Konzentrationstraining – Marburger Konzentrationstraining (MKT) IN Koblenz, Boppard und Oberwesel

Konzentrationstraining – Marburger Konzentrationstraining (MKT) IN Koblenz, Boppard und Oberwesel

Beim Konzentrationstraining und beim Marburger Konzentrationstraining (MKT) für Kinder und Jugendliche handelt es sich um psychologische bzw. kinderpsychiatrische Therapiemaßnahmen zur Behandlung einer Konzentrationsstörung im Kindesalter.

Das Verfahren beruht auf dem Einsatz eines Selbstinstruktionstrainings und Training der Achtsamkeit und wird als Therapiemethode des kognitiv-verhaltenstherapeutischen Trainings für Kinder und Jugendliche eingesetzt. Das Konzentrationstraining hilft den Kindern auf der einen Seite die Selbstinstruktion ermöglichen und auf der anderen Seite die Funktionen des Alltags, beispielsweise das Erledigen von Hausaufgaben, erleichtern.

Das Training richtet sich an Schulkinder, sowie Jugendliche die Schwierigkeiten bei den Haus- und Schularbeiten haben und sich leicht ablenken lassen. Das Training findet in Kleingruppen und Einzel Training statt und umfasst 6 Trainingseinheiten, sowie ein Elterngespräch.

 

Konzentrationstraining - Marburger Konzentrationstraining in Koblenz, Boppard und Oberwesel

Es werden folgende Bereiche trainiert:

Entspannung

  • Entspannung ist die Voraussetzung für Konzentration. Mithilfe von Achtsamkeit Übungen, Fantasiereisen lernen sie hier, sich systematisch zu entspannen.

Reflexiver Arbeitsstil

  • Wie finde ich heraus, wie eine Aufgabe geht? Wie gebe ich mir selbst die richtigen Anweisungen zur Lösung? Wie stelle ich fest, o ich alles richtig gemacht habe? Impulsiv arbeitende Kinder lernen, sich zu bremsen und zu kontrollieren. Langsame, verträumte Kinder lernen, Schritt für Schritt weiterzuarbeiten.

Motivation

  • Das Training macht den meisten Kindern Spaß – zum einen, weil sie Erfolgserlebnisse haben, zum anderen, weil sie belohnt werden. Deshalb geben sie sich Mühe und lernen vieles, was sie sonst nicht einmal versucht hätten.

Training aller Sinne

  • Hören, Fühlen, Riechen, Schmecken – wer mit allen Sinnen lernen kann, der lernt mehr. Wahrnehmung und Gedächtnis werden in spielerischen Übungen trainiert, die den Kindern meist sehr viel Spaß machen.

Selbstwerttraining und Selbstbewusstsein

  • Viele Kinder erleben im Alltag ständig Misserfolge. Im MKT lernen sie, Probleme selbstständig anzugehen, dass ein Fehler keine Katastrophe ist (man kann ihn ja verbessern) – und dass sie vieles schon ganz gut können. Auf diese Weise wird ihr Selbstbewusstsein gestärkt, und sie sind eher bereit, weiter zulernen.

 

Konzentrationstraining-Marburger-Konzentrationstraining-MKT-IN-Koblenz-Boppard-und-Oberwesel.

 

Die wichtigste Komponente des Marburger Konzentrationstrainings stellt das Selbstinstruktionstraining dar, welches in fünf Phasen gegliedert werden kann:

Modelllernen: Der Therapeut führt als Modell eine Aufgabe selbst durch, während sie oder er laut selbst zu sich spricht.

Fremdsteuerung: Das Kind führt die gleiche Aufgabe selbst durch, während der Therapeut es laut instruiert. Anschließend erfolgt die gemeinsame Bearbeitung der Aufgabe durch den Therapeuten und das Kind.

Lautes Denken: Das Kind führt die Aufgabe wieder selbst durch, allerdings instruiert sich das Kind selbst laut. Zunächst ist hierfür eine Hilfestellung des Therapeuten notwendig. Anschließend spricht das Kind die Anweisung zu den einzelnen Arbeitsschritten und führt die jeweilige Aufgabe durch, wobei die anderen Kinder ebenfalls die Aufgabe durchführen. Wichtig ist hierbei, dass der Therapeut Erfolge der Kinder lobt und dadurch verstärkt.

Leise Selbstinstruktion: Nachfolgend führt das Kind die Aufgabe durch, wobei es sich selbst flüsternd instruiert. Nach dem Lösen der jeweiligen Aufgaben lobt sich jedes Kind wieder laut.

Inneres Sprechen oder Selbstinstruktion: Letzter Schritt des Selbstinstruktionstrainings ist die Durchführung der Aufgabe und das Denken der Instruktion. Ziel ist hierbei die Generalisierung der Selbstinstruktion auf andere Tätigkeiten im Alltag. So kann das Kind das Verfahren bei Hausaufgaben oder im Schulunterricht anwenden.

Ziele des Marburger Konzentrationstrainings

  • reflexiver Arbeitsstil statt impulsivem Vorgehen
  • Selbstständigkeit
  • vernünftiger Umgang mit Fehlern
  • Verbesserung der Leistungsbereitschaft
  • Zutrauen in eigenes Können
  • Stärkung der Eltern
  • Verbesserung der Eltern-Kind-Interaktion

Weitere information und Termine zum Erstgespräch bitte per Mail an: beratung.coaching.koblenz@gmail.com

 

 

Die Akupressur-Matte oder Nagelmatte – Traditionelle chinesischen Medizin (TCM) trifft auf moderne Innovation! Buch Akupressur -Matte

Die Akupressur-Matte oder Nagelmatte – Traditionelle chinesischen Medizin (TCM) trifft auf moderne Innovation! Buch Akupressur -Matte

Der Fakir von heute sitzt nicht mehr auf dem indischen Nagelbrett aus Holz und Metall, sondern auf einer Matte aus Baumwolle mit „Nägeln“ aus Kunststoff. Je nach Hersteller haben die Matten zwischen 3500 bis hin zu über 9000 kleinen Spitzen.

Je empfindlicher man ist, desto höher sollte die Anzahl der „Spitzen“ sein, je geübter man ist, desto weniger Spitze.

Entspannung auf den Punkt gebracht- Akupressur -Matte -Shanti - shaktimat - Yantra Matte -Buch

 

Es gibt sie unterschiedlichen Farben und mit unterschiedlichen Namen, wie zum Beispiel: Shanti Akupressurmatte, newgen medicals Entspannungsmatte, Belmalia Akupressur-Matte, Massage-Matte, Yoga-Matte, Fakir-Matte, Entspannungs-Matte, Amzdeal Akupressur, High Pulse® Akupressur Set, Ergotopia Akupressurmatte,BREEVIN Akupressurmatte, Femor Akupressur Matte, INTEY, TOMSHOO Akupressur, Lixada Akupressur, LAVUR Premium Akupressurmatte, Blumenfeld Akupressurmatte,  shaktimat und natürlich der erste auf dem Markt die Yantra Matte.

Die Akupressurmatte (oder Nagelmatte) ist eine meist etwa handtuchgroße Matte, die mit spitzen Noppen aus Hartplastik bestückt ist. Akupressur Matten werden für Akupressur Behandlungen verwendet. Sie sollen Schmerzen lindern und Krankheiten von Schlafstörungen über Migräne bis zu Lungenkrankheiten heilen. Allerdings gibt es keine wissenschaftliche Untersuchung, die einen positiven Effekt gezeigt hätte. Nagelmatten werden auch zur Meditation verwendet.

Diverse Varianten von Akupressur Matten werden von verschiedenen Herstellern unter verschiedenen Namen vertrieben. Die Preise variieren zwischen ca. 20 Euro und 120 Euro.

Häufig verwendete Materialien sind Schaumstoff für die Innenmatte, Baumwolle für den Bezug und ABS-Hartplastik für die Aufsätze mit den Spitzen. Die Füllung kann auch aus Pflanzenfasern bestehen. Hochwertigere Modelle bestehen zum Beispiel aus einer Kokosfaser-Innenmatte und Aufsätzen aus HIPS-Kunststoff. Die von der Erfinderin Susanna Lindelöw entwickelten schwedischen Akupressurmatten bestehen ausschließlich aus Kunststoff.

 

Akupressurmatte-oder-Nagelmatte-Buch

 

Akupressurmatten sind so konzipiert, dass sie ähnliche Ergebnisse wie Akupressurmassagen erzielen. In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist Akupressur eine Technik, mit der blockiertes Chi (Qi) oder Energie im gesamten Körper freigesetzt wird. Sobald diese Blockaden beseitigt sind, können die Schmerzen reduziert oder vollständig gelindert werden. Akupressurmatten enthalten mehrere hundert Plastikpunkte, die Druck auf viele Akupressurpunkte im Rücken ausüben. Es gibt auch Akupressurkissen, die an Hals, Kopf, Händen oder Füßen verwendet werden können.

Viele Menschen verwenden derzeit Akupressurmatten, um Rückenschmerzen und Kopfschmerzen zu lindern. Aber arbeiten sie? Es hängt davon ab, wen Sie fragen.

Es gibt keine umfangreiche Forschung zu Akupressurmatten, obwohl einige kleine Studien von Trusted Source zeigen, dass sie zur Schmerzlinderung von Vorteil sind. Viele Benutzer schwören auch auf die positiven Ergebnisse.

Da diese Matten ähnlich wie Akupressur und Akupunktur wirken – indem sie Druckpunkte entlang der Meridiane des Körpers stimulieren – können sie dieselben oder ähnliche Vorteile bieten. Der Hauptunterschied besteht darin, dass Akupressurmatten viele Akupressurpunkte wahllos stimulieren, im Gegensatz zu gezielten Akupressur- oder Akupunkturbehandlungen, die von einem Fachmann durchgeführt werden.

  • Kopfschmerzen
  • Nackenschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Ischias Schmerzen
  • Verspannte oder steife Rückenmuskulatur
  • Stress und Anspannung
  • Fibromyalgie Schmerzen
  • Schlaflosigkeit

In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) basiert Akupressur auf der Stimulation von Meridianen – einem Netzwerk von Energiepfaden im gesamten Körper. Diese Stimulation erhöht den Fluss von „Qi“ oder Bioenergie.  Nach den gleichen Prinzipien wie bei der Akupunktur wird Druck auf bestimmte Körperstellen ausgeübt, um die Energie zu stimulieren, ein gesundes Stressniveau aufrechtzuerhalten und die Entspannung zu fördern. Es gibt Druckpunkte am ganzen Körper, einschließlich Ihrer Handgelenke und Ihrer Fersen. Du kannst diese Punkte mit deinen Händen und tiefem, festem Druck wie bei einer Selbstmassage stimulieren.

Auf wissenschaftlicher Ebene stellen Forscher fest, dass sowohl Akupressur als auch Akupunktur den Körper dazu veranlassen, Endorphine und Monoamine (Transporter in den Zellen) freisetzen, Chemikalien, die Schmerzsignale im Rückenmark und im Gehirn blockieren. Das Endorphin-System besteht aus Chemikalien, die die Aktivität einer Gruppe von Nervenzellen im Gehirn regulieren, die Muskeln entspannen, Schmerzen lindern und Panik und Angst reduzieren.

Für alle Interessierten gibt es jetzt – ab 27.08.2020 – ein Buch zum Thema Akupressurmatte: Entspannung auf den Punkt gebracht mit der Akupressurmatte

Entspannung auf den Punkt gebracht- Akupressur -Matte -Shanti - shaktimat - Yantra Matte -Buch

https://www.reuffel.de/detail/ISBN-9783898456661/Lieg-Klaus-G./Entspannung-auf-den-Punkt-gebracht-mit-der-Akupressurmatte?bpmctrl=bpmrownr.2%3A1%7Cforeign.396616-40-1-397106%3A402089%3A332375

Akupressurmatte Übungen und Anwendung: Rücken | Teil 1 | ShaktiMat

 

Methoden und Techniken der Systemischen Beratung, Systemischen Therapie und dem Systemischen Gesundheits-Coaching – Koblenz, Köln, Bonn

Methoden und Techniken der Systemischen Beratung, Systemischen Therapie und dem Systemischen Gesundheits-Coaching – Koblenz, Köln, Bonn

Zu den vielfältigen Methoden in der systemischen Therapie gehören verschiedene Gesprächs- und Fragetechniken, kreative Gestaltung, wie z.B. Collagen, arbeiten mit Oh-Karten und aktive Aufstellungen mit Personen, Figuren oder Gegenständen, um Strukturen des Systems darzustellen.

 

Systemischen Beratung, Systemischen Therapie und dem Systemischen Gesundheits-Coaching – Koblenz, Köln, Bonn, Familienstellen,

 

Systemische Gesprächs- und Fragetechniken

Das Ziel der systemischen Gesprächs- und Fragetechnik ist, Informationen über das System zu erlangen und zu verdeutlichen, wie bestimmte Situationen und Erlebnisse von den Mitgliedern des Systems unterschiedlich wahrgenommen und bewertet werden. Hierbei können die Systemmitglieder angeregt werden, neue Lösungsansätze zu finden und umzusetzen.

Zirkuläres Fragen

Beim zirkulären Fragen werden Gedanken, Meinungen und Gefühle anderer Mitglieder im System erfragt. Das zirkuläre Fragen bewirkt, dass sich der Befragte in eine andere Person hineinversetzt und so einen anderen Blickwinkel zu bestimmten Situationen bekommt.

Wunderfragen

Angenommen – es geschieht über Nacht ein Wunder. Woran würden sie es merken und wie würde sich ihre Situation dadurch verändern?‘ Über diese Frage kann der Befragte Lösungsmöglichkeiten für sein Problem finden und erkennen, was er noch zur Klärung des Problems benötigt.

Fragen nach Ressourcen

Die Frage nach Ressourcen ist sinnvoll und erweitert den Blick auf neue Verhaltensweisen. Sie richtet den Fokus auf Lösungsmöglichkeiten, die erfolgreich und zielorientiert sind, da oftmals die Aufmerksamkeit allein auf das Problem gerichtet ist.

Skalierungsfragen

Skalierungsfragen zeigen einen Stellenwert von 0 – 10 an und geben Auskunft über die Gewichtung eines Problems. Außerdem können Fortschritte und Unterschiede festgestellt werden.

Paradoxe Intervention

Paradoxe Intervention bedeutet, widersprüchlich zu handeln. Z.B. wird eine Person, die an Schlaflosigkeit leidet, zum Wachsein aufgefordert, oder eine Person, die an Depressionen leidet, dazu aufgefordert, jeden Nachmittag für eine Stunde depressiv zu sein – aber eben nur für diese eine Stunde. Durch diese Verhaltensaufgaben kann das erstarrte System wieder in Bewegung kommen und der Betroffene hat die Chance, alte Verhaltensmuster aufzulösen und den Alltag neu zu gestalten.

Hypothetische Fragen

Was wäre, wenn sie sich auf einmal nicht mehr über ihren Chef aufregen würden?‘, oder ‚Wie würden sie reagieren, wenn sie jemand um etwas bittet?‘ Hypothetische Fragen bieten die Möglichkeit, alte Verhaltensmuster zu überdenken und lösungsorientiert zu agieren.

Reframing

Reframing bedeutet, dass eine neue Interpretation des Problems angeboten wird. Der Klient hat die Möglichkeit, das Problem von einer anderen Seite aus zu betrachten und umzudeuten, es ggf. sogar als Hilfe anzusehen, und mit dieser Erkenntnis z.B. eine Krankheit oder ein Symptom so verändert wird, dass er anschließend völlig gesund sein kann.

Geschichten

Jeder Mensch hat seine eigene Lebensgeschichte. Mit dem narrativen Ansatz ist es möglich, die Lebensgeschichte mit einem anderen Fokus oder neuen Umfeld zu belegen, so dass die Geschichte neugestalten werden kann und die Schwere und das Belastende an Bedeutung verliert. Es geht nicht darum, Geschehenes zu verleugnen oder zu negieren, denn der Mensch wurde auch durch seine Lebensgeschichte geprägt, sondern darum, dass der Betroffene trotz allem Erlebten eine Leichtigkeit und neue Lebensqualität erlangt und mit Distanz die Vergangenheit betrachten kann.

Rituale

Mit Hilfe von Ritualen können Verhaltensmuster ‚irritiert‘ werden. D.h., wenn etwas zu viel Bedeutung beigemessen wird, kann eine Lockerung der Regel hilfreich sein und wenn etwas unterritualisiert ist, können feste Regeln der Alltagsabläufe Stabilität geben. Z.B. feste Essenszeiten, Schlafzeiten, etc.

Auch Übergangsrituale bieten die Möglichkeit, Probleme zur Lösung zu führen. Z.B. können rituelle Trennungen vom Problem symbolisch durchgeführt werden indem etwas verbrannt, vergraben oder versenkt wird. Anschließend erfolgt dann ein Begrüßungsritual. Hierzu verwendet man ein Symbol, das für eine Ressource steht, die bei der Problemlösung hilft oder schon für die Lösung steht. Dieses Symbol kann unterschiedlichste Formen haben wie z.B. aufgestellte Figuren, Bilder, etc. Dies kann insbesondere bei blockierten Entwicklungsphasen in der Kindheit und bei Prozessen von Trauer und Trennungsarbeit eingesetzt werden.

Soziogramm

Mit einem Soziogramm lassen sich soziale Beziehungen in einem System darstellen. Mit Verbindungslinien kann man grafisch darstellen, wie die Mitglieder zueinander in Beziehung stehen.

Genogramm

Ein Genogramm ist aufgebaut wie ein Stammbaum und ist sehr hilfreich, um die eigene Herkunftsgeschichte über Generationen hinaus darzustellen, Gewohnheiten und Traditionen, bestimmte Verhaltensmuster und Regeln im System aufzuzeigen, um die Familiengeschichte besser nachvollziehen zu können.

Systemische Aufstellung

Bei einer systemischen Aufstellung kann jedes System, das in einer Beziehung zueinandersteht – Familie, Gruppen, Kollegen, Organisationen – sowie auch Ursachen und Gründe für Konflikte, Krankheiten, Symptome, Fragen zu bestimmten Lebensumständen – aufgestellt werden. Diese können mit Hilfe von Figuren, Gegenständen oder Bodenankern dargestellt werden oder in einer Gruppe mit Personen.

Diese Lösung kann der Aufstellende dann internalisieren und damit arbeiten, damit sich die Lösung manifestieren und die neu entdeckten eigenen Ressourcen positiv entwickelt werden können.

Abschlussintervention

Am Ende einer therapeutischen Sitzung wird eine Empfehlung oder ein Abschlusskommentar angeboten, d.h. eine kurze Zusammenfassung über die Stunde erstellt und dem Klienten verschiedene oben angeführte Möglichkeiten der systemischen Arbeit in Form einer ‚Hausaufgabe‘ mitgegeben. Mit dieser Aufgabe kann sich der Klient dann bis zum nächsten Termin befassen und experimentieren und dabei beobachten, wie sich Dynamiken und Verhaltensmuster in den wechselseitigen Beziehungen des Systems verändern und dadurch eine neue Lebensqualität erreicht werden kann.

Was geschieht in der systemischen Therapiesitzung?

Die systemische Therapiesitzung beginnt mit der sogenannten Auftrags- und Zielklärung. Der Therapeut möchte wissen, womit er seiner Gesprächspartnerin oder seinem Gesprächspartner hilfreich sein kann. Wenn möglich, werden bereits früh mögliche Ziele ins Spiel gebracht, damit Therapeut und Klient/in Wissen, wohin die Reise gehen soll.

Die Auftrags- und Zielklärung führt nicht immer punktgenau auf den Weg, der im ersten Gespräch angesteuert wird. Es wäre nicht im Sinne der systemischen Therapie, vorher festzulegen, was später sein wird und soll. Auftrags- und Zielklärung haben in erster Linie den Sinn, Anfangspunkte zu setzen, die eine erste Orientierung ermöglichen. Was dann geschieht, zeigt sich während des Beratungsprozesses. Ein geflügeltes Wort der systemischen Therapie lautet: „Der Weg entsteht beim Gehen.“

Systemische Therapeutinnen und Therapeuten verfügen über eine Vielzahl von Techniken und Methoden. Sie alle haben zum Ziel, mit der Klientin oder dem Klienten neue Wirklichkeitsräume zu öffnen. Manche der Techniken sind auf den ersten Blick ungewöhnlich und vielleicht sogar befremdlich. Die sogenannte „Paradoxe Intervention“ gehört in diese Kategorie.

In der Regel nimmt die systemische Therapie nur wenige Sitzungen in Anspruch. Es ist aber durchaus möglich, dass sich längere therapeutische Prozesse entwickeln.

 

Systemischen Beratung, Systemischen Therapie und dem Systemischen Gesundheits-Coaching – Koblenz, Köln, Bonn

 

Methoden der systemischen Therapie

  • Reframing (Umdeutung) …
  • Hypothetische ziel- und lösungsorientierte Fragen / Wunderfrage. …
  • Arbeit mit Metaphern und Geschichten. …
  • Zirkuläres Fragen. …
  • Symptomverschreibung. …
  • Soziogramm und Genogramm. …
  • Familienskulptur.
  • Auftraggeberin und die Bedeutung von Kooperation
  • Achtung vor der Autonomie und der Eigendynamik des Systems
  • Wirklichkeit als gemeinsame „Konstruktion“ – die Veränderung „innerer Landkarten“
  • Ausnahmen und „Möglichkeitssinn“
  • Verstörung von Mustern
  • Selbstreflexiver Dialog
  • Rituale
  • Metaphern
  • Externalisierung
  • Reflektierendes Team
  • Abschlussinterventionen und „Verschreibungen“
  • Therapeutische Handlungsweisen aus anderen Ansätzen
  • Genogramm, Skulptur Arbeit, Aufstellungen

Der Systemische Ansatz lässt sich in vielen Bereichen hilfreich einbringen:

  • Therapie und Beratung
  • Supervision
  • Coaching
  • Medizin
  • Organisationsberatung und -entwicklung
  • Pädagogik
  • Seelsorge
  • Politikberatung
  • Pflege

in all jenen Bereichen, in denen es um die professionelle Entwicklung und Gestaltung von Kommunikations- und Problemlösungsprozessen geht.

Youtube – DGSF e.V. Dieses Video entstand als Abschlussarbeit im Kurs Systemische Beratung am Systemischen Institut Augsburg und wurde der DGSF von Julian Engel zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.

 

 

Fatigue – Fatigue Syndrom – CFS / ME – Anhaltender Müdigkeit, Erschöpfung und Antriebslosigkeit

Fatigue – Fatigue Syndrom – CFS / ME – Anhaltender Müdigkeit, Erschöpfung und Antriebslosigkeit

Der Begriff Fatigue stammt aus dem Lateinischen (Fatigatio = Ermüdung)

Fatigue bei Krebserkrankungen bedeutet Müdigkeit und Erschöpfung, die in Verbindung mit einer Krebserkrankung und ihrer Behandlung auftreten kann. Die Erschöpfung steht häufig nicht in einem direkten Zusammenhang mit einer vorangegangenen körperlichen oder geistigen Anstrengung oder Belastung. Die Erschöpfung macht sich meist nicht nur körperlich, sondern auch seelisch und geistig bemerkbar. Typisch für Fatigue ist, dass sich das Gefühl der Ermüdung durch Ruhephasen nicht wesentlich bessert.

Klagt ein Patient über ständige Müdigkeit, kann es dafür viele Ursachen geben. Müdigkeit geht oftmals mit Medikamenteneinnahme, psychischen und körperlichen Erkrankungen einher, sie tritt aber auch infolge von dauerhafter Überbelastung auf. Bei manchen Patienten lässt sich jedoch keine Ursache feststellen. Für diese Fälle wurde der Begriff „chronic fatigue syndrome (CFS)“ eingeführt.

Das CFS wird erst seit einiger Zeit als eigene Krankheitsentität beschrieben. Es ist diagnostisch mit der Neurasthenie nahezu identisch und wird den somatoformen Störungen zugeordnet. Das Hauptsymptom besteht in einer schweren und lang dauernden Erschöpfung, die nicht durch Schonung oder Ruhe zu beheben ist.

 

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Ursachen des Fatigue-Syndroms

Die Entstehung des Fatigue-Syndroms ist noch nicht vollständig geklärt. Man geht aber davon aus, dass die häufigste Ursache der Erschöpfung Blutarmut (Anämie) ist. … Auch eine Mangelernährung an Eisen, Vitamin B12 oder Folsäure kann zu Blutarmut führen.

Bei den meisten Betroffenen treten körperliche und psychische Symptome auf. Dazu zählen vor allem:

  • Vorzeitige Ermüdung, auch bei kleineren Belastungen wie Einkaufen
  • Mangelnde oder verzögerte Erholung nach Ruhepausen
  • Motivationsschwäche und Interesselosigkeit (aber nicht zu verwechseln mit Depression)

Sowie in manchen Fällen:

  • Konzentrationsschwäche
  • Vergesslichkeit
  • Wortfindungsstörungen

Therapie bei Fatigue

Bluttransfusion

Um der Blutarmut entgegenzuwirken, können Bluttransfusionen durchgeführt werden. Diese Maßnahme wirkt aber aufgrund der kurzen Lebensdauer der Blutkörperchen nur für rund 3 Wochen und müsste bei andauernden Symptomen daher häufig wiederholt werden.

Hormonspritze

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, den Patienten 1 bis 2 Mal pro Woche das Hormon Erythropoetin zu spritzen, um die Produktion der roten Blutkörperchen im Knochenmark anzuregen.

Körperliche Aktivität:

Ärzte verschreiben häufig eine langfristige Ergo- oder Physiotherapie. Auch andere körperliche Aktivitäten wie Joggen, Schwimmen, Radfahren oder Spazierengehen wirken den Symptomen des Fatigue-Syndroms entgegen. Durch die Bewegung wird die Herzfrequenz erhöht, das Blut zirkuliert schneller durch den Körper, Endorphine werden freigesetzt, das Risiko für Depressionen wird dadurch gesenkt und vor allem erleben die Patienten ein Gefühl der Selbstbestimmung und des bewussten Umgangs mit der Krankheit.

Arzneimittel überprüfen:

Erschöpfung und Tagesmüdigkeit können als Nebenwirkung verschiedener Schmerzmittel auftreten. Daher ist es sinnvoll, mit dem Arzt die Probleme zu besprechen, Medikamente unter Umständen abzusetzen oder durch andere Arzneimittel auszutauschen.

Was kann der Betroffene selbst tun?

Betroffene sollten bewusst leben, auf eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung achten und auf die Signale des Körpers hören. Da man die Ermüdungserscheinungen nicht von heute auf morgen in den Griff bekommt, sollte man den Tag anhand der Befindlichkeit ausrichten.

Zur Behandlung eignen sich unter anderem Techniken wie kognitive Restrukturierung, Selbstsicherheitstraining sowie die Vermittlung von Bewältigungsstrategien und natürlich komplementäre Therapien: Komplementäre Ansätze wie bifokal-multisensorischen Interventionstechniken, Achtsamkeit, Massage, Yoga und Entspannungsübungen können die Fatigue abschwächen.

Wenn Veränderungen im Ernährungsstatus der Patienten auftreten, kann eine Ernährungsberatung hilfreich sein.

Weitere Informationen und Erstgespräche zum Thema: FatigueSyndrom (CFS / ME) bitte per Mail an: beratung.coaching.koblenz@gmail.com

 

Angst in die Hose zu machen – Inkontinenz und Stuhlinkontinenz – bei psychischen Ursachen

Angst in die Hose zu machen – Inkontinenz und Stuhlinkontinenz – bei psychischen Ursachen

Inkontinenz ist leider ein Tabuthema. Denn in den meisten Fällen lässt sie sich vollständig beheben. Medizinisch gesehen beschreibt der Begriff Inkontinenz den Verlust der Fähigkeit des Körpers, Urin und/oder Stuhl bewusst zurückzuhalten bzw. kontrolliert abzugeben. Die Ursachen hierfür sind vielfältig. Das Erscheinungsbild der Inkontinenz kann zudem variieren und äußert sich in unterschiedlichen Schweregraden.
Betroffene sollten einen Arztbesuch nach Möglichkeit nicht aufschieben und mit ihrem Arzt/ihrer Ärztin über ihre Beschwerden reden. Beim Überwinden von etwaigen Schamgefühlen kann es helfen, sich bewusst zu machen, dass viele Menschen von Inkontinenz betroffen sind.

Wir unterscheiden zwei Arten der Inkontinenz, einmal die Harninkontinenz und die Stuhlinkontinenz.
Mehr als neun Millionen Bundesbürger sind inkontinent und haben Schwierigkeiten damit, ihre Blase oder ihren Darm zu kontrollieren.
Die häufigsten Formen der Harninkontinenz sind Stress- und Dranginkontinenz. Die weibliche Bevölkerung ist von Harninkontinenz häufiger betroffen als Männer. Stuhlinkontinenz dagegen kommt bei beiden Geschlechtern etwa gleich häufig vor.
Als Stuhlinkontinenz bezeichnet man das Unvermögen, Stuhl zurückzuhalten. Bevor man es verhindern könnte, hat man sich schon in die Hose gemacht. Drohendes Einkoten meldet sich oft durch unbeherrschbaren, plötzlichen Stuhldrang an. Je nach Ursache kann sich Stuhlinkontinenz durch imperativen (plötzlichen, nicht beherrschbaren) Stuhldrang ankündigen. Das ist beispielsweise bei Betroffenen von Reizdarmsyndrom oder einer fortgeschrittenen Colitis ulcerosa der Fall. Es ist aber auch möglich, dass gerade der ausbleibende Stuhldrang – durch eine Fehlfunktion der Sensoren im Darm – für das Einkoten verantwortlich ist.

 

Inkontinenz und Stuhlinkontinenz nach einem traumatischen Erlebnis
Stuhlinkontinenz kann verschiedenste Ursachen haben:
Experten unterscheiden Stuhlinkontinenz nach Formen, primäre Stuhlinkontinenz, sensorische Stuhlinkontinenz, muskuläre Stuhlinkontinenz, Reservoir bedingte Stuhlinkontinenz und psychische Stuhlinkontinenz
Formen der Harninkontinenz
Je nach Ursache des unabsichtlichen Urinabgangs lassen sich verschiedene Formen der Inkontinenz unterschieden. Harninkontinenz ist vorwiegend auf sechs Gruppen verteilt:

Hilfe bei Inkontinenz und Stuhlinkontinenz – bei psychischen Ursachen

Zu den psychischen Ursachen von Harninkontinenz und Stuhlinkontinenz gehören nicht nur Stress und Nervosität, sondern viele weitere Faktoren.
Inkontinenz und Stuhlinkontinenz nach einem traumatischen Erlebnis
Angst gehört zu unserem Leben und ist wichtig für unsere Entwicklung. Jeder Mensch hat vor irgendetwas Angst: vor Prüfungen, Krankheiten, bestimmten Tieren, dem Alleinsein, Menschenmassen, Blamagen, usw. Angst ist ein natürlicher und nützlicher Schutzmechanismus: Sie lässt uns in Gefahrensituationen schnell reagieren. Normalerweise baut sich danach die Anspannung genauso schnell wieder ab, wie sie aufgebaut wurde. Angst löst körperlich ähnliche Reaktionen aus wie Stress: Der Hypothalamus kontrolliert unter anderem die Kortisol Bildung, das den Fett-, Kohlenhydrat- und Eiweißstoffwechsel reguliert. Die Nebenniere produziert vermehrt Adrenalin und Noradrenalin, die wiederum innerhalb von Sekunden die Energiebereitstellung des Körpers beschleunigen: Die Herzfrequenz und der Blutdruck steigen, dadurch werden die Muskeln stärker durchblutet, das Gehirn jedoch wird quasi „ausgeschaltet“.

Die Betroffenen müssen sich ihrer Ängste nicht bewusst sein, dennoch haben diese teilweise massive körperliche Beschwerden zur Folge.

Sie führen unter anderem zu:

  • Inkontinenz
  • Verdauungsproblemen (Blähungen, Verstopfung, Durchfall)
  • Schlaf-, Ess- und Konzentrationsstörungen
  • Herzbeschwerden von Herzrhythmusstörungen, unter Umständen bis zum Herzinfarkt
  • Atembeschwerden bis hin zu Asthma
  • erhöhte Infektanfälligkeit
  • Depressionen

Abhilfe bei psychischen Ursachen stellt neben der Biofeedbackbehandlung die bifokale multisensorische Intervention Technik eine wissenschaftlich abgesicherte, ganzheitliche Behandlungsmethode dar.

Fragen bitte per Mail an: beratung.coaching.koblenz@gmail.com