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Experten aus Wissenschaft und Forschung berichten über die aktuellen Erkenntnisse ihrer Fachgebiete - Wissenschaft, Medizin, Forschung und Coaching. Kompetent, authentisch und verständlich.

PEP- Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie nach Dr. Michael Bohne oder Was bedeutet „Klopfen mit System“?

Was bedeutet „Klopfen mit System“? Klopfen mit System bedeutet, dass das selbstständige Klopfen von verschiedenen Punkten und die systemische Therapie gemeinsam Anwendung finden. Wie in der systemischen Therapie beginnt auch beim „Klopfen mit System“ alles mit einem ausführlichen Gespräch in dem Sie Ihre Situation und die dazugehörigen Gefühle beschreiben. Anschließend erarbeiten der Therapeut gemeinsam mit ihnen, welches Ziel und welche Lösungswege passend sein könnten. Der Therapeut erforscht, was Sie daran hindert Ihr Ziel zu erreichen, welche Blockaden evtl. bestehen und wie diese gelöst können. Klopfen bedeutet, dass Sie während der Therapie selbstständig mit Ihren Fingerkuppen bestimmte Punkte an Ihrer Hand, im Gesicht und an Ihrem Oberkörper beklopfen. PEP beinhaltet 4 Bereiche: 1. Anleitung zum Klopfen der 16 Akupressurpunkte 2. Kognitions-Kongruenz-Test (KKT) 3. Stärkung der Selbstakzeptanz 4. Aktivierung von Ressourcen   Ziel ist es… unangenehme undbelastende Denk-, Fühl- und Verhaltensmuster durch selbstständiges Klopfen von Akupunkturpunkten zu reduzieren, sich selbst in Stress- oder Angstsituationen zu regulieren eigene einschränkende Überzeugungen zu hinterfragen (Glaubenssätze wie z.B. bei mir klappt es nie, ich bin immer Schuld, ich schaffe das nicht, das kann ich nicht, usw.) Beziehungen zu verschiedenen Menschen richtig einzuschätzen und zu verbessern eigene Verhaltensmuster zu verändern Selbstwerträuber zu erkennen und eigene Leistungen in verschiedenen Bereichen zu fördern Selbstakzeptanz und Selbstwertgefühl zu stärken einen veränderten Umgang mit chronischen Schmerzen zu erlangen Sie haben Fragen oder wollen einen Termin zum Erstgespräch? Mail  ...

Burnout – Krankheit oder nur ein Problem der Statistik?

Burnout ist nicht nur eine Folge stärkerer Arbeitsbelastung. Auch individuelle Merkmale der Persönlichkeit spielen eine Rolle. Von Ärzten wird es immer häufiger diagnostiziert. Seit zwei Jahrzehnten grassiert eine gefährliche Epidemie in Deutschland, die fast schon das Ausmaß einer Pandemie angenommen hat. Die Krankheitserreger stammen größtenteils aus der Arbeitswelt. Stress, Hektik, Ungewissheit und Zukunftsangst sind die Auslöser der neuen Volksseuche Burnout. Berufstätige klagen darüber, ausgebrannt zu sein. Standesfunktionäre der Psychomedizin, Pharmazeutischen Industrie und leichtgläubige Journalisten beklagen eine angebliche Unterversorgung der psychotherapeutischen Infrastruktur. Deshalb sah sich der Staat veranlasst Unternehmen zu verpflichten, psychische Belastungsfaktoren zu ermitteln und Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Ein Burnout ist schnell diagnostiziert Eine Krankheit namens Burnout gibt es eigentlich nicht. Sie ist ein Synonym für Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung, für die im medizinischen Klassifizierungssystem der Code „Z73“ eingeführt wurde. Inzwischen werden nahezu alle Formen des seelischen Unwohlseins mit dem Etikett Burnout versehen. Im Laufe der letzten zehn Jahre gelangte Burnout in das Bewusstsein und Vokabular von Ärzten. Klagt ein Arztbesucher über Unwohlsein und Überforderung, schreibt der Hausarzt nur allzu schnell den Code „Z73“ auf die Krankmeldung. Parallel dazu stiegen die Verschreibungen an Psychopharmaka und blähten so die Krankenstatistik der Kassen mit Burnout-Erkrankungen auf. Dieser Sachverhalt löst kritische Nachfragen aus. Inwieweit wirken individuelle Persönlichkeitsmerkmale, beispielsweise Angst oder Temperament, auf das seelische Befinden von Menschen? Es ist Vorsicht geboten, die Schuld an der Burnout-Inflation den Begleiterscheinungen der Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts zuschreiben zu wollen. Die familiäre Situation, das eigene Freizeitverhalten und die Lebensumstände unserer Epoche haben ebenso ihren Anteil am seelischen Wohlbefinden wie der mobbende Chef oder ungeduldige Kunden. Oft sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbst die Hauptverantwortlichen, deren Karrierestreben...

Konzentrationstraining – Hilfe bei ADHS/ADS- Gehirn gerechtes Lernen – Marburger-Konzentrationstraining Koblenz

Wie funktioniert unser Gehirn am Besten beim Lernen? Erhalten Sie eine Bedienungsanleitung für das lernende Gehirn. Wir helfen euch Lernpotenziale zu wecken, schnellstmöglich Lernerfolge mit Lernstrategien und einer verbesserten Wahrnehmung zu unterstützen. Bewegung als gehirnaktivierende Elemente spielen dabei eine wesentliche Rolle. Visuelle, auditive und kinästhetische Wahrnehmung, Achtsamkeit für Lernprozesse, bewusstes und unbewusstes Lernen, neueste neurobiologischen Forschungsergebnisse bei Lernprozessen. Das Marburger Konzentrationstraining in Kombination mit gehirngerechtem Lernen, erzielt bereits seit weit über 17 Jahren erstaunliche Erfolge bei Kindern mit ADS bzw. ADHS. Eine besondere Eigenschaft des MKT ist der ganzheitliche Ansatz, durch den das Training nicht nur für Kinder mit ADS/ADHS hilfreich ist sondern eigentlich jedem Kind einen Nutzen bringt. Ziele beim MKT sind: Training der Selbststeuerung vernünftiger Umgang mit Fehlern Verbesserung der Leistungs­bereit­schaft Zutrauen in eigenes Können Stärkung der Eltern Entspannen auf „Knopfdruck“ Verbesserung der Interaktion zwischen Eltern und Kind Etwa seit 1990 beschäftigen sich wissenschaftliche Studien mit dem MKT für Schulkinder. Die Studien zeigten in allen untersuchten Punkten enorme Erfolgsquoten. So hat sich zum Beispiel in einer Studie aus dem Jahr 1996 die Gesamt­auf­fällig­keit bei 77% der Kinder reduziert, die emotionale Labilität nahm bei 66% der Kinder ab, während sich das Leistungsverhalten bei 83% der Kinder stabilisierte. In einer anderen Studie wurde festgestellt, daß sich die Interaktion zwischen Kind und Eltern in der besonders konfliktreichen Haus­auf­ga­ben­situ­ation durch das MKT deutlich verbessert hatte. Weitere Infos gerne per Mail: coachkoblenz@yahoo.de oder direkt über die Internetseite: www.kinder-jugend-coach.de  ...

Gehirn und Psyche- der Einfluss der Gedanken auf die Gesundheit

Gedanken, Einstellungen, Überzeugungen und Gefühle verändern Körperfunktionen Körperzustände verändern unsere psychische Befindlichkeit. Im zentralen Nervensystem laufen diese Prozesse zusammen und unser Gehirn ist praktisch die Schnittstelle von Körper und Geist. Bei Schmerzkrankheiten ist der Zusammenhang besonders gut untersucht. So spielt der Kontext von Schmerzerleben, aber auch  positive und negative Erwartungshaltungen eine wesentliche Rolle für die Schmerzqualität und die Schmerzstärke. Biologisch gesehen haben Schmerzen eine Warnfunktion und beeinflussen unmittelbar unser Verhalten. Wir wenden damit Gefahren ab, um Gewebsverletzungen zu vermeiden oder nehmen Schonhaltungen ein, damit entzündete oder verletzte Körperregion sich wieder erholen können. In besonderen Fällen können Schmerzen aber auch Lust erzeugen, wie aktuelle Bestsellerlisten samt Verfilmungen gerade eindrucksvoll illustrieren. Die Rolle des Placeboeffektes Erwartungshaltungen spielen ebenfalls eine große Rolle. Diese Placeboeffekte sind in der Medizin lange bekannt und gut untersucht. Allein der Glaube an die Wirksamkeit eines Medikamentes trägt zur Heilung bei. Dies gilt nicht nur für Medikamente, sondern auch  für kulturgebundene Handlungen, wie „Geisterheilungen“ oder Rituale durch Schamanen belegen. Auch in der westlichen Medizin spielen Handlungen, Gesten, soziale Interaktionen und das gesprochene Wort eine wichtige Rolle in der Behandlung, sowohl bewusst als auch unbewusst. Mit Hilfe von suggestiven Verfahren wie autogenes Training oder Hypnose können erstaunliche Effekte nicht nur in der Schmerztherapie erzielt werden. Das Gegenstück hierzu, die Nocebowirkung, kann andererseits genau das Gegenteil bewirken. So kann das Durchlesen eines Beipackzettels ausreichen, um genau die Nebenwirkungen zu verursachen die hier gelistet sind. Auch dem ärztlichen Gespräch kommt hier eine besondere Bedeutung zu. Wird einem Patienten mitgeteilt, dass es kein Wunder sei, wenn er Kopfschmerzen hätte, bei der kaputten Wirbelsäule, wird dies die Chronifizierung der Schmerzen befördern. Diese in...

Hypnose Koblenz empfiehlt: Wie die Trance bei Operationen und in der Psycho­therapie hilft

Hypnose Koblenz empfiehlt: Als Schmerz­mittel oder zur Verhaltens­änderung kann Hypnose bei OPs und in der Psycho­therapie helfen. Wir erklären, wie die Methode funk­tioniert, für wen sie sich eignet und wann die Kasse zahlt. Und unsere Check­liste zeigt, wie Sie einen gut ausgebildeten, vertrauens­würdigen Hypno­therapeuten finden. Hypnose mindert Angst und Schmerzen Laut­stark gräbt sich die Fräse in Zahnhälse; die Zange zerrt an ihnen, Hals für Hals. 17 Zähne ziehen die Ärzte dem Patienten in dieser Operation. Der bekommt davon nichts mit. Er befindet sich gedank­lich im Türkei-Urlaub – unter Hypnose. Die mindert Angst und Schmerzen – und somit den Einsatz von Narkose-, Beruhigungs- und Schmerz­mitteln. Schon im amerikanischen Bürgerkrieg einge­setzt Hypnose zählt zu den ältesten Heil­verfahren der Welt. Als Schmerz­mittel kam sie schon im amerikanischen Bürgerkrieg zum Einsatz. Chirurgen hypnotisierten Soldaten auf dem OP-Tisch, bevor sie ihnen ein Bein amputierten. Als wissenschaftlich fundierte psycho­therapeutische Methode ist Hypno­therapie hier­zulande seit 2006 anerkannt. Seither können gesetzliche Krankenkassen die Kosten über­nehmen – unter bestimmten Voraus­setzungen. Denk­muster beein­flussen, Verhalten verändern Zur Verhaltens­änderung. Hypnose kann helfen, Denk­muster zu ändern. Psycho­therapeuten wenden sie an. Außer­halb von Operations­saal und Zahn­arzt­praxis wird Hypno­therapie erfolg­reich einge­setzt bei psychischen Problemen, die mit körperlichen Erkrankungen verbunden sind, zum Beispiel bei Todes­angst von Krebs­patienten sowie Sucht­erkrankungen. Ziel ist es, Denk­muster zu beein­flussen und das Verhalten zu verändern. Für andere Anwendungs­bereiche ist die Studien­lage nicht eindeutig: Einige Erhebungen bescheinigen ihr, wirk­samer als eine Scheinbe­hand­lung zu sein, andere nicht. Menschen mit Persönlich­keits­störung oder akuter Psychose sollten sich nicht hypnotisieren lassen. Wann die Kasse zahlt Die Kassen zahlen Hypno­therapie im Rahmen einer Psycho­therapie. Wer zur Raucher­entwöhnung auf Hypnose setzt, muss die Kosten selbst tragen, genauso...

Coaching Koblenz empfiehlt: Hirnforscher Hüther: So kann man Demenz verhindern

So kann man Demenz verhindern Die bisherige Demenzforschung sieht vor allem medizinische Ursachen für Demenz. Hinforscher Gerald Hüther plädiert in seinem neuen Buch hingegen für einen Paradigmenwechsel bei der Behandlung der Krankheit: Schuld an der Erkrankung sei vor allem unsere Lebensweise. Die lasse die Selbstheilungskräfte des Gehirns verkümmern, der Grundstein dafür liege bereits in der Schule. Wir haben mit dem Autor darüber gesprochen. Demenz lässt sich durch eine andere Lebensweise verhindern, so die These des Hirnforschers Gerald Hüther in seinem neuen Buch „Raus aus der Demenz-Falle! Wie es gelingen kann, die Selbstheilungskräfte des Gehirns rechtzeitig zu aktivieren“. Ihm zufolge seien nicht Ablagerungen im Gehirn die Ursache für die Erkrankung, sondern der Verlust der neurologischen Selbstheilungskräfte im Laufe des Älterwerdens. Eine unglaubliche Fähigkeit des Gehirns Die Fähigkeit des Gehirns, sich neu zu organisieren und zu verändern und sogar neue Nervenzellen zu bilden, sei bis ins hohe Alter angeboren. Allerdings müsse man sie erhalten. Wissenschaftlich wird dieser Zustand auch „hohes Kohärenzgefühl“ genannt. Dafür müsse insbesondere eine Voraussetzung erfüllt sein, erklärt Hüther: Das Gefühl, seine Umwelt sinnhaft gestalten zu können. Als Beispiel führt Hüther die sogenannte Nonnenstudie an: Bei Nonnen fand man die gleichen Ablagerungen im Gehirn wie in der Normalbevölkerung, trotzdem entsteht bei ihnen seltener Demenz. Ganzen Artikel lesen auf:...

Sportmentaltraining Koblenz

Sportmentaltraining Koblenz Wenn man nur genug will, dann erreicht man jedes Ziel!“ – schön wäre es – im Leistungssport braucht es mehr als einen starken Willen, es braucht die Entfaltung einer nachhaltigen mentalen Kraft, damit letztendlich Spitzenleistung möglich wird. Der Sieg über sich selbst. Dies ist für jeden möglich. Unsere Gedanken entscheiden über den Erfolg! Gezieltes Sportmentaltraining wie bei uns in Koblenz erweitert ihre Leistungsfreude, Regeneration und Selbstvertrauen. Durch ein untrennbares Zusammenwirken von Gedanken, Emotionen, innerer Bilder und Dialoge, Prägungen im Unterbewusstsein, erschaffen wir stetig unsere Realität – unsere Lebensqualität. Auftreten, Körpersprache, Kommunikation und Handeln drückt unsere innere Einstellung für andere erkennbar, im Außen aus. Mit bewusst optimierten Denken können wir jederzeit positiv in alle Bereiche einwirken. Das eigene Leben beginnt nun mal im eigenen Kopf – und hier setzt Mentaltraining an! Wichtig ist es am Beginn, störende und hindernde Überzeugungen, Glaubenssätze, Prägungen und Grenzen zu erkennen und aufzulösen. Potentiale und Ressourcen werden entfaltet. Private wie berufliche Ziele sind erreichbar, der Umgang mit Herausforderungen und Veränderungen gewinnt an Sicherheit. Sportmentaltraining Koblenz zur Verbesserung von Technik und Taktik und die effektivste Art und Weise bestimmte Probleme, Ängste und Blockaden schnell und sicher zu lösen. Mögliche Situationen wären z.B. Trainingsweltmeister (keine Umsetzung der Trainingsleistung im Wettkampf) Angst vor Versagen Mangelndes Selbstvertrauen Mangelnder Selbstwert Übertriebene Nervosität Problemorientiert statt lösungsorientiert Grübelspiralen (sich selber schlecht reden) Auflösen von Visualisierungsblockaden Schutzschild gegen Stress Auf mein Ziel zugehen in den Wettkampf ohne Angst voller Selbstvertrauen gehen den inneren Verlierer integrieren Visualisierung von (inneren) Schutzräumen Verbesserung der Konzentration Kontrolle der Gedanken & Emotionen Besserer Schlaf Du bist Interessiert und willst mehr über Sportmentaltraining und Zielerreichung erfahren? Dann...

Hilfe bei chronischem Stress und Angst in Koblenz

Wie chronischer Stress und Angst zusammenhängen Jeder fünfte Deutsche leidet an einer Angsterkrankung. Ein Risikofaktor für die Erkrankung ist chronischer Stress. Wissenschaftler haben nun ein Enzym entdeckt, das als Bindeglied zwischen Stress und Angst zu fungieren scheint. Stress und Angst hängen zusammen Angst ist eine normale Reaktion und schützt uns vor Gefahren. Wenn Ängste aber ohne reale Bedrohung auftreten, übermäßig stark sind oder zu lange andauern und mit ausgeprägten körperlichen Beschwerden einhergehen, wird von einer Angsterkrankung gesprochen. Einer der Auslöser für krankhafte Angst kann chronischer Stress sein. Die genauen Zusammenhänge sind allerdings noch nicht bekannt. Nun haben Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München gezeigt, dass ein Enzym namens Dnmt3a einen entscheidenden Anteil daran hat, wie die vordere Hirnrinde durch Stress ausgelöste Angst vermittelt. Ein Enzym im präfrontalen Kortex vermittelt Angst Zunächst fanden die Wissenschaftler heraus, dass chronische Stressbelastung oder ein traumatisches Erlebnis zu epigenetischen Veränderungen führen können. Dies geschieht durch die Bindung sogenannter Methylgruppen an die DNA, wodurch die Aktivität von Genen dauerhaft verändert wird. Die Methylierung erfolgt durch eine Gruppe von Enzymen, die als DNA Methyltransferasen (Dnmts) bezeichnet werden. Anhand der durch die Enzymaktivität hervorgerufenen epigenetischen Veränderungen lassen sich nicht nur stressbedingte Erkrankungen ermitteln, sie können auch zur Vorhersage des Behandlungserfolges herangezogen werden. Die Forscher um Studienleiter Alon Chen konnten zudem zeigen, dass stressbedingte Angstzustände mit einer Verringerung des Dnmt3a-Enzym-Vorkommens im präfrontalen Kortex einhergehen. Dazu manipulierten sie die Menge von Dnmt3a im Gehirn von Mäusen. „Wir haben herausgefunden, dass eine Erhöhung der Dnmt3a-Menge angstähnliches Verhalten im Anschluss an Stress verminderte und eine Reduzierung der Enzym-Menge angstähnliches Verhalten nach Stress erhöhte“, so Choen. Die neuen Erkenntnisse legen die...

Skin-Picking Hilfe Koblenz – Dermatillomanie: Ventil für negative Gefühlszustände

Die Dermatillomanie oder „Skin-Picking-Disorder“ wird den Impulskontrollstörungen zugeordnet. Auch sind Ähnlichkeiten zu Zwangs- und Substanzmissbrauchstörungen sowie zur Borderline-Störung vorhanden. Skin Picking ist eine psychische Erkrankung, die zu den Zwangsstörungen zählt. Die Dermatillomanie oder „Skin-Picking-Disorder“ wird den Impulskontrollstörungen zugeordnet. Auch sind Ähnlichkeiten zu Zwangs- und Substanzmissbrauchstörungen sowie zur Borderline-Störung vorhanden. . Betroffene gehen rabiat mit ihrer Haut um: Sie zupfen, quetschen, drücken oder kratzen an Pickeln, Mitessern oder Hautunebenheiten solange herum, bis es blutet. Dafür setzen sie Fingernägel, Pinzetten oder sogar Messer ein. Die malträtierte Haut schmerzt, entzündet sich, eitert und bildet Narben. Ihr Verhalten können Menschen mit Dermatillomanie – das ist der Fachausdruck für zwanghaftes Rupfen an der Haut – nicht willentlich kontrollieren. Besonders häufig wird die Haut in Gesicht und Hals, an Schultern, Brust oder an den Händen malträtiert, aber auch an schwieriger zugänglichen Körperstellen. Obwohl die Betroffenen wissen, welche negativen Konsequenzen mit dieser „Zerstörungsarbeit“ einhergehen, können sie sie nicht verhindern und hören oft nur damit auf, weil der Drang nachlässt oder weil sie erschöpft sind. Das Bearbeiten der Haut wird kurzfristig als entspannend, angenehm und stimulierend empfunden, dann aber stellen sich Reue und Schuldgefühle ein. Anschließend wird die Haut gepflegt und versteckt, bis erneut der Drang einsetzt, sie als Ventil für negative Gefühlszustände zu nutzen. Noch nicht verheilte Wunden werden erneut aufgerissen, sodass es zu schmerzhaften Komplikationen kommen kann. Darüber hinaus wird der Hautbearbeitung übermäßig viel Zeit und Aufmerksamkeit gewidmet, sodass andere Tätigkeiten vernachlässigt werden. Hinzu kommt Scham wegen der offensichtlichen Verletzungen, die dazu führt, dass sich die Betroffenen zurückziehen und das Haus eine Zeit lang nicht mehr verlassen. Sie fürchten Fragen, Kritik und soziale Zurückweisung und...

Hilfe bei DMDD in Koblenz – Streit um Kinder-Krankheit DMDD

Sie neigen zu schweren Wutausbrüchen und sind extrem reizbar, aber auch betrübt und depressiv: Eine psychische Störung bei Kindern ist im Psychiater-Handbuch jetzt neu definiert worden. Kritiker fürchten jedoch, dass DMDD zu einer Modediagnose werden könnte. Von einen auf den anderen Moment kochen sie vor Wut. Sie schlagen um sich, hauen auf Menschen oder Gegenstände ein. Mindestens jeden zweiten Tag bricht der Zorn unhaltbar aus diesen Kindern heraus, zu Hause, in der Schule oder wenn sie mit den Eltern unterwegs sind. Zwischen den Wutausbrüchen sind sie sehr reizbar, wirken aber auch betrübt, verschlossen und depressiv. Die Folgen: Probleme in der Schule, wenig Freunde. Kinder, denen es so geht, befinden sich nicht in einer üblichen frühkindlichen Trotzphase. Dafür sind sie zu alt und ihre Ausraster zu gravierend. Für die heftigen Stimmungsschwankungen haben Psychiater einen neuen Namen parat: DMDD – eine Abkürzung, die für Disruptive Mood Dysregulation Disorder steht. Dass es den Kindern nicht gut geht, ist zwar offensichtlich. Welches Problem genau dahinter steckt, ist jedoch strittig. „Manch ein Psychiater diagnostiziert eine schwere Form von ADHS mit begleitender depressiver Verstimmung“, berichtet der Kinderpsychiater Florian Daniel Zepf vom Universitätsklinikum Aachen. Andere notierten dagegen eine Störung des Sozialverhaltens, oder zusätzlich eine emotionale Störung. In den USA wurde bei den Kindern bisher zumeist die Diagnose einer bipolaren Störung erstellt. Gemeint ist damit ein episodischer Wechsel zwischen krankhaftem Hochgefühl und Depression. Doch der Versuch, solche Kinder einer Kategorie zuzuordnen, mündete in den USA in einer rasanten Zunahme der bipolaren Störungen – was sich auch in der Forschung wiederspiegelte: „Allein im Januar 2008 wurden mehr wissenschaftliche Artikel zur Bipolar-Störung bei Kindern veröffentlicht als in den Jahren...

PEP = „Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie in Koblenz

PEP = „Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie“ nach Dr. Michael Bohne – Weit mehr als eine „Klopftechnik bifokal-multisensorischen Interventionstechniken nach Dr. Bohne in Koblenz PEP steht für ‚Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie‘. Da die Wirksamkeit der Klopftechniken vermutlich nichts mit irgendwelchen Energien zu tun hat, war es notwendig, dies auch in der Terminologie zu berücksichtigen. Deshalb hat sich der Begriff ‚Energetisch‘ zu ‚Embodimentfokussiert‘ gewandelt. Gefühle bestehen zu einem großen Teil aus Körperwahrnehmungen. Deshalb erscheint es nur logisch, den Körper bei der Veränderung dysfunktionaler Emotionen mit einzubeziehen. PEP ist eine Selbstwirksamkeit aktivierende Technik, mit der sich  dysfunktionale Emotionen vergleichsweise leicht und schnell und trotzdem anhaltend verändern lassen. Energetische Psychologie mit integrierten psychodynamischen, systemischen und hypnotherapeutischen Elementen. Es geht darum, hinderliche Denk-, Fühl- und Verhaltensmuster mittels verschiedener körperlichen Stimulationen direkt im Gehirn „zu verstören“ und dadurch zu verändern. Das klassische Beispiel für die Anwendung von PEP sind Angst- und Panikstörungen, im Fokus stehen aber auch die Verbesserung der Selbstbeziehung und ein verbesserter Zugang zum eigenen Potential durch Aufspüren unbewusster Blockaden. Behandlungsschwerpunkte Aufmerksamkeits- und Konzentrationsschwierigkeiten Ängste, Phobien, Panikattacken Schlafstörungen Essstörungen Trennungs- und Verlustängste, Eifersucht) Verlust-Erlebnisse wie Scheidung oder Todesfälle Selbstwertprobleme und Identität Zwanghafte Handlungen (Tics) Depressive Verstimmungen, große Traurigkeit Begleitende somatische Erkrankungen ohne körperlichen Befund wie Bauchschmerzen, Kopfschmerzen oder Erbrechen Traumatische Erlebnisse Selbstverletzendes Verhalten wie Ritzen Zwänge Akute Krisen Raucherentwöhnung Lampenfieber Prüfungsängste Umgang mit traumatischen Erlebnissen Bei starkem Stress reicht Denken allein oft nicht aus. Wir geraten häufig in alte Muster und das „Notfallprogramm“ im Gehirn steuert uns unwillkürlich. Körperprozesse werden mobilisiert, um uns zu schützen. Durch leichtes Beklopfen von Akupunkturpunkten können wir direkt über den Körper auf unser „Gefühlsgehirn“ einwirken und beruhigende Signale...

Hilfe bei ADHS Koblenz – Kinder brauchen die Natur

Kinder sind fasziniert von der Natur: Von Tieren, Pflanzen, Blättern, dem Waldboden. Es ist für Kinder wichtig, Pflanzen und Tiere nicht nur vom Bilderbuch zu kennen, sondern ihnen auch in der Natur zu begegnen. Dadurch lernen sie, ihren Lebensraum zu verstehen, zu respektieren und mit den Ressourcen sorgsam umzugehen. Dieses naturnahe Konzept wird unter dem Begriff „Naturpädagogik“ zusammengefasst. Ziel ist es, den Kindern ein Naturverständnis zu vermitteln und einen Beitrag zu einem ökologischen Handeln zu leisten. Nun haben Studien gezeigt, dass ein Mangel an Natur zur Verkümmerung der emotionalen Bindungsfähigkeit und Ausdrucksfähigkeit führt. Aber auch die Fantasie, Kreativität und damit die gesamte kindliche Entwicklung sind von den mangelnden Naturerfahrungen betroffen. Viele Kinder haben noch nie ein Huhn gesehen Aber unsere Kinder, vor allem Stadtkinder, kommen mit Pflanzen und Tieren immer seltener in Berührung. Doch das liegt nicht an mangelndem Interesse der Eltern, sondern daran, dass die Natur immer weiter zurückgedrängt wird und neuen Bauprojekten weichen muss. Deshalb haben die meisten Kinder in der Volksschule noch nie eine Fledermaus gesehen, oder noch simpler: Ein Huhn. Das Leben in der Stadt führt dazu, dass Kindern der Raum fehlt, draußen zu spielen – also finden die meisten Aktivitäten drinnen statt. Experten sehen einen Zusammenhang zwischen der Entfremdung der Kinder von der Natur und psychischer Leiden wie ADHS, die in den letzten Jahren sprunghaft zugenommen haben. Eine Therapie erfolgt mit Medikamenten und nicht mit einer Rückkehr zu unserem Ursprung: Der Natur und dem Bewegungsdrang. Dabei suchen Kinder die Natur. Denn sie sind von Kieselsteinen, Löwenzahn am Wegesrand, Marienkäfern, den bunten Blättern im Herbst, den Blumen auf der Wiese, den Vögel, den Enten begeistert...

Hilfe bei ADHS in Koblenz – ADHS Hilfe Koblenz: Achtsamkeit bei ADHS und ADS

Hilfe bei ADHS in Koblenz ADHS bedeutet Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörung. Betroffene Kinder können sich schlecht konzentrieren, verhalten sich impulsiv und sind motorisch unruhig. Andererseits sind sie oft kreativ, kontaktfreudig und hilfsbereit. Da sie sich und ihre Gefühle nur schwer steuern können, kommt es zu Konflikten in Gruppen und in der Schule, wo sie nicht häufig nicht die Ihnen möglichen Leistungen zeigen. Wegen der unterschiedlichen Erscheinungsformen und notwendigen Unterscheidung von anderen Störungsbildern erfordert die Diagnose große fachliche Erfahrung. Durch eine entsprechende Therapie kann jedoch der Verlauf der Erkrankung positiv beeinflusst werden. Das Ziel ist die Steigerung der Lebensqualität in allen Lebensbereichen. Die Diagnose eines AD(H)S ist grundsätzlich auf Symptome im Kindes- und Jugendalter begrenzt. Das ist insofern wichtig, als dass eine seriöse und fundierte Beratung nur erfolgen kann, wenn Angaben und Informationen aus dieser Zeit vorliegen. Auch wenn die Diagnose nicht bei einem Betroffenen in seiner Kindheit gestellt wurde, ist sie nur als „Erwachsenen-Diagnose“ zulässig, wenn die Angaben aus der Kindheit so gestaltet sind, dass man das AD(H)S hätte diagnostizieren können. Fehlen solche Angaben oder sind sie sehr ungenau, so kann man allein deswegen kein AD(H)S als Diagnose benennen bzw. muss von einer Verdachtsdiagnose sprechen. Bei uns finden Sie ein breites Spektrum an Therapieangeboten, die weit über die klassische Therapie hinausgehen. Neuropsychologisches Aufmerksamkeitstraining, Marburger Konzentrationstraining nach Krowatschek für Vorschulkinder, Schulkinder und Jugendliche Elterntraining, Neuropsychologisches Gedächtnistraining, Therapieprogramm für Kinder mit hyperkinetischem und oppositionellem Problemverhalten, Entspannungstraining, Achtsamkeit, Soziales Kompetenztraining, Training emotionaler Kompetenzen, Marburger Training der Feinmotorik, Selbstinstruktionstraining und Visuelles Wahrnehmungstraining. Stressmanagement, Alltagsbewältigung, Selbstinstruktionstraining, Aufmerksamkeitstraining, Alltagsstrukturierung und Strategien zur Alltagsbewältigung. Sowie Biofeedback und Neurofeedback. Darüber hinaus sind wir vor allem auf Ihre Hilfe...

EMDR Koblenz: EMDR Eye Movement Desensitization and Reprocessing- Eine ungewöhnliche Form der Psychotherapie

EMDR Koblenz: EMDR Eye Movement Desensitization and Reprocessing- Eine ungewöhnliche Form der Psychotherapie Die EMDR-Methode hat sich als effektive und zeitökonomische Behandlungsmethode für die posttraumatische Belastungsstörung etabliert. Die Methode ist in alle Richtlinien-Psychotherapien gut integrierbar. Für den guten Erfolg bedarf es vor allem einer qualifizierten Ausbildung der Therapeuten. Entdeckerin und Entwicklerin der Methode ist Francine Shapiro Ph. D., eine Forscherin am Mental Research Institute in Palo Alto (Kalifornien). Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR) fand zuerst Anwendung bei den psychotraumatischen Belastungssyndromen. Kernstück der Methode ist dabei ein auf den ersten Blick ungewöhnlicher Prozess, bei dem der Patient sich auf bestimmte Anteile der nicht ausreichend verarbeiteten Erinnerung konzentriert und gleichzeitig den Fingerbewegungen des Therapeuten mit den Augen folgt. Der Verarbeitungsprozess ist gegebenenfalls mit anderen Formen der „bilateralen Stimulation“, zum Beispiel mit taktilen oder auditiven Stimuli, möglich. Dadurch scheint im Gehirn ein Informationsverarbeitungsprozess angestoßen zu werden, in dem für viele Patienten durch einfaches Verblassen der Erinnerung oder spontane assoziative Verbindungen eine rasche Entlastung spürbar wird. Auch bei den zehn bis 20 Prozent der Patienten, die im therapeutischen Prozess intensivere Gefühle erleben, scheint EMDR schneller zu wirken und weniger belastend zu sein als bisher in der Behandlung der psychotraumatischen Belastungssyndrome etablierte Therapieverfahren. Auch wenn – wie bei vielen anderen Psychotherapiemethoden – der definitive Wirkmechanismus von EMDR nicht letztlich geklärt ist, scheinen sich die Hinweise auf einen eigenständigen neurobiologischen Mechanismus zu erhärten. Ob es sich dabei um einen den im REM-Schlaf beobachteten Augenbewegungen ähnlichen Prozess oder um ein Aktivieren der sogenannten Orientierungsreaktion handelt, ist zurzeit Gegenstand intensiver Forschung. Psychophysiologische Messungen während EMDR-Behandlungen und Metaanalysen von Behandlungsstudien weisen dabei auf eine eigenständige Bedeutung der...

Coaching Koblenz empfiehlt: Systemische Therapie bei Angst- und Zwangsstörungen

Coaching Koblenz empfiehlt: Systemische Therapie bei Angst- und Zwangsstörungen Bei welchen Störungen die Systemische Therapie helfen kann! Angststörungen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Ein Großteil davon entsteht bereits während der Jugend, weshalb eine rechtzeitige Therapie die aussichtsreichsten Heilungschancen bietet. Für die Systemische Therapie liegt der Abschlussbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) vor. Demnach gibt es Hinweise auf einen Nutzen bei Angst- und Zwangsstörungen. Dennoch scheint die Behandlung anderen Therapieformen unterlegen zu sein. Bisher ist die Systemische Therapie nicht im Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) vertreten. Erstattet werden bislang nur die analytische und die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie sowie die Verhaltenstherapie. Der Gemeinsame Bundesausschusses (G-BA) hat daher das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) beauftragt, den Nutzen der Systemischen Therapie bei Erwachsenen zu bewerten – denn dieser Nachweis ist die Voraussetzung, um das Verfahren in den Katalog der GKV aufzunehmen. Bereits im Jahr 2016 hatte das IQWiG einen Vorbericht veröffentlicht und zur Diskussion gestellt. Nun wurde der Abschlussbericht zusammen mit den eingereichten Stellungnahmen veröffentlicht. Bei Angst- und Zwangsstörungen kann Systemische Therapie helfen Das Ergebnis des Berichts: Die verfügbaren Studiendaten zeigen bei Angst- und Zwangsstörungen sowie bei Schizophrenie einen Hinweis auf einen Nutzen der Systemischen Therapie gegenüber keiner Behandlung. Gegenüber Beratung und Informationsvermittlung zeigen die Daten bei den Angst- und Zwangsstörungen allerdings lediglich einen Anhaltspunkt für einen Nutzen und gegenüber der Psychotherapie fallen die Ergebnisse sogar zuungunsten der Systemischen Therapie aus. Ganzen Artikel lesen auf: gesundheitsstadt-berlin.de...

Psychosomatik: Wenn die Psyche den Körper braucht

Psychosomatik (Disclaimer: Dieser Text kann und soll ausdrücklich keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung ersetzen. Er spiegelt nur die persönlichen Erfahrungen und Gedanken der Autorin wieder.) „’Geh Du vor’, sagte die Seele zum Körper, ‚auf mich hört er nicht. Vielleicht hört er auf Dich.’ ‚Ich werde krank werden, dann wird er Zeit für Dich haben’, sagte der Körper zur Seele.“ – Ulrich Schaffer Ich war fünf oder sechs Jahre alt und stand zitternd am Schwimmbeckenrand neben dem Startblock. Die anderen Kinder des Schwimmkurses sprangen alle beherzt ins Becken, aber ich hatte schreckliche Angst vor der Tiefe. Nach dem fünften Kind verlor der Schwimmlehrer die Geduld, packte mich an den Schultern und warf mich einfach ins Wasser. Ich erinnere mich noch daran, dass es um mich herum dunkel war und Luftblasen aufstiegen. Ich zappelte um mein Leben. Und als ich endlich oben auftauchte, lagen der Schwimmlehrer und die anderen Kinder auf den Knien am Beckenrand. „Wir dachten schon, du kommst gar nicht mehr hoch“, sagte der Lehrer. Ab diesem Augenblick hatte ich noch größere Angst vor dem Kurs. Jeden Donnerstag wimmerte und bettelte ich, dass meine Eltern mich nicht hinbringen sollten. Noch heute krampft sich mein Magen erst mal fest zusammen, wenn ich Chlor rieche. An einem dieser Donnertage bekam ich Fieber und durfte ausnahmsweise zu Hause bleiben. Noch am selben Abend war das Fieber wieder weg. Am darauffolgenden Donnerstag dann wieder: Fieber vor dem Schwimmkurs – kein Fieber mehr, sobald ich zu Hause bleiben durfte. Danach musste ich nicht mehr in den Kurs … und lernte noch im selben Sommer in unserem Badesee ganz von allein das Schwimmen. Wenn die...

Trauerarbeit und Trauerhilfe Koblenz – Trauerarbeit – wie kann man Trauernden zur Seite stehen?

Trauerarbeit und Trauerhilfe Koblenz – Trauerarbeit – wie kann man Trauernden zur Seite stehen? Einen geliebten Menschen zu verlieren ist schmerzlich und wird leider jeden irgendwann treffen. In einer Zeit, in der Sterben und Tod tabuisiert werden, bleiben Hinterbliebene oftmals alleine mit Ihren negativen Emotionen und ihrem Leid, weil wir nicht wissen, wie wir uns am besten verhalten sollen. Ein Umgang mit Tod und Trauer wird nicht gelehrt. Wie aber kann man Trauernde unterstützen? Der Tod ist der Augenblick, der das Leben für viele in ein Davor und ein Danach teilt. Nichts ist mehr so, wie es war. Das Loch, das sich auftut, die Leere ist unendlich gross. Obgleich das so ist, wird der Tod tabuisiert. In unserer Gesellschaft sind die Themen Tod und Sterben weitgehend aus unserem Alltag verbannt. Aber wenn wir den Tod verneinen, kapseln wir uns von einem wichtigen Teil unseres Lebens ab. Die Angst vor Tod und Verlust hemmt unsere Lebensfreude und -energie. Sie lässt uns hilflos reagieren, wenn wir auf Hinterbliebene treffen. Sie lässt uns möglicherweise erahnen, wie uns Trauer isolieren kann in einer Zeit, in der man schnell wieder „funktionstüchtig“ sein soll. Eine Umfrage des Bundesverbandes Deutscher Bestatter ergab, dass sich 67 Prozent der Hinterbliebenen alleine in ihrem Leid fühlen, da die Öffentlichkeit das Thema Tod verdränge. In früheren Zeiten war der Tod viel präsenter – Krankheiten und Kriege machten unmissverständlich klar, dass er ein Teil unseres Lebens ist. In vielen Kulturen ehren die Menschen ihre Toten bis heute mit aufwendigen Zeremonien. Hingegen ist Trauer in unserer Gesellschaft zu einer individuellen Angelegenheit geworden. Weil uns der Umgang mit dem Tod nahezu unbekannt ist,...

Das Marburger Konzentrationstraining (MKT) Koblenz – Hilfe bei ADS/ADHS und Konzentrationsschwäche in Koblenz

Das Marburger Konzentrationstraining (MKT) Koblenz – Hilfe bei ADS/ADHS und Konzentrationsschwäche in Koblenz Das Marburger Konzentrationstraining erzielt bereits seit weit über 17 Jahren erstaunliche Erfolge bei Kindern mit ADS bzw. ADHS. Eine besondere Eigenschaft des MKT ist der ganzheitliche Ansatz, durch den das Training nicht nur für Kinder mit ADS/ADHS hilfreich ist sondern eigentlich jedem Kind einen Nutzen bringt. Das MKT bringt den Kindern die Methode der verbalen Selbstinstruktion sowie grundlegende Arbeitstechniken für den Schul -und Hausaufgabenalltag bei. Weitere Bestandteile sind Entspannungstechniken, etwa durch Achtsamkeit, autogenes Training, und Verhaltensmodifikation, unter anderem durch positive Verstärkung, zur Verbesserung von Selbsteinschätzung und Selbstkontrolle. Ziel ist eine Veränderung von einem impulsiven hin zu einem reflexiven kognitiven Arbeitsstil.     Ziele beim Marburger Konzentrationstraining (MKT) sind: Training der Selbststeuerung vernünftiger Umgang mit Fehlern Zutrauen in das eigene Können Verbesserung der Leistungsbereitschaft Zutrauen in eigenes Können Stärkung der Eltern Verbesserung der Interaktion zwischen Eltern und Kind Förderung von Wahrnehmung und Gedächtnis Systematische Verhaltensmodifikation Vernünftiger Umgang mit Fehlern Verbesserung der Leistungsmotivation Reflexiver Arbeitsstil statt impulsivem Vorgehen Das MKT beruht auf der Methode der verbalen Selbstinstruktion, die der kognitiven Verhaltenstherapie entstammt. Die Kinder lernen dabei, eine Aufgabe in einzelnen Schritten abzuarbeiten, die sie während der Ausführung zunächst laut mitsprechen. Das laute Mitsprechen wird dann schrittweise in inneres Sprechen umgewandelt. Die Betreuer des Trainings haben dabei die Aufgabe, das Zielverhalten modellhaft vorzuführen und das Kind entsprechend dem Lernfortschritt zu loben. Neben dem Lob bekommt das Kind für jeden Erfolg Punkte, die sich später in kleinere oder größere Preise umwandeln lassen. Beide Belohnungssysteme dienen der positiven Verstärkung, wodurch das Kind das erwünschte Verhalten als richtig und angenehm erlebt. Die...