der Eltern
Entspannen auf „Knopfdruck“
Verbesserung der Interaktion zwischen Eltern und Kind
Etwa seit 1990 beschäftigen sich wissenschaftliche Studien mit dem MKT für Schulkinder. Die Studien zeigten in allen untersuchten Punkten enorme Erfolgsquoten. So hat sich zum Beispiel in einer Studie aus dem Jahr 1996 die Gesamtauffälligkeit bei 77% der Kinder reduziert, die emotionale Labilität nahm bei 66% der Kinder ab, während sich das Leistungsverhalten bei 83% der Kinder stabilisierte. In einer anderen Studie wurde festgestellt, daß sich die Interaktion zwischen Kind und Eltern in der besonders konfliktreichen Hausaufgabensituation durch das MKT deutlich verbessert hatte.
Ritalin und dessen Langzeitfolgen im Gehirn | Methylphenidat bei ADHS / ADS Wirkung & Nebenwirkungen – Youtube
Nachlesen über Ritalin in meinem Blog ▶ https://bit.ly/Ritalin_Blog und über Wachmacher Modafinil schreibe ich hier ▶ https://bit.ly/Modafinil_Blog Ritalin ist ein sehr häufig genommenenes Medikament bei ADHS aber auch zur Leistungssteigerung. Es gibt nur sehr wenige Untersuchungen bzgl. des Langzeiteffektes, doch die die es gibt zeigen, dass es womöglich zu negativen Veränderungen im Hirnstoffwechsel kommen kann. ADHS ist das sog. Zappel-Philipp-Syndrom und sollte immer multimodal behandelt werden. Medikamente wie der Wirkstoff Methylphenidat sind nur ein Baustein der Therapie. Was bewirkt Ritalin? 1. Hyperaktivität lässt nach 2. Betroffene(r) wird ruhiger 3. Zunahme der Aufmerksamkeit 4. Verbesserung des Kurzzeitgedächtnisses Darreichungsformen: Ritalin: eine Ritalintablette enthält 10 mg Methylphenidat. Eine Packung Ritalin gibt es entweder mit 30 oder 200 Tabletten. Ritalin SR: es handelt sich um ein Retardmedikament; der Wirkstoff wird langsamer freigesetzt (SR = sustained released). Ritalin SR enthält 20 mg Methylphenidat. Eine Packung besteht aus 100 Kapseln. Ritalin LA: ist eine langwirksame Variante (LA = long acting); wird nur einmal pro Tag eingenommen. Enthält entweder 10, 20, 30 oder 40 mg Methylphenidat. Eine Packung Ritalin LA besteht aus 30 oder 100 Kapseln. Nebenwirkungen von Methylphenidat: 1. Nervosität, Erregung, Reizbarkeit, abnormales Verhalten 2. Schlaflosigkeit und Einschlafstörungen Einschlafstörungen lassen sich durch die Reboundeffekte am Abend erklären. Diese klingen im Verlauf der ersten Wochen jedoch ab. 3. Verringerung des Appetites Verliert sich jedoch in vielen Fällen wieder nach einigen Monaten. Mögliche Abhilfe kann dadurch geschaffen werden, dass die Hauptmahlzeit auf den Abend verlegt wird (wenn die Wirkung des Medikaments nachlässt. 4. Bauchschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen Meist zu Beginn der Behandlung 5. Herzklopfen, Herzrhythmusstörungen 6. Schwindel, Kopfschmerzen 7. Und weitere…siehe Packungsbeilag.
Rechtlicher Hinweis / Disclaimer: Die Videos dienen ausschließlich Ihrer Information und ersetzt niemals eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose beim approbierten, qualifizierten Facharzt. Insbesondere bei Medikamenten gilt es Rücksprache mit Ihrem Arzt zu führen und die Packungsbeilage zu beachten. Die zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen verwendet werden. Haftung ausgeschlossen.
Gehirn- Gedanken, Einstellungen, Überzeugungen und Gefühle verändern Körperfunktionen
Gehirn und Psyche- Körperzustände verändern unsere psychische Befindlichkeit. Im zentralen Nervensystem laufen diese Prozesse zusammen und unser Gehirn ist praktisch die Schnittstelle von Körper und Geist.
Bei Schmerzkrankheiten ist der Zusammenhang besonders gut untersucht. So spielt der Kontext von Schmerzerleben, aber auch positive und negative Erwartungshaltungen eine wesentliche Rolle für die Schmerzqualität und die Schmerzstärke. Biologisch gesehen haben Schmerzen eine Warnfunktion und beeinflussen unmittelbar unser Verhalten.
Wir wenden damit Gefahren ab, um Gewebsverletzungen zu vermeiden oder nehmen Schonhaltungen ein, damit entzündete oder verletzte Körperregion sich wieder erholen können. In besonderen Fällen können Schmerzen aber auch Lust erzeugen, wie aktuelle Bestsellerlisten samt Verfilmungen gerade eindrucksvoll illustrieren.
Die Rolle des Placeboeffektes
Erwartungshaltungen spielen ebenfalls eine große Rolle. Diese Placeboeffekte sind in der Medizin lange bekannt und gut untersucht. Allein der Glaube an die Wirksamkeit eines Medikamentes trägt zur Heilung bei. Dies gilt nicht nur für Medikamente, sondern auch für kulturgebundene Handlungen, wie „Geisterheilungen“ oder Rituale durch Schamanen belegen.
Auch in der westlichen Medizin spielen Handlungen, Gesten, soziale Interaktionen und das gesprochene Wort eine wichtige Rolle in der Behandlung, sowohl bewusst als auch unbewusst. Mit Hilfe von suggestiven Verfahren wie autogenes Training oder Hypnose können erstaunliche Effekte nicht nur in der Schmerztherapie erzielt werden.
Das Gegenstück hierzu, die Nocebowirkung, kann andererseits genau das Gegenteil bewirken. So kann das Durchlesen eines Beipackzettels ausreichen, um genau die Nebenwirkungen zu verursachen die hier gelistet sind. Auch dem ärztlichen Gespräch kommt hier eine besondere Bedeutung zu. Wird einem Patienten mitgeteilt, dass es kein Wunder sei, wenn er Kopfschmerzen hätte, bei der kaputten Wirbelsäule, wird dies die Chronifizierung der Schmerzen befördern.
Diese in den meisten Fällen unsinnige, weil krankmachende Idee wieder rückgängig zu machen, ist im weiteren therapeutischen Prozess mühsam und langwierig. Das ärztliche Gespräch wirkt also ebenso wie ein Medikament oder ein chirurgischer Eingriff, und zwar im Positiven wie im Negativen.
Die moderne Neurowissenschaft kann diese auch in der Schulmedizin altbekannten Phänomene immer besser erklären. So zeigen so genannte funktionelle Kernspinuntersuchungen, dass die Hirnaktivität sich mit den Placebowirkungen tatsächlich verändert, und zwar in ähnlicher Weise wie bei einem „echten“ Medikament. Das Schmerzerleben wird somit „objektiv“ verändert – allein durch die Kraft der Gedanken.
Und nicht nur das: so konnte etwa bei Patienten mit schwerer Migräne gezeigt werden, dass sich durch chronisches Schmerzerleben auch die Größe der schmerzverarbeitenden Regionen und die Verschaltungsmuster im Gehirn verändern.
„Subjektives“ Schmerzerleben verändert mit der Zeit somit auch die Struktur des Gehirns, was erklärt, dass die Therapie langjährig gelernter Schmerzen erheblich schwieriger ist und nicht, wie oft bei akuten Schmerzen, nur aus Medikamenten besteht, sondern durch psychologische Schmerzverfahren ergänzt werden muss.
Gedanken beeinflussen Schmerzen
Die Kraft der Gedanken kann Schmerzen also verstärken oder lindern. Dies gilt für sehr viele Krankheiten, nicht nur für Schmerzkrankheiten, so zum Beispiel auch für Parkinsonpatienten. Studien haben gezeigt, dass sich die Beweglichkeit der Patienten allein dadurch verändert hat, dass Patienten geglaubt haben, ein wirksames Medikament erhalten zu haben. Dies ist für sich genommen noch nicht überraschend.
Als Schmerzmittel oder zur Verhaltensänderung kann Hypnose bei OPs und in der Psychotherapie helfen. Wir erklären, wie die Methode funktioniert, für wen sie sich eignet und wann die Kasse zahlt. Und unsere Checkliste zeigt, wie Sie einen gut ausgebildeten, vertrauenswürdigen Hypnotherapeuten finden.
Hypnose mindert Angst und Schmerzen
Lautstark gräbt sich die Fräse in Zahnhälse; die Zange zerrt an ihnen, Hals für Hals. 17 Zähne ziehen die Ärzte dem Patienten in dieser Operation. Der bekommt davon nichts mit. Er befindet sich gedanklich im Türkei-Urlaub – unter Hypnose. Die mindert Angst und Schmerzen – und somit den Einsatz von Narkose-, Beruhigungs- und Schmerzmitteln.
Schon im amerikanischen Bürgerkrieg eingesetzt
Hypnose zählt zu den ältesten Heilverfahren der Welt. Als Schmerzmittel kam sie schon im amerikanischen Bürgerkrieg zum Einsatz. Chirurgen hypnotisierten Soldaten auf dem OP-Tisch, bevor sie ihnen ein Bein amputierten. Als wissenschaftlich fundierte psychotherapeutische Methode ist Hypnotherapie hierzulande seit 2006 anerkannt. Seither können gesetzliche Krankenkassen die Kosten übernehmen – unter bestimmten Voraussetzungen. Denkmuster beeinflussen, Verhalten verändern
Zur Verhaltensänderung. Hypnose kann helfen, Denkmuster zu ändern. Psychotherapeuten wenden sie an.
Außerhalb von Operationssaal und Zahnarztpraxis wird Hypnotherapie erfolgreich eingesetzt bei psychischen Problemen, die mit körperlichen Erkrankungen verbunden sind, zum Beispiel bei Todesangst von Krebspatienten sowie Suchterkrankungen. Ziel ist es, Denkmuster zu beeinflussen und das Verhalten zu verändern. Für andere Anwendungsbereiche ist die Studienlage nicht eindeutig: Einige Erhebungen bescheinigen ihr, wirksamer als eine Scheinbehandlung zu sein, andere nicht. Menschen mit Persönlichkeitsstörung oder akuter Psychose sollten sich nicht hypnotisieren lassen.
Wann die Kasse zahlt
Die Kassen zahlen Hypnotherapie im Rahmen einer Psychotherapie. Wer zur Raucherentwöhnung auf Hypnose setzt, muss die Kosten selbst tragen, genauso wie etwa Patienten, die Hypnose ergänzend zur Narkose wünschen, etwa bei einer OP.
So funktioniert es
Um zu hypnotisieren, halten Therapeuten meist Stift oder Zeigefinger kurz vor die Augen des Patienten, bewegen ihn hin und her. Der Patient soll der Bewegung mit den Augen folgen. Gleichzeitig spricht der Therapeut ruhig und monoton. „Hypnotische Trance ist ein natürlicher Zustand, den jeder schon einmal erlebt hat“, sagt Allgemeinmediziner Michael Teut, der als Oberarzt in der Hochschulambulanz der Charité in Berlin Hypnotherapie anbietet. Wenn jemand Musik höre, die Augen schließe und vor sich hin träume, sei das schon ein leichter Trancezustand.
Gefühle sind leichter greifbar
Bedeutsam für den Einsatz als Behandlungsmethode: Das rationale Denken kehrt in den Hintergrund, der Hypnotisierte ist kreativer als sonst. Gefühle sind leichter greifbar, wie in einem Traum. „In Trance kehren wir unsere Aufmerksamkeit nach innen. Der Therapeut nutzt das. Er richtet diese Aufmerksamkeit des Patienten gezielt durch gesprochene Worte auf körperliche Entspannung und die Lösung medizinischer Probleme aus“, sagt Teut. Er betont: In der medizinischen Hypnose werde niemand gegen seinen Willen hypnotisiert. Vielmehr solle Hypnose helfen, sich selbst zu helfen…..
Demenz – Die bisherige Demenzforschung sieht vor allem medizinische Ursachen für Demenz. Hinforscher Gerald Hüther plädiert in seinem neuen Buch hingegen für einen Paradigmenwechsel bei der Behandlung der Krankheit: Schuld an der Erkrankung sei vor allem unsere Lebensweise. Die lasse die Selbstheilungskräfte des Gehirns verkümmern, der Grundstein dafür liege bereits in der Schule. Wir haben mit dem Autor darüber gesprochen.
Demenz lässt sich durch eine andere Lebensweise verhindern, so die These des Hirnforschers Gerald Hüther in seinem neuen Buch „Raus aus der Demenz-Falle! Wie es gelingen kann, die Selbstheilungskräfte des Gehirns rechtzeitig zu aktivieren“. Ihm zufolge seien nicht Ablagerungen im Gehirn die Ursache für die Erkrankung, sondern der Verlust der neurologischen Selbstheilungskräfte im Laufe des Älterwerdens.
Eine unglaubliche Fähigkeit des Gehirns
Die Fähigkeit des Gehirns, sich neu zu organisieren und zu verändern und sogar neue Nervenzellen zu bilden, sei bis ins hohe Alter angeboren. Allerdings müsse man sie erhalten.
Wissenschaftlich wird dieser Zustand auch „hohes Kohärenzgefühl“ genannt. Dafür müsse insbesondere eine Voraussetzung erfüllt sein, erklärt Hüther: Das Gefühl, seine Umwelt sinnhaft gestalten zu können. Als Beispiel führt Hüther die sogenannte Nonnenstudie an: Bei Nonnen fand man die gleichen Ablagerungen im Gehirn wie in der Normalbevölkerung, trotzdem entsteht bei ihnen seltener Alzheimer.