Fibromyalgie und Klopfen

Fibromyalgie und Klopfen

Fibromyalgie und PEP-Klopfen:

Fibromyalgie und Klopfen – Eine vielversprechende Methode zur Schmerzlinderung

Fibromyalgie und Klopfen: Fibromyalgie, eine chronische Schmerzerkrankung, die sich durch weit verbreitete Schmerzen, Druckempfindlichkeit und eine Vielzahl weiterer Symptome wie Müdigkeit, Schlafstörungen und Konzentrationsschwierigkeiten auszeichnet, kann das Leben der Betroffenen erheblich beeinträchtigen. Die Suche nach wirksamen Behandlungsmethoden gestaltet sich oft schwierig, da die Erkrankung individuell sehr unterschiedlich verläuft.

 

Fibromyalgie und Klopfen Koblenz

 

Eine Methode, die in den letzten Jahren zunehmend Aufmerksamkeit erregt hat, ist das Klopfen, auch bekannt als PEP (Prozessorientierte Energetische Psychologie). Erfahrungsberichte und erste Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass diese Technik eine wertvolle Unterstützung für Menschen mit Fibromyalgie darstellen kann.

Fibromyalgie und Klopfen: Ein vielversprechender Ansatz

Studien, wie die von der schwedischen Forscherin Gunilla Brattberg durchgeführte, zeigen, dass regelmäßiges Klopfen zu einer signifikanten Reduktion von Schmerzen und einer Verbesserung der Lebensqualität bei Fibromyalgie-Patienten führen kann. Die Teilnehmerinnen der Studie berichteten von folgenden positiven Veränderungen:

Schmerzlinderung:

  • Sowohl die Intensität der Schmerzen als auch deren Einfluss auf das tägliche Leben nahmen ab.

Verbesserung des psychischen Wohlbefindens:

  • Stress, Angstzustände, Depressionen und Grübelneigung verringerten sich.

Steigerung der Lebensqualität:

  • Soziale Interaktion, Vitalität, körperliche Aktivität und Selbstwirksamkeit verbesserten sich.

Wie Klopfen bei Fibromyalgie wirken kann

Die positiven Effekte des Klopfens bei Fibromyalgie lassen sich möglicherweise durch folgende Mechanismen erklären:

Förderung der Akzeptanz: Klopfen kann dabei helfen, die chronischen Schmerzen anzunehmen, was wiederum zu einer Reduktion des Schmerzempfindens führen kann.

Stressreduktion: Da Stress ein bekannter Trigger für Fibromyalgie-Symptome ist, kann das beruhigende Klopfen das Nervensystem entspannen und so Schmerzen lindern.

Lösung emotionaler Blockaden: Unverarbeitete Emotionen können sich in körperlichen Symptomen manifestieren. Klopfen kann helfen, diese Emotionen loszulassen und somit Schmerzen zu reduzieren.

Physiologische Veränderungen: Studien deuten darauf hin, dass Klopfen den Cortisolspiegel senken und das Nerven-, Herz-Kreislauf-, Hormon- und Immunsystem positiv beeinflussen kann.

Klopfen als ergänzende Therapie

Es ist wichtig zu betonen, dass Klopfen keine Heilung für Fibromyalgie darstellt, sondern eine ergänzende Methode sein kann, um die Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern. Betroffene sollten die Klopftherapie in Absprache mit ihrem Arzt oder Therapeuten anwenden.

Fibromyalgie und Klopfen – Fazit

Die ersten Forschungsergebnisse und Erfahrungsberichte sind vielversprechend und deuten darauf hin, dass Klopfen eine wertvolle Unterstützung für Menschen mit Fibromyalgie sein kann. Die Technik ist leicht zu erlernen und kann selbstständig angewendet werden.

Fibromyalgie und Klopfen – So beginnen Sie selbst

Es gibt viele verschiedene Ansätze, wie Tapping Menschen mit Fibromyalgie helfen kann.

Von der Unterstützung der Menschen bei der Akzeptanz ihrer Schmerzen bis hin zur Beruhigung ihres Gehirns und Körpers: PEP Tapping hat ein enormes Potenzial, Menschen mit Erkrankungen wie Fibromyalgie und anderen chronischen Schmerzsyndromen nicht nur bei der Schmerzlinderung zu unterstützen, sondern auch ihr Wohlbefinden zu steigern und ihnen das Gefühl zu geben, in ihrem Leben stärker zu sein.

Wenn Sie oder jemand, den Sie kennen, an Fibromyalgie leidet, ist PEP Tapping einen Versuch wert. Es hat vielen Menschen geholfen, sich trotz ihrer Fibromyalgie-Diagnose besser zu fühlen und ein gutes und erfolgreiches Leben zu führen. Und es ist wissenschaftlich belegt

Wenn Sie Unterstützung bei Fibromyalgie suchen und bereit sind, die Kraft des PEP-Klopfens zu erkunden, dann schreiben Sie uns eine Mail: beratung.coaching.koblenz@gmail.com

 

Michael Bohne – PEP wie soll denn sowas wirken?

 

 

Prokrastination überwinden

Prokrastination überwinden

Prokrastination, das chronische Aufschieben von Aufgaben, ist ein weit verbreitetes Problem, das Menschen in allen Lebensbereichen betrifft. Es kann zu Stress, Angstzuständen, Schuldgefühlen und einer verminderten Lebensqualität führen. Doch es gibt Hoffnung: Prokrastination ist kein unüberwindbares Hindernis. Mit den richtigen Strategien und einem bisschen Selbstdisziplin können Sie lernen, Ihre Aufschieberitis zu überwinden und Ihre Ziele zu erreichen.

 

Prokrastination

Prokrastination

 

Die Ursachen der Prokrastination verstehen

Um Prokrastination effektiv zu bekämpfen, ist es wichtig, ihre Ursachen zu verstehen. Oftmals liegt das Problem nicht in Faulheit oder mangelnder Motivation, sondern in tiefer liegenden psychologischen Faktoren.

Angst vor dem Versagen:

  • Perfektionismus und die Angst, Fehler zu machen, können dazu führen, dass wir Aufgaben meiden, um uns vor möglichen negativen Bewertungen zu schützen.

Angst vor dem Erfolg:

  • Paradoxerweise kann auch die Angst vor den Konsequenzen des Erfolgs dazu führen, dass wir Aufgaben aufschieben. Wir fürchten uns vor den Erwartungen, die mit dem Erfolg einhergehen, oder vor den Veränderungen, die er in unserem Leben mit sich bringen könnte.

Mangelnde Motivation:

  • Wenn Aufgaben als uninteressant, sinnlos oder überwältigend empfunden werden, fällt es schwer, die nötige Motivation aufzubringen, um sie anzugehen.
    Schwierigkeiten bei der Entscheidungsfindung: Die Angst, die falsche Entscheidung zu treffen, kann dazu führen, dass wir uns vor Aufgaben drücken, die Entscheidungen erfordern.

Mangelnde Selbstregulation:

  • Prokrastination ist oft ein Symptom für mangelnde Selbstregulation. Wir lassen uns leicht von Ablenkungen ablenken und haben Schwierigkeiten, unsere Aufmerksamkeit zu fokussieren.

Perfektionismus:

  • Perfektionisten prokrastinieren, weil sie Angst haben, dass sie die Aufgabe nicht perfekt erledigen können.

Strategien zur Überwindung der Prokrastination
Sobald Sie die Ursachen Ihrer Prokrastination erkannt haben, können Sie gezielte Strategien entwickeln, um sie zu überwinden.

1. Ziele setzen und Aufgaben priorisieren

  • Setzen Sie sich klare, realistische und messbare Ziele.
  • Teilen Sie große Aufgaben in kleinere, leichter zu bewältigende Teilschritte auf.
  • Priorisieren Sie Ihre Aufgaben nach Wichtigkeit und Dringlichkeit.
  • Nutzen Sie Zeitmanagement-Techniken wie die Eisenhower-Matrix oder die Pomodoro-Technik.

2. Ablenkungen reduzieren

  • Schaffen Sie eine ruhige und aufgeräumte Arbeitsumgebung.
  • Schalten Sie Benachrichtigungen auf Ihrem Smartphone und Computer aus.
  • Begrenzen Sie die Zeit, die Sie in sozialen Medien verbringen.
  • Nutzen Sie Apps oder Tools, um ablenkende Websites zu blockieren.

3. Motivation steigern

  • Finden Sie heraus, was Sie motiviert.
  • Belohnen Sie sich für erreichte Ziele.
  • Visualisieren Sie den Erfolg und die positiven Konsequenzen des Erledigens Ihrer Aufgaben.
  • Suchen Sie sich einen Arbeitsbuddy oder eine Unterstützungsgruppe.

4. Selbstmitgefühl üben

  • Seien Sie nachsichtig mit sich selbst, wenn Sie prokrastinieren.
  • Vermeiden Sie negative Selbstgespräche und Schuldgefühle.
  • Erinnern Sie sich daran, dass Prokrastination ein weit verbreitetes Problem ist und dass Sie nicht allein sind.
  • Akzeptieren Sie, dass Perfektionismus unrealistisch ist.

5. Gewohnheiten ändern

  • Entwickeln Sie feste Arbeitsroutinen.
  • Beginnen Sie den Tag mit der wichtigsten Aufgabe.
  • Nutzen Sie die „2-Minuten-Regel“: Wenn eine Aufgabe weniger als zwei Minuten dauert, erledigen Sie sie sofort.
  • Üben Sie Achtsamkeit, um sich auf den Moment zu konzentrieren.

6. Professionelle Hilfe suchen

  • Wenn Ihre Prokrastination Ihr Leben stark beeinträchtigt, scheuen Sie sich nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
    Ein Therapeut oder Coach kann Ihnen helfen, die tiefer liegenden Ursachen Ihrer Prokrastination zu erkennen und individuelle Strategien zu entwickeln.

Fazit
Prokrastination ist ein komplexes Problem, aber es ist überwindbar. Mit Geduld, Ausdauer und den richtigen Strategien können Sie lernen, Ihre Aufschieberitis zu besiegen und ein produktiveres und erfüllteres Leben zu führen.

 

Krankhaftes Aufschieben | Die Ratgeber

 

 

Fibromyalgie: Ein komplexes Syndrom und die Bedeutung von Entspannungstechniken

Fibromyalgie: Ein komplexes Syndrom und die Bedeutung von Entspannungstechniken

Fibromyalgie: Ein komplexes Syndrom und die Bedeutung von Entspannungstechniken

Fibromyalgie ist ein chronisches Schmerzsyndrom, das durch weit verbreitete Schmerzen, Müdigkeit, Schlafstörungen und kognitive Beeinträchtigungen gekennzeichnet ist. Die genaue Pathogenese der Fibromyalgie ist noch nicht vollständig aufgeklärt, aber es wird angenommen, dass eine Kombination aus genetischen, neurologischen und psychologischen Faktoren eine Rolle spielt.

Neurophysiologische Grundlagen

Neuere Forschungen deuten darauf hin, dass bei Fibromyalgie-Patienten eine zentrale Sensibilisierung vorliegt. Dies bedeutet, dass das zentrale Nervensystem (Gehirn und Rückenmark) überempfindlich auf sensorische Reize reagiert, was zu einer verstärkten Schmerzwahrnehmung führt. Funktionelle Bildgebungsstudien haben Veränderungen in der Gehirnaktivität von Fibromyalgie Patienten gezeigt, insbesondere in Bereichen, die für die Schmerzverarbeitung, Stressreaktion und emotionale Regulation zuständig sind.

 

Fibromyalgie und Entspannung

Fibromyalgie und Entspannung

 

Psychosoziale Faktoren und Lebensqualität

Fibromyalgie geht oft mit psychischen Begleiterkrankungen wie Depressionen, Angstzuständen und Schlafstörungen einher. Diese Faktoren können die Schmerzwahrnehmung verstärken und die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Chronischer Stress und negative Emotionen können das sympathische Nervensystem aktivieren, was zu Muskelverspannungen und verstärkten Schmerzen führen kann.

Die Rolle von Entspannungstechniken

Angesichts der komplexen Natur der Fibromyalgie ist ein multimodaler Behandlungsansatz erforderlich, der sowohl pharmakologische als auch nicht-pharmakologische Interventionen umfasst. Entspannungstechniken spielen eine wichtige Rolle bei der Bewältigung von Fibromyalgie-Symptome, da sie dazu beitragen können, das Nervensystem zu beruhigen, Muskelverspannungen zu reduzieren und die Schmerzwahrnehmung zu modulieren.

Wissenschaftlich fundierte Entspannungstechniken

Meditation und achtsamkeitsbasierte Interventionen:

Studien haben gezeigt, dass Meditation und Achtsamkeit die Aktivität in Gehirnbereichen reduzieren können, die mit Schmerzverarbeitung und Stressreaktion in Verbindung stehen.

Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion (MBSR)

  • Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion (MBSR) und achtsamkeitsbasierte kognitive Therapie (MBCT) sind evidenzbasierte Interventionen, die bei Fibromyalgie Patienten zu einer signifikanten Verbesserung der Schmerzen, Schlafqualität und Lebensqualität führen können.

Progressive Muskelentspannung:

  • Diese Technik beinhaltet das systematische Anspannen und Entspannen verschiedener Muskelgruppen, um Muskelverspannungen zu reduzieren und ein Gefühl der Entspannung zu fördern. Studien haben gezeigt, dass progressive Muskelentspannung bei Fibromyalgie-Patienten zu einer signifikanten Reduktion von Schmerzen und Müdigkeit führen kann.

Atemübungen

  • Tiefe, langsame Atemzüge können das parasympathische Nervensystem aktivieren, was zu einer Reduktion von Herzfrequenz, Blutdruck und Muskelspannung führt.
    Atemübungen können auch dazu beitragen, die Aufmerksamkeit von Schmerzen abzulenken und ein Gefühl der Ruhe und Entspannung zu fördern.

Biofeedback:

  • Biofeedback ist eine Technik, bei der Patienten lernen, ihre physiologischen Reaktionen wie Muskelspannung, Herzfrequenz und Hauttemperatur zu überwachen und zu kontrollieren. Studien haben gezeigt, dass Biofeedback bei Patienten zu einer signifikanten Reduktion von Schmerzen und Muskelverspannungen führen kann.

Akupunktur:

  • Es gibt Hinweise darauf, dass Akupunktur bei einigen Fibromyalgie Patienten Schmerzen lindern und die Lebensqualität verbessern kann.
    Die genauen Mechanismen, durch die Akupunktur wirkt, sind noch nicht vollständig verstanden, aber es wird angenommen, dass sie die Freisetzung von Endorphinen und anderen Neurotransmittern beeinflusst, die an der Schmerzmodulation beteiligt sind.

Bifokal-multisensorische Techniken:

  • Diese Techniken, die häufig in der Traumatherapie eingesetzt werden, können auch bei Fibromyalgie hilfreich sein. Sie zielen darauf ab, die Verarbeitung von Stress und Angst im Gehirn zu unterstützen, indem sie bilaterale Stimulation (z.B. Augenbewegungen, Tippen) mit sensorischen Reizen kombinieren.

Lebensstiländerungen und Selbstmanagement

  • Zusätzlich zu Entspannungstechniken können Lebensstiländerungen und Selbstmanagementstrategien dazu beitragen, Fibromyalgie Symptome zu bewältigen:

Schlafhygiene:

  • Regelmäßige Schlafenszeiten, eine ruhige Schlafumgebung und der Verzicht Alkohol vor dem Schlafengehen können die Schlafqualität verbessern.

Regelmäßige Bewegung:

  • Leichte bis moderate körperliche Aktivität wie Spazierengehen, Schwimmen oder Yoga kann dazu beitragen, Schmerzen und Müdigkeit zu reduzieren.

Ernährung

  • Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten kann die allgemeine Gesundheit und das Wohlbefinden fördern.

Stressmanagement:

  • Techniken wie Zeitmanagement, Problemlösung und soziale Unterstützung können dazu beitragen, Stress zu reduzieren.

Wichtiger Hinweis:

  • Es ist wichtig zu beachten, dass die Wirksamkeit von Entspannungstechniken bei Fibromyalgie von Person zu Person unterschiedlich sein kann. Es ist ratsam, mit einem Arzt oder Therapeuten zusammenzuarbeiten, um einen individuellen Behandlungsplan zu entwickeln, der auf die spezifischen Bedürfnisse und Symptome zugeschnitten ist.

Was Symptome sind und wie Schmerzen sanft behandelt werden | Die Natur-Docs | NDR

 

Morgenroutinen für einen besseren Schlaf und erfolgreichen Start in den Tag vom  Experten für besseren Schlaf

Morgenroutinen für einen besseren Schlaf und erfolgreichen Start in den Tag vom Experten für besseren Schlaf

Die perfekte Morgenroutine verbessert auch Ihren Schlaf
Im Moment wird viel Wert darauf gelegt, die Abendroutine zu perfektionieren. Von Meditation und Aromatherapie bis hin zum gemütlichen Abschalten beim beruhigenden Meeresrauschen. Aber ein anderer sehr wichtiger Teil unseres Tages – die Schaffung der perfekten Morgenroutine – scheint viel weniger im Fokus zu stehen.

 

Schlafprobleme und Schlaflosigkeit

 

Eine ruhige und entspannende  Schlafenszeit  ist der Schlüssel zu einer erholsamen Nachtruhe, aber es ist genauso wichtig, den Tag richtig zu beginnen. Wir sind Gewohnheitstiere, daher haben wir wahrscheinlich alle eine feste Routine, wir sind uns dessen nur nicht ganz bewusst. Morgens sind wir geistig am entspanntesten. In Kombination mit einer erholsamen Nachtruhe sind die meisten von uns dann in Hochform.

Ein guter Schlaf in der Nacht beginnt bereits am Morgen. Wie Sie Ihren Tag beginnen, beeinflusst maßgeblich Ihre Schlafqualität. Schlafexperten betonen immer wieder, dass bewusste Morgenroutinen den Grundstein für eine erholsame Nachtruhe legen.

Die Verbindung zwischen Morgen und Nacht

Gute tägliche Gewohnheiten am Morgen, wie Bewegung, Meditation und ein nahrhaftes Frühstück, tragen zu einem besseren Schlaf bei, Ihre Morgenroutine wirkt sich direkt auf die Qualität Ihres Nachtschlafs aus.

Schlüsselkomponenten einer effektiven Morgenroutine:

Regelmäßige Aufwachzeit:

  • Jeden Tag zur gleichen Zeit aufzustehen, auch am Wochenende.
  • Regelmäßige Schlafzeiten sind entscheidend für Schlafqualität und allgemeine Gesundheit.
  • Ein „Nachholen“ von Schlaf am Wochenende kann in Maßen hilfreich sein, sollte aber nicht zur Regel werden.

Sofortiges Aufstehen:

  • Vermeiden Sie es, nach dem Aufwachen im Bett liegen zu bleiben.
  • Das Bett sollte primär mit Schlaf und Entspannung assoziiert sein.

Tageslicht nutzen:

  • Öffnen Sie die Jalousien, um natürliches Licht hereinzulassen.
  • Tageslicht reguliert den Melatoninspiegel und den Schlaf-Wach-Rhythmus.
  • Mindestens 30 Minuten Tageslicht am Morgen sind ideal.

Meditation:

  • Achtsamkeitsmeditation kann die Schlafqualität verbessern.

Atemübungen:

  • Langsame Atemübungen können den Schlaf fördern.
  • Achtsames Atmen kann bei Schlaflosigkeit helfen.

Frühzeitige Bewegung:

  • Integrieren Sie Bewegung in Ihre Morgenroutine.
  • Vermeiden Sie intensive körperliche Aktivität am Abend.
  • Leichte Bewegung wie Yoga kann auch am Abend durchgeführte werden.

Ausgewogenes Frühstück:

  • Nehmen Sie innerhalb von zwei Stunden nach dem Aufstehen ein nahrhaftes Frühstück zu sich.
  • Eine ausgewogene Ernährung fördert die Schlafqualität.

Fazit:

Ihre Morgenroutine ist ein entscheidender Faktor für einen erholsamen Schlaf. Integrieren Sie diese Gewohnheiten in Ihren Alltag, um Ihre Schlafqualität zu verbessern und energiegeladen in den Tag zu starten.

Mehr als lebenswichtig: Darum schlafen wir! | Quarks

 

ADHS und Begleiterkrankungen: Symptome, Diagnose und Behandlung von Komorbiditäten

ADHS und Begleiterkrankungen: Symptome, Diagnose und Behandlung von Komorbiditäten

ADHS und Begleiterkrankungen: Symptome, Diagnose und Behandlung von Komorbiditäten

ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) tritt häufig in Verbindung mit Begleiterkrankungen, sogenannten Komorbiditäten, auf. Diese beeinflussen nicht nur die ADHS-Symptome, sondern erschweren auch die Diagnose und Behandlung.

Ursachen für ADHS und Begleiterkrankungen

Die Entwicklung von Komorbiditäten bei ADHS ist komplex und multifaktoriell:

  • Genetische Faktoren: Eine familiäre Veranlagung erhöht das Risiko für ADHS und Begleiterkrankungen.
  • Umwelteinflüsse: Chronische Infektionen, Entzündungen, Traumata und Stress können eine Rolle spielen.
  • Neurobiologische Faktoren: Abweichungen in der Gehirnstruktur und Gehirnfunktion begünstigen sowohl ADHS als auch Komorbiditäten.

 

ADHS und Begleiterkrankungen

ADHS und Begleiterkrankungen

 

Häufige Komorbiditäten bei ADHS

  • Psychische Erkrankungen:
  • Depressionen
  • Angststörungen
  • Zwangsstörungen
  • Bipolare Störung
  • Oppositionelle Trotzstörung

Lern- und Entwicklungsstörungen bei ADHS und Begleiterkrankungen:

  • Lernbehinderungen (z. B. Lese-Rechtschreib-Schwäche/Legasthenie)
  • Sprachbehinderungen
  • Motorische Schwierigkeiten
  • Exekutive Funktionsstörungen (z. B. Planungs- und Organisationsprobleme)

Weitere Erkrankungen:

  • Tic-Störungen (z. B. Tourette-Syndrom)
  • Schlafstörungen
  • Autismus-Spektrum-Störung (ASD)

Symptome von ADHS und Begleiterkrankungen

  • Anhaltende Symptome: Symptome, die trotz erfolgreicher ADHS-Behandlung fortbestehen
  • Veränderte Symptomatik: Neue oder veränderte Symptome, die eine weitere Abklärung erfordern
  • Chronischer Verlauf: Begleiterkrankungen sind oft chronisch und beeinflussen verschiedene Lebensbereiche
  • Spezifische Symptome: Jede Komorbidität hat spezifische Symptome, die von ADHS-Symptomen abzugrenzen sind

Unterscheidung: Sekundäre Probleme vs. Komorbiditäten

  • Sekundäre Probleme: Entstehen als Folge von ADHS (z. B. Angst durch Schulprobleme) und bessern sich oft mit der ADHS-Behandlung.
  • Komorbide Erkrankungen: Treten unabhängig von ADHS auf und erfordern eine separate Behandlung.

Diagnose und Behandlung von Begleiterkrankungen bei ADHS

  • Ärztliche Abklärung: Fachärzte (Kinder- und Jugendpsychiater, Psychologen) führen umfassende Diagnostik durch.
  • Ganzheitlicher Ansatz: Die Behandlung berücksichtigt sowohl ADHS als auch Begleiterkrankungen.
  • Individueller Behandlungsplan: Die Therapie wird an die Bedürfnisse des Patienten angepasst.
  • Autismus-Spektrum-Störung (ASD): Überschneidungen in den Symptomen von ADHS und ASD erfordern eine genaue Untersuchung.

Wichtige Hinweise

  • Eine gründliche Beobachtung der Symptome ist entscheidend.
  • Die Unterscheidung zwischen sekundären Problemen und Komorbiditäten kann komplex sein.
  • Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung verbessert den Therapieerfolg.

Leben mit komorbider ADHS

Die Komorbidität von ADHS stellt im Vergleich zu ADHS allein, das bereits schwer genug zu bewältigen sein kann, zusätzliche Herausforderungen dar. Glücklicherweise können verschiedene Bewältigungsstrategien und tägliche Gewohnheiten helfen, diese Herausforderungen auszugleichen und die psychische Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern.

Zunächst ist es wichtig, eine gesunde Einstellung und Selbstmitgefühl zu entwickeln. Viele Menschen mit ADHS und anderen psychischen Störungen werden oft negativ beurteilt, oft mit Etiketten wie „faul“, „komisch“ usw. Es ist wichtig, diese Urteile in Frage zu stellen und gleichzeitig Selbstmitgefühl zu üben. Wenn Sie an komorbider ADHS leiden, verstehen Sie, dass dies eine sehr reale Störung mit berechtigten Bedenken ist. Versuchen Sie, im Umgang mit dieser Erkrankung nicht zu sehr mit sich selbst umzugehen. Feiern Sie kleine Fortschritte und vermeiden Sie es, in eine Spirale negativen Denkens zu geraten.

Organisation und Planung sind weitere hilfreiche Dinge, die Sie umsetzen können. Eine Komorbidität mit ADHS macht den Alltag oft stressiger als bei anderen. Um diesen Stress etwas zu reduzieren, versuchen Sie, Ihre Umgebung zu organisieren, Ihre Tage zu planen und eine tägliche Routine zu entwickeln, der Sie folgen können.

Versuchen Sie schließlich, so viele gesunde Gewohnheiten wie möglich zu pflegen, wie z. B. regelmäßige Bewegung, eine gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf und regelmäßige soziale Kontakte. All dies fördert die allgemeine Gesundheit und das Wohlbefinden und kann ein Gefühl der Ermächtigung und Kontrolle in Situationen vermitteln, in denen dies sonst möglicherweise fehlt.

Wirklich eine ADHS? Differenzialdiagnostik im Kindes- und Jugendalter – Der Springer Medizin Podcast