Hilfe bei ADHS in Koblenz  – ADHS Hilfe Koblenz: Achtsamkeit bei ADHS und ADS

Hilfe bei ADHS in Koblenz – ADHS Hilfe Koblenz: Achtsamkeit bei ADHS und ADS

Hilfe bei ADHS in Koblenz

ADHS bedeutet Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörung. Betroffene Kinder können sich schlecht konzentrieren, verhalten sich impulsiv und sind motorisch unruhig. Andererseits sind sie oft kreativ, kontaktfreudig und hilfsbereit. Da sie sich und ihre Gefühle nur schwer steuern können, kommt es zu Konflikten in Gruppen und in der Schule, wo sie nicht häufig nicht die Ihnen möglichen Leistungen zeigen.

Wegen der unterschiedlichen Erscheinungsformen und notwendigen Unterscheidung von anderen Störungsbildern erfordert die Diagnose große fachliche Erfahrung. Durch eine entsprechende Therapie kann jedoch der Verlauf der Erkrankung positiv beeinflusst werden. Das Ziel ist die Steigerung der Lebensqualität in allen Lebensbereichen.

Die Diagnose eines AD(H)S ist grundsätzlich auf Symptome im Kindes- und Jugendalter begrenzt. Das ist insofern wichtig, als dass eine seriöse und fundierte Beratung nur erfolgen kann, wenn Angaben und Informationen aus dieser Zeit vorliegen. Auch wenn die Diagnose nicht bei einem Betroffenen in seiner Kindheit gestellt wurde, ist sie nur als „Erwachsenen-Diagnose“ zulässig, wenn die Angaben aus der Kindheit so gestaltet sind, dass man das AD(H)S hätte diagnostizieren können. Fehlen solche Angaben oder sind sie sehr ungenau, so kann man allein deswegen kein AD(H)S als Diagnose benennen bzw. muss von einer Verdachtsdiagnose sprechen.

Bei uns finden Sie ein breites Spektrum an Therapieangeboten, die weit über die klassische Therapie hinausgehen.

Neuropsychologisches Aufmerksamkeitstraining, Marburger Konzentrationstraining nach Krowatschek für Vorschulkinder, Schulkinder und Jugendliche Elterntraining, Neuropsychologisches Gedächtnistraining, Therapieprogramm für Kinder mit hyperkinetischem und oppositionellem Problemverhalten, Entspannungstraining, Achtsamkeit, Soziales Kompetenztraining, Training emotionaler Kompetenzen, Marburger Training der Feinmotorik, Selbstinstruktionstraining und Visuelles Wahrnehmungstraining. Stressmanagement, Alltagsbewältigung, Selbstinstruktionstraining, Aufmerksamkeitstraining, Alltagsstrukturierung und Strategien zur Alltagsbewältigung. Sowie Biofeedback und Neurofeedback.
Darüber hinaus sind wir vor allem auf Ihre Hilfe und Unterstützung angewiesen, um Ihre Wünsche und Bedürfnisse mit einzubeziehen und einen optimalen Behandlungserfolg zu erzielen.

ADHS Hilfe Koblenz: Achtsamkeit bei ADHS und ADS

 

Achtsamkeit Coaching bei ADHS Koblenz

Die Praxis der Achtsamkeit führt direkt in den Augenblick, in den Moment des „Hier und Jetzt“. Für Menschen, die sich ihren rasant wechselnden Gedanken, Gefühlen und Handlungsimpulsen ausgeliefert fühlen bietet dies die Möglichkeit, eine Distanz zu diesen Gedanken, Gefühlen und Impulsen aufzubauen. Dadurch werden sie in die Lage versetzt, diese neutraler wahrzunehmen und einen Puffer aufzubauen, der als zeitliche Toleranz zwischen Reiz und Reaktion das Bewusstsein aktiviert und die Betroffenen so in die Lage versetzt, sich anders als automatisch zu entscheiden. Achtsamkeit hilft, die automatischen Bewertungen wahrzunehmen und im Laufe der Zeit zu neutralisieren. Sie schafft einen mentalen Raum, führt zur Akzeptanz und eröffnet neue, selbstbestimmte Handlungsmöglichkeiten. Inhalte der Therapie sind:

Übungen:
Verschiedene Methoden, den Atem als Anker für die Aufmerksamkeit einzusetzen
Eine erweiterte Version des „Body Scan“
Achtsames Gehen
Arbeit mit Sinneswahrnehmungen
Techniken, sich von Gedanken und Gefühlen zu lösen

Kognitive Arbeit:
Möglichkeiten und Grenzen der Achtsamkeit
Übertragen der Übungsideen in den Alltag
Verständnis für das Prinzip „Achtsamkeit“, unabhängig von formalen Übungen

Machen Sie einen Termin zum Erstgespräch: Hilfe bei ADHS und ADS in Koblenz

EMDR Koblenz: EMDR Eye Movement Desensitization and Reprocessing- Eine ungewöhnliche Form der Psychotherapie

EMDR Koblenz: EMDR Eye Movement Desensitization and Reprocessing- Eine ungewöhnliche Form der Psychotherapie

EMDR Koblenz: EMDR Eye Movement Desensitization and Reprocessing- Eine ungewöhnliche Form der Psychotherapie

Die Methode hat sich als effektive und zeitökonomische Behandlungsmethode für die posttraumatische Belastungsstörung etabliert. Die Methode ist in alle Richtlinien-Psychotherapien gut integrierbar. Für den guten Erfolg bedarf es vor allem einer qualifizierten Ausbildung der Therapeuten.

Entdeckerin und Entwicklerin der Methode ist Francine Shapiro Ph. D., eine Forscherin am Mental Research Institute in Palo Alto (Kalifornien). Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR) fand zuerst Anwendung bei den psychotraumatischen Belastungssyndromen. Kernstück der Methode ist dabei ein auf den ersten Blick ungewöhnlicher Prozess, bei dem der Patient sich auf bestimmte Anteile der nicht ausreichend verarbeiteten Erinnerung konzentriert und gleichzeitig den Fingerbewegungen des Therapeuten mit den Augen folgt. Der Verarbeitungsprozess ist gegebenenfalls mit anderen Formen der „bilateralen Stimulation“, zum Beispiel mit taktilen oder auditiven Stimuli, möglich. Dadurch scheint im Gehirn ein Informationsverarbeitungsprozess angestoßen zu werden, in dem für viele Patienten durch einfaches Verblassen der Erinnerung oder spontane assoziative Verbindungen eine rasche Entlastung spürbar wird. Auch bei den zehn bis 20 Prozent der Patienten, die im therapeutischen Prozess intensivere Gefühle erleben, scheint EMDR schneller zu wirken und weniger belastend zu sein als bisher in der Behandlung der psychotraumatischen Belastungssyndrome etablierte Therapieverfahren. Auch wenn – wie bei vielen anderen Psychotherapiemethoden – der definitive Wirkmechanismus nicht letztlich geklärt ist, scheinen sich die Hinweise auf einen eigenständigen neurobiologischen Mechanismus zu erhärten. Ob es sich dabei um einen den im REM-Schlaf beobachteten Augenbewegungen ähnlichen Prozess oder um ein Aktivieren der sogenannten Orientierungsreaktion handelt, ist zurzeit Gegenstand intensiver Forschung. Psychophysiologische Messungen während der Behandlungen und Metaanalysen von Behandlungsstudien weisen dabei auf eine eigenständige Bedeutung der bilateralen Stimulation für die Wirksamkeit der EMDR-Methode hin. EEG-Monitoring von EMDR-Behandlungen zeigt Hinweise auf eine Normalisierung der Hirnaktivität im Sinne einer adaptiveren Informationsverarbeitung.

Ganzen Artikel lesen auf: aerzteblatt.de

 

Obwohl es auf den ersten Blick einfach erscheint, ist es eine hoch wirksame Therapiemethode, die nicht ohne Risiken und Nebenwirkungen ist. Eine Behandlung mit EMDR sollte daher nur von entsprechend fortgebildeten approbierten Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (Ärztliche und Psychologische Psychotherapeut/inn/en und approbierte Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut/inn/en) durchgeführt werden.

 

 

Coaching Koblenz empfiehlt: Systemische Therapie bei Angst- und Zwangsstörungen

Coaching Koblenz empfiehlt: Systemische Therapie bei Angst- und Zwangsstörungen

Coaching Koblenz empfiehlt: Systemische Therapie bei Angst- und Zwangsstörungen

Bei welchen Störungen die Systemische Therapie helfen kann!
Angststörungen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Ein Großteil davon entsteht bereits während der Jugend, weshalb eine rechtzeitige Therapie die aussichtsreichsten Heilungschancen bietet.
Für die Systemische Therapie liegt der Abschlussbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) vor. Demnach gibt es Hinweise auf einen Nutzen bei Angst- und Zwangsstörungen. Dennoch scheint die Behandlung anderen Therapieformen unterlegen zu sein.

Bisher ist die Systemische Therapie nicht im Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) vertreten. Erstattet werden bislang nur die analytische und die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie sowie die Verhaltenstherapie. Der Gemeinsame Bundesausschusses (G-BA) hat daher das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) beauftragt, den Nutzen der Systemischen Therapie bei Erwachsenen zu bewerten – denn dieser Nachweis ist die Voraussetzung, um das Verfahren in den Katalog der GKV aufzunehmen. Bereits im Jahr 2016 hatte das IQWiG einen Vorbericht veröffentlicht und zur Diskussion gestellt. Nun wurde der Abschlussbericht zusammen mit den eingereichten Stellungnahmen veröffentlicht.
Bei Angst- und Zwangsstörungen kann Systemische Therapie helfen

Das Ergebnis des Berichts: Die verfügbaren Studiendaten zeigen bei Angst- und Zwangsstörungen sowie bei Schizophrenie einen Hinweis auf einen Nutzen der Systemischen Therapie gegenüber keiner Behandlung. Gegenüber Beratung und Informationsvermittlung zeigen die Daten bei den Angst- und Zwangsstörungen allerdings lediglich einen Anhaltspunkt für einen Nutzen und gegenüber der Psychotherapie fallen die Ergebnisse sogar zuungunsten der Systemischen Therapie aus.

Ganzen Artikel lesen auf: gesundheitsstadt-berlin.de

 

Psychosomatik: Wenn die Psyche den Körper braucht

Psychosomatik: Wenn die Psyche den Körper braucht

Psychosomatik – Psychosomatische Störungen sind ein komplexes Feld der Medizin, das die enge Verbindung zwischen Körper und Psyche beleuchtet. Hier sind einige ausführlichere Informationen, die Ihnen helfen können, dieses Thema besser zu verstehen:

Grundlagen der Psychosomatik:

Definition:
Die Psychosomatik beschäftigt sich mit den Wechselwirkungen zwischen psychischen (seelischen) und somatischen (körperlichen) Prozessen. Sie betrachtet den Menschen als Einheit von Körper, Geist und Seele.
Psychosomatische Störungen entstehen, wenn psychische Faktoren wie Stress, Angst, Depressionen oder unverarbeitete Konflikte körperliche Symptome hervorrufen oder verstärken.
Bio-psycho-soziales Modell:
Dieses Modell betont, dass Gesundheit und Krankheit durch ein Zusammenspiel von biologischen, psychologischen und sozialen Faktoren beeinflusst werden.
In der Psychosomatik wird dieses Modell angewandt, um die vielfältigen Ursachen und Wechselwirkungen bei der Entstehung von Krankheiten zu verstehen.
Symptome und Krankheitsbilder:

Vielfalt der Symptome:

Psychosomatische Beschwerden können sich in einer Vielzahl von körperlichen Symptomen äußern, darunter:

  • Schmerzen (z. B. Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Bauchschmerzen)
  • Verdauungsbeschwerden (z. B. Reizdarmsyndrom, Übelkeit)
  • Herz-Kreislauf-Beschwerden (z. B. Herzrasen, Bluthochdruck)
  • Atembeschwerden (z. B. chronischer Husten, Hyperventilation)
  • Hautprobleme (z. B. Neurodermitis, Psoriasis)
  • Tinnitus
 Oftmals können bei diesen Symptomen keine organischen Ursachen gefunden werden
 
 Häufige Krankheitsbilder:
  •  Somatoforme Störungen: Hierbei stehen körperliche Beschwerden im Vordergrund, für die keine ausreichende organische Erklärung gefunden werden kann.
  • Psychosomatische Schmerzstörungen: Chronische Schmerzen, die durch psychische Faktoren beeinflusst werden.
  • Funktionelle Störungen: Beschwerden, bei denen Organe oder Organsysteme in ihrer Funktion beeinträchtigt sind, ohne dass strukturelle Schäden nachweisbar sind.
  • Anpassungsstörungen
  • Angststörungen
  • Depressionen
  • Essstörungen
  • Traumafolgestörungen

Ursachen und Risikofaktoren:

Psychische Belastungen:

  • Stress, traumatische Erlebnisse, zwischenmenschliche Konflikte und emotionale Überlastung können psychosomatische Beschwerden auslösen oder verstärken.

Unverarbeitete Emotionen:

  • Verdrängte Gefühle wie Wut, Trauer oder Angst können sich in körperlichen Symptomen äußern.

Persönlichkeitsmerkmale:

  • Bestimmte Persönlichkeitszüge wie Perfektionismus, Kontrollbedürfnis oder Schwierigkeiten, Gefühle auszudrücken, können das Risiko für psychosomatische Störungen erhöhen.

Soziale Faktoren:

  • Belastende Lebensumstände, soziale Isolation oder Probleme am Arbeitsplatz können ebenfalls eine Rolle spielen.

Ganzheitlicher Ansatz:

Die Behandlung psychosomatischer Störungen erfordert einen ganzheitlichen Ansatz, der sowohl die körperlichen als auch die psychischen Aspekte berücksichtigt.

Psychotherapie:
Psychotherapeutische Verfahren wie die kognitive Verhaltenstherapie, die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie oder die systemische Therapie können helfen, psychische Konflikte und Belastungen zu bearbeiten.

Medikamentöse Therapie:
In einigen Fällen können Medikamente wie Antidepressiva oder Angstlöser zur Linderung von Symptomen eingesetzt werden.

Entspannungstechniken:
Entspannungsverfahren wie progressive Muskelentspannung, autogenes Training oder Yoga können helfen, Stress abzubauen und die Körperwahrnehmung zu verbessern.

Körpertherapie:
Körpertherapeutische Ansätze wie die Feldenkrais-Methode oder die Alexander-Technik können dazu beitragen, körperliche Verspannungen zu lösen und das Körperbewusstsein zu stärken.

Selbsthilfegruppen:
Der Austausch mit anderen Betroffenen in Selbsthilfegruppen kann unterstützend wirken.

Wichtiger Hinweis:

Bei anhaltenden oder wiederkehrenden körperlichen Beschwerden, für die keine organische Ursache gefunden werden kann, sollte ein Arzt oder Psychotherapeut aufgesucht werden.
Eine frühzeitige Behandlung ist wichtig, um eine Chronifizierung der Beschwerden zu verhindern.

 

Psychosomatik: Das kann hinter den unerklärlichen Beschwerden stecken | Quarks Studio Q

 

 

 

Trauerarbeit und Trauerhilfe Koblenz – Trauerarbeit – wie kann man Trauernden zur Seite stehen?

Trauerarbeit und Trauerhilfe Koblenz – Trauerarbeit – wie kann man Trauernden zur Seite stehen?

Trauer – Trauerarbeit und Trauerhilfe Koblenz – Trauerarbeit – wie kann man Trauernden zur Seite stehen?

Einen geliebten Menschen zu verlieren ist schmerzlich und wird leider jeden irgendwann treffen. In einer Zeit, in der Sterben und Tod tabuisiert werden, bleiben Hinterbliebene oftmals alleine mit Ihren negativen Emotionen und ihrem Leid, weil wir nicht wissen, wie wir uns am besten verhalten sollen. Ein Umgang mit Tod und Trauer wird nicht gelehrt. Wie aber kann man Trauernde unterstützen?

Der Tod ist der Augenblick, der das Leben für viele in ein Davor und ein Danach teilt. Nichts ist mehr so, wie es war. Das Loch, das sich auftut, die Leere ist unendlich gross. Obgleich das so ist, wird der Tod tabuisiert. In unserer Gesellschaft sind die Themen Tod und Sterben weitgehend aus unserem Alltag verbannt. Aber wenn wir den Tod verneinen, kapseln wir uns von einem wichtigen Teil unseres Lebens ab. Die Angst vor Tod und Verlust hemmt unsere Lebensfreude und -energie. Sie lässt uns hilflos reagieren, wenn wir auf Hinterbliebene treffen. Sie lässt uns möglicherweise erahnen, wie uns Trauer isolieren kann in einer Zeit, in der man schnell wieder „funktionstüchtig“ sein soll. Eine Umfrage des Bundesverbandes Deutscher Bestatter ergab, dass sich 67 Prozent der Hinterbliebenen alleine in ihrem Leid fühlen, da die Öffentlichkeit das Thema Tod verdränge.

In früheren Zeiten war der Tod viel präsenter – Krankheiten und Kriege machten unmissverständlich klar, dass er ein Teil unseres Lebens ist. In vielen Kulturen ehren die Menschen ihre Toten bis heute mit aufwendigen Zeremonien. Hingegen ist Trauer in unserer Gesellschaft zu einer individuellen Angelegenheit geworden. Weil uns der Umgang mit dem Tod nahezu unbekannt ist, wird aus Unsicherheit auf einen Kondolenzbesuch oder -anruf verzichtet. Selbst für Trauerkarten fehlt es oft an Worten, die am Ende auf Sprücheportalen im Internet gefunden werden. Dabei brauchen Hinterbliebene nicht nur im ersten Moment des Verlusts, sondern vor allem in der darauf folgenden Trauerphase Beistand, Trost und Unterstützung. Oftmals treffen Trauernde auf wenig Verständnis für ihren Schmerz. Eine gewisse Trauerzeit wird ihnen zwar zugestanden, aber dann soll alles wieder seinen normalen Gang gehen.

 

 

Trauerarbeit und Trauerhilfe Koblenz

 

Hilfe für Trauernde kann so aussehen:

  • Haben Sie nicht allzu viel Angst, etwas Falsches zu sagen
  • Akzeptieren Sie Ihre eigene Hilflosigkeit, um sie zu überwinden
  • Geben Sie der Trauer des anderen Raum
  • Einfach da sein
  • Über Tod und Schmerz reden und gut zuhören
  • Seien Sie derjenige, der aktiv auf den anderen zugeht
  • Aufmerksamkeit schenken
  • Seien Sie sich Ihrer persönlichen Grenzen bewusst
  • Wenn der andere mehr Hilfe braucht = therapeutische Unterstützung holen

Zwar ist die Trauer eine der intensivsten und schmerzhaftesten gefühlsmäßigen Belastungen, die durch regelrechte „Trauerarbeit“ überwunden werden muss. Eine Krankheit ist jedoch auch die Trauer nicht, obgleich sie viel länger dauern kann, als die Umgebung im allgemeinen hinzunehmen gewillt ist. Dabei kann man sogar mehrere Phasen unterscheiden:

In der ersten Phase will man alles nicht wahr haben, nur aus einem bösen Traum erwachen. Man ist wie versteinert.

In der zweiten Phase brechen verschiedenartige, meist heftige (wenn auch nach außen verborgene) Gefühlswallungen auf: Schmerz, Wut (z. B. über das Verlassensein), Angst, Zorn, Schuldgefühle, die Suche nach einem Schuldigen, aber auch Liebe und quälende Sehnsucht, manchmal sogar Freude über einen neuen Lebensabschnitt (was wiederum Schuldgefühle auslöst). Je weniger bisher Gefühle zugelassen werden konnten, desto schwerer ist diese Phase. Sie äußert sich vor allem in vermehrten Schlafstörungen, einer besonderen Anfälligkeit für Infektionskrankheiten und sogar Unfällen sowie ggf. in Selbstbehandlungsversuchen mit beispielsweise Alkohol und Tabletten, die auch einmal entgleisen können.

In der dritten Phase kann der Trauernde an nichts mehr anderes denken als an seinen Schicksalsschlag. Während dieser Zeit zieht er sich zurück und ist mit sich selber und seinem Schmerz beschäftigt. Das kann die Vergangenheit idealisieren. Doch die Wirklichkeit holt ihn wieder ein. Die Realität wird langsam akzeptiert.

In einer vierten Phase bewegt sich der Betroffene wieder langsam auf die Welt und andere Menschen zu. Auch das provoziert widersprüchliche Gefühle: Alles wird offener, intensiver erlebt und gestaltet, nichts soll verpasst werden. Andererseits hat man auch Angst vor erneuten Beziehungen, um nicht wieder eines Tages mit Trauer bezahlen zu müssen.

Die Dauer des Trauerprozesses ist individuell und schwer festlegbar. Das früher übliche „Trauerjahr“ erscheint sogar häufig zu kurz. Auch pflegt der Schmerz nicht am Anfang, sondern Monate nach dem Verlust am ausgeprägtesten zu sein. Gerade während dieser Zeit aber beginnt die Anteilnahme der Umwelt deutlich zu verblassen. Man fordert – offen oder heimlich – wieder langsam zur Tagesordnung zurückzukehren. Doch die einzelnen Trauerphasen können immer wieder aufbrechen, wenngleich kürzer.

Weitere Informationen und Hilfe: KONTAKT

Wie geht Trauern? | engel fragt | Dokus & Reportagen

Das Marburger Konzentrationstraining (MKT) Koblenz – Hilfe bei ADS/ADHS und Konzentrationsschwäche in Koblenz

Das Marburger Konzentrationstraining (MKT) Koblenz – Hilfe bei ADS/ADHS und Konzentrationsschwäche in Koblenz

Das Marburger Konzentrationstraining (MKT) Koblenz – Hilfe bei ADS/ADHS und Konzentrationsschwäche in Koblenz

Das Marburger Konzentrationstraining erzielt bereits seit weit über 17 Jahren erstaunliche Erfolge bei Kindern mit ADS bzw. ADHS. Eine besondere Eigenschaft des MKT ist der ganzheitliche Ansatz, durch den das Training nicht nur für Kinder mit ADS/ADHS hilfreich ist sondern eigentlich jedem Kind einen Nutzen bringt. Das MKT bringt den Kindern die Methode der verbalen Selbstinstruktion sowie grundlegende Arbeitstechniken für den Schul- und Hausaufgabenalltag bei. Weitere Bestandteile sind Entspannungstechniken, etwa durch Achtsamkeit, autogenes Training, und Verhaltensmodifikation, unter anderem durch positive Verstärkung, zur Verbesserung von Selbsteinschätzung und Selbstkontrolle. Ziel ist eine Veränderung von einem impulsiven hin zu einem reflexiven kognitiven Arbeitsstil.

 

ADHS Zentrum Koblenz

 

Ziele beim Marburger Konzentrationstraining (MKT) sind:

  • Training der Selbststeuerung
  • vernünftiger Umgang mit Fehlern
  • Zutrauen in das eigene Können
  • Verbesserung der Leistungsbereitschaft
  • Zutrauen in eigenes Können
  • Stärkung der Eltern
  • Verbesserung der Interaktion zwischen Eltern und Kind
  • Förderung von Wahrnehmung und Gedächtnis
  • Systematische Verhaltensmodifikation
  • Vernünftiger Umgang mit Fehlern
  • Verbesserung der Leistungsmotivation
  • Reflexiver Arbeitsstil statt impulsivem Vorgehen

Das MKT beruht auf der Methode der verbalen Selbstinstruktion, die der kognitiven Verhaltenstherapie entstammt. Die Kinder lernen dabei, eine Aufgabe in einzelnen Schritten abzuarbeiten, die sie während der Ausführung zunächst laut mitsprechen. Das laute Mitsprechen wird dann schrittweise in inneres Sprechen umgewandelt. Die Betreuer des Trainings haben dabei die Aufgabe, das Zielverhalten modellhaft vorzuführen und das Kind entsprechend dem Lernfortschritt zu loben. Neben dem Lob bekommt das Kind für jeden Erfolg Punkte, die sich später in kleinere oder größere Preise umwandeln lassen. Beide Belohnungssysteme dienen der positiven Verstärkung, wodurch das Kind das erwünschte Verhalten als richtig und angenehm erlebt. Die Aufgaben im Training sind kindgerecht spielerisch angelegt und fördern die Feinmotorik und das strukturierte Denken.

Beim MKT wird großer Wert auf eine begleitende Elternarbeit gelegt. Die Eltern sollen in den Trainingsprozess eingebunden werden und auch über die Schwierigkeiten von Kindern mit Aufmerksamkeit Störungen informiert werden. Die Eltern sehen, welche Übungen im Training durchgeführt werden und erhalten auch die Möglichkeit, untereinander Erfahrungen auszutauschen.

Etwa seit 1990 beschäftigen sich wissenschaftliche Studien mit dem MKT für Schulkinder. Die Studien zeigten in allen untersuchten Punkten enorme Erfolgsquoten. So hat sich zum Beispiel in einer Studie aus dem Jahr 1996 die Gesamt Auffälligkeit bei 77% der Kinder reduziert, die emotionale Labilität nahm bei 66% der Kinder ab, während sich das Leistungsverhalten bei 83% der Kinder stabilisierte. In einer anderen Studie wurde festgestellt, dass sich die Interaktion zwischen Kind und Eltern in der besonders konfliktreichen Hausaufgaben Situation durch das MKT deutlich verbessert hatte. Das MKT soll den Kindern die Methode der verbalen Selbstinstruktion sowie grundlegende Arbeitstechniken für den Schul- und Hausaufgabenalltag vermitteln. Weitere Bestandteile sind Entspannungstechniken, etwa durch autogenes Training, und Verhaltensmodifikation, unter anderem durch positive Verstärkung, zur Verbesserung von Selbsteinschätzung und Selbstkontrolle. Ziel ist eine Veränderung von einem impulsiven hin zu einem reflexiven kognitiven Arbeitsstil.

Weitere Informationen unter: ADHS Zentrum Koblenz 

Wird unsere Aufmerksamkeit immer schlechter? | Quarks: Dimension Ralph