Richtig Lernen: Viele Kanäle nutzen – Unterrichtsmethoden und die Umsetzung von Lernstrategien und Lernmethoden in und um Koblenz

Richtig Lernen: Viele Kanäle nutzen – Unterrichtsmethoden und die Umsetzung von Lernstrategien und Lernmethoden in und um Koblenz

Je nachdem, über welchen Kanal die Information aufgenommen und gelernt wird, ist die Fähigkeit des Behaltens größer. Am meisten lernen wir, wenn wir etwas hören und sehen oder selbst ausführen und uns dabei auch bewegen. Grundsätzlich lernt man richtig, wenn man möglichst viele „Kanäle“ nutzt. Aufnahme der Information:

* Mehr Erfolg verspricht, das Gehirn auf stets etwas andere Weise anzuregen, ihm durch variierte Aufgaben und andere Herangehensweisen immer wieder neuen Anlass zur Auseinandersetzung mit dem Thema zu geben, je reicher und vielfältiger, desto besser.

 

Die Schlüsselstelle für das Lernen – der Hippocampus

Stellen sie sich den Hippocampus wie einen Pförtner vor.

Er lässt Informationen durch – oder auch nicht. Je nachdem, ob er Lust dazu hat. Das ist nämlich nicht garantiert, denn der Hippocampus langweilt sich sehr schnell. Wenn da ständig dieselbe trockene Information kommt, hat er keinen Spaß und schließt die Tür. Welche Tricks halten den Hippocampus bei Laune? Abwechslung und Spaß Wenn ich z.B. den Satz „Der grüne Hut liegt auf dem großen Tisch“ins Englische übersetze und fünfmal wiederhole, um mir die einzelnen Vokabeln einzuprägen -dann schaltet der Hippocampus einfach ab. (Bei Männern übrigens früher als bei Frauen). Wenn ich den Satz aber verändere, funktioniert der Hippocampus wieder. Zum Beispiel: „Auf dem großen Tisch liegt der grüne Hut.“ -oder: „Der große Hut liegt auf dem grünen Tisch“ usw. – dann überliste ich das Gehirn. Es hilft übrigens auch, wenn man die Stimmlage verändert: Mal den Satz im Tenor, dann im Sopran sprechen – und schon hat der Hippocampus wieder Spaß am Lernen. Die Großhirnrinde und der Hippocampus scheinen während des Schlafs rege miteinander zu kommunizieren. Die Frage, wie das Gehirn Erinnerungen speichert oder verwirft, ist nach wie vor nur in Ansätzen geklärt.

Viele Hirnforscher halten die Konsolidierungstheorie für den bislang besten Erklärungsansatz. Diese besagt, dass frische Eindrücke zuerst im Hippocampus abgelegt werden. Sie sollen dann innerhalb von Stunden oder Tagen – vornehmlich während des Tiefschlafs -in die Großhirnrinde und dort ins Langzeitgedächtnis übergehen.

Amygdala – und die Angst lernt mit

Sie ist etwa so groß wie eine Mandel und ebenso geformt. Daher trägt sie den gelehrten griechischen Namen: Amygdala – Mandelkern. Die Amygdala liegt etwa in der Mitte unseres Kopfes – und ist mit zwei Exemplaren vertreten. Alles, was unsere Augen, Ohren und die anderen Sinne aufnehmen wird an die Wahrnehmungsareale des Gehirns weitergeleitet. Von diesen Arealen geht alles zur Amygdala und wird von ihr streng geprüft. Nähert sich Unheil oder eine Gefahr, wird sofort die Abwehr mobilisiert. So ist die Amygdala eine sehr empfindlichen „Alarmanlage“. Bei Gefahr geraten wir in Erregung, springen zurück oder schlagen blitzschnell zu. Angst ist ein normaler und notwendiger Teil unseres Lebens. Viele Situationen, in denen wir Angst verspüren, werden im Laufe unseres Lebens erlernt. . . . . . aber Angst kann auch von Nachteil sein.

Heute wissen wir aus der Hirnforschung, dass Angst Kreativität ausschließt. Und beim Lernen „unter Angst“ lernen wir die Angst gleich mit. Neueste Untersuchungen zeigen, dass unbewusste Erinnerungen auch direkt in der Amygdala gespeichert werden können. Werden also unbewusste Erinnerungen wachgerufen so stellt die Amygdala den Körperzustand wieder her wie er beim Speichern des ursprünglichen Erlebnisses geherrscht hat. (Herzklopfen, schwitzende Hände, schneller Atem usw.

Was bedeutet das nun für das Lernen?

Die beste Lernsituation ist also die, in der man interessante Entdeckungen macht, klare Ziele erreichen kann – und Leistungen erzielt, auf die man stolz sein kann. Ist also eine Aufgabe richtig gelöst, belohnt uns unser Gehirn mit Dopamin. Dopamin wird also bei Erfolg ausgeschüttet. So macht richtiges Lernen nicht nur schlau, sondern auch glücklich. Sie haben weitere Fragen oder wollen ein Erstgespräch zum Thema „Angstfrei-Lernen“ und gehirn-gerechtes Lernen“ dann schreiben Sie uns eine E-Mail an: beratung.coaching.koblenz@gmail.com

 

 

 

Regeln und Struktur für Kinder mit ADHS – Selbstregulation und Selbstinstruktionstraining bei ADHS – Training in Koblenz   Für Kind und Jugendliche mit ADHS, sind Regeln und Struktur immens wichtig und hilfreich. Es gibt ihnen einen sicheren Halt und einen Rahmen für den Tages und Wochenablauf. Neue Regeln und eine feste Struktur einzuführen, verlangt den Eltern wie auch den Lehrern viel ab. Daher ist es enorm wichtig, einem von ADHS betroffenen Kind und Jugendlichen die Regeln und Konsequenzen nicht nur wiederholt zu erklären, sondern die Kinder und Jugendliche müssen sich einen Ablaufplan selbst erstellen. Da das Durchhaltevermögen und die Selbstmotivation stark eingeschränkt sind, was zu schneller Resignation und Mutlosigkeit führt, müssen diese Kinder lernen damit umzugehen und das geht nur, wenn Sie erlernen und wissen „WIE“ das geht, nämlich durch „Selbstinstruktionstraining“, „Wenn dann Plänen“, „Konzentrationstraining“ und „Achtsamkeit“. Außerdem müssen Sie lernen, sich selbst zu regulieren, beim Thema „Selbstregulation“, geht es darum, dass der Umgang mit den eigenen Gefühlen und Stimmungen sowie die Fähigkeit, Pläne durch geordnetes und angemessenes Handeln umzusetzen ist. Dazu gehört auch, dass Wünsche zurückgestellt werden können, wenn sie in der aktuellen Lebenslage aus verschiedenen Gründen nicht sofort erfüllt werden können. Diese Fähigkeit ist bei Menschen mit ADHS oft nicht oder nur in geringerem Maße vorhanden.  Unser Training beinhaltet Auswirkungen von Problemen der höheren Handlungsfunktionen, der Gefühlsregulation und der Impulskontrolle. Außerdem klären wir Fragen wie: „Wie leben reizoffene Betroffene damit, wenn es durch ihre Reizfilterschwäche unmöglich erscheint, Wissen in Können umzusetzen“? Reizoffenheit bei Reizfilterschwäche kennzeichnet ADHS ebenso wie rasches “Kippen” der Stimmung (oft wegen einer “Kleinigkeit”). Entscheidungen können nur spontan und rein emotional getroffen werden, nicht “abgewogen-überlegt”. Betroffene kommen beim Reden oft schnell vom Thema ab, sind gewissermaßen “diskussions-professionalisiert”, haben immer die Ausrede der Ausrede und sind im Verhandeln besser als der sprichwörtliche Autoverkäufer. Fazit: Kinder mit ADHS sind unaufmerksam, impulsiv und hyperaktiv, was zu Lern- und Leistungsstörungen sowie zu Schwierigkeiten im Umgang mit Eltern, Lehrern und Gleichaltrigen führt. Aktuell wird ADHS im Zusammenhang mit Selbstregulationsdefiziten diskutiert. Demzufolge gehen die Probleme der von ADHS Betroffenen auf mangelnde Selbstregulationsfähigkeiten sowie defizitäre exekutive Funktionen und dabei vor allem auf mangelnde kognitive Kontrolle zurück. Folglich erscheinen Interventionen, die auf die Förderung der Selbstregulation abzielen (z. B. Wenn-Dann-Pläne) als vielversprechend für die Besserung einer ADHS-Symptomatik.  Weitere Informationen und Termine zum Erstgespräch unter: beratung.coaching.koblenz@gmail.com

Regeln und Struktur für Kinder mit ADHS – Selbstregulation und Selbstinstruktionstraining bei ADHS – Training in Koblenz Für Kind und Jugendliche mit ADHS, sind Regeln und Struktur immens wichtig und hilfreich. Es gibt ihnen einen sicheren Halt und einen Rahmen für den Tages und Wochenablauf. Neue Regeln und eine feste Struktur einzuführen, verlangt den Eltern wie auch den Lehrern viel ab. Daher ist es enorm wichtig, einem von ADHS betroffenen Kind und Jugendlichen die Regeln und Konsequenzen nicht nur wiederholt zu erklären, sondern die Kinder und Jugendliche müssen sich einen Ablaufplan selbst erstellen. Da das Durchhaltevermögen und die Selbstmotivation stark eingeschränkt sind, was zu schneller Resignation und Mutlosigkeit führt, müssen diese Kinder lernen damit umzugehen und das geht nur, wenn Sie erlernen und wissen „WIE“ das geht, nämlich durch „Selbstinstruktionstraining“, „Wenn dann Plänen“, „Konzentrationstraining“ und „Achtsamkeit“. Außerdem müssen Sie lernen, sich selbst zu regulieren, beim Thema „Selbstregulation“, geht es darum, dass der Umgang mit den eigenen Gefühlen und Stimmungen sowie die Fähigkeit, Pläne durch geordnetes und angemessenes Handeln umzusetzen ist. Dazu gehört auch, dass Wünsche zurückgestellt werden können, wenn sie in der aktuellen Lebenslage aus verschiedenen Gründen nicht sofort erfüllt werden können. Diese Fähigkeit ist bei Menschen mit ADHS oft nicht oder nur in geringerem Maße vorhanden. Unser Training beinhaltet Auswirkungen von Problemen der höheren Handlungsfunktionen, der Gefühlsregulation und der Impulskontrolle. Außerdem klären wir Fragen wie: „Wie leben reizoffene Betroffene damit, wenn es durch ihre Reizfilterschwäche unmöglich erscheint, Wissen in Können umzusetzen“? Reizoffenheit bei Reizfilterschwäche kennzeichnet ADHS ebenso wie rasches “Kippen” der Stimmung (oft wegen einer “Kleinigkeit”). Entscheidungen können nur spontan und rein emotional getroffen werden, nicht “abgewogen-überlegt”. Betroffene kommen beim Reden oft schnell vom Thema ab, sind gewissermaßen “diskussions-professionalisiert”, haben immer die Ausrede der Ausrede und sind im Verhandeln besser als der sprichwörtliche Autoverkäufer. Fazit: Kinder mit ADHS sind unaufmerksam, impulsiv und hyperaktiv, was zu Lern- und Leistungsstörungen sowie zu Schwierigkeiten im Umgang mit Eltern, Lehrern und Gleichaltrigen führt. Aktuell wird ADHS im Zusammenhang mit Selbstregulationsdefiziten diskutiert. Demzufolge gehen die Probleme der von ADHS Betroffenen auf mangelnde Selbstregulationsfähigkeiten sowie defizitäre exekutive Funktionen und dabei vor allem auf mangelnde kognitive Kontrolle zurück. Folglich erscheinen Interventionen, die auf die Förderung der Selbstregulation abzielen (z. B. Wenn-Dann-Pläne) als vielversprechend für die Besserung einer ADHS-Symptomatik. Weitere Informationen und Termine zum Erstgespräch unter: beratung.coaching.koblenz@gmail.com

Regeln und Struktur für Kinder mit ADHS – Selbstregulation und Selbstinstruktionstraining bei ADHS – Training in Koblenz

Für Kind und Jugendliche mit ADHS, sind Regeln und Struktur immens wichtig und hilfreich. Es gibt ihnen einen sicheren Halt und einen Rahmen für den Tages und Wochenablauf. Neue Regeln und eine feste Struktur einzuführen, verlangt den Eltern wie auch den Lehrern viel ab. Daher ist es enorm wichtig, einem von ADHS betroffenen Kind und Jugendlichen die Regeln und Konsequenzen nicht nur wiederholt zu erklären, sondern die Kinder und Jugendliche müssen sich einen Ablaufplan selbst erstellen. Da das Durchhaltevermögen und die Selbstmotivation stark eingeschränkt sind, was zu schneller Resignation und Mutlosigkeit führt, müssen diese Kinder lernen damit umzugehen und das geht nur, wenn Sie erlernen und wissen „WIE“ das geht, nämlich durch „Selbstinstruktionstraining“, „Wenn dann Plänen“, „Konzentrationstraining“ und „Achtsamkeit“. Außerdem müssen Sie lernen, sich selbst zu regulieren, beim Thema „Selbstregulation“, geht es darum, dass der Umgang mit den eigenen Gefühlen und Stimmungen sowie die Fähigkeit, Pläne durch geordnetes und angemessenes Handeln umzusetzen ist. Dazu gehört auch, dass Wünsche zurückgestellt werden können, wenn sie in der aktuellen Lebenslage aus verschiedenen Gründen nicht sofort erfüllt werden können. Diese Fähigkeit ist bei Menschen mit ADHS oft nicht oder nur in geringerem Maße vorhanden.

 

Lerntraining, Lernmethoden und Aufmerksamkeitstraining bei ADHS

Unser Training beinhaltet Auswirkungen von Problemen der höheren Handlungsfunktionen, der Gefühlsregulation und der Impulskontrolle. Außerdem klären wir Fragen wie: „Wie leben reizoffene Betroffene damit, wenn es durch ihre Reizfilterschwäche unmöglich erscheint, Wissen in Können umzusetzen“?

Reizoffenheit bei Reizfilterschwäche kennzeichnet ADHS ebenso wie rasches “Kippen” der Stimmung (oft wegen einer “Kleinigkeit”). Entscheidungen können nur spontan und rein emotional getroffen werden, nicht “abgewogen-überlegt”. Betroffene kommen beim Reden oft schnell vom Thema ab, sind gewissermaßen “diskussions-professionalisiert”, haben immer die Ausrede der Ausrede und sind im Verhandeln besser als der sprichwörtliche Autoverkäufer.

Fazit: Kinder mit ADHS sind unaufmerksam, impulsiv und hyperaktiv, was zu Lern- und Leistungsstörungen sowie zu Schwierigkeiten im Umgang mit Eltern, Lehrern und Gleichaltrigen führt. Aktuell wird ADHS im Zusammenhang mit Selbstregulationsdefiziten diskutiert. Demzufolge gehen die Probleme der von ADHS Betroffenen auf mangelnde Selbstregulationsfähigkeiten sowie defizitäre exekutive Funktionen und dabei vor allem auf mangelnde kognitive Kontrolle zurück. Folglich erscheinen Interventionen, die auf die Förderung der Selbstregulation abzielen (z. B. Wenn-Dann-Pläne) als vielversprechend für die Besserung einer ADHS-Symptomatik.

 

Weitere Informationen und Termine zum Erstgespräch unter: beratung.coaching.koblenz@gmail.com

 

 

 

 

Hilfe bei ADHS und ADS mit Ätherische Ölen – Ist das wirklich möglich und worauf muss ich achten?

Hilfe bei ADHS und ADS mit Ätherische Ölen – Ist das wirklich möglich und worauf muss ich achten?

Bei der Recherche im Internet, findet man jede Menge Informationen über ätherische Öle beim Einsatz für Kinder und Jugendliche zum Thema ADHS/ADS, mit der Behauptung, dass bestimmte Arten von Ölen Kindern helfen, sich besser zu konzentrieren. Eltern, die nach ätherischen Ölen suchen, sollten sich vorsichtig mit ihnen befassen.

Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung ist eine Störung des Gehirns, die Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität, impulsives Verhalten oder alle drei beinhaltet. Bei der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung -ADHS- sind die Symptome chronisch und können daher lange anhalten. Sie können schwerwiegend genug sein, um das tägliche Funktionieren, die Lernfähigkeit, soziale Gewohnheiten und sogar Beziehungen zu unterbrechen.

Doch fangen wir einmal ganz vorne an: Was sind ätherische Öle?

Ätherische Öle sind flüchtige, wohlriechende hochkonzentrierte Substanzen, die aus den unterschiedlichsten Pflanzenteilen gewonnen werden. Sie bestehen aus vielen einzelnen Inhaltsstoffen, in der Mehrzahl aus Kohlenstoff- und Wasserstoffelementen. Es sind komplexe Substanzen aus vielen Inhaltsstoffen. Ätherische Öle werden in Öl Drüsen von Pflanzen gebildet und im Pflanzengewebe gespeichert. Sie befinden sich in Blüten, Blättern, Samen, Fruchtschalen, Wurzeln, Harzen, Rinden oder im Holz. Manche Pflanzen liefern aus verschiedenen Pflanzenteilen ätherische Öle, die sich in ihrer chemischen Zusammensetzung sehr stark unterscheiden. Aus den Pflanzenteilen werden ätherische Öle durch Wasserdampfdestillation gewonnen.

Das gebräuchlichste Verfahren zur Gewinnung von ätherischen Ölen ist die Wasserdampfdestillation. Dazu wird in einem verschlossenen Brennkessel mit zerkleinertem Pflanzenmaterial heißer Wasserdampf eingeblasen. Der Wasserdampf treibt das ätherische Öl aus der Pflanze. In einem gekühlten Rohr kondensiert das Öl-Wasser-Gemisch, und in einem Auffangbehälter wird das ätherische Öl vom Wasser getrennt. Einige Pflanzen, die sich nicht alleine destillieren lassen, wie z. B. Algen, Brennnessel oder Heu, können mittels Co-Destillation zusammen mit einer anderen Pflanze als Trägerstoff destilliert werden. Öle einiger Blütenarten, wie Jasmin, Tuberose oder Mimose, können nicht per Wasserdampfdestillation gewonnen werden.

Die Kaltpressung wird nur für Zitrusöle angewandt. Die Schalen werden gepresst, so dass eine Emulsion aus Flüssigkeit und ätherischem Öl entsteht. Das Öl wird durch Zentrifugierung abgetrennt. Das richtige Destillieren ist eine Kunst. Denn Druck, Temperatur und Dauer müssen auf das jeweilige Pflanzenmaterial abgestimmt werden. Ist der Druck zu hoch, wird die Ausbeute zwar höher, aber die Qualität nimmt ab. Da die Pflanzenteile verderblich sind, muss man sie so schnell wie möglich nach der Ernte destillieren.  Für die Gewinnung der ätherischen Öle sind große Mengen Pflanzenmaterial nötig. Aus einer Tonne Rosenblätter erhält man ca. 300 g ätherisches Rosenöl. Dieses erklärt auch den hohen Preis des Öles. Und genau hier liegt der Unterschied zwischen Ölen und Ölen.

 

Ätherische Öle bei ADHS Koblenz

 

Ätherische Öle werden je nach Eigenschaft unterschiedlich genutzt. Häufig steht der Einsatz als Duftstoff in Kosmetik- und Parfümindustrie im Vordergrund, aber auch als medizinische Wirkstoffe und als technische Lösungsmittel haben bestimmte ätherische Öle Bedeutung.

Ätherische Öle gelangen relativ leicht beim Hautkontakt oder beim Einatmen in den Blutkreislauf und das Gewebe. Beim Schlucken von Arzneien wird ein Teil der Wirkstoffe über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen, größtenteils gelangen sie aber über die Mundschleimhaut in den Blutkreislauf. Sie beeinflussen den gesamten Organismus: Über die Sinneszellen der Nase gelangen die Duft-Informationen in das Gehirn. Nach der Aromatherapie üben die Düfte Einfluss auf die Gefühle, das vegetative Nervensystem, die Hormon-Produktion oder das Immunsystem aus.

Natürliche Öle bestehen aus mehreren naturreinen Komponenten, werden also nicht ausschließlich aus der namensgebenden Pflanze gewonnen. Natürliche Öle dürfen keine synthetischen Zusätze enthalten. Eine Mischung eines naturreinen Öles mit synthetischen Zusätzen bezeichnet man als natürlich/naturidentisch (N/NI).

Ätherische Öle sollten fast nie oral eingenommen werden, da manche giftig sind, wenn sie verschluckt werden, und sie sollten nur an bestimmten Stellen des Körpers inhaliert oder gerieben werden. Es ist wichtig, ätherische Öle vor dem Gebrauch zu verdünnen, da ein konzentriertes ätherisches Öl die Haut eher reizen kann. Eine 2-prozentige Verdünnung ist Standard für Erwachsene und sollte für Kinder auf 1 Prozent reduziert werden.

Allgemeine Vorteile von ätherischen Ölen für Kinder

Im Laufe der Geschichte wurden ätherische Öle von Menschen auf der ganzen Welt für medizinische Zwecke verwendet. Einige bekannte Vorteile dieser Öle sind ihre Fähigkeit:

  • Unterstützen gesunde Körperfunktionen und stärken das Immunsystem
  • Entlasten Beschwerden und Muskelkater nach dem Sport
  • Beruhigen das Verdauungssystem. Pfefferminze zum Beispiel unterstützt bekanntlich die gesunde Funktion von Magen und Verdauungsorganen
  • Steigerung der Konzentration
  • Helfen sich zu entspannen und Stress zu reduzieren. Dies ist vielleicht einer der Gründe, warum ätherische Öle für ADHS und Autismus in diesen Tagen an Popularität gewinnen. Ätherische Öle können die Haut durchdringen und die Blut-Hirn-Schranke überwinden, um die Amygdala und andere limbische Teile des Gehirns zu erreichen, die unsere Stimmung und Emotionen kontrollieren

Ätherische Öle für ADHS Kinder

Es gibt keine signifikanten Beweise dafür, dass ätherische Öle direkt bei ADHS-Symptomen helfen. Eine Studie aus dem Jahr 2001 ergab, dass zum Beispiel Vetiveröl die Symptome verbessert und zu einer gesteigerten Fähigkeit der Konzentration führt.

Spezifische ätherische Öle zur Konzentrationssteigerung sind folgende.

  • Römische Kamille (Chamaemelum nobile) – beruhigt und tröstet
  • Lavendel (Lavandula angustifolia) – beruhigt und reduziert Angstzustände
  • Mandarine (Citrus reticulata) – beruhigt, besonders in Kombination mit Lavendel
  • Lavendel (Lavandula angustifolia) – beruhigt und reduziert Angstzustände
  • Mandarine (Citrus reticulata) – beruhigt, besonders in Kombination mit Lavendel

Hier sind einige andere ätherische Öle, die mit Erfolg  bei ADHS verwendet werden:

  • Ylang Ylang (Cananga Odorata) – beruhigt die Gefühle
  • Vetiver (Vetiveria zizanioides) – beruhigt, konzentriert den Geist
  • Weihrauch (Boswellia frereana) – unterstützt das Immunsystem
  • Patchouli (Pogostemom cablin) – beruhigt das Nervensystem
  • Zedernholzöl (Cedrus atlantica) – entspannt und beruhigt
  • Pfefferminzöl (Lamiaceae): fördert die Konzentration

Wie bereits erwähnt, können einige ätherische Öle direkt auf die Haut aufgetragen werden. Bei Kindern mit ADS und ADHS sollten die Öle auf die Fußsohlen, den Nacken, den oberen Teil des Kopfes, die Brust, die Stirn, den Bauch, die Arme aufgetragen werden und die Beine. Die Öle „arbeiten“ fast sofort, da sie innerhalb von 30 Sekunden in den Blutkreislauf aufgenommen werden können. Dann können sie innerhalb von 30 Minuten durch den ganzen Körper zirkulieren. Es ist wichtig zu beachten, dass einige Öle aus Sicherheitsgründen mit Trägerölen verdünnt werden müssen. Neben der direkten Anwendung ätherischer Öle auf die Haut können die Eltern auch einen aromatischen Diffusor verwenden, damit Kinder die Öle einatmen können. Ein Diffusor ist im Grunde ein Luftverdampfer, mit dem Sie Ihr ätherisches Öl der Wahl durch Zugabe zu destilliertem Wasser verteilen können. Die Zugabe von ätherischem Öl zu einem Diffusor hilft nicht nur den Kindern, zu schlafen oder ruhig zu bleiben, sondern hilft auch, Räume zu reinigen und Bakterien und Viren in der Luft zu eliminieren. Es kann Ihnen helfen, eine bessere Lebensumgebung für die ganze Familie zu schaffen. Sie können es auch im Büro verwenden, um konzentriert zu bleiben und Stress abzubauen.

Bei sorgfältiger Anwendung können Sie feststellen, dass ätherische Öle die Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit bei Kindern mit ADHS/ADS stark erhöht. Ätherische Öle sind keine Heilung, aber sie werden feststellen, dass sie ihre Kinder beruhigt und dazu beitragen wird, die Konzentration zu verbessern. Wenn Ihr Kind jedoch schweres Asthma oder Allergien hat, sollten Sie zuerst mit dem Arzt Ihres Kindes sprechen.

Was Sie beim Kauf ätherischer Öle für Ihr Kinder beachten sollten

Qualität ist eine wichtige Überlegung beim Kauf. Wenn die Öle von geringer Qualität sind, können Sie möglicherweise nicht optimale Ergebnisse erzielen. Hersteller sagen, dass sie Qualitätsprodukte anbieten, indem sie „rein“ auf ihren Etiketten stempeln. Dies bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass die Öle selbst von guter Qualität sind. Da ätherische Öle in der Regel nicht reguliert werden. Bei uns in der Therapie und im Coaching, verwenden wir seit über 12 Jahren nur Öle der Marke Young-Living und haben mehr als gute Erfahrungen damit gemacht.

Zertifizierte reine ätherische Öle für therapeutische Anwendungen wie zum Beispiel bei ADHS und ADS bekommen Sie direkt unter: https://www.myyl.com/petra.busch

Bei weiteren Fragen schreiben Sie uns bitte eine Mail an: beratung.coaching.koblenz@gmail.com

 

 

 

 

Marburger Konzentrationstraining (MKT) Koblenz bei Konzentrationsstörungen und Lernschwierigkeiten

Marburger Konzentrationstraining (MKT) Koblenz bei Konzentrationsstörungen und Lernschwierigkeiten

Marburger Konzentrationstraining (MKT) Koblenz
Konzentrationsstörungen hindern das Kind daran, die Leistungen zu erbringen, die aufgrund der Intelligenz eigentlich möglich wären!
Es gibt zwei Gruppen von Kindern mit Konzentrationsstörungen:
1. unkonzentriert und unruhig: Diese Kinder sind unaufmerksam, ablenkbar, wenig ausdauernd, motorisch unruhig und überaktiv und impulsiv, d.h. sie können z.B. nicht abwarten etwas zu erzählen.
2. vorwiegend unkonzentriert: Diese Kinder sind in der Schule eher unauffällig, haben aber Schwierigkeiten mit dem Lernstoff. Sie sind verträumt, sie wissen nicht, was die Aufgabe ist oder bleiben nicht bei der Sache. Ihnen unterlaufen Flüchtigkeitsfehler, sie brauchen lange bis sie mit der Aufgabe beginnen und geben schnell auf.
Konzentrationsprobleme führen zu Leistungsproblemen, daraus entwickeln sich häufig Verhaltensprobleme oder psychische Störungen wie Ängste oder Vermeidungsverhalten, ein schwaches Selbstwertgefühl, Leistungsdruck, es kann zu Blackouts in Prüfungssituationen kommen. Die Eltern-Kind-Beziehung kann ebenfalls (z.B. durch ständige Auseinandersetzungen über Hausaufgaben) belastet werden.

 

Marburger Konzentrationstraining (MKT) bei Konzentrationsstörungen

Marburger Konzentrationstraining (MKT) bei Konzentrationsstörungen

Hilfe bei Konzentrationsstörungen in Koblenz
Beim Marburger Konzentrationstraining (MKT) für Kinder und Jugendliche handelt es sich um psychologische bzw. kinderpsychiatrische Therapiemaßnahmen zur Behandlung einer Konzentrationsstörung im Kindesalter. Das Marburger Konzentrationstraining hat das Ziel, die Symptome Konzentrationsdefizit und Impulsivität des ADHS zu reduzieren. Hierzu erfolgt ein Training mit den betroffenen Kindern und Jugendlichen. Das Marburger Konzentrationstraining (MKT) ist ein auf Selbstinstruktion basierendes, kognitiv-verhaltenstherapeutisches Training für Vorschul- und Schulkinder im Alter von fünf bis etwa zwölf Jahren. Es wurde Anfang der 1990er Jahre von dem Marburger Schulpsychologen Dieter Krowatschek entwickelt. Es liegen mehrere empirische Studien vor, in denen das MKT mit anderen Programmen gleicher Zielsetzung verglichen und hinsichtlich seiner Wirksamkeit evaluiert wurde.

Das Verfahren beruht auf dem Einsatz eines Selbstinstruktionstrainings und wird als Therapiemethode des kognitiv-verhaltenstherapeutischen Trainings für Vorschul- und Schulkinder eingesetzt. Das Konzentrationstraining soll den Kindern auf der einen Seite die Selbstinstruktion ermöglichen und auf der anderen Seite die Funktionen des Alltags, beispielsweise das Erledigen von Hausaufgaben, erleichtern. Die Selbstinstruktion bezeichnet eine Methode, bei der die Kinder einen inneren Monolog zur Planung und Regulation des eigenen Verhaltens erlernen, um gezielt Alltagsprobleme zu erkennen, aber auch die Anforderungen an sich selbst zu bestimmen und um ihr eigenes Verhalten zu planen. Außerdem werden mit Hilfe dieser Methode Erfolgserlebnisse verstärkt und der Umgang mit Frustration erlernt. Neben der Selbstinstruktion gehören:

  • das MKT für Kinder (MKT-K)
  • das MKT für Jugendliche (MKT-J)
  • Entspannungstraining
  • verhaltensorientierte Techniken
  • Achtsamkeit
  • und Verhaltensmodifikation
  • bifokale multisensorische Interventionstechniken

zu unserem Konzentrations-Training in Koblenz.

Wir informieren Sie gerne über weitere Angebote unserer Praxis, bei Bedarf ist auch eine Kombination beispielsweise eines Konzentrationstrainings, Verhaltenstraining in der Gruppe und einer lerntherapeutischen Einzeltherapie möglich.

Info per Mail unter: beratung.coaching.koblenz@gmail.com

 

 

 

Resilienztraining – Resilienzcoaching – Resilienzeinzelcoaching – Resilienz Firmen-Training Koblenz

Resilienztraining – Resilienzcoaching – Resilienzeinzelcoaching – Resilienz Firmen-Training Koblenz

Resilienztraining  für mehr Widerstandskraft und Leistungsfähigkeit – Vermittlung einfacher Strategien und Methoden
Resilienz laut Wikipedia:
Resilienz (von lateinisch resilire ‚zurückspringen‘ ‚abprallen‘) oder psychische Widerstandsfähigkeit ist die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und sie durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen als Anlass für Entwicklungen zu nutzen. Mit Resilienz verwandt sind Entstehung von Gesundheit (Salutogenese), Widerstandsfähigkeit (Hardiness), Bewältigungsstrategie (Coping) und Selbsterhaltung (Autopoiesis).

Resilienz beschreibt also das „Stehaufmännchen-Prinzip“. Einmal umgefallen, steht das Stehaufmännchen immer wieder auf und schafft es aus eigener Kraft wieder in die Balance.
Resilienz lässt sich auch mit seelischer Widerstandskraft übersetzen. Die Fähigkeit, sich trotz widriger Lebensumstände gesund zu entwickeln, konstruktiv mit Belastungen umzugehen, traumatische Erlebnisse zu überstehen und an ihnen zu wachsen. Resilienz, die innere Stärke im Umgang mit Krisen, ist eine existentielle Kompetenz, die zu erlernen und zu optimieren auch für Erwachsene möglich und wichtig ist. Besonders in Zeiten mit steigenden Anforderungen und Veränderungen ist diese innere Stärke entscheidend. Unser Resilienztraining für Erwachsene zielt darauf ab, die eigene momentane Krisenkompetenz einzuschätzen und sie zu stärken. Neben der Analyse des bisherigen Verhaltens in kritischen Lebensphasen stehen vor allem die Aktivierung innerer Kraftquellen und der Erwerb von Bewältigungsstrategien für den Alltag im Mittelpunkt des Trainings.

 

Resilienztraining, Resilienzcoaching, Resilienzeinzelcoaching

Resilienztraining – Resilienzcoaching – Resilienzeinzelcoaching – Resilienz Firmen-Training

 

Inhalt:

  • Innere Stabilität für belastende und herausfordernde Situationen
  • Selbststeuerung und Selbstwirksamkeit erlangen
  • loslassen, was nicht (mehr) zu Ihnen gehört
  • Erste Hilfe im Krisennotfall
  • Die Prinzipien des Resilienz-Konzeptes
  • Die Werkzeuge und Strategien, um Resilienz aufzubauen und zu verstärken
  • Analyse und Veränderung von einschränkenden Denk- und Handlungsmustern
  • Ihr persönliches Resilienz-Leitbild
  • Kriterien der neueren positiven Psychologie und ihre Anwendung
  • Die einzelnen Faktoren innerer Stärke balancieren und in Einklang bringen
  • Soziale Beziehungen, Kommunikation und Konfliktgestaltung
  • Ressourcenaufbau
  • Positive, gesunde, situative Lebensbewältigung trotz hohem Risikostatus
  • Persönlicher Plan zur Resilienzentwicklung
  • Fähigkeit zur Selbstregulation
  • eine optimistische, bejahende Lebenseinstellung erlangen
  • hohes Selbstwertgefühl sowie Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten
  • Embodyment im Resilienzprozess mit Prozess-  und  Embodimentfokussierte Psychologie (PEP -bifokal-multisensorische Interventionstechnik)

Fragen und Termine unter: beratung.coaching.koblenz@gmail.com