Eine besinnliche Weihnacht und einen guten Start ins Jahr 2020 – wünscht Beratung & Coaching Koblenz – „Neujahrsvorsätze“

Eine besinnliche Weihnacht und einen guten Start ins Jahr 2020 – wünscht Beratung & Coaching Koblenz – „Neujahrsvorsätze“

Das neue Jahr 2020 rückt langsam näher und mit der Weihnachtszeit schwelgen viele Menschen in Erinnerungen und halten Rückschau und überdenken einige ihrer Lebensentscheidungen des Jahres neu. Die Neujahrsvorsätze sind die perfekte Gelegenheit für alle, Änderungen vorzunehmen und zu Beginn des neuen Jahres in Ziele zu setzten. Nun haben Sie die Möglichkeit, sich hinzusetzen und eine Liste wichtiger Änderungen an Ihrem Lebensstil zu erstellen, vielleicht mit Hilfe eines Bullet Journal oder als Löffelliste. Wenn Sie nach effektiven Möglichkeiten suchen, Ihr Leben zum Besseren zu verändern, finden Sie hier jede Menge nützliche Informationen.

 

Frohe-Weihnachten-Psychologische-Beratung-Koblenz

 

Üben Sie sich in Meditation

  • Es gibt wissenschaftliche Studien, die die vielen Vorteile des Meditierens belegen. Meditieren hilft, um nur einige zu nennen, Ihre Stimmung zu verbessern, Stress abzubauen, Ängste abzubauen und sogar die graue Substanz Ihres Gehirns zu steigern – die an Muskelkontrolle, sensorischer Wahrnehmung, Entscheidungsfindung und Selbstkontrolle beteiligt ist. Außerdem ist Meditieren einfach, sobald Sie den Dreh raushaben.

Lernen Sie jeden Tag etwas Neues

  • Abonnieren Sie die Wikipedia-Mailingliste für besondere Artikel – Sie erhalten jeden Morgen eine E-Mail mit den besonderen Artikeln von Wikipedia für diesen Tag.
    Sehen Sie sich ein „Crash Course“ -Video auf YouTube an. Crash Course ist ein pädagogischer YouTube-Kanal, der von den Brüdern Hank Green und John Green ins Leben gerufen wurde. Jedes Video ist ungefähr 15 Minuten lang und behandelt Themen wie Literatur, Biologie, Geschichte, Wirtschaft und so weiter. Das Schöne daran ist, dass das Anschauen der Videos Spaß macht.

Legen Sie sich ein Hobby zu

  • Wussten Sie, dass ein Hobby gut für Sie ist? Hobbys können Ihren Stresspegel senken, Ihre Gehirnleistung steigern, Ihre Konzentrationsfähigkeit verbessern und vieles mehr. Starten Sie deshalb 2020 mit einem neuen Hobby.

Spielen sie mehr

  • Spielen ist eine wichtige Quelle der Entspannung und Anregung für Erwachsene. Darüber hinaus können Sie kreativer und produktiver werden. Bringen Sie mehr Spiel in Ihr Leben, indem Sie es zu einem Neujahrsvorsatz machen.

Essen Sie weniger Kalorien

  • Es gibt viele Gründe, warum die meisten von uns einen Vorsatz treffen sollten, weniger Kalorien zu essen. Der offensichtlichste Grund ist, Gewicht zu verlieren. Wenn wir übergewichtig sind, besteht ein erhöhtes Risiko für eine ganze Reihe schwerwiegender gesundheitlicher Probleme, darunter Herzerkrankungen, Diabetes und einige Krebsarten. Darüber hinaus leben Menschen, die eine eingeschränkte Ernährung einhalten, länger und leiden unter weniger altersbedingten Krankheiten. Andere Gründe, weniger zu essen, sind ethisch, das heißt soziale Gerechtigkeit, Tierrechtsfragen und Umweltbelange.

Mehr Bewegung

  • Es ist egal, für was Sie sich entscheiden, fangen sie an und machen Sport. Holen Sie sich einen Schrittzähler und machen Sie mindestens 10.000 Schritte pro Tag. Stehen Sie alle 20 Minuten auf und strecken Sie sich, oder an einem Tanzkurs teilnehmen. Bewegen Sie sich einfach. Wenn Sie eine sitzende Tätigkeit ausüben, werden Sie schneller depressiv und es ist wahrscheinlicher, dass Sie übergewichtig werden.

Lesen Sie mehr Bücher

  • Durch regelmäßiges Lesen und der stetigen Aufnahme neuer Informationen, wird das Gehirn optimal gefordert und das Gedächtnis trainiert, so dass es auch im Alter noch leistungsfähig ist. Daneben hilft Lesen beim Einschlafen, schützt vor Demenz, steigert die Konzentration, vergrößert den Wortschatz, wer viel liest, schreibt besser, erweitert die Allgemeinbildung und fördert die Kreativität. Oder nutzten Sie Blinkist, Blinkist verwandelt die Kernaussagen der besten Sachbücher in 15-minütige Kurztexte und Audiotitel in Hörbuchqualität.

Seien Sie dankbarer

  • Es gibt Studien, die zeigen, dass Dankbarkeit Sie 35% glücklicher machen kann. Denken Sie eine Sekunde darüber nach. Sie können 35% glücklicher sein, indem Sie sich die Zeit nehmen und an all die guten Dinge in Ihrem Leben zu denken. Dankbarkeit hilft Ihnen auch, Widrigkeiten zu überwinden, die Qualität Ihres Schlafes zu verbessern, die Resilient stärken und mit anderen besser auszukommen. Nehmen Sie sich für das nächste Jahr vor, dankbarer zu sein

Hören Sie auf zu zögern

  • Wenn Sie Ihre Ziele in diesem Jahr nicht erreicht haben, war Zögern der wahrscheinliche „Schuldige“. Machen Sie 2020 zu dem Jahr, in dem Sie aufhören zu zögern und Dinge erledigen. Auf diese Weise können Sie sicherstellen, dass Sie Ende nächsten Jahres nicht mehr dort sitzen und sich fragen, warum Sie sich nie daran gemacht haben, an Ihren Zielen zu arbeiten.

Nehmen Sie sich eine Stunde am Tag Zeit, um Ihre Träume zu verwirklichen

  • Hören Sie auf, sich zu sagen, dass Sie einfach nicht die Zeit haben, an Ihren Träumen zu arbeiten. Was auch immer Ihre Träume sind – ob Sie mehr Geld verdienen, Ihr Zuhause neu zu dekorieren, das Spielen eines Instruments zu erlernen, die Welt positiv zu beeinflussen und so weiter -, Sie können diese Träume in nur einer Stunde am Tag verwirklichen.

 

Neujahrsvorsätze - Coaching Koblenz PSychologie

Verbringen Sie mehr Zeit in der Natur

  • Die Menschen waren nicht dazu geschaffen, den ganzen Tag im Inneren eingesperrt zu werden. Das Verbringen von Zeit in der Natur macht Sie glücklicher, stärkt Ihr Immunsystem und macht Sie sogar kreativer. Nehmen Sie sich vor, dass Sie nächstes Jahr mehr Zeit im Freien verbringen

Genießen Sie die kleinen Dinge

  • Das Leben in vollen Zügen zu leben bedeutet nicht nur, große Ziele zu setzen, wie Fallschirmspringen, Safari oder Tauchen zu lernen. Dazu gehört auch das Lernen, die kleinen Dinge zu genießen. Das heißt, lernen Sie die einfachen Freuden des Lebens zu schätzen, wie zum Beispiel die folgenden:
    Nachts nach draußen gehen, um die Sterne zu betrachten. Freunde und Familie öfter zu besuchen, zu Lesungen gehen, barfuß im Gras laufen…

Werden Sie selbstbewusster

  • Vertrauen kann definiert werden als „Ihr Glaube an Ihre eigenen Fähigkeiten“ und an Ihre Fähigkeit, das zu bekommen, was Sie wollen. Die Bedeutung des Vertrauens kann wiederum nicht genug betont werden. Zuversichtliche Menschen sind glücklicher, entspannter, riskieren eher und haben eher Erfolg. Glücklicherweise gibt es Möglichkeiten, selbstbewusster zu werden. Dazu gehört, dass Sie sich für das, was Sie tun, auf die Schulter klopfen, Ihren inneren Fürsprecher fördern und konsequent auf die Erreichung Ihrer Ziele hinarbeiten.

Seien sie liebenswürdig zu sich

  • Sie können es möglicherweise nicht steuern, wie freundlich andere zu Ihnen sind, aber Sie können immer steuern, wie freundlich Sie zu sich selbst sind. Setzen Sie in diesem kommenden Jahr 2020 den Entschluss, an sich selbst zu glauben, sich selbst zu respektieren und sich selbst gut zu behandeln. Zum Beispiel durch das Erlernen einer bifokalen multisensorischen interventions-Technik.

Führen Sie ein Tagebuch

  • Das therapeutische Schreiben ist ein leistungsfähiges Werkzeug für ihr Leben. Es kann Ihnen helfen, Ihre Gedanken zu organisieren, zu planen, wie Sie Ihre Ziele erreichen, und mit Ihren wahren Gefühlen und Wünschen in Kontakt zu treten.
    Schreiben wir Wünsche, Träume, Ereignisse und Gefühle auf, wirken sie intensiver und wir können uns vieler Dinge bewusster werden. Hilfreich ist das auch, wenn wir uns für das neue Jahr etwas vornehmen.

Reisen sie mal wieder

  • Planen Sie einen Urlaub. Die Welt ist wunderschön und es gibt viele Dinge zu sehen. Besuchen Sie nächstes Jahr ein Land, das Sie schon immer sehen wollten. Es gibt auch tolle Bücher zu deisem Thema.

Steigern Sie Ihre emotionale Intelligenz (EQ)

  • Daniel Goleman prägte den Begriff emotionale Intelligenz in seinem 1996 erschienenen Bestseller „Emotionale Intelligenz. Kurz gesagt, emotionale Intelligenz ist eine Reihe von Fähigkeiten, einschließlich der Kontrolle der eigenen Impulse, Selbstmotivation, Empathie und sozialen Kompetenz in zwischenmenschlichen Beziehungen.

Arbeiten Sie an Ihrem Selbstwert

  • Der Selbstwert ist das Ergebnis davon, was Sie selbst über sich denken. Bei vielen Menschen ist das Selbstwertgefühl zu niedrig. Sie denken, dass sie niemanden mit ihrer Anwesenheit bereichern könnten und keine Talente besitzen. Ein hoher Selbstwert hat zur Folge, dass Menschen sich sehr viel zutrauen und denken, sie könnten alles schaffen. Ein stärkeres Selbstwertgefühl zu bekommen, lässt sich erlernen. Wenn sie sich selbst schätzten, legen Sie den Grundstein dazu, dass auch andere sie schätzen. Am besten mit PEP.

Bringen Sie mehr Frieden in Ihr Leben

  • Ich denke, ich kann mit Sicherheit sagen, dass wir alle mehr Frieden in unserem Leben wollen. Und damit meine ich mehr inneren Frieden, Zufriedenheit und Gelassenheit. Entschließen Sie sich, in dem Jahr 2020, mehr Frieden in Ihr Leben zu bringen, indem Sie das, was ist, akzeptieren, das Nichturteilen (Bewertungsfrei Wahrnehmung) üben und Ihren Geist lehren, still zu werden.

Fazit

  • Ein neues Jahr ist wie ein leeres Notizbuch. Sie können alles schreiben, was Sie wollen. Füllen Sie die erste Seite Ihres „Notizbuchs“ mit Ihren Neujahrsvorsätzen und dann fangen sie an es umzusetzen.

 

Beratung und Coaching Koblenz - Frohes neues Jahr Neujahrswünsche

Neujahr – Gedanken zum Jahreswechsel

Im Hinter-uns-lassen des alten Jahres und Eintreten ins neue Jahr schweben wir in einem Übergang, in einem Dazwischen, dass uns durchaus Angst machen kann. Das Alte ist vorbei, unwiderruflich, das Neue noch nicht geschaffen.
Oftmals werden schwierige Ereignisse, die wir schon meinten hinter uns gelassen zu haben, gerade in dieser Übergangsphase wieder lebendig. Emotionen suchen sich ihren Raum.

Besonders, wenn wir einen lieben Menschen, ein Haustier oder eine liebgewonnene Umgebung loslassen mussten, kann es sein, dass wir den Schmerz und die Trauer nochmals sehr intensiv durchleben. Wir spüren die Endgültigkeit, die uns mit dem Ende des Jahres sehr stark ins Bewusstsein tritt.
Das Traurig-sein zulassen, hilft verarbeiten und ist ein Schritt in die neue Richtung. Ein Entwicklungsschritt, der schmerzhaft ist, aber auch befreiend. Durchschreiten, annehmen, wieder loslassen… Irgendwann wachsen wir in die Antwort hinein, wie Rilke sagte und Neues entsteht. Den Rhythmus bestimmen wir selbst.

Das Neujahr mit seinem neuen Tag, mit seinem frischen Morgen bietet uns die Möglichkeit eines Neuanfangs. Egal wie groß oder klein dieser ist, wir können ihn genau nach unseren Vorstellungen, nach unseren ureigenen Bedürfnissen selbst gestalten.

Es gibt ein Bleiben im Gehen, ein Gewinnen im Verlieren, im Ende einen Neuanfang. (Sprichwort aus Japan)

In der Altjahrswoche dürfen wir uns durchaus etwas Zeit nehmen für uns selbst. Es kann sehr hilfreich sein, über das alte Jahr zu reflektieren und uns in Fantasien und Träumereien über das neue Jahr fallen zu lassen. Sich die Zeit nehmen und dieses „Dazwischen“ bewusst gestalten ist ein wunderbares Ritual, das befreit und stärkt, das öffnet und Mut macht.

Kleiner Tipp
Schreiben wir Wünsche, Träume, Ereignisse und Gefühle auf, wirken sie intensiver und wir können uns vieler Dinge bewusster werden. Hilfreich ist das auch, wenn wir uns für das neue Jahr etwas vornehmen. Es lässt sich dann leichter umsetzen.

Loslassen
Manchmal ist es Zeit, etwas oder jemanden loszulassen, weil wir uns nicht mehr wohl fühlen, weil wir krank werden, weil es nicht mehr passt, weil es uns den Atem nimmt, weil wir aus einer Rolle aussteigen möchten…Wir dürfen uns eingestehen, dass wir das ein oder andere nicht mehr lieben und dass Gewohnheiten kein Ersatz für Liebe sind. Vielleicht passen die Freunde nicht mehr, der Partner, die Freizeitbeschäftigungen oder die Arbeit erfüllt nicht mehr.
Manchmal stehen alte Konflikte im Raum, die wir über das Jahr hinweg aufgeschoben oder verdrängt haben. Wenn wir entspannter ins neue Jahr gehen wollen, ist es hilfreich die Dinge beim Namen zu nennen. Ein Gespräch erledigen, sich Luft verschaffen, etwas bereinigen …

„Was ihr greift, greift fest – mit leichter Hand, willig zum Loslassen in der Stunde des Abschieds“. (Emil Gött, 1864-1908)

Das neue Jahr kann kommen
Das neue Jahr lässt sich leichter umarmen, wenn wir das ein und andere erledigt haben, aber auch damit, dass wir es einfach ruhen lassen und annehmen, wie es gerade ist. Unter Druck setzen mit Vorsätzen wirkt kontraproduktiv. Unser Leben müssen wir nicht innerhalb weniger Tage umstrukturieren.
Meistens reicht es, wenn wir uns bewusst machen, was wir im Laufe des neuen Jahres verändern möchten. Welche Wünsche und Bedürfnisse mehr Beachtung und Raum brauchen. Deshalb nehmen Sie sich die Tipps zu Herzen und legen los.

EIGENE ZIELE
Lasst euch von euren eigenen Zielen leiten: Ermöglicht eurem Nächsten das Leben, das ihr euch für euch selbst wünscht, und erreicht für ihn das, was ihr für euch selbst zu erreichen hofft. (Konfuzius, 571-479 v.Chr., chinesischer Philosoph)

Wir möchten das Jahresende nutzen, um Danke zu sagen für all die großartigen Dinge, die geschaffen wurden. Für Hilfe, Engagement und Ideen. Von Herzen wünschen wir Ihnen besinnliche und frohe Weihnachten und einen zuversichtlichen Start ins neue Jahr 2020. Möge es Ihnen Glück, Gesundheit und Erfolg schenken…

Für das neue Jahr wünschen wir von Beratung & Coaching Koblenz ihnen nicht nur Glück
Wir wünsche vor allem inneren Frieden, Denn nur mit ihm fällt alles andere leicht.

Ich weiß nicht mehr weiter – Lebenskrisen – Midlife-Crisis und Hilfe in Koblenz

Ich weiß nicht mehr weiter – Lebenskrisen – Midlife-Crisis und Hilfe in Koblenz

Ich weiß nicht mehr weiter – Lebenskrisen – Midlife-Crisis

Wie Du eine Midlife-Crisis beim Partner oder an dir selbst erkennst – und wo du professionelle Hilfe bekommst in Koblenz!

Du hast alles. Du hast eine Familie, du hast, Kinder und du hast ein angenehmes Leben, einen Beruf, der dich finanziell versorgt? Und doch fühlst du dich unglücklich. Du hast all die Dinge, von denen dein 25-jähriges Ich geträumt hast, und obwohl es so aussieht, als ob es dir gut gehen sollte, bist du von diesem Gefühl der völligen Unzufriedenheit überwältigt, und du bist einfach nicht in der Lage, dein Glück auch zu spüren? Könnte dies die gefürchtete Midlife-Crisis sein?

Wenn du eines oder mehrere der folgenden Dinge durchläufst, könnte dies erklären, warum du dich so fühlst, wie du dich fühlst.

 

Midlife Crisis und Lebenskrisen Koblenz

Du hast das Gefühl, mit deiner Jugend einen Teil von dir selbst zu verlieren?

Wenn du älter wirst, fühlst du dich, als würdest du einen Teil von dir zurücklassen. Du denkst, dass die Aufregung des Lebens vorbei ist, aber das liegt daran, dass du konditioniert wurdest zu denken, dass du jung sein musst, um Spaß zu haben. Vielleicht kannst du nicht so schnell die Treppe hoch rennen wie vorher, vielleicht machst du keine spontanen, dummen Dinge, die dein 20-jähriges Ich tun würde. Aber das heißt nicht, dass deine goldenen Jahre vorbei sind. Deine goldenen Jahre sind vorbei, wenn Du entschieden hast, dass sie vorbei sind und nicht, weil du ein bestimmtes Alter oder Lebensabschnitt erreicht hast.

Du fragst dich oft: „Wo ist die ganze Zeit geblieben?“

Du hast die letzten 20, 30 Jahre durchgearbeitet und gedacht, „es so gibt viel Zeit“. Du bist fast durch deine 30 er Jahre geflogen und dachtest, „ich habe noch genug Zeit“. Nachdem du jahrelang deine Bedürfnisse, Wünsche und Ziele für deine Familie und deine Lieben auf Eis gelegt hast, denkst du nun über all die Dinge nach, von denen du dachtest, dass du sie tun würdest, aber nie getan hast. Und du fragst dich, ob du jemals die Zeit haben wirst, endlich alles zu tun, worauf du Lust hattest?

Du hast deinen „Autopiloten“ gestartet, weißt aber nicht, wie du ihn anhalten kannst und wieder selbst das Steuer übernehmen kannst?

Plötzlich hast du das Gefühl, dein Leben sei auf Aufgaben, Funktionieren und das Erfüllen all deiner Pflichten beschränkt. Du hast das Gefühl, mit dem „Autopiloten“ zu fahren, bist jedoch besorgt über die Konsequenzen, die sich bei einem Stopp ergeben könnten. Während du mit deiner Rolle als Selbstständiger, Mitarbeiter, Partner, Elternteil Schritt hältst, suchst du vergebens nach dem Silberstreifen am Horizont, der noch etwas für dich bereithält. Es kann entmutigend sein, sich vom „Autopiloten“ lenken zu lassen, ohne dass ein Ziel in Sicht ist und zu wissen ob es das eigene und gewünschte Ziel ist. Dann nur nicht verzweifeln, nutze diese Gelegenheit, um langsamer zu werden, deine Wünsche zu überdenken und den Kurs zu korrigieren. Wenn du dich in Achtsamkeit und Resilienz übst, kannst du dich wieder mit deinen wirklichen Wünschen, Zielen und Werten in Verbindung bringen.

Du wirst plötzlich von dem Wort „Zukunft“ und dem, was es auf Lager hält, eingeschüchtert

„Eines der wundervollen Dinge an der Jugend ist, dass man wirklich glaubt, man hätten die ganze Zeit auf der Welt und in der Zukunft werden all unsere Träume wahr“. Aber jetzt ist es so entmutigend, wenn man merkt, dass die Zukunft, auf die man sich immer bezogen hat, als man jünger war, tatsächlich hier und jetzt ist.
Du bleibst die ganze Nacht wach, mit einem Kopf voller Fragen und ohne Antworten?

Während du vielleicht gedacht hast, dass Schlaf deine Flucht vor dem Gefühl der Unzufriedenheit wäre, stellst du fest, dass du dich auch dort geirrt hast. Selbst wenn du deinen Kopf zur Ruhe legst, wirbeln deine Gedanken über immer dieselben Fragen: wohin dein Leben führen soll, oder gibt es noch einen weiteren „Meilenstein“ im Leben, auf den du dich freuen kannst. Es mag einige Zeit dauern, diesen „Meilenstein“ zu finden, aber wenn du dies einmal tust, bekommt dein Leben einen ganz neuen Sinn.

Du siehst anders aus, du fühlst dich anders an und bist dir nicht sicher, ob es dir gefällt
Du verbringst mehr Zeit damit, in den Spiegel zu schauen und die aufgetretenen Falten und grauen Haare zu zählen. Du könntest Cremes und Behandlungen ausprobieren, um sie zu verbergen, aber die Wahrheit ist, dass diese Grautöne „Weisheitsstränge“ sind, auf die du stolz sein kannst. In dem Moment, in dem du es nicht mehr als Krise und eher als Chance für die Lebensmitte betrachtest, werden sich die Dinge ändern. „Manchmal muss man sich selbst verlieren, um sich selbst zu finden. Manche nennen dies eine Mid-Life-Krise. Wie sagte es schon Dr. Marcia Reynolds so treffen in einer Ausgabe der „Psychology Today“:  „Ich nenne es die Reise der Heldin“.

Du fragst dich, ob es noch etwas gibt, auf das du dich freuen kannst?
„Was kommt als nächstes?“ könnte die Frage sein, die dich verfolgt hat. Lasse dir etwas Zeit, um diese Frage zu beantworten, aber es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass Glück weniger mit deinem Alter zu tun hat als vielmehr damit, wie du dein Leben betrachtest.
Fürchte dich nicht vor dem, was vor dir liegen könnte, es ist nie zu spät, die Dinge zu tun, vor denen du immer Angst hattest, oder dass du sie später tun würdest. Schließlich besteht die Möglichkeit, dass du angenehm überrascht wirst, wenn du bereit bind, deine Komfortzone zu verlassen. Du bist es dir schließlich selbst schuldig, das Risiko einzugehen, oder?

Du bist unglücklich und weißt nicht warum?

Fragst du dich: „Was mache ich? Warum kann ich nicht wie andere Menschen glücklich oder dankbar sein?“ Eine Midlife-Crisis zeichnet sich oft ab, wenn wir kein Glück oder keine Freude an den Dingen finden, die uns früher gefallen haben. Eine Möglichkeit, das Problem zu beheben, besteht darin, sich zunächst die Frage zu stellen: „Was brauche ich gerade?“ Indem wir uns geben, was wir brauchen, bekommen wir das Gefühl, das Richtige zu tun.

Sie sind mit Unsicherheit und Selbstzweifel konfrontiert
Midlife-Crisis oder Lebenskrise nennen es die meisten!
Es ist die Zeit der Unsicherheit, Zweifel und Enttäuschung in vielen Bereichen unseres Lebens. Es beginnt mit dem Drang zu hinterfragen. Wage es zu antworten und schließen deine Gefühle nicht aus. Das Aufzeichnen dieser Erfahrung ist ein schneller Weg zur Sicherheit, was man will, und Bewusstseinsbildung. Beginnen mit nur einer Frage pro Tag. Sei mutig, nach vielen möglichen und unmöglichen Lösungen zu suchen.

Du weißt nicht mehr, was du im Leben willst
Du weißt, dass du dich in einer Krise befindest, wenn du nicht weißt, was du im Leben willst. Du kannst dich in einem Job gefangen fühlen, den du hasst, oder dein Job erfüllt dich nicht mehr. Möglicherweise möchtest du sogar all deine Habseligkeiten verkaufen und in einer anderen Stadt oder in ein anderes Land ziehen. Deine Partnerschaft beenden und wieder auf die Suche gehen? Nimm dir etwas Zeit, um deine persönlichen oder beruflichen Ziele zu bewerten und neu zu definieren.

Du fühlst dich schwach und allein
Umgib dich mit Verbündeten und vernetze dich mit Mentoren, Freunden und Kollegen, Menschen, denen du vertraust, die an dich glauben und die dich herausfordern können.  Je schwächer wir uns fühlen, desto wichtiger ist es, uns mit anderen zu umgeben (Vernetzung), die uns positiv entzünden. Wenn du diese Personen nicht in deiner direkten Nähe hast, legen großen Wert darauf, diese zu finden. Es kann dir sogar helfen, schneller aus deiner Krise zu kommen.

Du fühlst dich in allen Bereichen deines Lebens ausgelaugt
Veränderung ist konstant und hilft uns zu wachsen. Krisen behindern oft unser Wachstum. Der Unterschied zwischen einer Lebenskrise und einer normalen Lebensveränderung ist, wie lange sie anhält.
Langanhaltende Herausforderungen, die deine Energie, deine Partnerschaft oder Beziehungen oder dein Bankkonto belasten, können dich in die Krise treiben. Achte also immer genau auf die Dauer und die Auswirkungen der Herausforderungen deines Lebens, damit du frühgenug die Richtung ändern können, bevor du eine Klippe erreichst.

 

Ich weiß nicht mehr weiter - Lebenskrisen - Midlife-Crisis und Hilfe in Koblenz

Du beschäftigst dich mit dem Thema Angst
Angst ist ein großer Indikator für eine Krise. Wenn du dich so sehr sorgst, dass sich das negativ auf dein Wohlbefinden auswirkt, ist es an der Zeit, dass zugrunde liegende „Problem“ anzuerkennen und aufzulösen.
Teile das Problem auf, finden heraus, woran es liegt, und machen dir dann einen schrittweisen Plan, um über dein „Problem“ hinwegzukommen. Auch hier gilt, Vernetze dich, um Klarheit bei der Bewältigung deiner Krise zu schaffen.

Du hast weniger Energie
Wenn du feststellst, dass du ausgelaugt, verloren, festgefahren und oder überfordert bist, kann es sein, dass du schon mitten in einer Lebenskrise steckst. Du wirst feststellen, dass deine körperliche, geistige und emotionale Energie nicht so ist, wie es normalerweise für dich der Fall ist und du es die letzten Jahre von dir gewohnt bist.
Der erste Schritt ist, sich Zeit zu nehmen, um sich auszuruhen und zu erholen. Nichts kann gelöst werden, wenn du im selben „Ist-Zustand“ bleibst. Nachdem du dich etwas ausgeruht hast, musst du dir als Gedanken machen über die nächsten Schritte.

Du bist bei allem unentschlossen
Unentschlossenheit in allen Lebensbereichen, ist ein verräterisches Zeichen dafür, dass du dich in einer Lebenskrise befindest. Wenn du selbst bei alltäglichen Aufgaben Schwierigkeiten hast dich zu entscheiden und dich überfordert fühlt, ist es Zeit, eine Pause einzulegen und aus dem „Hamsterrad“ auszusteigen. Einfach durchatmen, lange Spaziergänge machen, den Alltag hinter sich lassen und nachdenken.
Erneuern, loslassen und neu beginnen, wenn Körper, Geist und Seele bereit sind. (Siehe auch gier das Thema Achtsamkeit)

Du bist zunehmend abgelenkt und machst keine Fortschritte in deinem Beruf
Du bist abgelenkt und bekommst keinen Antrieb, kein „Bein auf den Boden“. Du kämpfst mit emotionalem, mentalem und oder auch physischen Problemen. Die besten Führungskräfte und Mitarbeiter haben Herausforderungen. Bemerken Sie es, erkennen Sie es an, ziehe die Reißleine und gönne dir eine „Auszeit“. Die Identifizierung erfordert viel Zeit, Energie und Mühe. Ignoriere es nicht und fang an.

Du bist neidisch auf andere
Wenn du viel mehr Zeit damit verbringst, die Vergangenheit anderer Menschen zu analysieren, als über deine Zukunft nachzudenken, denke daran, dass die Errungenschaften anderer Menschen größtenteils auf anderen Möglichkeiten und Entscheidungen beruhen als deine.
Hättest du ähnliche Entscheidungen in ihren „Schuhen und Situationen“ getroffen? Es ist jetzt Zeit, nicht mehr an die Zukunft und Erfolge anderer zu denken und deine Zukunft zu planen.

Alles fühlt sich an wie eine lästige Pflicht
Wir sind zu einem Punkt in unserem Leben gekommen, an dem wir daran gemessen werden, was wir tun (unsere Stärke), und die Menschen verlassen sich darauf, dass wir es tun (eine Notwendigkeit), und wir werden durchweg für diese Kombination belohnt. Warum also diese Krise? Wir vermissen die Leidenschaft. Wenn du ein Bedürfnis hast, das sich mit einer deiner Stärken überschneidet, dir aber die Leidenschaft fehlt, spricht man von einer „Hausarbeit“ oder Pflichterfüllung“. Konzentrieren dich darauf, deine „Emotionalen und Leidenschaftlichen“ Schnittpunkte zu finden, also die Punkte wo sich Leidenschaft, Stärke und Bedürfnis überschneiden.

Du bist erfolgreich, aber nicht zufrieden
Wenn unser Leben und Arbeiten nicht funktioniert, informierst du dich über deine Stärken und Werte. Oft tritt das Gefühl, „Ist das alles, was es gibt?“ auf. Möglicherweise bist du erfolgreich, aber nicht zufrieden. Dies könnte darauf hindeuten, dass es Zeit für eine Änderung ist. Also, werde ruhiger und schätze deine Stärken erneut ein. Frage dich: „In was bin ich wirklich gut?“ und verbinden dich wieder mit deinen Werten: „Was interessiert mich wirklich?“ Beginnen dann mit der Umsetzung, ganz egal in welchem Alter du dich gerade befindest.

Du bist verwirrt und unklar in Bezug auf deine Richtung
Sich verwirrt zu fühlen kann bedeuten, dass du nicht mehr mit dem zufrieden bist, was du gerade tust oder wo du dich gerade befindest. Du bist vielleicht immer noch sehr gut darin, aber du bist unsicher darüber, ob dir dies alles hilft, dich dorthin zu bringen, wo du hinmöchtest.
Dies ist die Zeit, einen Schritt zurückzutreten, innezuhalten und darüber nachzudenken, wann du das letzte Mal Klarheit hattest und wodurch du diese vielleicht verloren hast. Erstellen dann einen „Plan“ oder ein „Bullet-Journal“ das dir hilft, dorthin zurückzukehren, wo du hinwillst oder Suche dir einen Coach.

Du diskutierst, aber ergreifst keine Maßnahmen
Wenn du darüber nachdenkst, welchen nächsten Schritt du unternehmen solltest, um dein persönliches und berufliches Leben zu verbessern oder deine Ziele zu erreichen, du dich aber nur im Kreis drehst, ist es an der Zeit, dein Verhalten zu ändern. Recherchieren, wer und was dir helfen kann ist gut, aber dann nichts in TUN kommen ist schlecht. Auch hier ist die „Vernetzung“ die erste Wahl. Spreche mit Freunden, Familienmitgliedern, einem vertrauenswürdigen Mentor und Fachleuten über deine Gedanken, Wünsche, Ideen und Ziele. Sie können dich mit ihren Ratschlägen voranbringen, denn je mehr du lernst und reflektierst, desto eher kommst du ins Handeln.

Du kommst schlechter aus dem Bett als früher
Morgens nach einer meist schlaflosen Nacht nur unter großen Anstrengungen aus dem Bett zu kommen sind erste Anzeichen.
Ab und zu mal keine Lust zu haben aufzustehen ist ganz normal, sollte das aber immer häufiger vorkommen und täglich so sein, ist es an der Zeit zu handeln.
Es ist Zeit sich zu reflektieren! Was will ich, was erfüllt mich, was wollte ich schon immer einmal lernen und machen?

Du bist apathisch
Du fühlst dich ständig „platt“ in Bezug auf alles. Mein erster Tipp ist, zu beobachten, was in deinem Leben funktioniert, und dann jeden Tag Maßnahmen zu ergreifen, um dein Leben so zu gestalten, wie du es möchtest. Bewege dich entschlossen vorwärts, lerne loszulassen und lassen die Vergangenheit in der Vergangenheit. Die Vergangenheit, hat dir nichts neues zu erzählen. Deine ganze Kraft ist jetzt, nicht gestern oder morgen. Was kannst du heute machen? Wenn du deine Wünsche und Ziele pflegst, wird das Leben, das du möchtest, jeden Tag neu entstehen

Nicht blind an Vergangenem festzuhalten, sondern das Neue auch als Chance zu sehen ist der richtige Ansatz. Reden Sie miteinander – egal, ob Sie die Veränderungen bei sich selbst oder bei Ihrem Partner feststellen.

Fragen zum Thema „Midlife-Crisis“ und Anmeldungen zum Kurs: „Wege aus der Midlife-Crisis“ in Koblenz bitte per Mail an: beratung.coaching.koblenz@gmail.com

 

Rückschläge meistern: Wie du aus schlimmen Krisen gestärkt hervorgehst // Miriam Höller Teil 1/2 youtube – Ich weiß nicht mehr weiter – Lebenskrisen – Midlife-Crisis und Hilfe in Koblenz

 

PEP lernen & Blockaden lösen, Ängste verstehen & überwinden – Emotionale Selbsthilfe – PEP® Klopfen Übungsabende, Gruppentreffen in Koblenz und Neuwied

PEP lernen & Blockaden lösen, Ängste verstehen & überwinden – Emotionale Selbsthilfe – PEP® Klopfen Übungsabende, Gruppentreffen in Koblenz und Neuwied

PEP lernen & Blockaden lösen, Ängste verstehen & überwinden – Emotionale Selbsthilfe – PEP® Klopfen Übungsabende, Gruppentreffen in Koblenz und Neuwied

PEP nach Dr. med. Michael Bohne, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und Begründer der Klopftechnik PEP® (Prozess und Embodymentfokussierte Psychologie).

«Negative Gefühle anderen gegenüber sind wie ein Gift, welches man selbst einnimmt und hofft, dass der andere darunter leidet.» Buddha

Lösungsblockaden sind negative Gedanken – Codes in unserer Software quasi – die uns davon abhalten, glücklich zu sein. Sie sind die unsichtbaren Türsteher, die den Zutritt ins Unterbewusstsein verhindern, wo das Potential schlummert.

Effektive Therapiemethode PEP (Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie) bei Angst/Panik und Stress aller Art durch motorisch-sensorisches Aktivierungsmuster auflösen.
PEP besteht neben den Klopf-Tools und den Big Five noch aus einem Test (Kognitions-Kongruenz-Test – ein Test vor- und unbewusster psychodynamisch wirksamer Lösungsblockaden und deren Transformation), um unbewusste Konflikte und para-/dysfunktionale Loyalitäten im Leiden aufzudecken und zu bearbeiten und aus einem sehr differenzierten Selbstwerttraining. Diese beiden Tools machen den Schwerpunkt von PEP aus und können in der Selbstbehandlung nicht gut angewandt werden, da man ein therapeutisch erfahrenes Gegenüber braucht.

 

PEP nach Dr. Bohne Koblenz - bifokal-multisensorischen Interventionstechniken, Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie,

Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie, kurz PEP,

 

PEP beinhaltet 4 Bereiche:

1. Anleitung zum Klopfen der 16 Akupressurpunkte

2. Kognitions-Kongruenz-Test (KKT)

3. Stärkung der Selbstakzeptanz

4. Aktivierung von Ressourcen

 

Anwendungsbereiche

  • Belastende negative, bzw. störende  Emotionen werden reduziert, bzw. „aufgelöst“, vor allem psychische Störungen mit einer hohen emotionalen Beteiligung, wie z.B. Angst, posttraumatischer Stress (Trauma), Traurigkeit, Wut/Aggressionen, Stress und Depressionen
  • Unbewusste oder bewusste negative Glaubens- und Beziehungsmuster werden in positive transformiert (auch Selbstbeziehung)
  • Ressourcen können aktiviert, bzw. gestärkt werden
  • Angst und Panik
  • Schlafstörungen
  • Selbstbeziehung verbessern

 

Die “Big-5-Lösungsblockaden” der PEP

  • Selbstvorwürfe
  • Vorwürfe anderen gegenüber
  • Erwartungshaltungen an andere Menschen
  • Altersregression: Sich kleiner fühlen, als man ist
  • Para-/Dysfunktionale Loyalität: Innere Verbundenheit mit anderen im Leid

All diese Probleme haben etwas mit sich selbst und mit der Einstellung sich selbst gegenüber zu tun. Hier muss ganz konsequent an Selbstakzeptanz gearbeitet werden, denn dort liegt meist das Zentrum der Blockade. Und solche Blockaden kann man nicht durch reines Klopfen beseitigen, das ist vorhersagbar.

 

Ziel ist es…

  • unangenehme undbelastende Denk-, Fühl- und Verhaltensmuster durch selbstständiges Klopfen von Akupunkturpunkten zu reduzieren, sich selbst in Stress- oder Angstsituationen zu regulieren
  • eigene einschränkende Überzeugungen zu hinterfragen (Glaubenssätze wie z.B. bei mir klappt es nie, ich bin immer Schuld, ich schaffe das nicht, das kann ich nicht, usw.)
  • Beziehungen zu verschiedenen Menschen richtig einzuschätzen und zu verbessern
  • eigene Verhaltensmuster zu verändern
  • Selbstwerträuber zu erkennen und eigene Leistungen in verschiedenen Bereichen zu fördern
  • Selbstakzeptanz und Selbstwertgefühl zu stärken
  • einen veränderten Umgang mit chronischen Schmerzen zu erlangen

 

Ein PEP Übungsabend ist genau das Richtige für dich, wenn du:

  • PEP vor Längerem gelernt hast und deine Kenntnisse auffrischen willst
  • PEP vor Kurzem erlernt hast und Sicherheit in der Selbstanwendung suchst
  • PEP flexibel anwenden können möchtest
  • Du bei der Arbeit mit PEP an einem eigenen Thema feststeckst und Unterstützung suchst
  • Tipps und Hinweise für die weitere Arbeit mit einem Klienten suchst
  • Es werden auch schwierige Situationen bei der Eigenanwendung in der Gruppe praktisch gelöst und gemeinsam besprochen

 

Einmal im Monat treffen wir uns für 90 Minuten und ich unterstütze Sie bei Ihrer Arbeit mit PEP nach Dr. Michael Bohne in kleinen Gruppen mit nur 4 Leuten.
Kostenbeitrag: 10.- Euro pro Teilnehmer und Abend

Anfragen bitte nur per Mail an: beratung.coaching.koblenz@gmail.com

Belastende Emotionen einfach wegklopfen? Emotionsmanagement mit PEP nach Dr. Michael Bohne® von Cordula Söfftge

https://www.dr-michael-bohne.de/fileadmin/user_upload/pdf/Allg._PDF/Artikel_PEP_Momentum.pdf

 

Dr. Michael Bohne: Einführung in PEP, Workshop – Youtube

 

„Hinter dem Schmerz steckt das Trauma. Behandlung chronischer Schmerzen mit Klopfen und PEP unter Berücksichtigung traumatherapeutischer Implikationen“

Dr.med. Michael Bohne – Hauptvortrag auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hypnose und Hypnotherapie
Chronische Schmerzen korrelieren hoch mit posttraumatischen Belastungsreaktionen – das zeigen zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen und Statistiken. Es ist ratsam, diese Erkenntnisse bei der Behandlung chronischer Schmerzen zu berücksichtigen. Genauso ratsam ist, komplexe und integrative Behandlungsmethoden zur Verfügung zu haben, wenn eine derartige Korrelation augenscheinlich wird. Dr. med. Michael Bohne hat dazu auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hypnose und Hypnotherapie e.V. (DGH) im November 2019 einen eindrucksvollen Hauptvortrag gehalten, den wir hier zur Verfügung stellen.

Michael Bohne – Hinter dem Schmerz steckt das Trauma – Carl Auer Verlag – Youtube

Methatesiophobie – Angst vor Veränderung – Hilfe bei Veränderungen in Koblenz

Methatesiophobie – Angst vor Veränderung – Hilfe bei Veränderungen in Koblenz

Bestimmt hast Du auch schon mal den Begriff „Angst vor Veränderung “ gehört, habe ich Recht? Doch was genau steckt eigentlich dahinter? Was ist überhaupt diese „Angst vor Veränderung“? und wie kannst du diese Überfinden?

 

Angst vor Veränderung – Warum Anpassungen im Leben für uns schwierig sind?

Die meisten Menschen möchten etwas an ihrem Leben ändern, aber sie sind entmutigt von den Ängsten und Selbstzweifeln, die ihre falschen Überzeugungen hervorrufen. Wenn Sie bereit sind, Ihr Leben zu verändern, müssen Sie bereit sein, Ihre Angst vor Veränderungen zu überwinden. Jeder Erfolg ist eine Veränderung. Der alte Zustand ist berechenbar, der neue ungewiss. In diesem Vakuum nisten sich Katastrophenfantasien ein.
Wenn Sie Ihr Leben verändern wollen, müssen Sie Ihrem Verstand helfen, zu verstehen, dass dies eine Veränderung zum Besseren ist. Dies ist wichtig, denn ob Sie es zugeben möchten oder nicht, Sie genießen Ihren aktuellen Lebensstil und Ihre Komfortzone.
Betrachten Sie jemanden, der mit einer Vielzahl von gesundheitlichen Problemen zu tun hatte. Sie spüren Schwindel, Kopfschmerzen und Benommenheit in ihren Beinen. Sie besuchen ihren Arzt und der Arzt sagte ihnen, dass sie ihre Ernährung ändern müssen. Sie müssen ihre Chips und ihren Käsekuchen durch Obst und Gemüse ersetzen.
Wenn Sie jemals versucht haben, Ihre Essgewohnheiten zu ändern, wissen Sie, dass dies nicht das einfachste ist. Die meisten von Ihnen wissen bereits, dass Ernährung und Bewegung Ihre Lebensqualität dramatisch verbessern werden. Ich bin mir jedoch sicher, dass Sie sich auch darüber im Klaren sind, dass Wissen nicht dasselbe ist wie Handeln.

 

Wahrgenommene Belohnungen verlieren!

Obwohl Sie die Vorteile eines gesunden Lebensstils kennen, fürchten Sie die Veränderung, nie wieder Käsekuchenkuchen essen zu können. Mit anderen Worten, Ihre Angst vor Veränderungen hängt damit zusammen, dass Sie eine wahrgenommene Belohnung verlieren. Während Sie vielleicht bewusst wissen, dass Käsekuchen nicht die beste Wahl sind, haben Sie unbewusst (und für viele von uns bewusst) jeden Bissen genossen. Häufig werden Sie feststellen, dass Ihre Angst vor Veränderungen mit dem Verlust einer Belohnung verbunden ist. Auch wenn Sie die Konsequenzen von Dingen wie Käsekuchen essen, rauchen oder in einer „toxischen Beziehung“ bleiben kennen, konzentriert sich Ihr Geist auf die guten Zeiten.

 

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So überwinden Sie Ihre Angst vor Veränderung

Wann immer Ihre Ängste und Selbstzweifel Sie davon abhalten, Ihr Leben zu verändern, leben Sie nicht im gegenwärtigen Moment. Wenn Sie sich gestresst und überfordert fühlen, leben Sie in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Wenn Sie in der Vergangenheit leben, erinnern Sie sich an Ihre früheren Fehler. Sie haben Angst, sie zu wiederholen, und dies kann es schwierig machen, fortzufahren.
In anderen Fällen sind die vorherigen Fehler möglicherweise nicht Ihre eigenen. Wenn Ihnen jemand von Ihren Fehlern in der Vergangenheit erzählt, können diese ausreichen, um Ihre Bereitschaft, fortzufahren, zu entmutigen. In beiden Situationen erlauben Sie Ihren bisherigen Erfahrungen, Ihre gegenwärtige Handlung zu entmutigen.
Wenn Sie sich zu sehr auf die Zukunft konzentrieren, fühlen Sie sich von möglichen Ergebnissen überwältigt. Beispielsweise bewerben Sie sich nicht für eine Beförderung, weil Sie sich Sorgen über die erhöhte Arbeitsbelastung machen. Sie könnten neue Beziehungen meiden, weil Sie Angst haben, wieder verletzt zu werden. Was auch immer Sie in Ihrem Leben verändern möchten, lassen Sie die damit verbundene Unsicherheit nicht zu, dass Sie zögern.
Die Angst vor Veränderungen hängt oft mit einer negativen Weltanschauung zusammen und ebenso oft mit einer Tendenz zur Angst (und natürlich hängen diese beiden Variablen oft auch miteinander zusammen). Menschen, die in einem sehr negativen Zuhause aufwachsen, in dem Eltern das Leben als belastend ansehen, haben als Erwachsene oft Angst vor Veränderungen. Sie waren der Vorstellung ausgesetzt, dass das Leben nicht so großartig ist, egal welchen Weg Sie wählen. Sie können sich also genauso gut an den Weg halten, auf dem Sie sich befinden. Diese zynische Denkweise kann alles im Leben durchdringen und vergiften, wodurch Menschen selbst als sehr junge Erwachsene abgestumpft und negativ werden.

Mit Angst vor Veränderung leben

Wenn Sie mit der Angst vor Veränderungen zu kämpfen haben, lassen Sie sich nicht in ein Leben einschließen, das Sie nicht wollen. Während Veränderung erschreckend erscheinen mag, lebt die wahre Tragödie ein Leben, das dir keine Freude bringt.
Therapie und Coaching kann äußerst nützlich sein, um zu verstehen, was Sie im Leben wirklich fürchten müssen und was nur eine „Sperre“ ist, die Ihr Unterbewusstsein auf Sie wirft. Fordern Sie sich heraus, Ihre Angst vor Veränderungen zu überwinden, und beobachten Sie, wie viel erfüllender, interessanter und sinnvoller Ihr Leben werden kann!

Ursachen der Metathesiophobie, der Angst vor Veränderung

Die Angst vor Veränderung ist beim Menschen evolutionär. Seit jeher hat der Mensch Routinen gemocht. Unsere internen Veranlagungen (Vererbung und Genetik) lehren uns, Veränderungen zu widerstehen, hauptsächlich, um uns immer unter Kontrolle zu fühlen. Aber die normale Angst vor Veränderungen wird zu einer ausgewachsenen Phobie, wenn sie irrational, hartnäckig und sehr intensiv ist.
Persönliche emotionale Belastungen, die durch viele Lebensveränderungen verursacht werden, können eine solche Angst vor Veränderungen auslösen. Ein Kind, das in kurzer Zeit mehrmals umgezogen ist oder an dem ein Familienmitglied oder eine geliebte Person gestorben ist, hat aufgrund dieser Änderungen möglicherweise auch Änderungen in der finanziellen Situation oder im Lebensstil erfahren. Dies kann dazu führen, dass er / sie sich auch im Erwachsenenalter Veränderungen jeglicher Art widersetzt.

Die Angst, nicht in der Lage zu sein, sich anzupassen, neue Leute kennenzulernen oder Umweltveränderungen zu befürchten, kann auch die Anpassungsfähigkeit beeinträchtigen. Unsicherheit und Schuld sind weitere häufige Emotionen, die hinter der Metathesiophobie, der Angst vor Veränderung stehen.

Wir erkennen, dass Veränderungen gut für uns sein können. Es ist offensichtlich, dass das Aufhören mit dem Rauchen, das Abnehmen oder die Laufgewohnheiten unser Leben verbessern werden. Trotzdem scheitern wir immer wieder daran, uns zu verändern. Warum?
Ein Grund ist, dass sie es falsch machen. Sie üben die Todsünden der Veränderung. Aber ein anderer Grund geht tiefer. Du hast Angst dich zu ändern. Sie zögern, weil Sie tief im Inneren Angst haben, den Sprung zu wagen, auch wenn dies zu einem besseren Leben führt.
Es gibt jedoch Hoffnung. Sobald Sie Ihre Angst vor Veränderungen gefunden und anerkannt haben, können Sie die entsprechenden Schritte unternehmen, um sie zu überwinden. Lerne die fünf häufigsten Ängste vor Veränderung kennen:
Angst vor dem Scheitern
Die Angst vor dem Scheitern ist weit verbreitet. Die Menschen haben das Gefühl, dass sie scheitern, Zeit verschwenden und nichts erreichen werden. Die Menschen fürchten das Scheitern, weil sie stolz sind. Sie haben Angst, sich auf etwas einzulassen, das sie scheitern könnten, also versuchen sie es nicht. Diese Angst ist irrational und doch leicht zu umgehen.

 

Angst vor Veränderung ist also kein gewöhnlicher Feind.
Im Leben gibt es keine Gewissheiten oder Garantien, aber wenn es eine Sache gibt, die konstant und für alle gleich ist, dann ist es, dass sich alle Dinge ändern. Alles um uns herum ist ständig in Bewegung: Menschen, Gefühle, Orte, Natur. Während es etwas völlig Natürliches ist, kann Veränderung beängstigend sein und manchmal tun wir alles, um es zu vermeiden, bis das Leben uns zwingt, in Situationen zu geraten, auf die wir nicht gewartet haben, und uns ratlos fühlen, was zu tun ist.

Was ist zu tun, auf dem Weg zur Veränderung?

  • Hole dir Hilfe (Emotions-Therapeut oder Emotions-Coach)
  • Leben ist Veränderung und Veränderung bedeutet Leben
  • Akzeptiere die Situation, aber gib dich nicht damit ab!
  • Sehen Sie das Scheitern als etwas Positives
  • Feiern Sie jeden kleinen Erfolg
  • Sei verantwortlich für dein TUN oder nicht TUN
  • Sei geduldig
  • Verlassen deine Komfortzone

 

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Angst vor Schmerz, Unbehagen und Anstrengung

Es ist vernünftig, Schmerzen und Beschwerden zu fürchten. Es ist vernünftig, Anstrengungen zu vermeiden. All diese Dinge hindern Sie jedoch daran, sich zu ändern. Sie hindern Sie daran zu rennen, sich gesund zu ernähren und Ihr eigenes Unternehmen zu gründen.

Angst vor dem Erfolg

Scheint wie ein Oxymoron (einander widersprechenden oder sich gegenseitig ausschließenden Begriffen), nicht wahr? Wie könnte jemand Angst vor dem Erfolg haben?
Einfach: Erfolg kommt mit Gepäck. Die Leute schenken dir mehr Aufmerksamkeit. Du fühlst Druck. Am wichtigsten ist, dass Sie anders sein werden. Besser wahrscheinlich, aber anders, und das kann beängstigend sein. Es ist eine echte Angst, der sich viele Menschen gegenübersehen, und die kann schwächen.

Angst vor Kritik

Dies ist ein interessantes Phänomen, das ich gesehen habe. Leute, die sich die Mühe machen und die Fähigkeit haben, zum Beispiel eine Uni-Sportmannschaft zu bilden, aber auf der Bank sitzen, werden ausgelacht, während diejenigen, die nichts probieren, ungeschoren davonkommen. Es ist unglücklich, aber einige Leute werden dich auslachen. Du bist fett, warum rennst du? Sie engagieren sich sozial, was für ein verrückter Hippie ein „Gutmensch“.
Die Leute haben solche Angst vor dem, was andere denken, dass sie es lieber nicht versuchen würden. Sie würden lieber auf der Tribüne sitzen als das Risiko eingehen, auf der Ersatzbank zu sitzen. Diese Angst vor Kritik durch andere ist eine echte Angst und muss überwunden werden, bevor Sie sich ändern können.

Angst vor dem Neuen

Die Leute haben Angst vor allem, was neu oder anders ist. Es ist eine unglaublich schwächende und schmerzhafte Angst. Anstatt die Gelegenheit des Lebens zu nutzen, um gut zu leben, versetzen sich die Menschen in einen Käfig und führen ein stagnierendes, mittelmäßiges Leben. Es klingt schrecklich, aber verstehe, dass diese Angst – wie jede andere – überwunden werden kann.

Wie Sie Ihre Ängste überwinden können

Angst ist nur mental, und um sie zu überwinden, muss man in sich selbst schauen. Sie müssen sich Ihrer Ängste bewusst sein und sich eins nach dem anderen der Lösung widmen.  Ja, es kann schwer sein, aber es lohnt sich. Früher hatte ich all diese Ängste, aber indem ich einen Fuß vor den anderen setzte, überwand ich sie. Beginnen Sie langsam. Feiern Sie jeden kleinen Sieg. Irgendwann werden Sie über Ihren Ängsten stehen und ein besseres Leben führen.

Die neurowissenschaftliche Forschung lehrt uns, dass Unsicherheit in unserem Gehirn genau wie bei einem Fehler auftritt. Es muss korrigiert werden, bevor wir uns wieder wohlfühlen können. Wir fürchten auch Veränderungen, weil wir befürchten, dass wir verlieren, was mit dieser Veränderung verbunden ist. Unsere Abneigung gegen Verluste kann sogar dazu führen, dass wir unsere Logik über „Bord werfen“.

Weitere Fragen zum Thema „Angst vor Veränderung“ und Termine zum Erstgespräch bitte per Mail an: beratung.coaching.koblenz@gmail.com

 

 

 

 

Ängste und Panikattacken überwinden- Lösungen bei Ängsten und Phobien – Angst-Therapie und Angst-Coaching Koblenz

Ängste und Panikattacken überwinden- Lösungen bei Ängsten und Phobien – Angst-Therapie und Angst-Coaching Koblenz

Was ist Angst?

Angst ist eine der grundlegendsten menschlichen Emotionen. Es ist in das Nervensystem einprogrammiert und wirkt wie ein Instinkt. Ab dem Zeitpunkt, an dem wir Säuglinge sind, sind wir mit den notwendigen Überlebensinstinkten ausgestattet, um auf Angst zu reagieren, wenn wir eine Gefahr spüren oder uns unsicher fühlen.
Angst schützt uns. Es macht uns auf die Gefahr aufmerksam und bereitet uns darauf vor, damit umzugehen. Angst zu haben ist in manchen Situationen sehr natürlich – und hilfreich. Angst kann wie eine Warnung sein, ein Signal, das uns warnt, vorsichtig zu sein.
Wie alle Emotionen kann die Angst je nach Situation und Person mäßig, mittel oder stark und intensiv sein. Ein Gefühl der Angst kann kurz sein oder länger anhalten.
Wie Angst funktioniert
Wenn wir Gefahr spüren, reagiert das Gehirn sofort und sendet Signale, die das Nervensystem aktivieren. Dies führt zu körperlichen Reaktionen wie einem schnelleren Herzschlag, einer schnellen Atmung und einem Anstieg des Blutdrucks. Blut pumpt zu Muskelgruppen, um den Körper auf körperliche Aktivitäten (wie Laufen oder Kämpfen) vorzubereiten. Die Haut schwitzt, um den Körper kühl zu halten. Manche Menschen bemerken möglicherweise Empfindungen im Magen, im Kopf, in der Brust/Herzen, in den Beinen oder in den Händen. Diese körperlichen Angstgefühle können mäßig oder stark sein.
Diese Reaktion wird als „Kampf oder Flucht“ bezeichnet, da sich der Körper genau darauf vorbereitet: Die Gefahr abwehren oder schnell davonlaufen, um zu entkommen. Der Körper bleibt in diesem Zustand des Kampfmodus, bis das Gehirn eine „Entwarnung“ erhält und die Reaktion abschaltet.
Manchmal wird Angst durch etwas Unerwartetes (wie ein lautes Geräusch) ausgelöst, auch wenn es nicht wirklich gefährlich ist. Das liegt daran, dass die Angstreaktion sofort aktiviert wird – einige Sekunden schneller, als der denkende Teil des Gehirns verarbeiten oder auswerten kann, was passiert. Sobald das Gehirn genügend Informationen erhält, um zu erkennen, dass keine Gefahr besteht („Oh, es platzt nur ein Ballon – Glück gehabt!“), Schaltet es die Angstreaktion aus. All dies kann in Sekunden geschehen.

 

Ängste und Panikattacken überwinden- Hilfe bei Ängsten - Angst-Therapie und Angst-Coaching Koblenz

 

Ängste und emotionale Reaktion

Angst ist das Wort, mit dem wir unsere emotionale Reaktion auf etwas beschreiben, das gefährlich erscheint. Aber das Wort „Angst“ wird auch auf andere Weise gebraucht: um etwas zu nennen, vor dem sich ein Mensch oft fürchtet.
Menschen fürchten sich vor Dingen oder Situationen, die sie unsicher machen. Zum Beispiel könnte jemand, der kein starker Schwimmer ist, Angst vor tiefem Wasser haben. In diesem Fall ist die Angst hilfreich, weil sie die Person davor warnt, in Sicherheit zu bleiben. Jemand könnte diese Angst überwinden, indem er lernt, wie man sicher schwimmt.
Eine Angst kann gesund sein, wenn sie eine Person davor warnt, in der Nähe von etwas Gefährlichem in Sicherheit zu sein. Aber manchmal ist eine Angst unnötig und verursacht mehr Vorsicht, als es die Situation erfordert.

 

Häufig vorkommende Ängste und Phobien

Phobien sind Ängste vor etwas, sei es vor Situationen, Räumen, Menschen, Tieren, Gegenständen. Psychoanalytiker sehen hierin unter anderem eine unbewusste Verlagerung von tiefsitzenden Ängsten auf eigentlich harmlose Objekte oder Begegnungen. Die ursprünglichen Angstauslöser kann sich der Betroffene aus unterschiedlichen Gründen nicht eingestehen, er ist sich ihrer auch gar nicht bewusst.

Spezifische Ängste und Phobien

  • Panische Angst vor objektiv ungefährlichen Situationen, Ereignissen, Gegenständen, Tieren usw. Häufig vorkommende Phobien sind zum Beispiel Angst vor Spinnen, Schlangen, Hunde, Gewitter, Fliegen, Aufzüge, Höhe und viel andere mehr.

 

Panikattacken

  • Eine Panikattacke ist eine episodische auftretende, meist überwältigend empfundene Angstreaktion, die sich auf keine äußere Gefahr zurückführen lässt. Sie kommt wie „aus heiterem Himmel“ und ist begleitet von körperlichen Symptomen, wie Zittern, Schweißausbrüche, Herzrasen, Schwindel, Schwächegefühl, und Atemnot.

 

Generalisierte Angststörung

  • Die Hauptmerkmale der generalisierten Angststörung sind übergroße Befürchtungen und Sorgen. Die Betroffenen leiden weiterhin an körperlichen Angstsymptomen sowie unter Ruhelosigkeit, Reizbarkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Muskelverspannungen, Schlafstörungen und leichter Ermüdbarkeit. Die Betroffenen neigen zu sorgen, dass z.B. ein Verwandter ernsthaft krank werden oder einen Unfall haben könnte.
    Die generalisierte Angststörung ist charakterisiert durch ein anhaltend erhöhtes Angstniveau ohne beherrschende Paniksymptome sowie ohne klare phobische Ausrichtung der Angst. Die Betroffenen leiden unter einer anhaltenden Ängstlichkeit, sie grübeln über alltägliche Angelegenheiten und machen sich ständig Sorgen über Ihre Gesundheit und die, ihrer Angehörigen. Ihr Denken und Fühlen sind geprägt von Negativität. Es kann auch eine Angst bestehen, verrückt zu werden oder zu sterben. Es treten körperliche Symptome auf, wie Schlafstörungen, Nervosität, Konzentrationsschwierigkeiten und Neigung zum Erschrecken und Zittern. Die generalisierte Angststörung führt zur starken Minderung der Lebensqualität.

 

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Soziale Phobie

  • Diese Erkrankung wird durch eine deutliche andauernde und übertriebene Angst gekennzeichnet, durch andere Leute negativ in sozialen Situationen beurteilt zu werden. Sie ist mit körperlichen und kognitiven Symptomen verbunden. Die Situationen werden vermieden oder unter intensiver Angst und Unwohlsein ertragen. Typisch für solche Situationen sind Sprechen in der Öffentlichkeit, Sprechen mit Unbekannten oder die Furcht, der kritischen Beurteilung durch andere Menschen ausgesetzt zu sein.
    Die Betroffenen vermeiden die Öffentlichkeit. Sie fühlen sich beobachtet und negativ bewertet. Sie haben Angst zu versagen oder zurückgewiesen zu werden. Auch die Angst, eine Rede zu halten fällt unter diese Kategorie. Diese Angst kann zu sozialer Isolation und zur Vereinsamung führen, wenn sie nicht behandelt wird.

 

Agoraphobie

  • Bei der Agoraphobie kommt es zum Vermeidungsverhalten gegenüber Situationen, in denen das Auftreten von Angstanfällen befürchtet wird. Zentrales Thema ist die Angst, in eine hilflose Situation geraten zu können und der Kontrollverlust. Es kommt zu einer gehäuften Assoziation mit Panikanfällen und in vielen Fällen auch zur Angst vor weiteren Angstanfällen (Phobophobie). Die Erkrankung neigt zur Generalisierung mit allen sekundären psychosozialen und psychiatrischen Konsequenzen.
    Die Betroffenen haben vor allem Angst, sich an Orten zu befinden, wo sie nicht schnell genug fliehen können, bzw. wo nicht schnell genug Hilfe da ist, wenn sie in Gefahr geraten. Oft vermeiden sie überfüllte Plätze und Reisen mit Bus, Bahn, Auto oder Flugzeug. Manchmal reicht die Begleitung eines vertrauten Menschen, um die Angst zu überwinden. In schweren Fällen sind die Betroffenen nicht mehr in der Lage, allein aus dem Haus zu gehen.

 

Posttraumatische Belastungsstörung (PTSD)

  • Im Zentrum einer posttraumatischen Belastungsstörung steht ein erlebtes Trauma, das lebensbedrohlich war und subjektiv Gefühle von Furcht, Horror oder Hilflosigkeit vermittelte. Diese Traumata führen zu atypischen, nicht normativen Stressreaktionen. Betroffene erleben das Trauma wieder oder erinnern sich daran, vermeiden äußere und innere Trauma bezogene Stimuli, leiden unter autonomem Hyperarousal (Übererregbarkeit des autonomen Nervensystems) und assoziierten Defiziten.

 

Ängste in der Kindheit

  • Bestimmte Ängste sind in der Kindheit normal. Das liegt daran, dass Angst eine natürliche Reaktion auf das Gefühl von Unsicherheit und Verletzlichkeit sein kann – und vieles, was Kinder erleben, ist neu und ungewohnt. Junge Kinder haben oft Angst vor der Dunkelheit, allein zu sein, Fremde und „Monster“ oder andere gruselige imaginäre Kreaturen. Kinder im schulpflichtigen Alter haben möglicherweise Angst, wenn es stürmt oder wenn sie zum ersten Mal woanders übernachten. Während sie wachsen und lernen, können die meisten Kinder mit der Unterstützung von Erwachsenen diese Ängste langsam überwinden und ihnen entwachsen.Einige Kinder reagieren empfindlicher auf Ängste und haben es möglicherweise schwer, sie zu überwinden. Wenn Ängste jenseits des erwarteten Alters anhalten, kann dies ein Zeichen dafür sein, dass jemand übermäßig ängstlich und besorgt ist.
    Pavor nocturnus / Der Nachtschreck
    Wenn das Kind aus dem Schlaf aufschreckt, laut schreit, um sich schlägt und auf Ansprache kaum reagiert, dann spricht man vom Nachtschreck – Pavor nocturnus.
    „Pavor nocturnus“-Anfälle sind vor allem bei Kindern im Vorschul- und Grundschulalter ein häufiges Phänomen. Der Nachtschreck tritt auf, weil das kindliche Gehirn den Übergang vom Tief- in den Traumschlaf noch nicht richtig gelernt hat. Während der Körper beim Nachtschreck schon wach ist, ist es das Bewusstsein des Kindes noch nicht. Der Nachtschreck ist in den meisten Fällen völlig unbedenklich und Kinder können sich im Gegensatz zum Alptraum am Morgen danach an nichts erinnern.

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Phobien

Eine Phobie ist eine intensive Angstreaktion auf eine bestimmte Sache oder Situation. Bei einer Phobie steht die Angst in keinem Verhältnis zur potenziellen Gefahr. Aber für die Person mit der Phobie fühlt sich die Gefahr real an, weil die Angst so stark ist.
Durch Phobien machen sich die Menschen Sorgen, fürchten sich, fühlen sich verärgert und meiden die Dinge oder Situationen, die sie fürchten, weil die körperlichen Gefühle der Angst so intensiv sein können. Eine Phobie kann normale Aktivitäten stark beeinträchtigen. Eine Person mit einer Phobie von Hunden könnte Angst haben, zur Schule zu gehen, falls er oder sie einen Hund auf dem Weg sieht. Jemand mit einer Aufzugsphobie könnte das Einsteigen und Mitfahren im Aufzug vermeiden.
Es kann anstrengend und verstörend sein, die intensive Angst zu spüren, die mit einer Phobie einhergeht. Es kann enttäuschend sein, Chancen zu verpassen, weil Angst Sie zurückhält. Und es kann verwirrend und peinlich sein, Angst vor Dingen zu haben, mit denen andere scheinbar kein Problem haben.

Was verursacht Phobien?

Einige Phobien entwickeln sich, wenn jemand eine beängstigende Erfahrung mit einer bestimmten Sache oder Situation hat. Eine winzige Gehirnstruktur namens Amygdala zeichnet Erlebnisse auf, die starke Emotionen auslösen. Sobald eine bestimmte Sache oder Situation eine starke Angstreaktion auslöst, warnt die Amygdala die Person, indem sie jedes Mal eine Angstreaktion auslöst, wenn sie auf diese Sache oder Situation stößt (oder darüber nachdenkt).
Eine Phobie ist kein Zeichen von Schwäche oder Unreife. Es ist eine Reaktion, die das Gehirn gelernt hat, um die Person zu schützen. Es ist, als ob das Alarmsystem des Gehirns einen Fehlalarm auslöst und intensive Angst erzeugt, die in keinem Verhältnis zur Situation steht. Weil das Angstsignal so intensiv ist, ist die Person überzeugt, dass die Gefahr größer ist als sie tatsächlich ist.
Angst ist eine wichtige Reaktion auf physische und emotionale Gefahren, die stark in der menschlichen Evolution verwurzelt sind. Wenn die Menschen keine Angst verspürten, konnten sie sich nicht vor legitimen Bedrohungen schützen, die in der Welt der Vorfahren häufig zu lebensbedrohlichen Konsequenzen führten.

 

Hilfe bei Ängsten und Phobien in Koblenz

Seit über drei Jahrzehnten etablieren sich immer mehr Techniken, die als bifokal-multisensorische Interventionstechniken (BMSI) beschrieben werden. Dies sind jene Techniken und Methoden, die während einer Reizexposition eine geteilte Aufmerksamkeit herstellen und dabei gleichzeitig (multi-)sensorische Stimulationen durchführen. Der Begriff BMSI wurde von dem südamerikanischen Arzt und Psychoneuroimmunologen Joaquin Andrade geprägt und ist einer der Hauptnenner vieler innovativer Techniken, wie zum Beispiel:

  • PEP – Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie nach DR. Michael Bohne
  • EMDR – Eye Movement Desensitization and Reprocessin nach Dr. Francine Shapiro
  • Brainspotting (BSP) nach David Grand
  • EMI Eye Movement Integration Therapy nach Danie Beaulieu
  • Hypnotherapie
  • Relaxtap nach K.G.L

Alle Techniken arbeiten mit der Veränderung von sensorischen Wahrnehmungen auf allen Sinnesebenen.

Halten Angst, innere Unruhe, oder Beklemmungen Sie davon ab, mit unvermeidlichen Situationen und Emotionen umzugehen oder gar am Leben teilzuhaben? Dann wird es Zeit das Sie sich bei uns melden: Anfragen und Termine bitte per Mail an: beratung.coaching.koblenz.com

 

 

Evelyn Beverly Jahn – Embodiment in der Verhaltenstherapie – youtube