Experten schlagen Alarm, weil die Mobbingrate in einigen Schulen bei über 70% liegt. Aus diesem Grund haben sie die Bildungsgemeinschaft aufgefordert, diese Realität anzuerkennen, und, was noch wichtiger ist, haben sie darauf gedrängt, genau dort präventive Maßnahmen zu ergreifen, wo Missbrauch und Mobbing beginnt.
Die Methode
KiVa ist ein forschungsbasiertes Anti-Mobbing-Programm, das an der Universität von Turku, Finnland, mit Mitteln des Ministeriums für Bildung und Kultur entwickelt wurde. Die Wirksamkeit von KiVa wurde in einer großen randomisierten kontrollierten Studie gezeigt. In Finnland ist KiVa ein begehrtes Programm: Die meisten Gesamtschulen des Landes sind registrierte KiVa-Schulen, die das Programm durchführen.
KiVa ist ein evidenzbasiertes Programm zur Verhinderung von Mobbing und zur wirksamen Bekämpfung von Mobbing. Ersteres ist entscheidend, aber auch Letzteres ist wichtig, da keine Präventionsbemühungen Mobbing ein für alle Mal verschwinden lassen. Es müssen Werkzeuge zum Einsatz kommen, wenn ein Fall von Mobbing ans Licht kommt. Der dritte Aspekt von KiVa ist die ständige Überwachung der Situation in der eigenen Schule und der Veränderungen im Laufe der Zeit. Dies wird durch die in KiVa enthaltenen Online-Tools ermöglicht. Diese Tools liefern für jede Schule ein jährliches Feedback über die Umsetzung des Programms sowie die erzielten Ergebnisse.
Die Hauptkomponenten
KiVa umfasst sowohl universelle als auch indizierte Aktionen. Die universellen Aktionen, wie das KiVa-Curriculum (Schülerunterricht und Online-Spiele), richten sich an alle Schüler und konzentrieren sich hauptsächlich auf die Verhinderung von Mobbing. Die angegebenen Maßnahmen sind anzuwenden, wenn ein Mobbing-Fall aufgetreten ist. Sie richten sich speziell an Kinder und Jugendliche, die als Täter oder Opfer an Mobbing beteiligt waren, sowie an mehrere Klassenkameraden, die aufgefordert werden, das Opfer zu unterstützen. Ziel ist es, Mobbing ein Ende zu setzen.
Die Methode basiert auf jahrzehntelanger Forschung zu Mobbing und seinen Mechanismen
ES wurde an der Universität von Turku in Finnland mit Unterstützung des finnischen Ministeriums für Bildung und Kultur entwickelt. Die Entwickler sind Experten, die sich seit Jahrzehnten mit dem Phänomen Mobbing und seinen Mechanismen befassen.
Starker Beweis für die Wirksamkeit
Es gibt zahlreiche Anti-Mobbing-Programme auf dem Markt, von denen leider nur wenige in strengen wissenschaftlichen Studien getestet wurden. Dies bedeutet, dass es keine Belege dafür gibt, ob die Programme tatsächlich dazu beitragen, Mobbing in Schulen zu reduzieren.
Die Auswirkungen des Antimobbing-Programms wurden in zahlreichen Studien untersucht. Neben den Studien, die auf den von unserer KiVa-Forschungsgruppe gesammelten und analysierten Daten basieren, weisen auch unabhängige Daten, die vom Nationalen Institut für Gesundheit und Soziales gesammelt wurden, darauf hin, dass Mobbing und Viktimisierung in Finnland seit der umfassenden Einführung des Programms zurückgegangen sind. KiVa wird derzeit in mehreren Ländern evaluiert: Die ersten internationalen Studien aus den Niederlanden, Estland, Italien und Wales zeigen, dass die Methode auch außerhalb Finnlands wirksam ist.
Die Methode liefert überraschende Ergebnisse:
Während des ersten Jahres sank die Mobbingrate um 41%. Innerhalb weniger Jahre reduzierte sich das Schul-Mobbing um 80%. Das motivierte die Schüler dazu, noch mehr zu lernen und bessere Noten zu schreiben. Diese spektakulären Zahlen sprechen für sich und haben ein ungewöhnliches Interesse an bildungsübergreifenden Maßnahmen weltweit geweckt.
Ein oft benutztes Schlagwort ist die „Motivation“. Jeder hat so seine eigene Meinung was es ist und was er darunter versteht. Wieder so ein leerer Begriff, der einfach verwendet wird, ohne dass irgendetwas Konkretes dahintersteht? Auch in meinen Augen ist das Wort MOTIVATION ein ziemliches Ungetüm – jeder will uns motivieren, jeder soll immer motiviert sein (und das möglichst ohne größere Anstrengung), alles ist eine Frage der Motivation, Motivation ist etwas, das andere Ihnen offenbar geben können, Sie müssen nur diese und jene Tipps und Tricks einhalten, und dann sind Sie motiviert. Und wenn nicht, dann waren Sie wohl nicht motiviert genug, oder?
Trotzdem würden die meisten Menschen Motivation als etwas Positives beschreiben: Wenn jemand motiviert ist, dann ist er von seinem Vorhaben überzeugt und verfolgt unbeirrt dieses Ziel. Ein motivierter Mensch ist jemand, der sein Ding macht, der im Einklang mit sich und seinem Tun ist und der etwas für die Verwirklichung seiner Träume tut und wortwörtlich meint Motivation jedoch nichts Anderes als die Gesamtheit aller Motive, die uns zum Handeln bewegen. Überspitzt gesagt, bedeutet das, dass Sie immer motiviert sind, wenn Sie aufgrund eines Beweggrundes aktiv werden. Es ist unmöglich etwas zu tun, ohne dabei eine gewisse Absicht zu haben.
Vielleicht spüren Sie, dass in Ihrem Leben etwas nicht stimmig ist und wollen dies ändern. Möglicherweise haben sie den Wunsch, erfüllter und zufriedener zu leben und durch mehr Freude, Gelassenheit oder Erfolg Ihre Lebensqualität zu verbessern. Sie wollen Ihre berufliche Situation verbessern und dabei authentisch und selbstbewusst sein und auch schwierige Situationen im Berufs- oder Privatleben kraftvoll und eigenverantwortlich meistern? Genau dann begleitet Sie Beratung-Coaching-Koblenz und unterstützt Sie dabei, Ihre Ziele genau zu definieren und zu erreichen.
Gerade bei großen Vorhaben und Zielen gibt es naturgemäß immer Phasen der Stagnation, der Kurskorrektur, Rückschläge, unerwartete Hindernisse, Widerstände und Zweifel. Da ist es toll jemanden zu haben, der einen begleitet und motiviert, dran zu bleiben, um das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Wer seine Ziele in die Tat umsetzen und erfolgreich handeln will, sollte konkret planen, wann, wo und wie – Wenn-Dann-Pläne als wirksame Selbstregulierungsstrategie. Das Setzen von Zielen ist gerade bei herausfordernden Aufgaben nur der erste Schritt. Wer erfolgreich handeln will, sollte konkret planen: wann, wo und wie er seine Ziele umsetzen möchte. Denn erst die Planung bereitet darauf vor, auch in schwierigen und unerwarteten Situationen zielgerichtet und erfolgreich handeln zu können.
Motivation und „Wenn dann Pläne“ erstellen lernen in Koblenz
Auch gute Vorsätze – wie zum Beispiel eine gesündere Ernährung oder mehr Bewegung gerade zu Jahresbeginn – sind schnell gefasst. Aber trotz festem Vorsatz ist die Lücke zwischen guter Absicht und erfolgreich handeln oft groß und führt nicht selten zum Scheitern. Dabei zeigen Erkenntnisse aus der Motivationsforschung, dass gerade sogenannte „Wenn-Dann-Pläne“ eine wirksame Selbstregulierungsstrategie sind, um Menschen beim erfolgreich Handeln zu unterstützen, die Kluft zwischen guter Absicht und erfolgreicher Umsetzung zu überwinden.
Wenn-Dann-Pläne legen fest wann, wo und wie man sich in bestimmten Situationen verhalten soll. Lautet das Ziel zum Beispiel: „Ich möchte mehr Bewegung in meinen Alltag einbauen!“, dann könnte ein zugehöriger Wenn-Dann-Plan so aussehen: „Und immer, wenn ich Süßes essen will, kaue ich einen Kaugummi!“
Im Motivations-Coaching gehen wir davon aus, dass Sie alle zur Lösung notwendigen Kompetenzen in sich tragen. Motivations-Coaching hat entsprechend zum Ziel, Sie bei der Suche nach den für Sie passenden, individuellen Lösungen zu begleiten und zu unterstützen. In diesem Sinne liegt das Hauptaugenmerk auf Ihren Interessen und Bedürfnissen, Ihren Ressourcen und persönlichen Stärken und der Frage, wie Sie diese in dem jeweiligen System, in dem Sie sich bewegen, so integrieren und verwirklichen können, dass Sie sich dem von Ihnen gewünschten Zustand bestmöglich annähern inkl. das Erstellen und Ankern von „Wenn dann Plänen“.
Lebensfreude Coaching Koblenz
Du willst dein Potenzial entfalten und Grenzen sprengen? Du wünschst dir mehr Lebensfreude und Power? Dann bist du hier genau richtig! Hier findest du Artikel rund um Lebensfreude, positive Psychologie und Persönlichkeitsentwicklung.
Ein Coaching ist das Gegenteil zur Psychotherapie. Während man dort meist problemorientiert und mit „Kranken/Patienten“ in Therapieform arbeitet, ist es beim Coaching so, dass hier der „Gesunde“ mit Hilfe des Coachs an einer Lösung arbeitet. Das sich Öffnen bringt die Bereitschaft, den eigenen Blick einmal zu ändern und in eine andere Richtung zu schauen. Dies ist die Voraussetzung, um nicht am Problem hängen zu bleiben.
Mehr Lebensfreude bringt mehr Erfolg oder anders ausgedrückt, weniger Lebensfreude heißt auch weniger Erfolg. Diese ebenso einfache wie wirkungsvolle Formel gilt und rechnet sich sowohl für jeden Menschen individuell
Emotion-Coaching – Lebensfreude Coaching Koblenz
Vielleicht kennst Du das auch?
Hast Du Probleme in deinen Beziehungen?
Ärgert dich dein Job?
Ist nie genug Geld da?
Kommst Du nie zur Ruhe?
Was du dir auch vor nimmst, du hältst es nie durch?
Fehlt Dir Klarheit in deinen Entscheidungen?
Vielleicht machen Dir Ängste und Sorgen zu schaffen?
rger, Enttäuschung, traurig sein, wütend sein…. das kennst du? Zu Genüge? Jetzt willst du das nicht mehr? Du willst LEICHTIGEKEIT, LEBENSFREUDE und das Leben genießen! Ja, wenn es so einfach wäre….
Es ist einfach, wenn du deinen Weg siehst. Wir zeigen dir deinen Weg auf! Wenn du erst weißt, was du tun kannst, dann wirst du den Zauber deines Lebens wiederfinden. Dann werden auch deine Träume Realität werden.
Viele Menschen wünschen sich echte Veränderung mit konkreten Ergebnissen! Dein Ergebnis wird ein komplett neues Leben sein! Lebendig, erfüllt und voller Freude und Glück! Wir sind im Zeitalter der Transformation, gerne begleite ich Dich ein Stück auf diesem interessanten Weg zu Dir selbst!
Du willst dein Potenzial entfalten und Grenzen sprengen? Du wünschst dir mehr Lebensfreude und Power? Dann bist du hier genau richtig!
Hier findest du Artikel rund um Lebensfreude, positive Psychologie und Persönlichkeitsentwicklung. Wie wäre es, wenn dir ab jetzt Vorhaben einfach gelingen? Lust auf Erfolg statt Durststrecke und Ebbe? Aber was macht Erfolg aus und was machen erfolgreiche Menschen anders? Sie beschließen irgendwann in ihrem Leben, auf einem höheren Level zu leben und sich nicht mit der Komfortzone zufrieden zu geben. Wenn du vielleicht an einem Punkt stehst, der dir im Leben nicht reicht, dann frag dich, ob du es dir selbst wert bist, erfolgreich zu sein? Glaubst du, dass Erfolg nur anderen vergönnt ist, dann wirst du unbewusst Wege finden, dich selbst von deinem Potenzial und Erfolg abzuschneiden.
Wenn du ein Leben willst, das zu dir passt – Gemeinsam schauen wir, welche Wege es für dich gibt: Für ein Leben, das zu dir passt.
Emotion-Coaching – Lebensfreude Coaching Koblenz
Erhöht die Lebensfreude
löst emotionale Blockaden
hilft dir bei Schlafstörungen
Verbessert und erhält die Gesundheit
Erhöht deine Aufnahmefähigkeit für leichteres Lernen
wirkt unterstützend bei Diäten
fördert die Regeneration im Sport
verbessert die Trainingsergebnisse im Sport
sofort umsetzbare und schnelle und leichte Anwendung
Die Anwendung ist sofort umsetzbar und es ist daher kein Lernen von komplexen Methoden nötig. Du kannst sofort starten und deine Lebensfreude verbessern.
Angst ist ein Teil unseres Gefühlslebens und deshalb durchaus sinnvoll. Als Warn- und Alarmsignal hilft die Angst auf Bedrohungen von außen und Störungen von innen aufmerksam zu machen. Damit ist die Angst ein lebensnotwendiger Anpassungs- und Lernvorgang. Angststörungen sind psychische Störungen, bei denen die Furcht vor einem Objekt oder einer Situation so stark im Vordergrund steht, dass das alltägliche Leben in vielen Bereichen stark eingeschränkt ist.
Man bezeichnet Angst als krankhaft, wenn:
sie übermäßig stark ist
Dauer und Häufigkeit der Angstzustände mit der Zeit zunehmen
die Betroffenen nicht in der Lage sind, die Angst aus eigener Kraft zu überwinden
die aktuellen Lebensumstände das Ausmaß der Angst nicht erklären können
Besteht die Angststörung schon seit längerer Zeit, so kommt es üblicherweise zu einem massiven Rückzug aus dem Alltag. Orte und Situationen, die Angst machen, werden gemieden. Häufig ist soziale Isolation die Folge. Schätzungen zufolge leiden etwa zehn Prozent der Bevölkerung innerhalb eines Jahres an Angsterkrankungen, die behandlungsbedürftig sind. Meist tritt die Erkrankung vor dem 45. Lebensjahr auf. Frauen sind häufiger betroffen als Männer.
Arten von Angststörung
Generalisierte Angststörung (GAD)
Betroffene sind an den meisten Tagen über einen Zeitraum von sechs Monaten oder länger über viele verschiedene Dinge verängstigt und besorgt.
Soziophobie (soziale Angststörung)
Betroffene haben starke Angst davor, kritisiert, bloßgestellt oder erniedrigt zu werden. Diese Angst bezieht sich auch auf alltägliche Situationen, wie in der Öffentlichkeit zu sprechen oder zu essen, sich bei der Arbeit durchzusetzen oder Smalltalk zu machen.
Spezifische Phobien
Eine Person hat vor einem bestimmten Objekt oder einer bestimmten Situation große Angst und bemüht sich sehr, diese zu vermeiden, zum Beispiel eine Spritze zu bekommen oder im Flugzeug zu reisen. Es gibt viele unterschiedliche Arten von Phobien.
Zwangsstörung
Eine Person hat andauernde unerwünschte Gedanken und Ängste beziehungsweise treten Erlebnisse aus der Vergangenheit wieder an die Oberfläche, die eine Angststörung verursachen. Obwohl diese Person die Gedanken als sinnlos erkennt, versucht sie häufig der Angst entgegenzuwirken, indem sie bestimmte Handlungen oder Rituale durchführt. Beispielsweise kann eine Angst vor Krankheitserregern dazu führen, dass Betroffene sich ständig die Hände und die Kleidung waschen.
Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)
Menschen, die ein traumatisches, also sehr belastendes Ereignis erlebt haben (wie zum Beispiel Krieg, einen Unfall, oder wenn sie Opfer eines Überfalls wurden) reagieren in den ersten Wochen danach mit sehr intensiven Veränderungen im Denken, Fühlen und Handeln. Dies ist allerdings eine völlig normale Reaktion auf ein abnormales Geschehen.
Die Posttraumatische Belastungsstörung kann dann auftreten, wenn bestimmte Symptome nach einem Zeitraum von einigen Wochen nicht weniger werden oder sich verstärken. Als Symptome gelten Schwierigkeiten beim Entspannen, beunruhigende Träume oder Rückblenden des Ereignisses sowie Vermeidung von allem, was mit dem Ereignis in Verbindung steht. PTBS wird diagnostiziert, wenn der Betroffene Symptome über einen Zeitraum von mindestens einem Monat hat.
Panikstörung
Eine Person erfährt Panikattacken, die mit intensiven, erdrückenden und oft unkontrollierbaren Angstgefühlen in Verbindung mit verschiedenen körperlichen Symptomen einhergehen. Bei einer Panikattacke kann die Person Atemnot, Schmerzen in der Brust, Schwindel und übermäßiges Schwitzen erfahren. In manchen Fällen erleben Menschen die Panikattacke so, als hätten sie eine Herzattacke oder würden sterben. Sofern eine Person wiederkehrende Panikattacken hat oder über einen Monat oder länger in der ständigen Angst lebt, eine Panikattacke zu erleiden, geht man davon aus, dass diese Person unter einer Panikstörung leidet.
Es ist wichtig, frühzeitig Hilfe zu suchen. Die Symptome werden nicht von alleine wieder weggehen. Bleiben sie unbehandelt, können sie das Leben eines Menschen dominieren. Die Angststörung kann nicht nur den Menschen mit der Störung beeinträchtigen, sondern auch die Menschen in seiner näheren Umgebung. Wie bei einer Depression kann eine nicht therapierte Angststörung zu ernsthaften Problemen führen, wie beispielsweise Probleme in Beziehungen und in der Familie, Schwierigkeiten, einen Job zu finden oder zu behalten und sie kann zu Drogen- und Alkoholproblemen führen.
Angststörungen – Formen der Angst und Hilfe in Koblenz – Hilfe bei Ängsten und Panikattacken in Koblenz
Formen der Angst
…vor Prüfungen/Versagen
..rot zu werden – Ereuthrophopbie
…für hässlich gehalten zu werden – Dysmorphophobie
…zu sterben
…berührt zu werden – Aphephosmophobie – Chiraptophobie
…sich zu binden
…alleine zu sein – Autophobie
…vor Schlimmem in der Zukunft
…die falsche Entscheidung zu treffen
…enttäuscht zu werden
…krank zu werden – Hypochondrie
…Schmerzen zu empfinden
…alt zu werden – Gerascophobie
…zu verarmen
…kritisiert zu werden
…abgelehnt zu werden
…zu versagen
…zu kurz zu kommen
…zu vertrauen – Pistanthrophobie
…für egoistisch/verkehrt gehalten zu werden
…zu kurz zu kommen
…vor anderen zu sprechen
…dass andere schlecht über das denken, was man tut
Verhaltenstherapie – Üben, wie es anders möglich wäre, mit der Situation umzugehen
Tiefenpsychologie – Aufdeckung der Angst auslösenden Gedanken
Gesprächstherapie – Ursachenforschung und Verhaltensänderung
Konfrontationstherapie(Exposition) mit einem Therapeuten – das Befürchtete erleben, üben und überstehen
Selbsthilfe-Techniken wie: Emotional Freedom Techniques-EFT nach Gary Craig, TFT-Thought Field Therapy-nach Roger Callahan, EDxTM- Energetic Diagnostic and Treatment Methods nach Fred Gallo, BSFF – Be Set Free Fast™ nach Dr. Larry Philipp Nims, TAT – TAPAS ACUPRESSURE TECHNIQUE nach Elizabeth Tapas Fleming, THE WORK nach Byron Katie und viele mehr…
Millionen von Menschen leiden weltweit unter Angststörungen. Allein in den USA sind den Schätzungen zufolge etwa 25 Millionen Menschen von Panikattacken, sozialen Phobien, Zwangsstörungen und Angstzuständen betroffen, meistens handelt es sich dabei um posttraumatische Störungen. Solche Menschen entwickeln häufig schon bei kleinen Problemen übermäßig starke Angst. Es gibt aber auch Menschen, denen Angst völlig fremd ist: Auch im Angesicht von Katastrophen bleiben sie ruhig oder neigen in Situationen zu Leichtsinn, in denen Angst normalerweise eine wichtige Schutzfunktion übernimmt.
Angst (E anxiety) und Furcht sind Emotionen, die bei einer Bedrohung (oder der bloßen Vorstellung davon) bei vielen Tieren einschließlich des Menschen auftreten. Als grundlegende stammesgeschichtlich herausgebildete Warn- und Schutzfunktion treiben Angst und Furcht zur Flucht und aktiven oder passiven Vermeidung von Situationen an, die Schmerz, Verletzung und Tod zur Folge haben können.
Stress, Angststörungen, chronische Müdigkeit, Energiemangel und Pessimismus, sind Auswirkungen auf dein Gehirn durch zu viele Ängste und Sorgen sind wirklich sehr weitreichend und schädlich. Denn dadurch werden all deine emotionalen Ressourcen bis an die Belastungsgrenze gefordert und strapaziert. Das führt schließlich dazu, dass du unter permanentem Druck stehst.
Welchen Einfluss Ängste und Sorgen auf dein Gehirn haben, lässt sich folgendermaßen zusammenfassen: sie sind toxisch. Und dies, obwohl die Reaktion als solche eine ganz natürliche ist.
Wenn wir eine Bedrohung erleben, reagieren wir mit Angst und Vorsicht. Allerdings sind viele unserer Bedenken und Sorgen, die wir täglich haben, gänzlich unbegründet und teilweise völlig übertrieben. Darüber hinaus verursachen konstante Ängste und Sorgen eine andauernde Erschöpfung. Sie kosten viel Energie, du wirst mutlos und verlierst durch sie manchmal jede Motivation.
Aus psychologischer Sicht wissen wir sehr genau, dass zu viele negative Gedanken und permanente Ängste mehr Schaden verursachen, als die eigentliche Ursache der Sorgen.
Die übermäßige Besorgnis beeinträchtigt maßgeblich die Funktion deines Gehirns. Diese Tatsache solltest du wirklich sehr ernst nehmen. Wenn du dich in einem Zustand befindest, in dem sich dein Stress-Level permanent erhöht, dann wirst du irgendwann durch jedes noch so kleine Vorkommnis zusätzlich belastet. Dies wiederum führt dazu, dass früher oder später alles außer Kontrolle gerät. Du wirst unüberlegte Entscheidungen treffen und dadurch verstärkt sich dein emotionaler Konflikt noch mehr.
Bei subjektivem Leidensdruck ist zunächst Ruhe und Distanzierung geboten, aber auch eine aktive Auseinandersetzung mit dem eigenen Zustand. Personen, die ihre Angst leugnen, neigen dazu, hohe Angst zu entwickeln, diese aus sozialen Gründen (Konformitätszwang usw.) aber abzustreiten, während Personen mit hoher Empfindsamkeit für ihre Angst schon beim Vorliegen geringster Warnanzeichen Alarm schlagen und Bedrohungen aufzuspüren versuchen, was eine Eskalation ihrer Ängste zur Folge haben kann. Das Zugeben oder Leugnen von Angst spielt auch in der Stress Verarbeitung eine diagnostisch wichtige Rolle (Coping).
Das bedeutet, dass du deinem Gehirn umso mehr Schaden zufügst, je mehr du dich durch übermäßige Ängste und Sorgen unter Druck setzt. Du verschwendest wertvolle Ressourcen. Dadurch wird dein Gedächtnis nachlassen und du wirst dich noch ausgelaugter fühlen. Die Liste stressbedingter Symptome durch anhaltende negative Gedanken ist lang. Körperliche Symptome der Angst sind beim Menschen neben individuellen Besonderheiten vor allem Herzklopfen, Anstieg des Blutdrucks, schnelle Atmung bis hin zur Atemnot, trockener Mund, veränderte Mimik, Blässe oder Erröten, Schwitzen, Zittern, Schwäche, Schwindelgefühl, Durchfall, Harndrang und Übelkeit sowie eventuell auch Wahrnehmungsstörungen oder Ohnmacht.
Hilfe bei Ängsten und Panikattacken – Beratung Koblenz
Wie genau beeinflussen Ängste und Sorgen dein Gehirn?
Die Auswirkungen, die zu viele Ängste und Sorgen auf dein Gehirn haben, sind weitaus stärker, als man glaubt. Neurowissenschaftler, wie beispielsweise Dr. Joseph LeDoux von der Universität New York, bestätigen, dass die Folgen sehr ernsthaft sein können. Der häufigste Grund hierfür ist der, dass viele Menschen nicht wissen, wie sie sich auf gesunde Art und Weise mit ihren Problemen auseinandersetzen können. Wir neigen oftmals dazu, zu schnell in Panik zu geraten und Situationen zu dramatisieren.
Wenn dein Gehirn permanent von Ängsten und Sorgen belastet ist, dann übernimmt die Amygdala die Kontrolle über dein Gehirn. Dadurch wirst du Gefahren identifizieren, die es gar nicht gibt. Alles, was du in diesem Zustand wahrnimmst, fühlt sich bedrohlich an und versetzt dich in Panik. Diese Überstimulation reduziert die Aktivität deiner Großhirnrinde. Das wiederum hat zur Folge, dass du alles als chaotisch und unausgeglichen wahrnimmst.
Darüber hinaus aktiviert die Amygdala noch weitere Hirnareale, unter anderem den anterioren singulären Cortex. Dadurch verstärkt sich dein Unbehagen zusätzlich.
Da du nun die negativen Auswirkungen von übermäßigen Sorgen und Ängsten auf dein Gehirn kennst, kannst du künftig noch besser darauf reagieren. Vermeide es auf jeden Fall, in diese Angst-Spirale zu geraten und praktiziere stattdessen gesunde und vernünftige Ansätze. Wenn du merkst, dass du das nicht allein schaffen kannst, dann solltest du dir professionelle Unterstützung holen.
Hilfe bei Ängsten in Koblenz Grundsätzlich lassen sich Angststörungen gut behandeln. In den letzten Jahren hat eine neue Art von Methoden Einzug in die Therapie gehalten: Verfahren, die neuropsychologisch fundiert sind und alle Sinneskanäle einbeziehen (Stichwort „Embodiment“).
Diese innovative Interventionstechnik wird seit einigen Jahren in den Bereichen, Coaching, Stressmedizin, Traumatherapie und Psychotherapie mit sehr guten und oft verblüffend schnellen Erfolgen gewandt. Die bifokal-multisensorischen Techniken umfassen sowohl die Modifikation bzw. Integration dysfunktionaler Emotionen als auch dysfunktionaler Beziehungsmuster und deren Kognitionen. Dies generiert kurzfristig spür- und messbare Effekte.
Ein Teilbereich ist die leicht erlernbare Klopftechnik zur schnellen Reduktion von Stressbelastungen. Geklopft werden verschiedene Hautpunkte, die eine besonders hohe Dichte von Rezeptoren aufweisen. Dies geschieht bei gleichzeitiger gedanklicher Aktivierung der belastenden Gedanken. Die Belastung sinkt deutlich und in der Regel dauerhaft.
Die bisher veröffentlichten empirischen Untersuchungen zeigen, dass PEP-Methoden oft in relativ kurzer Zeit zu bedeutsamen Besserungen bei Angststörungen und posttraumatischen Belastungsstörungen führen.
Zahlreiche Klienten und Therapeuten bestätigen die schnelle Wirksamkeit und Nachhaltigkeit der positiven Effekte im Bereich der Belastungsregulation.
Weitere Informationen und Termine zum Thema Ängste und Panikattacken unter: beratung.coaching.koblenz@gmail.com
Neurophysiologische und neuromotorische Entwicklungsförderung Koblenz – Gehirn-Körper-Balance:
Ist Ihr Kind unkonzentriert, übersensibel oder leicht reizbar? ADHS- Therapie – Gehirn-Körper-Balance – Neurophysiologische Entwicklungsverzögerungen in Koblenz
Ihr Kind hat die Diagnose ADHS und Sie kommen mit den herkömmlichen Therapien nicht weiter? Dann könnte die Neurophysiologischen Entwicklungsförderung/Therapie eine Lösung sein.
Verhaltensauffälligkeiten und Defizite bei Kindern können zahlreiche Ursachen haben. Die Gehirn-Körper-Balance-Therapie setzt ganz am Anfang an, nämlich bei den frühkindlichen Reflexen. Diese Reflexe werden im Mutterleib entwickelt und sind ausgesprochen wichtig für das Baby, die Geburt aktiv mitzugestalten. Zu den bekanntesten gehört der Moro-Reflex, ein Schreckreflex, der dafür sorgt, dass das Baby nach der Geburt seinen ersten Schrei tut.
In der Regel bilden sich diese Reflexe in den ersten Lebensmonaten zurück, denn sie werden nicht mehr gebraucht.
Allerdings gibt es Gründe, warum diese Rückbildung nicht, oder nur unvollständig vor sich geht. Kaiserschnitte, Sturzgeburten oder Stress in der Schwangerschaft können aus dem nützlichen Reflex ein hemmendes und störendes Element im Leben eines Kindes machen. Denn die Reflexe wirken in vielen Situationen weiter und sorgen für zahlreiche Symptome, die der ganzen Familie das Leben schwer machen. Wird der Moro-Reflex zum Beispiel nicht zurückgebildet, kommt es immer wieder zu scheinbar unangemessenen Schreckreaktionen – die Sensibilität aller Sinne ist und bleibt enorm gesteigert, das Kind wirkt überempfindlich und übersensibel. Dadurch ist eine „angemessene“ Verarbeitung der Reize nicht möglich und es kommt zu Auffälligkeiten aller Art. Die bekannteste ist ADHS.
Neurophysiologische und neuromotorische Entwicklungsförderung
Die neurophysiologische und neuromotorische Entwicklungsförderung Koblenz – Gehirn-Körper-Balance:
Kann Kinder mit spezifischen Lernschwierigkeiten, Verhaltensbesonderheiten, Ängstlichkeit oder Ungeschicklichkeit nachhaltig unterstützen, z. B. wenn in der Schule Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben, Rechnen oder im Sportunterricht auffallen:
die Hausaufgaben sich unendlich in die Länge ziehen oder verweigert werden
sich trotz häufigen Übens kein Erfolg einstellt
ein Kind schnell überfordert oder unruhig ist oder irgendwie abwesend wirkt
möglicherweise der Muskeltonus schlaff oder starr ist und es zu Haltungsproblemen kommt
das Konzentrationsvermögen beeinträchtigt ist
mit psychosomatischen Beschwerden reagiert wird
ein Kind sehr langsam ist, zu emotionalem Rückzug neigt oder aggressive Kontrollversuche unternimmt
Neurophysiologische Entwicklungsförderung Koblenz
Die Neurophysiologische Entwicklungsförderung befasst sich mit der Erfassung neurophysiologischer Ursachen von Lern-, Verhaltens- und Entwicklungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen.
Die Möglichkeit, hinter vielen Lern-, Bewegungs-, Verhaltens- und Wahrnehmungsauffälligkeiten neurophysiologische Reifestörungen in Gestalt fortbestehender frühkindlicher Reflexe zu entdecken, eröffnet ganz neue Chancen, Menschen zu unterstützen, indem an den Ursachen und nicht an den Symptomen angesetzt wird. In vielen Studien wurde dieser Zusammenhang bereits gründlich belegt.
Was sind neurophysiologische Entwicklungsverzögerungen?
Schon während der Schwangerschaft im Mutterleib bilden sich Reflexe, um die ersten Bewegungen des Kindes zu steuern. Diese Reflexe dienen dazu, das Überleben zu sichern und die Entwicklung des Kindes zu fördern. Während des ersten Lebensjahres werden diese Reflexe gehemmt und in das sich differenzierende Nervensystem aufgenommen. Die frühkindlichen Reflexe entwickeln sich schon während der pränatalen Phase und sind angeborene stereotype Bewegungsabläufe, die durch spezifische Reize (z. B. Lichteinfall, Lageveränderung) ausgelöst werden. Sie stehen in engem Zusammenhang mit der Wahrnehmungsentwicklung und bilden die Grundlage für nachfolgende, bewusst gesteuerte Fähigkeiten. Im Laufe des ersten Lebensjahres sollten die frühkindlichen Reflexe gehemmt und durch differenziertere Bewegungsmuster abgelöst werden. Geschieht dies nicht in ausreichendem Maße, können – je nach Restreaktionen – mehrere Funktionsgebiete betroffen sein, z. B. die grob- oder feinmotorische Koordination, die sensorische Wahrnehmung, die Kognition oder das Ausdrucksvermögen.
Besonders im ersten Lebensjahr muss die Muskelspannung aufgebaut werden, damit sich das Kind nach ca. 12 – 14 Monaten aufrichten, stehen und gehen kann. Genauso wichtig ist die Entwicklung der Grob- und Feinmotorik, sowie der Augen-, Zungen- und Lippenmuskulatur, denn damit hängt die Sprachentwicklung, Lese- und Schreibfähigkeit zusammen.
Die Reflexbewegungen bewirken auch die optimale Verknüpfung der Gehirnareale, damit deren Funktionen voll genützt werden können. Das sind z.B. Koordination der Motorik, Steuerung und Hemmung der Aktivität, Impulskontrolle, Konzentrationsfähigkeit und Ausdauer.
Im Laufe des ersten Lebensjahres werden diese automatischen Bewegungen „gehemmt“, und das Kind kann sich mehr und mehr willentlich bewegen. Bleiben jedoch Reflexe ganz oder zum Teil aktiv, kann das der Grund für Schul- und Verhaltensprobleme sein, die sich in den oben genannten Symptomen äußern.
Bleiben diese Reflexe aus unterschiedlichen Gründen unterschwellig aktiv, können sie in nicht unerheblichem Maße zu Lern-, Sprach- und Verhaltensauffälligkeiten führen. Das Gehirn sucht Umwege und kompensiert damit viele dieser Störungen. Diese Mechanismen können aber häufig in Zeiten mit erhöhten Anforderungen bzw. in Stresssituationen zusammenbrechen. Eine Entwicklungsverzögerung kann sich bei Kindern beim Eintritt in die Schule bemerkbar machen; bei Jugendlichen und Erwachsenen beim Übergang in die Berufswelt oder in Phasen einer Mehrfachbelastung.
Hinter der Therapie steht die Grunderkenntnis, dass einige frühkindliche oder vorgeburtliche Reflexe, die für Babys zum Überleben notwendig sind, in einer späteren Phase verschwinden müssen, damit sich eine normale Entwicklung vollziehen kann. Zum Beispiel der Moro-Reflex: Er hilft Neugeborenen, den ersten Atemzug außerhalb des Mutterleibes zu tun. Bleibt er bestehen, wird der Betroffene schreckhaft. In den ersten Monaten nach der Geburt übernimmt das Gehirn immer mehr das Kommando und macht einige Reflexe überflüssig, einige bestehen weiter, neue werden erlernt. Läuft dies bei einem Kind nicht wie vorgesehen ab, treten Beeinträchtigungen in Motorik, Koordination, Wahrnehmung, in der Haltung oder in den emotionalen, sozialen und kommunikativen Kompetenzen auf. Ursachen für diese Störungen in der Reizverarbeitung können schwierige Schwangerschafts- oder Geburtsverläufe oder postnatale Traumata sein.
Ablauf der neurophysiologischen Entwicklungsförderungs-Therapie in Koblenz
In einem ersten Anamnese-Gespräch mit den Eltern werden die Defizite und Blockaden aufgespürt. Darauf baut das Übungsprogramm auf, die Eltern werden intensiv mit den täglichen Übungen vertraut gemacht. Nach sechs bis acht Wochen werden die Erfolge überprüft, die Übungen dem jeweiligen Stand angepasst.
Für welche Kinder eignet sich die Therapie?
Die neurophysiologischen Entwicklungsförderung-Therapie ist für viele Symptome und Diagnosen geeignet und kann den Stresslevel des Kindes deutlich senken bei:
ADHS
Dyslexie, Dyskalkulie
Wahrnehmungs- und Koordinationsstörungen
Ängste und Panikstörungen
Emotionale Anpassungsschwierigkeiten
Asperger-Syndrom
Stellen Sie als Eltern bei Ihrem Kind folgende Auffälligkeiten und Schwierigkeiten fest, dann sollten Sie über eine Therapie in Koblenz nachdenken:
Gleichgewichts- und motorische Probleme, zum Beispiel beim Radfahren oder Schwimmen lernen
Reiseübelkeit
Unruhe und Zappelei
Probleme beim Schreibenlernen, vor allem bei der Schreibschrift
Aggression
Überempfindlichkeit gegenüber emotionalen Anforderungen, Geräuschen oder Licht
Schlechte Hand-Augen-Koordination
Sprechprobleme
Unsere Kurse sind keine Leistung des Jugendamtes oder der gesetzlichen Krankenkassen und werden privat in Rechnung gestellt.