Finden Sie die beste Entspannungstechnik für sich selbst -Stressbewältigung Koblenz
Entspannungstechnik- Entspannung bedeutet für viele von uns, sich auf die Couch fallen zu lassen und nach einem anstrengenden Tag vor dem Fernseher auszuspannen. Dies trägt jedoch wenig dazu bei, die schädlichen Auswirkungen von Stress zu verringern. Vielmehr müssen Sie die natürliche Entspannungsreaktion Ihres Körpers aktivieren, einen Zustand tiefer Ruhe, der den Stress bremst, Ihre Atmung und Herzfrequenz verlangsamt, Ihren Blutdruck senkt und Ihren Körper und Geist wieder ins Gleichgewicht bringt. Sie können dies tun, indem Sie Entspannungstechniken wie tiefes Atmen, Meditation, rhythmische Übungen, Yoga oder Tai-Chi üben.
Während Sie sich beispielsweise für eine professionelle Massage oder Akupunktursitzung entscheiden, können die meisten Entspannungstechniken allein oder mithilfe eines kostenlosen Audiodownloads oder einer kostengünstigen Smartphone-App durchgeführt werden. Es ist jedoch wichtig, sich daran zu erinnern, dass es keine einzige Entspannungstechnik gibt, die für alle funktioniert. Wir sind alle verschieden. Die richtige Technik ist die, die bei Ihnen ankommt, zu Ihrem Lebensstil passt und in der Lage ist, Ihren Geist zu fokussieren, um die Entspannungsreaktion auszulösen. Dies bedeutet, dass es möglicherweise einige Versuche und Irrtümer erfordert, um die für Sie am besten geeignete (n) Technik (en) zu finden. Sobald Sie dies getan haben, können Sie durch regelmäßiges Üben Alltagsstress und -angst abbauen, Ihren Schlaf verbessern, Ihre Energie und Stimmung steigern und Ihre allgemeine Gesundheit und Ihr Wohlbefinden verbessern.
Entspannungstechnik Nr. 1: Tiefes in den Bauch Atmen (Zwerchfellatmung)
Tiefes Atmen ist eine einfache, aber wirkungsvolle Entspannungstechnik, die sich auf vollständige, reinigende Atemzüge konzentriert. Es ist leicht zu erlernen, kann fast überall geübt werden und bietet eine schnelle Möglichkeit, Ihren Stress in den Griff zu bekommen. Tiefes Atmen ist auch der Grundstein für viele andere Entspannungsübungen und kann mit anderen entspannenden Elementen wie Aromatherapie und Musik kombiniert werden. Während Apps und Audiodownloads Sie durch den Prozess führen können, brauchen Sie nur ein paar Minuten und einen Ort, an dem Sie ruhig sitzen oder sich ausstrecken können.
So übst du das tiefe Atmen
Sitzen Sie bequem mit geradem Rücken
Lege eine Hand auf deine Brust und die andere auf deinen Bauch
Atme durch die Nase ein
Die Hand auf deinem Bauch sollte sich erheben
Die Hand auf Ihrer Brust sollte sich kaum bewegen
Atme durch deinen Mund aus und drücke so viel Luft wie möglich aus, während du deine Bauchmuskeln zusammenziehst
Die Hand auf deinem Bauch sollte sich beim Ausatmen nach innen bewegen, die andere Hand sollte sich jedoch nur sehr wenig bewegen
Atmen weiter durch die Nase ein und durch den Mund aus
Versuche genug zu inhalieren, damit sich dein Unterbauch hebt und senkt
Zähle langsam, während du ausatmest
Wenn du Schwierigkeiten hast, im Sitzen aus deinemBauch heraus zu atmen, versuchen dich hinzulegen
Oder lege ein kleines Buch auf deinen Bauch und atmen so, dass das Buch beim Einatmen steigt und beim Ausatmen fällt
Warum aus und in den Bauch atmen?
Durch die Bauchatmung wird der Vagusnerv angeregt, der vom Kopf über den Hals über die Brust bis zum Dickdarm verläuft. Dies aktiviert Ihre Entspannungsreaktion, senkt Ihre Herzfrequenz und Ihren Blutdruck und senkt den Stress!
Entspannungstechniken: Ein umfassender Leitfaden für mehr Ruhe und Wohlbefinden
In unserer schnelllebigen und oft stressigen Welt ist es wichtiger denn je, Wege zu finden, um zur Ruhe zu kommen und das innere Gleichgewicht wiederherzustellen. Entspannungstechniken bieten hierfür eine Vielzahl von Möglichkeiten, um sowohl körperliche als auch geistige Entspannung zu fördern. Dieser Artikel beleuchtet verschiedene Entspannungsverfahren, ihre Vorteile und Anwendungsbereiche, um Ihnen zu helfen, die passende Methode für Ihre Bedürfnisse zu finden.
Warum Entspannung so wichtig ist
Stress ist ein allgegenwärtiges Phänomen, das sich negativ auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden auswirken kann. Chronischer Stress kann zu einer Reihe von Problemen führen, darunter:
Körperliche Beschwerden: Kopfschmerzen, Muskelverspannungen, Schlafstörungen, Verdauungsprobleme, Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Psychische Probleme: Angstzustände, Depressionen, Reizbarkeit, Konzentrationsschwierigkeiten
Erschöpfung und Burnout: Verminderte Leistungsfähigkeit, Verlust der Lebensfreude
Regelmäßige Entspannung kann helfen, diese negativen Auswirkungen zu reduzieren und die allgemeine Lebensqualität zu verbessern.
Entspannungstechnik – Verschiedene Entspannungsverfahren im Überblick
Es gibt eine Vielzahl von Entspannungstechniken, die sich in ihrer Herangehensweise und Wirkung unterscheiden. Hier sind einige der bekanntesten und effektivsten Methoden:
1. Progressive Muskelentspannung (PMR)
Die progressive Muskelentspannung nach Jacobson ist eine Technik, bei der verschiedene Muskelgruppen gezielt angespannt und wieder entspannt werden.
Ziel ist es, ein besseres Körperbewusstsein zu entwickeln und Muskelverspannungen abzubauen.
Vorteile:
Wirksam bei Stress, Angstzuständen, Schlafstörungen und chronischen Schmerzen
Leicht zu erlernen und anzuwenden
Kann überall und jederzeit durchgeführt werden
Anwendung: Die PMR wird meist in Kursen oder mithilfe von Anleitungen erlernt. Es gibt auch viele gute Audio- und Videoanleitungen. Die Übungen können im Liegen, Sitzen oder Stehen durchgeführt werden.
Ablauf:
Die Progressive Muskelentspannung (PMR) nach Jacobson ist eine Entspannungstechnik, bei der durch gezieltes An- und Entspannen verschiedener Muskelgruppen ein Zustand tiefer Entspannung erreicht wird. Hier ist ein typischer Ablauf:
Grundprinzipien:
Anspannen:
Eine bestimmte Muskelgruppe wird für einige Sekunden (ca. 5-10 Sekunden) bewusst angespannt.
Die Anspannung sollte spürbar, aber nicht schmerzhaft sein.
Entspannen:
Die Anspannung wird abrupt gelöst, und die Muskeln werden für etwa 20-30 Sekunden entspannt.
Die Aufmerksamkeit richtet sich auf das Gefühl der Entspannung.
Wiederholung:
Die Anspannung und Entspannung jeder Muskelgruppe wird in der Regel zweimal wiederholt.
Fortschreitende Entspannung:
Die Übungen werden systematisch durch verschiedene Muskelgruppen des Körpers geführt, von den Füßen bis zum Kopf.
Typischer Ablauf:
Vorbereitung:
Suchen Sie sich einen ruhigen Ort, an dem Sie ungestört sind.
Legen Sie sich bequem auf den Rücken oder setzen Sie sich in einen bequemen Stuhl.
Schließen Sie die Augen und atmen Sie tief ein und aus, um zur Ruhe zu kommen.
Muskelgruppen:
Die PMR wird in der Regel mit folgenden Muskelgruppen durchgeführt:
Durchführung:
Beginnen Sie mit den Händen und arbeiten Sie sich systematisch durch die Muskelgruppen.
Spannen Sie jede Muskelgruppe wie oben beschrieben an und entspannen Sie sie wieder.
Konzentrieren Sie sich auf den Unterschied zwischen Anspannung und Entspannung.
Abschluss:
Nachdem Sie alle Muskelgruppen durchgegangen sind, bleiben Sie noch einige Minuten in der Entspannung liegen oder sitzen.
Spüren Sie, wie sich Ihr Körper anfühlt.
Öffnen Sie langsam die Augen und kehren Sie in den Alltag zurück.
Wichtige Hinweise:
Üben Sie regelmäßig, um die volle Wirkung der PMR zu erzielen.
Seien Sie geduldig und geben Sie sich Zeit, die Technik zu erlernen.
Wenn Sie Schmerzen oder andere Beschwerden haben, sprechen Sie vor der Anwendung der PMR mit Ihrem Arzt.
Die Progressive Muskelentspannung ist eine sehr wirksame Methode, um Stress abzubauen und die Entspannung zu fördern.
2. Entspannungstechnik – Autogenes Training (AT)
Das autogene Training ist eine Form der Selbsthypnose, bei der durch autosuggestive Formeln ein Zustand tiefer Entspannung erreicht wird.
Ziel ist es, Körperfunktionen wie Herzschlag, Atmung und Durchblutung positiv zu beeinflussen.
Vorteile:
Wirksam bei Stress, Angstzuständen, Schlafstörungen, Bluthochdruck und psychosomatischen Beschwerden
Fördert die Konzentration und das Selbstbewusstsein
Kann zur Schmerzlinderung beitragen
Anwendung: Das AT wird in der Regel in Kursen oder mit professioneller Hilfe erlernt. Es ist wichtig, die Übungen regelmäßig zu praktizieren, um die volle Wirkung zu erzielen.
Das Autogene Training (AT) ist eine Form der Selbsthypnose, die darauf abzielt, durch Autosuggestion einen Zustand tiefer Entspannung zu erreichen. Es wird in zwei Stufen unterteilt: die Grundstufe und die Oberstufe. Hier ist ein Überblick über den Ablauf der Grundstufe, die am häufigsten angewendet wird:
Ablauf und Grundprinzipien:
Konzentration:
Die Aufmerksamkeit wird passiv auf bestimmte Körperempfindungen gerichtet.
Autosuggestion:
Durch die Wiederholung bestimmter Formeln werden körperliche Reaktionen hervorgerufen.
Übung:
Regelmäßige Übung ist entscheidend, um die Technik zu beherrschen.
Ablauf der Grundstufe:
Die Grundstufe des AT besteht aus sechs Übungen, die nacheinander erlernt werden:
Schwereübung:
Ziel: Muskelentspannung
Formel: „Mein rechter Arm ist ganz schwer.“ (oder linker Arm, beide Arme, beide Beine)
Wirkung: Schweregefühl in den Gliedmaßen, Muskelentspannung.
Wärmeübung:
Ziel: Durchblutungsförderung
Formel: „Mein rechter Arm ist ganz warm.“
Wirkung: Wärmegefühl in den Gliedmaßen, verbesserte Durchblutung.
Herzübung:
Ziel: Herzberuhigung
Formel: „Mein Herz schlägt ruhig und gleichmäßig.“
Wirkung: Beruhigung des Herzschlags.
Atemübung:
Ziel: Atemberuhigung
Formel: „Meine Atmung ist ruhig und gleichmäßig.“
Wirkung: Beruhigung der Atmung.
Sonnengeflechtübung:
Ziel: Entspannung der Bauchorgane
Formel: „Mein Sonnengeflecht ist strömend warm.“
Wirkung: Wärmegefühl im Bauchraum, Entspannung der Bauchorgane.
Kopf-Kühle-Übung:
Ziel: Klärung des Kopfes
Formel: „Meine Stirn ist angenehm kühl.“
Wirkung: Kühlegefühl auf der Stirn, Klärung des Kopfes.
Durchführung:
Die Übungen werden in einer bequemen Haltung durchgeführt, z. B. im Liegen, Sitzen oder im sogenannten „Droschkenkutscherhaltung“.
Die Formeln werden innerlich wiederholt, während die Aufmerksamkeit auf die entsprechenden Körperempfindungen gerichtet wird.
Jede Übung wird mehrmals wiederholt, bevor zur nächsten übergegangen wird.
„Ich bin ganz ruhig“ wird als übergeordnete Formel genutzt, und vor und nach jeder Übungsformel wiederholt.
Wichtige Hinweise:
Das AT sollte in einer ruhigen Umgebung durchgeführt werden.
Regelmäßige Übung ist wichtig, um die Technik zu beherrschen.
Bei bestehenden gesundheitlichen Problemen sollte vor der Anwendung des AT ein Arzt konsultiert werden.
Das AT wird meistens in Kursen von Fachpersonal gelehrt.
Das Autogene Training ist eine sehr wirksame Methode, um Stress abzubauen, die Entspannung zu fördern und die Selbstregulation zu verbessern.
3. Entspannungstechnik – Meditation
Meditation ist eine jahrtausendealte Praxis, bei der die Aufmerksamkeit auf einen bestimmten Punkt gerichtet wird, um den Geist zu beruhigen und innere Ruhe zu finden.
Es gibt verschiedene Meditationsformen, wie z. B. Achtsamkeitsmeditation, Atemmeditation und transzendentale Meditation.
Vorteile:
Reduziert Stress, Angstzustände und Depressionen
Verbessert die Konzentration, das Gedächtnis und die emotionale Regulation
Fördert das Gefühl von innerem Frieden und Wohlbefinden
Anwendung: Meditation kann im Sitzen, Liegen oder Gehen praktiziert werden. Es gibt viele geführte Meditationen, die den Einstieg erleichtern.
Meditation ist eine uralte Praxis, die darauf abzielt, den Geist zu beruhigen und innere Ruhe zu finden. Sie kann auf verschiedene Arten praktiziert werden, aber das Grundprinzip bleibt dasselbe: die Aufmerksamkeit auf einen bestimmten Punkt zu richten und den Geist von ablenkenden Gedanken zu befreien.
Vorteile der Meditation:
Stressreduktion:
Meditation hilft, das Stresshormon Cortisol zu senken und das Nervensystem zu beruhigen.
Verbesserte Konzentration:
Regelmäßige Meditation kann die Fähigkeit verbessern, sich zu konzentrieren und die Aufmerksamkeit zu fokussieren.
Emotionale Ausgeglichenheit:
Meditation kann helfen, negative Emotionen wie Angst und Depressionen zu reduzieren und positive Emotionen wie Freude und Mitgefühl zu fördern.
Erhöhtes Selbstbewusstsein:
Durch Meditation können Sie sich Ihrer Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen bewusster werden.
Verbesserter Schlaf:
Meditation kann helfen, den Geist zu beruhigen und Schlafstörungen zu reduzieren.
Körperliche Gesundheit:
Studien haben gezeigt, dass Meditation positive Auswirkungen auf den Blutdruck, das Immunsystem und die Schmerzwahrnehmung haben kann.
Ablauf einer grundlegenden Meditation:
Vorbereitung:
Suchen Sie sich einen ruhigen Ort, an dem Sie ungestört sind.
Setzen oder legen Sie sich bequem hin.
Schließen Sie die Augen oder senken Sie den Blick.
Fokus:
Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Ihren Atem. Spüren Sie, wie der Atem ein- und ausströmt.
Alternativ können Sie sich auf ein Mantra, ein Bild oder ein Körpergefühl konzentrieren.
Umgang mit Gedanken:
Wenn Gedanken auftauchen, lassen Sie sie einfach vorbeiziehen, ohne sie zu bewerten.
Bringen Sie Ihre Aufmerksamkeit sanft zurück zum Fokus.
Dauer:
Beginnen Sie mit kurzen Meditationen von 5-10 Minuten und steigern Sie die Dauer allmählich.
Auch kurze Meditationen können positive Effekte haben.
Abschluss:
Nehmen Sie sich am Ende der Meditation einen Moment Zeit, um die Stille zu genießen.
Öffnen Sie langsam die Augen und kehren Sie in den Alltag zurück.
Zusätzliche Hinweise:
Es gibt viele verschiedene Arten von Meditation. Probieren Sie verschiedene Techniken aus, um diejenige zu finden, die am besten zu Ihnen passt.
Regelmäßigkeit ist wichtig. Versuchen Sie, täglich zu meditieren, auch wenn es nur für kurze Zeit ist.
Seien Sie geduldig. Meditation erfordert Übung.
Meditation ist ein wertvolles Werkzeug, um Stress abzubauen, die innere Ruhe zu fördern und die Lebensqualität zu verbessern.
4. Entspannungstechnik Yoga
Yoga ist ein ganzheitliches System, das körperliche Übungen (Asanas), Atemtechniken (Pranayama) und Meditation kombiniert.
Ziel ist es, Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen.
Vorteile:
Verbessert die Flexibilität, Kraft und Ausdauer
Reduziert Stress und Angstzustände
Fördert die Entspannung und das Körperbewusstsein
Anwendung: Yoga kann in Kursen oder mithilfe von Videos und Büchern erlernt werden. Es gibt verschiedene Yoga-Stile, die sich in Intensität und Schwerpunkt unterscheiden.
Yoga ist eine ganzheitliche Praxis, die Körper, Geist und Seele in Einklang bringt. Die Vorteile von Yoga sind vielfältig und wirken sich sowohl auf die körperliche als auch auf die geistige Gesundheit aus.
Vorteile von Yoga:
Körperliche Vorteile:
Verbesserte Flexibilität und Beweglichkeit
Stärkung der Muskulatur
Verbesserte Körperhaltung
Erhöhte Ausdauer
Verbesserte Balance und Koordination
Anregung des Herz-Kreislauf-Systems
Linderung von Rückenschmerzen und anderen körperlichen Beschwerden
Geistige Vorteile:
Stressreduktion und Entspannung
Abbau von Angstzuständen und Depressionen
Verbesserte Konzentration und Achtsamkeit
Förderung des inneren Friedens und der Gelassenheit
Verbesserung des Schlafes
Erhöhtes Selbstbewusstsein
Verschiedene Yoga-Stile:
Es gibt eine Vielzahl von Yoga-Stilen, die sich in ihrer Intensität, ihrem Fokus und ihrer Herangehensweise unterscheiden. Hier sind einige der bekanntesten Stile:
Hatha Yoga:
Ein sanfter und langsamer Stil, der sich auf grundlegende Körperhaltungen (Asanas) und Atemübungen (Pranayama) konzentriert.
Ideal für Anfänger und Menschen, die einen ruhigen und entspannenden Stil suchen.
Vinyasa Yoga:
Ein dynamischer und fließender Stil, bei dem die Körperhaltungen durch den Atem miteinander verbunden werden.
Fördert Kraft, Ausdauer und Flexibilität.
Ashtanga Yoga:
Ein kraftvoller und anspruchsvoller Stil, der aus einer festen Abfolge von Körperhaltungen besteht.
Fördert Kraft, Ausdauer und Disziplin.
Iyengar Yoga:
Ein präziser und detailorientierter Stil, der Hilfsmittel wie Blöcke, Gurte und Decken verwendet.
Fördert die korrekte Ausrichtung des Körpers.
Kundalini Yoga:
Ein spiritueller Stil, der Körperhaltungen, Atemübungen, Mantras und Meditation kombiniert.
Fördert die Aktivierung der Kundalini-Energie.
Yin Yoga:
Ein ruhiger und passiver Stil, bei dem die Körperhaltungen lange gehalten werden.
Fördert die Flexibilität des Bindegewebes und die Entspannung.
Bikram Yoga:
Ein intensiver Stil, der in einem beheizten Raum (ca. 40 Grad Celsius) praktiziert wird.
Besteht aus einer festen Abfolge von 26 Körperhaltungen und 2 Atemübungen.
Die Wahl des richtigen Yoga-Stils hängt von den individuellen Bedürfnissen, Vorlieben und Zielen ab. Es ist ratsam, verschiedene Stile auszuprobieren, um denjenigen zu finden, der am besten passt.
5. Entspannungstechnik – Atemtechniken
Atemtechniken sind einfache und wirkungsvolle Methoden, um Stress abzubauen und die Entspannung zu fördern.
Durch bewusstes Atmen kann das Nervensystem beruhigt und die Sauerstoffversorgung des Körpers verbessert werden.
Vorteile:
Sofortige Wirkung bei Stress und Angstzuständen
Leicht zu erlernen und anzuwenden
Kann überall und jederzeit durchgeführt werden
Anwendung: Es gibt verschiedene Atemtechniken, wie z. B. die Bauchatmung, die Wechselatmung und die 4-7-8-Atmung.
Atemtechniken sind kraftvolle Werkzeuge, um Körper und Geist zu beruhigen, Stress abzubauen und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. Sie sind leicht zu erlernen und können überall und jederzeit angewendet werden.
Vorteile von Atemtechniken:
Stressreduktion:
Tiefe und bewusste Atmung aktiviert das parasympathische Nervensystem, das für Entspannung und Erholung zuständig ist.
Sie senken den Cortisolspiegel (Stresshormon).
Angstlinderung:
Atemtechniken können helfen, Panikattacken und Angstzustände zu reduzieren, indem sie den Geist beruhigen und die Aufmerksamkeit auf den gegenwärtigen Moment lenken.
Verbesserte Konzentration:
Bewusstes Atmen fördert die Achtsamkeit und verbessert die Fähigkeit, sich zu konzentrieren.
Besserer Schlaf:
Atemübungen vor dem Schlafengehen können helfen, den Geist zu beruhigen und Schlafstörungen zu reduzieren.
Körperliche Vorteile:
Verbesserte Sauerstoffversorgung des Körpers.
Senkung des Blutdrucks.
Linderung von Muskelverspannungen.
Verbesserung der Lungenfunktion.
Ablauf einiger gängiger Atemtechniken:
Bauchatmung (Zwerchfellatmung):
Legen Sie eine Hand auf Ihren Bauch und die andere auf Ihre Brust.
Atmen Sie tief durch die Nase ein, sodass sich Ihr Bauch hebt,1 während Ihre Brust sich kaum bewegt.
1.Atmen Sie langsam durch den Mund oder die Nase aus, sodass sich Ihr Bauch senkt.
Wiederholen Sie dies mehrere Male.
4-7-8-Atmung:
Atmen Sie 4 Sekunden lang durch die Nase ein.
Halten Sie den Atem 7 Sekunden lang an.
Atmen Sie 8 Sekunden lang durch den Mund aus.
Wiederholen Sie dies mehrere Male.
Diese Atemübung ist gut geeignet um schneller einzuschlafen.
Wechselatmung (Nadi Shodhana):
Schließen Sie das rechte Nasenloch mit dem Daumen.
Atmen Sie durch das linke Nasenloch ein.
Schließen Sie das linke Nasenloch mit dem Ringfinger und öffnen Sie das rechte Nasenloch.
Atmen Sie durch das rechte Nasenloch aus.
Atmen Sie durch das rechte Nasenloch ein.
Schließen Sie das rechte Nasenloch und öffnen Sie das linke Nasenloch.
Atmen Sie durch das linke Nasenloch aus.
Wiederholen Sie dies mehrere Male.
Diese Atemübung soll die beiden Gehirnhälften ausgleichen.
Wichtige Hinweise:
Üben Sie Atemtechniken regelmäßig, um die besten Ergebnisse zu erzielen.
Finden Sie einen ruhigen und bequemen Ort zum Üben.
Seien Sie geduldig und geben Sie sich Zeit, die Techniken zu erlernen.
Wenn sie unter Atemwegserkrankungen leiden, halten sie Rücksprache mit ihrem Arzt.
Atemtechniken sind ein einfacher und effektiver Weg, um Stress abzubauen und das Wohlbefinden zu fördern.
Achtsamkeit bedeutet, die Aufmerksamkeit bewusst auf den gegenwärtigen Moment zu richten, ohne zu urteilen.
Es geht darum, Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen wahrzunehmen, ohne sich von ihnen mitreißen zu lassen.
Vorteile:
Reduziert Stress, Angstzustände und Depressionen
Verbessert die Konzentration, das Gedächtnis und die emotionale Regulation
Fördert das Gefühl von innerem Frieden und Wohlbefinden
Anwendung: Achtsamkeit kann im Alltag durch einfache Übungen wie bewusstes Atmen, Körperwahrnehmung und achtsames Essen praktiziert werden.
Achtsamkeit ist eine Geisteshaltung, bei der die Aufmerksamkeit bewusst und ohne Wertung auf den gegenwärtigen Moment gerichtet wird. Es geht darum, Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen wahrzunehmen, ohne sich von ihnen mitreißen zu lassen.
Vorteile der Achtsamkeit:
Stressreduktion:
Achtsamkeit hilft, den Umgang mit Stress zu verbessern, indem sie die Fähigkeit stärkt, stressige Situationen bewusst wahrzunehmen und darauf zu reagieren, anstatt automatisch zu reagieren.
Verbesserte emotionale Regulation:
Achtsamkeit fördert die Fähigkeit, Emotionen wahrzunehmen, ohne von ihnen überwältigt zu werden. Dies kann helfen, emotionale Reaktivität zu reduzieren und emotionale
Stabilität zu fördern.
Erhöhte Konzentration und Aufmerksamkeit:
Achtsamkeitstraining kann die Fähigkeit verbessern, die Aufmerksamkeit zu fokussieren und Ablenkungen zu reduzieren.
Verbessertes Wohlbefinden:
Achtsamkeit kann zu einem gesteigerten Gefühl von innerem Frieden, Gelassenheit und Zufriedenheit führen.
Reduzierung von Angstzuständen und Depressionen:
Studien haben gezeigt, dass Achtsamkeitstraining helfen kann, Symptome von Angstzuständen und Depressionen zu reduzieren.
Verbesserte zwischenmenschliche Beziehungen:
Achtsamkeit kann die Fähigkeit verbessern, empathisch und mitfühlend mit anderen umzugehen.
Ablauf einer Achtsamkeitsübung:
Es gibt viele verschiedene Achtsamkeitsübungen, aber hier ist ein grundlegender Ablauf:
Vorbereitung:
Suchen Sie sich einen ruhigen Ort, an dem Sie ungestört sind.
Setzen oder legen Sie sich bequem hin.
Schließen Sie die Augen oder senken Sie den Blick.
Fokus:
Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Ihren Atem. Spüren Sie, wie der Atem ein- und ausströmt.
Alternativ können Sie sich auf Körperempfindungen, Geräusche oder andere Sinneswahrnehmungen konzentrieren.
Umgang mit Gedanken:
Wenn Gedanken auftauchen, nehmen Sie sie einfach wahr, ohne sie zu bewerten oder sich von ihnen mitreißen zu lassen.
Lassen Sie die Gedanken wie Wolken am Himmel vorbeiziehen.
Bringen Sie Ihre Aufmerksamkeit sanft zurück zum Fokus.
Dauer:
Beginnen Sie mit kurzen Übungen von 5-10 Minuten und steigern Sie die Dauer allmählich.
Auch kurze Achtsamkeitsmomente im Alltag können wirksam sein.
Abschluss:
Nehmen Sie sich am Ende der Übung einen Moment Zeit, um die Stille zu genießen.
Öffnen Sie langsam die Augen und kehren Sie in den Alltag zurück. Achtsamkeit im Alltag:
Achtsames Essen: Nehmen Sie sich Zeit, um Ihre Mahlzeiten bewusst zu genießen, und achten Sie auf die Aromen, Texturen und Gerüche.
Achtsames Gehen: Achten Sie auf die Empfindungen in Ihren Füßen, während Sie gehen, und nehmen Sie Ihre Umgebung bewusst wahr.
Achtsames Zuhören: Hören Sie aufmerksam zu, ohne zu unterbrechen oder zu urteilen.
Achtsames Zähneputzen: Konzentrieren sie sich vollkommen auf die Bewegungen, auf die Geräusche und auf die Empfindungen die sie während des Zähneputzens haben.
Achtsamkeit ist eine Fähigkeit, die durch regelmäßige Übung entwickelt werden kann.
Akupressur-Matte
Akupressurmatten sind mit kleinen, spitzen Noppen versehen, die Druck auf bestimmte Punkte des Körpers ausüben. Diese Druckpunkte entsprechen den Akupunkturpunkten der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Die Anwendung einer Akupressurmatte kann eine Reihe von Vorteilen für die körperliche und geistige Gesundheit bieten.
Vorteile einer Akupressurmatte:
Linderung von Verspannungen:
Die Noppen der Matte stimulieren die Muskeln und können Verspannungen im Rücken, Nacken und anderen Körperbereichen lösen.
Förderung der Durchblutung:
Der Druck der Noppen kann die Durchblutung anregen, was zur Versorgung der Muskeln mit Sauerstoff und Nährstoffen beiträgt.
Schmerzlinderung:
Die Stimulation der Akupunkturpunkte kann zur Freisetzung von Endorphinen führen, die schmerzlindernd wirken können.
Stressabbau und Entspannung:
Die Anwendung einer Akupressurmatte kann eine beruhigende Wirkung haben und zur Entspannung von Körper und Geist beitragen.
Verbesserung des Schlafes:
Durch die Entspannung und den Stressabbau kann die Akupressurmatte zu einem besseren Schlaf beitragen.
Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens:
Die regelmäßige Anwendung einer Akupressurmatte kann das allgemeine Wohlbefinden steigern und zu einem positiven Körpergefühl beitragen. Anwendung:
Die Akupressurmatte kann auf dem Boden, im Bett oder auf einem Stuhl verwendet werden.
Anfänger sollten die Matte zunächst mit einem dünnen Tuch bedecken, um den Druck zu reduzieren.
Die Anwendungsdauer kann je nach Bedarf variieren, in der Regel werden 10 bis 30 Minuten empfohlen.
Es ist wichtig, auf den Körper zu hören und die Anwendung bei Unwohlsein abzubrechen.
Wichtige Hinweise:
Schwangere, Menschen mit Hauterkrankungen oder Blutgerinnungsstörungen sollten vor der Anwendung einer Akupressurmatte ihren Arzt konsultieren.
Nicht benutzen bei akuten Entzündungen.
Bei Herz-Kreislauf Beschwerden, bitte vor der Anwendung mit dem Arzt reden.
Bei der Benutzung der Matte können anfangs unangenehme Druckgefühle entstehen.
Akupressurmatten bieten eine einfache und effektive Möglichkeit, Verspannungen zu lösen, Schmerzen zu lindern und das Wohlbefinden zu steigern.
7. Entspannungstechnik – Naturerlebnisse
Aufenthalte in der Natur, wie Spaziergänge im Wald, Wanderungen oder Aufenthalte am Wasser, können eine tiefgreifende Wirkung auf die Entspannung haben.
Die Natur bietet eine natürliche Umgebung, die Stress reduziert und das Wohlbefinden steigert.
Vorteile:
Reduziert Stresshormone
Fördert die Entspannung und das Wohlbefinden
Verbessert die Stimmung und die Konzentration
Anwendung: Regelmäßige Aufenthalte in der Natur, auch kurze Spaziergänge, können einen positiven Effekt haben.
Die Wahl der richtigen Entspannungstechnik
Die Wahl der geeigneten Entspannungstechnik hängt von den individuellen Bedürfnissen und Vorlieben ab. Es ist wichtig, verschiedene Methoden auszuprobieren, um herauszufinden, welche am besten funktioniert.
Tipps für die Anwendung von Entspannungstechniken
Regelmäßigkeit ist entscheidend: Nehmen Sie sich regelmäßig Zeit für Entspannungsübungen, auch wenn es nur wenige Minuten sind.
Schaffen Sie eine ruhige Umgebung: Sorgen Sie für einen ungestörten Ort, an dem Sie sich entspannen können.
Seien Sie geduldig: Entspannung ist ein Lernprozess, der Zeit und Übung erfordert.
Integrieren Sie Entspannung in den Alltag: Nutzen Sie kurze Pausen, um Atemübungen oder Achtsamkeitsübungen durchzuführen.
Fazit
Entspannungstechniken sind wertvolle Werkzeuge, um Stress abzubauen, das Wohlbefinden zu steigern und die Lebensqualität zu verbessern. Durch regelmäßige Anwendung können Sie ein tieferes Gefühl von Ruhe und Gelassenheit entwickeln.
Gibt es DIE EINE Entspannungstechnik?
Es gibt keine „beste“ Entspannungstechnik, die für jeden gleichermaßen geeignet ist. Die Wahl der richtigen Methode hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen, Vorlieben und Zielen ab. Einige Menschen finden tiefe Entspannung in der Meditation, während andere von der progressiven Muskelentspannung oder Yoga profitieren.
Hier sind einige Faktoren, die Ihnen bei der Entscheidung helfen können:
Ihre Persönlichkeit:
Sind Sie eher aktiv oder passiv?
Bevorzugen Sie strukturierte Übungen oder freie Formen der Entspannung?
Sind Sie eher körperlich oder geistig orientiert?
Ihre Bedürfnisse:
Möchten Sie Stress abbauen, Schlafstörungen bekämpfen, Schmerzen lindern oder Ihre Konzentration verbessern?
Wie viel Zeit können Sie für Entspannungsübungen aufbringen?
Wo möchten Sie die Übungen durchführen (zu Hause, im Büro, unterwegs)?
Einige Empfehlungen:
Entspannungstechnik für Anfänger:
Atemtechniken:Einfach zu erlernen und überall anwendbar.
Progressive Muskelentspannung: Systematische Entspannung des Körpers.
Achtsamkeitsübungen: Förderung der Wahrnehmung des gegenwärtigen Moments.
Für Menschen mit Stress und Angstzuständen:
Meditation: Beruhigung des Geistes und Förderung der inneren Ruhe.
Yoga: Kombination von Körperübungen, Atemtechniken und Meditation.
Autogenes Training: Selbsthypnose zur Entspannung von Körper und Geist.
Für Menschen mit körperlichen Beschwerden:
Yoga: Linderung von Verspannungen und Schmerzen.
Akupressurmatte: Stimulation von Akupunkturpunkten zur Schmerzlinderung.
Entspannungstechnik – Wichtiger Hinweis:
Probieren Sie verschiedene Techniken aus, um herauszufinden, welche am besten zu Ihnen passt.
Seien Sie geduldig und geben Sie sich Zeit, die Techniken zu erlernen.
Regelmäßige Übung ist entscheidend für den Erfolg.
Sollten sie unter Psychischen oder Körperlichen Problemen leiden, halten sie Rücksprache mit einem Arzt oder Therapeuten.
Letztendlich ist die beste Entspannungstechnik diejenige, die Ihnen hilft, sich wohlzufühlen und Ihre Ziele zu erreichen.
Wut bei Kindern und Jugendlichen – Emotionsregulation in Koblenz
Entwicklung von Emotionsregulation – Wut ist eine sehr heftige Emotion und häufig eine impulsive und aggressive Reaktion, die durch eine als unangenehm empfundene Situation oder Bemerkung, zum Beispiel eine Kränkung, ausgelöst worden ist. Wut ist heftiger als der Ärger und schwerer zu beherrschen als der Zorn. Von Zorn spricht man dann, wenn die Angelegenheit, die uns ärgert, nicht primär auf unser Ich bezogen ist, sondern auf etwas Übergreifendes. Der Zorn ist etwas distanzierter als die Wut. So wie jeder Mensch fähig ist, Freude oder Angst zu spüren, kann er auch wütend werden – und das von Kindesbeinen an. Doch die Wut hat auch einen Zweck. Ihre aggressive Energie bewirkt, dass wir uns abgrenzen, uns durchsetzen, uns weiterentwickeln.
Wer kennt diese Situation nicht: Der Supermarkt ist überfüllt, die Schlange an der Kasse wird länger und länger und es kommt, wie es kommen muss – ausgerechnet jetzt entdeckt Ihr Kind irgendeine Süßigkeit oder ein Spielzeug kurz vor der Kasse und will es haben, Sie sagen aber nein und schon geht es los. Ihr Kind wird laut, schreit und wirft sich auf den Boden und alle anderen Supermarktbesucher schauen sie an und schütteln den Kopf. Manche äußeren auch noch „Tipps“ wie sie in der Situation damit umgehen würden, was absolut nicht hilfreich ist.
Entwicklung von Emotionsregulation –Der Umgang mit Wut und Wutausbrüchen
Wut ist ein Gefühl. Und jeder Mensch kennt dieses Gefühl. Wir Erwachsenen haben im Laufe der Zeit gelernt (sollten gelernt haben), unsere Gefühle zu unterdrücken oder wir haben einen eigenen Umgang damit gefunden (Regulation oder die bewertungsfreie Wahrnehmung)
Wut gehört zu unserer emotionalen Grundausstattung, kann aber auch ein Alarmzeichen sein. Sie macht uns darauf aufmerksam, dass da etwas nicht stimmt, sich jemand nicht richtig verhält, ein Mitmensch unehrlich ist, andere ausnutzt, zu hohe, ungerechtfertigte Anforderungen stellt oder dort sanktioniert, wo Sanktion nicht angebracht ist.
Aus Kindern brechen die Gefühle oft ungefiltert heraus. Sie haben dadurch einen direkten Zugang zu ihren Gefühlen, worin sie vielen Erwachsenen voraus sind. Wut ist ein Signal unseres Körpers, das uns auf Ungerechtigkeit hinweist. Somit ist Wut nichts Schlechtes, sondern kann im Gegenteil sehr nützlich sein, sie zu spüren ist wichtig für die Persönlichkeitsentwicklung.
Oft wird die Wut von Kindern als Mittel eingesetzt, gegen den Willen der Eltern ein bestimmtes Ziel zu erreichen umso den eigenen Willen durchzusetzen. Für die Eltern bedeutet das jetzt, konsequent zu bleiben. Wenn die Eltern in dieser Situation der Wut ihres Kindes nachgeben, lernt es daraus, dass es Erfolg haben wird, wenn es nur wütend genug ist – und damit ist der nächste Wutanfall bereits absehbar.
Oft steckt hinter den Wutanfällen mehr als nur eine reine entwicklungsbedingte Reaktion. So können beispielsweise Ängste zu aggressivem Verhalten führen. Etwa die Angst, verspottet zu werden, Verlustängste oder die kindliche Angst zu versagen und damit die nicht selten hoch gesteckten Erwartungen der Eltern zu enttäuschen.
„Wenn man dann als Eltern hingeht und die Kinder wegschickt, um die Kontrolle über ihre Wut und ihren Zorn zu erlangen, bleibt das Gefühl der „Bösartigkeit „in ihnen bestehen … Wahrscheinlich fühlte sie Ihr Kind vor dem Ausbruch bereits nicht gut, und die Isolation dient nur dazu, dass sich Ihr Kind in seinen eigenen Gedanken bestätigt fühlt, dass vor dem Ausbrauch schon hatte.
Viele Eltern sind versucht, ein wütendes Kind in sein Zimmer zu schicken, damit es sich beruhigt. Wenn wir sie in ihr Zimmer schicken, wird sie sich tatsächlich irgendwann beruhigen. Leider hat sie auch eine klare Botschaft erhalten, dass ihre Wut inakzeptabel ist und dass sie selbstständig ist, wenn es darum geht, mit ihren großen, beängstigenden Gefühlen umzugehen. Kein Wunder, dass so viele von uns als Erwachsene Probleme mit dem Wutmanagement haben. Das bedeutet, dass wir unsere Kinder anschreien, mit unserem Ehepartner in Streit geraten, um nicht zuzugeben, dass sie selbst wütend sind und keine Möglichkeit der Regulation kennen.
Entwicklung von Emotionsregulation – Was können wir also tun, wenn unsere Kinder wütend sind?
Wir können unseren Kindern helfen, verantwortungsbewusst mit Ihrer Wut umzugehen. Und das beginnt damit, die Wut und den Ärger unserer Kinder zu akzeptieren – ohne darauf zu reagieren.
Eine der wichtigsten Aufgaben der Kindheit ist es, zu lernen, die „Wunden des Alltags“ zu ertragen, ohne in reaktiven Zorn zu geraten. Dies gibt uns die Möglichkeit, diese Herausforderungen anzugehen und sie konstruktiver zu lösen. Kinder lernen dies nicht durch Verbannung oder Liebesentzug, sondern indem wir ihnen beibringen, alle ihre Gefühle zu ehren und gleichzeitig für ihre Handlungen verantwortlich zu sein.
Wut und psychische Gesundheitsprobleme
Psychische Gesundheitsprobleme können auch mit wütenden Ausbrüchen verbunden sein. Kinder mit Depressionen, Angstzuständen, Trotzstörungen, ADS oder ADHS haben oft Schwierigkeiten, ihre Emotionen zu regulieren. Hinter dem Verhalten eines wütenden Kindes steckt nicht immer ein eindeutiges psychisches Problem. Bestimmte Kinder haben nur eine geringere Toleranz für Frustration als andere.
Manche Kinder scheinen mit einer kurzen „Zündschnur“ geboren zu sein. Sie sind ungeduldig, intolerant und geradezu aggressiv, wenn sie nicht glücklich sind. Innerhalb von Sekunden kann ein anscheinend geringfügiges Ereignis dazu führen, dass ein Kind wütend wird und tobt. Der Umgang mit solch feindseligem, manchmal auch aggressivem und unvorhersehbarem Verhalten kann für die ganze Familie stressig sein.
Zwar ist es für Kleinkinder altersgemäß, Wutanfälle zu bekommen, und für Kinder im Vorschulalter ist es manchmal wichtig, aber nichts destotrotz sollte man als Eltern ein Auge darauf haben und schauen, ob das Verhalten über das normale Verhalten in der Kindheit hinausgeht.
Hier sind einige Warnzeichen, die darauf hinweisen können, dass Sie es in Betracht ziehen sollten, professionelle Hilfe für Ihr Kind in Anspruch zu nehmen:
Die Wutausbrüche stören die Beziehungen oder das Familienleben
Ihr Kind nutzt Aggression als Werkzeug
Wutanfälle sind nicht altersgerecht
Ihr Kind hat eine geringe Toleranzschwelle für Frustration
Wenn das Verhalten seine Fähigkeit beeinträchtigt, mit anderen Kindern auszukommen
Wenn das Verhalten Ihres Kindes für sich selbst oder andere gefährlich ist
Wenn das Verhalten ernsthafte Probleme in der Schule verursacht
Wenn Sie Schwierigkeiten haben, einem wütenden Kind zu helfen, sich besser zu fühlen, ziehen Sie professionelle Hilfe in Betracht. Ein Kinder und Jugendlichen „Emotionsregulations-Therapeut“ kann Ihnen bei der Vermittlung von Strategien zum Wutmanagement und Wutregulation Ihres Kindes behilflich sein.
Sprechen Sie zunächst mit Ihrem Kinderarzt über Ihre Bedenken. Ihr Kinderarzt Arzt wird medizinische Probleme ausschließen wollen, die möglicherweise zu dem Problem beitragen, und dann kann, falls erforderlich, eine Überweisung an einen Fachmann/Frau erfolgen.
Wenn das Verhalten Ihres Kindes außer Kontrolle gerät oder schwerwiegende Probleme verursacht, ist es eine gute Idee, sich professionelle Hilfe durch Elterntraining zu holen. Im Elterntraining trainieren Sie, das Verhalten, das Sie bei Ihrem Kind fördern möchten, positiv zu verstärken, Struktur zu schaffen und konsequent zu bleiben.
Wir alle wollen wichtig sein und uns verstanden fühlen. Wut und Aggression sind einfach eine Art und Weise, wie Menschen kommunizieren, um anderen zu zeigen wie sie sich fühlen, anstatt darüber zu sprechen.
Lernziele beim Eltern-Training in Koblenz
Probleme anders wahrnehmen
Verhaltensprobleme lösen
Regulations- und Belastungsverhalten stärken
Neue Kommunikationsstrukturen kennenlernen
Motivationsförderliche Verhaltensweisen
Beziehung zum Kind stärken
Kind als Experten in eigener Sache akzeptieren
Förderung der solidarischen Beziehungen in der Familie
Die britische Vogue erklärte jüngst „Niksen“ zum neuen erstrebenswerten Lebensstil. Nach „hygge“, dass die Dänen ganz Europa beibrachten, sind diesmal also die Niederländer dran.
Niksen ist das niederländische Wort für „Nichtstun“ und wird seit 2019 verstärkt als Modewort für einen propagierten entspannten Lebensstil benutzt.
Jetzt ist Abhängen erlaubt, sogar cool und wertvoll, weil die Niederländer in Studien regelmäßig zu den glücklichsten Völkern zählen. Hirnforscher sagen seit Jahren, dass wir die kreativsten Phasen eigentlich genau in den Leerlauf-Momenten erleben, abschalten also enorm wichtig für den Einzelnen und die Gesellschaft ist.
Einfach mal nichts tun. Sich auf Couch oder Sessel kuscheln, aus dem Fenster schauen, dem Vogelgezwitscher aus dem Garten zuhören. Man muss sich nichts durchlesen, muss mit niemandem reden, man muss sich nicht mal auf etwas Bestimmtes konzentrieren. Man kann einfach nur sein. Klingt irgendwie herrlich.
Jetzt kann schnell der Gedanke aufkommen, dass „Niksen“ doch gleichzusetzen wäre mit Meditation. Doch auch das ist nicht gemeint. Während wir beim Meditieren nämlich versuchen, unseren Gedanken zu ordnen und unseren Focus auf etwas bestimmtes richten, findet eine solche Fokussierung beim „Niksen“ (Nichtstun) nicht statt.
Niksen“ steht für das, was uns heutzutage unglaublich schwerfällt: einfach mal dasitzen und sich mit nichts zu beschäftigen. In der Regel zücken wir doch alle in jeder noch so kleinen Pause schon unser Smartphone, fangen an, durch unseren Instagram-Feed zu scrollen oder beantworten fix zwei bis drei WhatsApp-Nachrichten.
Egal, wie einfach das jetzt für Sie klingen mag, „Niksen“ also Nichtstun, wird nicht allen leichtfallen. Damit das „Niksen“ auch wirklich funktioniert, sollten keine Termine im Kalender stehen und Telefon und Handy aus sein.
Niksen – Einige Ideen für den Anfang:
Draußen auf eine Bank sitzen und die Umgebung beobachten
Den Wolken beim Vorbeiziehen zusehen
Aus dem Fenster starren
Den Sternenhimmel betrachten
Auf dem Sofa liegen und Musik hören
Einfach mal raus und Spazieren gehen
Entspannende Aufgaben wie Stricken, Basteln, Malen
Das Gehirn bekommt bei solchen Tätigkeiten die Gelegenheit, Informationen zu verarbeiten. Und das führt dazu, dass uns neue Ideen kommen und wir kreativer werden.
Das Nichtstun und die daraus resultierende Verlangsamung kann Angstzustände verringern, Alterungsprozesse bremsen und die Abwehrkräfte stärken. Hirnforscher wissen seit Jahren, dass wir Menschen diese kreativsten Phasen eigentlich genau in den Leerlauf-Momenten erleben, abschalten ist also enorm wichtig für jeden Einzelnen von uns.
Wer es erstmal geschafft hat, einfach nur zu „Niksen“ auf dem Sofa zu sitzen oder Musik zu hören, lernt zunehmend, die Langsamkeit zu genießen und die „nutzlose“ verbrachte Zeit zu schätzen.
Man kann sein Leben ändern, indem man absolut nichts tut, den durch Innehalten und Nichtstun kommen Sie schneller vorwärts. Wenn man permanent den Dingen hinterherläuft, wird man selbst nie zur Ruhe kommen. Also ist es besser, eine Zeit lang die Dinge in Ruhe zu lassen.
Und deshalb hat Niksen auch nichts mit Faulheit zu tun, sondern ist die bewusste Freude an den Pausen des Lebens.
In diesem Sinne: Fröhliches „Niksen“
„Niksen“ – Nichtstun – Entspannung – Relaxen – Abschalten und glücklicher Leben – Youtube
Weihnacht – Das neue Jahr 2020 rückt langsam näher und mit der Weihnachtszeit schwelgen viele Menschen in Erinnerungen und halten Rückschau und überdenken einige ihrer Lebensentscheidungen des Jahres neu. Die Neujahrsvorsätze sind die perfekte Gelegenheit für alle, Änderungen vorzunehmen und zu Beginn des neuen Jahres in Ziele zu setzten. Nun haben Sie die Möglichkeit, sich hinzusetzen und eine Liste wichtiger Änderungen an Ihrem Lebensstil zu erstellen, vielleicht mit Hilfe eines Bullet Journal oder als Löffelliste. Wenn Sie nach effektiven Möglichkeiten suchen, Ihr Leben zum Besseren zu verändern, finden Sie hier jede Menge nützliche Informationen.
Üben Sie sich in Meditation
Es gibt wissenschaftliche Studien, die die vielen Vorteile des Meditierens belegen. Meditieren hilft, um nur einige zu nennen, Ihre Stimmung zu verbessern, Stress abzubauen, Ängste abzubauen und sogar die graue Substanz Ihres Gehirns zu steigern – die an Muskelkontrolle, sensorischer Wahrnehmung, Entscheidungsfindung und Selbstkontrolle beteiligt ist. Außerdem ist Meditieren einfach, sobald Sie den Dreh raushaben.
Lernen Sie jeden Tag etwas Neues
Abonnieren Sie die Wikipedia-Mailingliste für besondere Artikel – Sie erhalten jeden Morgen eine E-Mail mit den besonderen Artikeln von Wikipedia für diesen Tag.
Sehen Sie sich ein „Crash Course“ -Video auf YouTube an. Crash Course ist ein pädagogischer YouTube-Kanal, der von den Brüdern Hank Green und John Green ins Leben gerufen wurde. Jedes Video ist ungefähr 15 Minuten lang und behandelt Themen wie Literatur, Biologie, Geschichte, Wirtschaft und so weiter. Das Schöne daran ist, dass das Anschauen der Videos Spaß macht.
Legen Sie sich ein Hobby zu
Wussten Sie, dass ein Hobby gut für Sie ist? Hobbys können Ihren Stresspegel senken, Ihre Gehirnleistung steigern, Ihre Konzentrationsfähigkeit verbessern und vieles mehr. Starten Sie deshalb 2020 mit einem neuen Hobby.
Spielen sie mehr
Spielen ist eine wichtige Quelle der Entspannung und Anregung für Erwachsene. Darüber hinaus können Sie kreativer und produktiver werden. Bringen Sie mehr Spiel in Ihr Leben, indem Sie es zu einem Neujahrsvorsatz machen.
Essen Sie weniger Kalorien
Es gibt viele Gründe, warum die meisten von uns einen Vorsatz treffen sollten, weniger Kalorien zu essen. Der offensichtlichste Grund ist, Gewicht zu verlieren. Wenn wir übergewichtig sind, besteht ein erhöhtes Risiko für eine ganze Reihe schwerwiegender gesundheitlicher Probleme, darunter Herzerkrankungen, Diabetes und einige Krebsarten. Darüber hinaus leben Menschen, die eine eingeschränkte Ernährung einhalten, länger und leiden unter weniger altersbedingten Krankheiten. Andere Gründe, weniger zu essen, sind ethisch, das heißt soziale Gerechtigkeit, Tierrechtsfragen und Umweltbelange.
Mehr Bewegung
Es ist egal, für was Sie sich entscheiden, fangen sie an und machen Sport. Holen Sie sich einen Schrittzähler und machen Sie mindestens 10.000 Schritte pro Tag. Stehen Sie alle 20 Minuten auf und strecken Sie sich, oder an einem Tanzkurs teilnehmen. Bewegen Sie sich einfach. Wenn Sie eine sitzende Tätigkeit ausüben, werden Sie schneller depressiv und es ist wahrscheinlicher, dass Sie übergewichtig werden.
Lesen Sie mehr Bücher
Durch regelmäßiges Lesen und der stetigen Aufnahme neuer Informationen, wird das Gehirn optimal gefordert und das Gedächtnis trainiert, so dass es auch im Alter noch leistungsfähig ist. Daneben hilft Lesen beim Einschlafen, schützt vor Demenz, steigert die Konzentration, vergrößert den Wortschatz, wer viel liest, schreibt besser, erweitert die Allgemeinbildung und fördert die Kreativität. Oder nutzten Sie Blinkist, Blinkist verwandelt die Kernaussagen der besten Sachbücher in 15-minütige Kurztexte und Audiotitel in Hörbuchqualität.
Seien Sie dankbarer
Es gibt Studien, die zeigen, dass Dankbarkeit Sie 35% glücklicher machen kann. Denken Sie eine Sekunde darüber nach. Sie können 35% glücklicher sein, indem Sie sich die Zeit nehmen und an all die guten Dinge in Ihrem Leben zu denken. Dankbarkeit hilft Ihnen auch, Widrigkeiten zu überwinden, die Qualität Ihres Schlafes zu verbessern, die Resilient stärken und mit anderen besser auszukommen. Nehmen Sie sich für das nächste Jahr vor, dankbarer zu sein
Hören Sie auf zu zögern
Wenn Sie Ihre Ziele in diesem Jahr nicht erreicht haben, war Zögern der wahrscheinliche „Schuldige“. Machen Sie 2020 zu dem Jahr, in dem Sie aufhören zu zögern und Dinge erledigen. Auf diese Weise können Sie sicherstellen, dass Sie Ende nächsten Jahres nicht mehr dort sitzen und sich fragen, warum Sie sich nie daran gemacht haben, an Ihren Zielen zu arbeiten.
Nehmen Sie sich eine Stunde am Tag Zeit, um Ihre Träume zu verwirklichen
Hören Sie auf, sich zu sagen, dass Sie einfach nicht die Zeit haben, an Ihren Träumen zu arbeiten. Was auch immer Ihre Träume sind – ob Sie mehr Geld verdienen, Ihr Zuhause neu zu dekorieren, das Spielen eines Instruments zu erlernen, die Welt positiv zu beeinflussen und so weiter -, Sie können diese Träume in nur einer Stunde am Tag verwirklichen.
Verbringen Sie mehr Zeit in der Natur
Die Menschen waren nicht dazu geschaffen, den ganzen Tag im Inneren eingesperrt zu werden. Das Verbringen von Zeit in der Natur macht Sie glücklicher, stärkt Ihr Immunsystem und macht Sie sogar kreativer. Nehmen Sie sich vor, dass Sie nächstes Jahr mehr Zeit im Freien verbringen
Genießen Sie die kleinen Dinge
Das Leben in vollen Zügen zu leben bedeutet nicht nur, große Ziele zu setzen, wie Fallschirmspringen, Safari oder Tauchen zu lernen. Dazu gehört auch das Lernen, die kleinen Dinge zu genießen. Das heißt, lernen Sie die einfachen Freuden des Lebens zu schätzen, wie zum Beispiel die folgenden:
Nachts nach draußen gehen, um die Sterne zu betrachten. Freunde und Familie öfter zu besuchen, zu Lesungen gehen, barfuß im Gras laufen…
Werden Sie selbstbewusster
Vertrauen kann definiert werden als „Ihr Glaube an Ihre eigenen Fähigkeiten“ und an Ihre Fähigkeit, das zu bekommen, was Sie wollen. Die Bedeutung des Vertrauens kann wiederum nicht genug betont werden. Zuversichtliche Menschen sind glücklicher, entspannter, riskieren eher und haben eher Erfolg. Glücklicherweise gibt es Möglichkeiten, selbstbewusster zu werden. Dazu gehört, dass Sie sich für das, was Sie tun, auf die Schulter klopfen, Ihren inneren Fürsprecher fördern und konsequent auf die Erreichung Ihrer Ziele hinarbeiten.
Seien sie liebenswürdig zu sich
Sie können es möglicherweise nicht steuern, wie freundlich andere zu Ihnen sind, aber Sie können immer steuern, wie freundlich Sie zu sich selbst sind. Setzen Sie in diesem kommenden Jahr 2020 den Entschluss, an sich selbst zu glauben, sich selbst zu respektieren und sich selbst gut zu behandeln. Zum Beispiel durch das Erlernen einer bifokalen multisensorischen interventions-Technik.
Führen Sie ein Tagebuch
Das therapeutische Schreiben ist ein leistungsfähiges Werkzeug für ihr Leben. Es kann Ihnen helfen, Ihre Gedanken zu organisieren, zu planen, wie Sie Ihre Ziele erreichen, und mit Ihren wahren Gefühlen und Wünschen in Kontakt zu treten.
Schreiben wir Wünsche, Träume, Ereignisse und Gefühle auf, wirken sie intensiver und wir können uns vieler Dinge bewusster werden. Hilfreich ist das auch, wenn wir uns für das neue Jahr etwas vornehmen.
Reisen sie mal wieder
Planen Sie einen Urlaub. Die Welt ist wunderschön und es gibt viele Dinge zu sehen. Besuchen Sie nächstes Jahr ein Land, das Sie schon immer sehen wollten. Es gibt auch tolle Bücher zu deisem Thema.
Steigern Sie Ihre emotionale Intelligenz (EQ)
Daniel Goleman prägte den Begriff emotionale Intelligenz in seinem 1996 erschienenen Bestseller „Emotionale Intelligenz. Kurz gesagt, emotionale Intelligenz ist eine Reihe von Fähigkeiten, einschließlich der Kontrolle der eigenen Impulse, Selbstmotivation, Empathie und sozialen Kompetenz in zwischenmenschlichen Beziehungen.
Arbeiten Sie an Ihrem Selbstwert
Der Selbstwert ist das Ergebnis davon, was Sie selbst über sich denken. Bei vielen Menschen ist das Selbstwertgefühl zu niedrig. Sie denken, dass sie niemanden mit ihrer Anwesenheit bereichern könnten und keine Talente besitzen. Ein hoher Selbstwert hat zur Folge, dass Menschen sich sehr viel zutrauen und denken, sie könnten alles schaffen. Ein stärkeres Selbstwertgefühl zu bekommen, lässt sich erlernen. Wenn sie sich selbst schätzten, legen Sie den Grundstein dazu, dass auch andere sie schätzen. Am besten mit PEP.
Bringen Sie mehr Frieden in Ihr Leben
Ich denke, ich kann mit Sicherheit sagen, dass wir alle mehr Frieden in unserem Leben wollen. Und damit meine ich mehr inneren Frieden, Zufriedenheit und Gelassenheit. Entschließen Sie sich, in dem Jahr 2020, mehr Frieden in Ihr Leben zu bringen, indem Sie das, was ist, akzeptieren, das Nichturteilen (Bewertungsfrei Wahrnehmung) üben und Ihren Geist lehren, still zu werden.
Fazit
Ein neues Jahr ist wie ein leeres Notizbuch. Sie können alles schreiben, was Sie wollen. Füllen Sie die erste Seite Ihres „Notizbuchs“ mit Ihren Neujahrsvorsätzen und dann fangen sie an es umzusetzen.
Weihnacht und Neujahr – Gedanken zum Jahreswechsel
Im Hinter-uns-lassen des alten Jahres und Eintreten ins neue Jahr schweben wir in einem Übergang, in einem Dazwischen, dass uns durchaus Angst machen kann. Das Alte ist vorbei, unwiderruflich, das Neue noch nicht geschaffen.
Oftmals werden schwierige Ereignisse, die wir schon meinten hinter uns gelassen zu haben, gerade in dieser Übergangsphase wieder lebendig. Emotionen suchen sich ihren Raum.
Besonders, wenn wir einen lieben Menschen, ein Haustier oder eine liebgewonnene Umgebung loslassen mussten, kann es sein, dass wir den Schmerz und die Trauer nochmals sehr intensiv durchleben. Wir spüren die Endgültigkeit, die uns mit dem Ende des Jahres sehr stark ins Bewusstsein tritt.
Das Traurig-sein zulassen, hilft verarbeiten und ist ein Schritt in die neue Richtung. Ein Entwicklungsschritt, der schmerzhaft ist, aber auch befreiend. Durchschreiten, annehmen, wieder loslassen… Irgendwann wachsen wir in die Antwort hinein, wie Rilke sagte und Neues entsteht. Den Rhythmus bestimmen wir selbst.
Das Neujahr mit seinem neuen Tag, mit seinem frischen Morgen bietet uns die Möglichkeit eines Neuanfangs. Egal wie groß oder klein dieser ist, wir können ihn genau nach unseren Vorstellungen, nach unseren ureigenen Bedürfnissen selbst gestalten.
Es gibt ein Bleiben im Gehen, ein Gewinnen im Verlieren, im Ende einen Neuanfang. (Sprichwort aus Japan)
In der Altjahrswoche dürfen wir uns durchaus etwas Zeit nehmen für uns selbst. Es kann sehr hilfreich sein, über das alte Jahr zu reflektieren und uns in Fantasien und Träumereien über das neue Jahr fallen zu lassen. Sich die Zeit nehmen und dieses „Dazwischen“ bewusst gestalten ist ein wunderbares Ritual, das befreit und stärkt, das öffnet und Mut macht.
Kleiner Tipp
Schreiben wir Wünsche, Träume, Ereignisse und Gefühle auf, wirken sie intensiver und wir können uns vieler Dinge bewusster werden. Hilfreich ist das auch, wenn wir uns für das neue Jahr etwas vornehmen. Es lässt sich dann leichter umsetzen.
Loslassen
Manchmal ist es Zeit, etwas oder jemanden loszulassen, weil wir uns nicht mehr wohl fühlen, weil wir krank werden, weil es nicht mehr passt, weil es uns den Atem nimmt, weil wir aus einer Rolle aussteigen möchten…Wir dürfen uns eingestehen, dass wir das ein oder andere nicht mehr lieben und dass Gewohnheiten kein Ersatz für Liebe sind. Vielleicht passen die Freunde nicht mehr, der Partner, die Freizeitbeschäftigungen oder die Arbeit erfüllt nicht mehr.
Manchmal stehen alte Konflikte im Raum, die wir über das Jahr hinweg aufgeschoben oder verdrängt haben. Wenn wir entspannter ins neue Jahr gehen wollen, ist es hilfreich die Dinge beim Namen zu nennen. Ein Gespräch erledigen, sich Luft verschaffen, etwas bereinigen …
„Was ihr greift, greift fest – mit leichter Hand, willig zum Loslassen in der Stunde des Abschieds“. (Emil Gött, 1864-1908)
Das neue Jahr kann kommen
Das neue Jahr lässt sich leichter umarmen, wenn wir das ein und andere erledigt haben, aber auch damit, dass wir es einfach ruhen lassen und annehmen, wie es gerade ist. Unter Druck setzen mit Vorsätzen wirkt kontraproduktiv. Unser Leben müssen wir nicht innerhalb weniger Tage umstrukturieren.
Meistens reicht es, wenn wir uns bewusst machen, was wir im Laufe des neuen Jahres verändern möchten. Welche Wünsche und Bedürfnisse mehr Beachtung und Raum brauchen. Deshalb nehmen Sie sich die Tipps zu Herzen und legen los.
EIGENE ZIELE Lasst euch von euren eigenen Zielen leiten: Ermöglicht eurem Nächsten das Leben, das ihr euch für euch selbst wünscht, und erreicht für ihn das, was ihr für euch selbst zu erreichen hofft. (Konfuzius, 571-479 v.Chr., chinesischer Philosoph)
Wir möchten das Jahresende nutzen, um Danke zu sagen für all die großartigen Dinge, die geschaffen wurden. Für Hilfe, Engagement und Ideen. Von Herzen wünschen wir Ihnen besinnliche und frohe Weihnachten und einen zuversichtlichen Start ins neue Jahr 2020. Möge es Ihnen Glück, Gesundheit und Erfolg schenken…
Für das neue Jahr wünschen wir von Beratung & Coaching Koblenz ihnen nicht nur Glück Wir wünsche vor allem inneren Frieden, Denn nur mit ihm fällt alles andere leicht.
Ich weiß nicht mehr weiter – Lebenskrisen – Midlife-Crisis
Wie Du eine Midlife-Crisis beim Partner oder an dir selbst erkennst – und wo du professionelle Hilfe bekommst in Koblenz!
Du hast alles. Du hast eine Familie, du hast, Kinder und du hast ein angenehmes Leben, einen Beruf, der dich finanziell versorgt? Und doch fühlst du dich unglücklich. Du hast all die Dinge, von denen dein 25-jähriges Ich geträumt hast, und obwohl es so aussieht, als ob es dir gut gehen sollte, bist du von diesem Gefühl der völligen Unzufriedenheit überwältigt, und du bist einfach nicht in der Lage, dein Glück auch zu spüren? Könnte dies die gefürchtete Midlife-Crisis sein?
Wenn du eines oder mehrere der folgenden Dinge durchläufst, könnte dies erklären, warum du dich so fühlst, wie du dich fühlst.
Du hast das Gefühl, mit deiner Jugend einen Teil von dir selbst zu verlieren?
Midlife-Crisis – Wenn du älter wirst, fühlst du dich, als würdest du einen Teil von dir zurücklassen. Du denkst, dass die Aufregung des Lebens vorbei ist, aber das liegt daran, dass du konditioniert wurdest zu denken, dass du jung sein musst, um Spaß zu haben. Vielleicht kannst du nicht so schnell die Treppe hoch rennen wie vorher, vielleicht machst du keine spontanen, dummen Dinge, die dein 20-jähriges Ich tun würde. Aber das heißt nicht, dass deine goldenen Jahre vorbei sind. Deine goldenen Jahre sind vorbei, wenn Du entschieden hast, dass sie vorbei sind und nicht, weil du ein bestimmtes Alter oder Lebensabschnitt erreicht hast.
Du fragst dich oft: „Wo ist die ganze Zeit geblieben?“
Du hast die letzten 20, 30 Jahre durchgearbeitet und gedacht, „es so gibt viel Zeit“. Du bist fast durch deine 30 er Jahre geflogen und dachtest, „ich habe noch genug Zeit“. Nachdem du jahrelang deine Bedürfnisse, Wünsche und Ziele für deine Familie und deine Lieben auf Eis gelegt hast, denkst du nun über all die Dinge nach, von denen du dachtest, dass du sie tun würdest, aber nie getan hast. Und du fragst dich, ob du jemals die Zeit haben wirst, endlich alles zu tun, worauf du Lust hattest?
Du hast deinen „Autopiloten“ gestartet, weißt aber nicht, wie du ihn anhalten kannst und wieder selbst das Steuer übernehmen kannst?
Midlife-Crisis – Plötzlich hast du das Gefühl, dein Leben sei auf Aufgaben, Funktionieren und das Erfüllen all deiner Pflichten beschränkt. Du hast das Gefühl, mit dem „Autopiloten“ zu fahren, bist jedoch besorgt über die Konsequenzen, die sich bei einem Stopp ergeben könnten. Während du mit deiner Rolle als Selbstständiger, Mitarbeiter, Partner, Elternteil Schritt hältst, suchst du vergebens nach dem Silberstreifen am Horizont, der noch etwas für dich bereithält. Es kann entmutigend sein, sich vom „Autopiloten“ lenken zu lassen, ohne dass ein Ziel in Sicht ist und zu wissen ob es das eigene und gewünschte Ziel ist. Dann nur nicht verzweifeln, nutze diese Gelegenheit, um langsamer zu werden, deine Wünsche zu überdenken und den Kurs zu korrigieren. Wenn du dich in Achtsamkeit und Resilienz übst, kannst du dich wieder mit deinen wirklichen Wünschen, Zielen und Werten in Verbindung bringen.
Du wirst plötzlich von dem Wort „Zukunft“ und dem, was es auf Lager hält, eingeschüchtert
„Eines der wundervollen Dinge an der Jugend ist, dass man wirklich glaubt, man hätten die ganze Zeit auf der Welt und in der Zukunft werden all unsere Träume wahr“. Aber jetzt ist es so entmutigend, wenn man merkt, dass die Zukunft, auf die man sich immer bezogen hat, als man jünger war, tatsächlich hier und jetzt ist.
Du bleibst die ganze Nacht wach, mit einem Kopf voller Fragen und ohne Antworten?
Während du vielleicht gedacht hast, dass Schlaf deine Flucht vor dem Gefühl der Unzufriedenheit wäre, stellst du fest, dass du dich auch dort geirrt hast. Selbst wenn du deinen Kopf zur Ruhe legst, wirbeln deine Gedanken über immer dieselben Fragen: wohin dein Leben führen soll, oder gibt es noch einen weiteren „Meilenstein“ im Leben, auf den du dich freuen kannst. Es mag einige Zeit dauern, diesen „Meilenstein“ zu finden, aber wenn du dies einmal tust, bekommt dein Leben einen ganz neuen Sinn.
Du siehst anders aus, du fühlst dich anders an und bist dir nicht sicher, ob es dir gefällt
Du verbringst mehr Zeit damit, in den Spiegel zu schauen und die aufgetretenen Falten und grauen Haare zu zählen. Du könntest Cremes und Behandlungen ausprobieren, um sie zu verbergen, aber die Wahrheit ist, dass diese Grautöne „Weisheitsstränge“ sind, auf die du stolz sein kannst. In dem Moment, in dem du es nicht mehr als Krise und eher als Chance für die Lebensmitte betrachtest, werden sich die Dinge ändern. „Manchmal muss man sich selbst verlieren, um sich selbst zu finden. Manche nennen dies eine Mid-Life-Krise. Wie sagte es schon Dr. Marcia Reynolds so treffen in einer Ausgabe der „Psychology Today“: „Ich nenne es die Reise der Heldin“.
Du fragst dich, ob es noch etwas gibt, auf das du dich freuen kannst?
„Was kommt als nächstes?“ könnte die Frage sein, die dich verfolgt hat. Lasse dir etwas Zeit, um diese Frage zu beantworten, aber es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass Glück weniger mit deinem Alter zu tun hat als vielmehr damit, wie du dein Leben betrachtest.
Fürchte dich nicht vor dem, was vor dir liegen könnte, es ist nie zu spät, die Dinge zu tun, vor denen du immer Angst hattest, oder dass du sie später tun würdest. Schließlich besteht die Möglichkeit, dass du angenehm überrascht wirst, wenn du bereit bind, deine Komfortzone zu verlassen. Du bist es dir schließlich selbst schuldig, das Risiko einzugehen, oder?
Du bist unglücklich und weißt nicht warum?
Fragst du dich: „Was mache ich? Warum kann ich nicht wie andere Menschen glücklich oder dankbar sein?“ Eine Midlife-Crisis zeichnet sich oft ab, wenn wir kein Glück oder keine Freude an den Dingen finden, die uns früher gefallen haben. Eine Möglichkeit, das Problem zu beheben, besteht darin, sich zunächst die Frage zu stellen: „Was brauche ich gerade?“ Indem wir uns geben, was wir brauchen, bekommen wir das Gefühl, das Richtige zu tun.
Sie sind mit Unsicherheit und Selbstzweifel konfrontiert
Midlife-Crisis oder Lebenskrise nennen es die meisten!
Es ist die Zeit der Unsicherheit, Zweifel und Enttäuschung in vielen Bereichen unseres Lebens. Es beginnt mit dem Drang zu hinterfragen. Wage es zu antworten und schließen deine Gefühle nicht aus. Das Aufzeichnen dieser Erfahrung ist ein schneller Weg zur Sicherheit, was man will, und Bewusstseinsbildung. Beginnen mit nur einer Frage pro Tag. Sei mutig, nach vielen möglichen und unmöglichen Lösungen zu suchen.
Du weißt nicht mehr, was du im Leben willst
Du weißt, dass du dich in einer Krise befindest, wenn du nicht weißt, was du im Leben willst. Du kannst dich in einem Job gefangen fühlen, den du hasst, oder dein Job erfüllt dich nicht mehr. Möglicherweise möchtest du sogar all deine Habseligkeiten verkaufen und in einer anderen Stadt oder in ein anderes Land ziehen. Deine Partnerschaft beenden und wieder auf die Suche gehen? Nimm dir etwas Zeit, um deine persönlichen oder beruflichen Ziele zu bewerten und neu zu definieren.
Midlife-Crisis – Du fühlst dich schwach und allein
Umgib dich mit Verbündeten und vernetze dich mit Mentoren, Freunden und Kollegen, Menschen, denen du vertraust, die an dich glauben und die dich herausfordern können. Je schwächer wir uns fühlen, desto wichtiger ist es, uns mit anderen zu umgeben (Vernetzung), die uns positiv entzünden. Wenn du diese Personen nicht in deiner direkten Nähe hast, legen großen Wert darauf, diese zu finden. Es kann dir sogar helfen, schneller aus deiner Krise zu kommen.
Du fühlst dich in allen Bereichen deines Lebens ausgelaugt
Veränderung ist konstant und hilft uns zu wachsen. Krisen behindern oft unser Wachstum. Der Unterschied zwischen einer Lebenskrise und einer normalen Lebensveränderung ist, wie lange sie anhält.
Langanhaltende Herausforderungen, die deine Energie, deine Partnerschaft oder Beziehungen oder dein Bankkonto belasten, können dich in die Krise treiben. Achte also immer genau auf die Dauer und die Auswirkungen der Herausforderungen deines Lebens, damit du frühgenug die Richtung ändern können, bevor du eine Klippe erreichst.
Du beschäftigst dich mit dem Thema Angst
Angst ist ein großer Indikator für eine Krise. Wenn du dich so sehr sorgst, dass sich das negativ auf dein Wohlbefinden auswirkt, ist es an der Zeit, dass zugrunde liegende „Problem“ anzuerkennen und aufzulösen.
Teile das Problem auf, finden heraus, woran es liegt, und machen dir dann einen schrittweisen Plan, um über dein „Problem“ hinwegzukommen. Auch hier gilt, Vernetze dich, um Klarheit bei der Bewältigung deiner Krise zu schaffen.
Du hast weniger Energie
Wenn du feststellst, dass du ausgelaugt, verloren, festgefahren und oder überfordert bist, kann es sein, dass du schon mitten in einer Lebenskrise steckst. Du wirst feststellen, dass deine körperliche, geistige und emotionale Energie nicht so ist, wie es normalerweise für dich der Fall ist und du es die letzten Jahre von dir gewohnt bist.
Der erste Schritt ist, sich Zeit zu nehmen, um sich auszuruhen und zu erholen. Nichts kann gelöst werden, wenn du im selben „Ist-Zustand“ bleibst. Nachdem du dich etwas ausgeruht hast, musst du dir als Gedanken machen über die nächsten Schritte.
Du bist bei allem unentschlossen
Unentschlossenheit in allen Lebensbereichen, ist ein verräterisches Zeichen dafür, dass du dich in einer Lebenskrise befindest. Wenn du selbst bei alltäglichen Aufgaben Schwierigkeiten hast dich zu entscheiden und dich überfordert fühlt, ist es Zeit, eine Pause einzulegen und aus dem „Hamsterrad“ auszusteigen. Einfach durchatmen, lange Spaziergänge machen, den Alltag hinter sich lassen und nachdenken.
Erneuern, loslassen und neu beginnen, wenn Körper, Geist und Seele bereit sind. (Siehe auch gier das Thema Achtsamkeit)
Du bist zunehmend abgelenkt und machst keine Fortschritte in deinem Beruf
Du bist abgelenkt und bekommst keinen Antrieb, kein „Bein auf den Boden“. Du kämpfst mit emotionalem, mentalem und oder auch physischen Problemen. Die besten Führungskräfte und Mitarbeiter haben Herausforderungen. Bemerken Sie es, erkennen Sie es an, ziehe die Reißleine und gönne dir eine „Auszeit“. Die Identifizierung erfordert viel Zeit, Energie und Mühe. Ignoriere es nicht und fang an.
Du bist neidisch auf andere
Wenn du viel mehr Zeit damit verbringst, die Vergangenheit anderer Menschen zu analysieren, als über deine Zukunft nachzudenken, denke daran, dass die Errungenschaften anderer Menschen größtenteils auf anderen Möglichkeiten und Entscheidungen beruhen als deine.
Hättest du ähnliche Entscheidungen in ihren „Schuhen und Situationen“ getroffen? Es ist jetzt Zeit, nicht mehr an die Zukunft und Erfolge anderer zu denken und deine Zukunft zu planen.
Alles fühlt sich an wie eine lästige Pflicht
Wir sind zu einem Punkt in unserem Leben gekommen, an dem wir daran gemessen werden, was wir tun (unsere Stärke), und die Menschen verlassen sich darauf, dass wir es tun (eine Notwendigkeit), und wir werden durchweg für diese Kombination belohnt. Warum also diese Krise? Wir vermissen die Leidenschaft. Wenn du ein Bedürfnis hast, das sich mit einer deiner Stärken überschneidet, dir aber die Leidenschaft fehlt, spricht man von einer „Hausarbeit“ oder Pflichterfüllung“. Konzentrieren dich darauf, deine „Emotionalen und Leidenschaftlichen“ Schnittpunkte zu finden, also die Punkte wo sich Leidenschaft, Stärke und Bedürfnis überschneiden.
Du bist erfolgreich, aber nicht zufrieden
Wenn unser Leben und Arbeiten nicht funktioniert, informierst du dich über deine Stärken und Werte. Oft tritt das Gefühl, „Ist das alles, was es gibt?“ auf. Möglicherweise bist du erfolgreich, aber nicht zufrieden. Dies könnte darauf hindeuten, dass es Zeit für eine Änderung ist. Also, werde ruhiger und schätze deine Stärken erneut ein. Frage dich: „In was bin ich wirklich gut?“ und verbinden dich wieder mit deinen Werten: „Was interessiert mich wirklich?“ Beginnen dann mit der Umsetzung, ganz egal in welchem Alter du dich gerade befindest.
Du bist verwirrt und unklar in Bezug auf deine Richtung
Sich verwirrt zu fühlen kann bedeuten, dass du nicht mehr mit dem zufrieden bist, was du gerade tust oder wo du dich gerade befindest. Du bist vielleicht immer noch sehr gut darin, aber du bist unsicher darüber, ob dir dies alles hilft, dich dorthin zu bringen, wo du hinmöchtest.
Dies ist die Zeit, einen Schritt zurückzutreten, innezuhalten und darüber nachzudenken, wann du das letzte Mal Klarheit hattest und wodurch du diese vielleicht verloren hast. Erstellen dann einen „Plan“ oder ein „Bullet-Journal“ das dir hilft, dorthin zurückzukehren, wo du hinwillst oder Suche dir einen Coach.
Du diskutierst, aber ergreifst keine Maßnahmen
Wenn du darüber nachdenkst, welchen nächsten Schritt du unternehmen solltest, um dein persönliches und berufliches Leben zu verbessern oder deine Ziele zu erreichen, du dich aber nur im Kreis drehst, ist es an der Zeit, dein Verhalten zu ändern. Recherchieren, wer und was dir helfen kann ist gut, aber dann nichts in TUN kommen ist schlecht. Auch hier ist die „Vernetzung“ die erste Wahl. Spreche mit Freunden, Familienmitgliedern, einem vertrauenswürdigen Mentor und Fachleuten über deine Gedanken, Wünsche, Ideen und Ziele. Sie können dich mit ihren Ratschlägen voranbringen, denn je mehr du lernst und reflektierst, desto eher kommst du ins Handeln.
Du kommst schlechter aus dem Bett als früher
Morgens nach einer meist schlaflosen Nacht nur unter großen Anstrengungen aus dem Bett zu kommen sind erste Anzeichen.
Ab und zu mal keine Lust zu haben aufzustehen ist ganz normal, sollte das aber immer häufiger vorkommen und täglich so sein, ist es an der Zeit zu handeln.
Es ist Zeit sich zu reflektieren! Was will ich, was erfüllt mich, was wollte ich schon immer einmal lernen und machen?
Du bist apathisch
Du fühlst dich ständig „platt“ in Bezug auf alles. Mein erster Tipp ist, zu beobachten, was in deinem Leben funktioniert, und dann jeden Tag Maßnahmen zu ergreifen, um dein Leben so zu gestalten, wie du es möchtest. Bewege dich entschlossen vorwärts, lerne loszulassen und lassen die Vergangenheit in der Vergangenheit. Die Vergangenheit, hat dir nichts neues zu erzählen. Deine ganze Kraft ist jetzt, nicht gestern oder morgen. Was kannst du heute machen? Wenn du deine Wünsche und Ziele pflegst, wird das Leben, das du möchtest, jeden Tag neu entstehen
Nicht blind an Vergangenem festzuhalten, sondern das Neue auch als Chance zu sehen ist der richtige Ansatz. Reden Sie miteinander – egal, ob Sie die Veränderungen bei sich selbst oder bei Ihrem Partner feststellen.
Fragen zum Thema „Midlife-Crisis“ und Anmeldungen zum Kurs: „Wege aus der Midlife-Crisis“ in Koblenz bitte per Mail an: beratung.coaching.koblenz@gmail.com
Rückschläge meistern: Wie du aus schlimmen Krisen gestärkt hervorgehst // Miriam Höller Teil 1/2 youtube – Ich weiß nicht mehr weiter – Lebenskrisen – Midlife-Crisis und Hilfe in Koblenz
PEP lernen & Blockaden lösen, Ängste verstehen & überwinden – Emotionale Selbsthilfe – PEP® Klopfen Übungsabende, Gruppentreffen in Koblenz und Neuwied
Manchmal fühlt man sich wie in sich eingeschlossen oder sogar eingemauert und zwar meistens dann, wenn ein Problem unlösbar erscheint, eine Idee oder der Ruf des Herzens ertönt, du aber den Weg dorthin nicht findest, nicht weißt wie der nächste Schritt aussehen soll oder kann. Oft stehen wir so dicht vor einer Tür, vor der Lösung unserer Probleme, unserer Blockaden und Ängsten, dass wir sie für eine Wand halten und deshalb für unlösbar.
Genau darum geht es bei PEP. Um Problemlösungen und warum wir sie bei anderen oft erkennen können, aber für die eigenen Lösungen blind und taub sind. Vor allem aber darum, wie es uns besser gelingt, unsere Probleme und Ängste aufzulösen.
PEP nach Dr. med. Michael Bohne, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und Begründer der Klopftechnik PEP® (Prozess und Embodymentfokussierte Psychologie).
«Negative Gefühle anderen gegenüber sind wie ein Gift, welches man selbst einnimmt und hofft, dass der andere darunter leidet.» Buddha
Lösungsblockaden sind negative Gedanken – Codes in unserer Software quasi – die uns davon abhalten, glücklich zu sein. Sie sind die unsichtbaren Türsteher, die den Zutritt ins Unterbewusstsein verhindern, wo das Potential schlummert.
Effektive Therapiemethode PEP (Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie) bei Angst/Panik und Stress aller Art durch motorisch-sensorisches Aktivierungsmuster auflösen.
PEP besteht neben den Klopf-Tools und den Big Five noch aus einem Test (Kognitions-Kongruenz-Test – ein Test vor- und unbewusster psychodynamisch wirksamer Lösungsblockaden und deren Transformation), um unbewusste Konflikte und para-/dysfunktionale Loyalitäten im Leiden aufzudecken und zu bearbeiten und aus einem sehr differenzierten Selbstwerttraining. Diese beiden Tools machen den Schwerpunkt von PEP aus und können in der Selbstbehandlung nicht gut angewandt werden, da man ein therapeutisch erfahrenes Gegenüber braucht.
Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie, kurz PEP,
PEP beinhaltet 4 Bereiche:
1. Anleitung zum Klopfen der 16 Akupressurpunkte
2. Kognitions-Kongruenz-Test (KKT)
3. Stärkung der Selbstakzeptanz
4. Aktivierung von Ressourcen
Anwendungsbereiche
Belastende negative, bzw. störende Emotionen werden reduziert, bzw. „aufgelöst“, vor allem psychische Störungen mit einer hohen emotionalen Beteiligung, wie z.B. Angst, posttraumatischer Stress (Trauma), Traurigkeit, Wut/Aggressionen, Stress und Depressionen
Unbewusste oder bewusste negative Glaubens- und Beziehungsmuster werden in positive transformiert (auch Selbstbeziehung)
Ressourcen können aktiviert, bzw. gestärkt werden
Angst und Panik
Schlafstörungen
Selbstbeziehung verbessern
Die “Big-5-Lösungsblockaden” der PEP
Selbstvorwürfe
Vorwürfe anderen gegenüber
Erwartungshaltungen an andere Menschen
Altersregression: Sich kleiner fühlen, als man ist
Para-/Dysfunktionale Loyalität: Innere Verbundenheit mit anderen im Leid
All diese Probleme haben etwas mit sich selbst und mit der Einstellung sich selbst gegenüber zu tun. Hier muss ganz konsequent an Selbstakzeptanz gearbeitet werden, denn dort liegt meist das Zentrum der Blockade. Und solche Blockaden kann man nicht durch reines Klopfen beseitigen, das ist vorhersagbar.
Ziel ist es…
unangenehme undbelastende Denk-, Fühl- und Verhaltensmuster durch selbstständiges Klopfen von Akupunkturpunkten zu reduzieren, sich selbst in Stress- oder Angstsituationen zu regulieren
eigene einschränkende Überzeugungen zu hinterfragen (Glaubenssätze wie z.B. bei mir klappt es nie, ich bin immer Schuld, ich schaffe das nicht, das kann ich nicht, usw.)
Beziehungen zu verschiedenen Menschen richtig einzuschätzen und zu verbessern
eigene Verhaltensmuster zu verändern
Selbstwerträuber zu erkennen und eigene Leistungen in verschiedenen Bereichen zu fördern
Selbstakzeptanz und Selbstwertgefühl zu stärken
einen veränderten Umgang mit chronischen Schmerzen zu erlangen
Ein PEP Übungsabend ist genau das Richtige für dich, wenn du:
PEP vor Längerem gelernt hast und deine Kenntnisse auffrischen willst
PEP vor Kurzem erlernt hast und Sicherheit in der Selbstanwendung suchst
PEP flexibel anwenden können möchtest
Du bei der Arbeit mit PEP an einem eigenen Thema feststeckst und Unterstützung suchst
Tipps und Hinweise für die weitere Arbeit mit einem Klienten suchst
Es werden auch schwierige Situationen bei der Eigenanwendung in der Gruppe praktisch gelöst und gemeinsam besprochen
Einmal im Monat treffen wir uns für 90 Minuten und ich unterstütze Sie bei Ihrer Arbeit mit PEP nach Dr. Michael Bohne in kleinen Gruppen mit nur 4 Leuten. Kostenbeitrag: 10.- Euro pro Teilnehmer und Abend
Dr. Michael Bohne: Einführung in PEP, Workshop – Youtube
„Hinter dem Schmerz steckt das Trauma. Behandlung chronischer Schmerzen mit Klopfen und PEP unter Berücksichtigung traumatherapeutischer Implikationen“
Dr.med. Michael Bohne – Hauptvortrag auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hypnose und Hypnotherapie
Chronische Schmerzen korrelieren hoch mit posttraumatischen Belastungsreaktionen – das zeigen zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen und Statistiken. Es ist ratsam, diese Erkenntnisse bei der Behandlung chronischer Schmerzen zu berücksichtigen. Genauso ratsam ist, komplexe und integrative Behandlungsmethoden zur Verfügung zu haben, wenn eine derartige Korrelation augenscheinlich wird. Dr. med. Michael Bohne hat dazu auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hypnose und Hypnotherapie e.V. (DGH) im November 2019 einen eindrucksvollen Hauptvortrag gehalten, den wir hier zur Verfügung stellen.
Michael Bohne – Hinter dem Schmerz steckt das Trauma – Carl Auer Verlag – Youtube