von Coaching-Koblenz | Apr. 25, 2017 | Allgemein
Skin-Picking: Zwanghaftes Zupfen an der Haut und PEP
Skin-Picking – Man kratzt, man knibbelt, man zupft an seiner Haut – und findet einfach kein Ende. Dieses Phänomen nennt sich Skin-Picking – und gilt als psychische Störung. Aber wie kommt es dazu?
Beim Skin-Picking knibbeln, kratzen oder drücken Betroffene an Pickeln und Hautunebenheiten, bis diese sich entzünden. Die Wunden können manchmal über Wochen oder Monate nicht verheilen, weil sie immer wieder bearbeitet und aufgekratzt werden. Bisherige Schätzungen sprechen dafür, dass etwa 1,5 bis 5 Prozent der Bevölkerung betroffen sein könnten, vermutlich mehr Frauen als Männer. Die Störung beginnt meist in der Pubertät oder im frühen Erwachsenenalter.
Skin Picking – wenn Pickelausdrücken zur Sucht wird | maintower
Link zur Studie der Universität Köln: http://www.knibbelstopp.de/

Hilfe bei Skin Picking in Koblenz
Fragen und Hilfe: KONTAKT
Bei der Skin-Picking-Störung kratzen Sie wiederholt und unkontrolliert an Ihrer Haut herum, was manchmal zu Verletzungen und Narbenbildung führt. Sie wird auch als pathologisches Skin-Picking, neurotische Exkoriation, Dermatillomanie oder psychogene Exkoriation bezeichnet.
Dermatillomanie gilt als eine Art Zwangsstörung , es gibt jedoch Unterschiede. Anders als Menschen mit Dermatillomanie verspüren Menschen mit Zwangsstörungen kein belohnendes Gefühl und verletzen sich auch nicht, wenn sie ihren Obsessionen oder Zwängen nachgehen.
Symptome der Dermatillomanie
Das Hauptsymptom der Dermatillomanie ist der Impuls oder Drang, an der Haut herumzuknibbeln, und dem kann man unmöglich oder nur mit Mühe widerstehen.
„Knibbeln“ kann Folgendes beinhalten:
- Kratzen
- Graben
- Quetschen
- Reiben
Die meisten von uns knibbeln manchmal an ihrer Haut herum. Zu einer Störung wird es jedoch, wenn die folgenden Anzeichen und Symptome auftreten:
Skin Picking
Hautzupfen bis zu dem Punkt, dass es zu Wunden, Prellungen oder Kratzern auf der Haut führt
Du hast versucht aufzuhören und kannst es nicht
Sie fühlen sich verärgert oder verlegen oder es beeinträchtigt Ihr tägliches Leben
Die meisten Menschen mit Dermatillomanie kratzen mit den Fingern oder Fingernägeln an ihrer Haut, manche Menschen benutzen aber auch Pinzetten, Nadeln, Stecknadeln oder Scheren. Manche Menschen benutzen auch ihre Zähne, um sich beispielsweise auf die Lippen zu beißen.
Menschen mit der Skin-Picking-Störung fühlen sich möglicherweise unmittelbar vor dem Skin-Picking angespannt oder ängstlich. Das Skin-Picking kann dieses Gefühl lindern.
Ärzte diagnostizieren diese Störung, wenn die Betroffenen so stark an ihrer Haut kratzen, dass sie geschädigt wird, und wenn sie versuchen, das Kratzen an ihrer Haut zu verringern oder ganz einzustellen, dies jedoch nicht schaffen und durch ihr Verhalten erheblich belastet sind oder ihre Leistungsfähigkeit dadurch eingeschränkt wird.
Eine kognitive Verhaltenstherapie (Habit-Reversal-Therapie) und PEP- Therapie die sich speziell auf die Skin-Picking-Störung konzentriert, und bestimmte Antidepressiva oder N – Acetylcystein oder Memantin können zur Linderung der Symptome beitragen.
Menschen mit dieser Störung kratzen oder pulen wiederholt an ihrer Haut herum. Sie tun dies nicht, um einen Fleck oder Makel zu entfernen, den sie als unansehnlich (wie Menschen mit körperdysmorpher Störung ) oder krank empfinden. Manche Menschen pulen an ihrer gesunden Haut herum. Andere pulen an Schwielen, Pickeln oder Krusten herum.
Das Skin Picking beginnt häufig in der Pubertät, kann aber auch in anderen Altersstufen auftreten. Etwa 1 bis 2 % der Menschen leiden derzeit an dieser Störung. Etwa 75 % davon sind weiblich.
Skin Picking Behandlung
Es gibt Belege dafür, dass sowohl Medikamente als auch kognitive Verhaltenstherapie ( CBT) die Symptome der Exkoriationsstörung wirksam lindern können. Bestimmte Formen der CBT, Habit-Reversal-Training (HRT) und das umfassende Verhaltensmodell (ComB) können hilfreiche Behandlungsformen sein.
Medikamente: Zu einer erfolgreichen Behandlung kann die Einnahme von selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRIs) gehören. Dabei handelt es sich um Antidepressiva, die auch zur Verringerung von Zwangsgedanken und zwanghaftem Verhalten beitragen.
Kognitive Verhaltenstherapie und PEP: Kognitive Verhaltenstherapie hilft Einzelpersonen dabei, die Zusammenhänge zwischen ihren Gedanken und Verhaltensmustern zu verstehen, um sich wiederholende Verhaltensweisen zu reduzieren. Einzelpersonen lernen, wie sie ihre Gedanken ändern können, damit sie nicht mehr an ihrer Haut herumknibbeln müssen.
von Coaching-Koblenz | Apr. 20, 2017 | Allgemein
Prüfungsangst überwinden
Ob Abitur, Führerschein, Bewerbungsgespräch, Staatsexamen, oder Bachelorarbeit– im Laufe eines Lebens muss jeder Mensch mehrere Prüfungen über sich ergehen lassen. Viele erledigen die damit verbundene Herausforderung mit bewundernswerter Gelassenheit, während anderen die Prüfungsangst den Schweiß auf die Stirn treibt. Sie begleitet die Prüflinge in zahlreichen Situationen und tritt in unterschiedlichen Formen auf, etwa als Lampenfieber, Präsentationsangst, Auftrittsangst oder Redeangst.
Prüfungsangst geht dabei sowohl mit seelischen wie auch körperlichen Empfindungen einher. Dabei sind es insbesondere die vegetativen Symptome, die den Betroffenen das Leben schwer machen können. Dabei können neben einer inneren Unruhe auch Hyperventilation und Herzrasen, in besonderen Fällen auch Schweißausbrüche und Händezittern auftreten. Häufig kommt es dabei zu Konzentrationsdefiziten den sogenannten Blackouts, wobei die Prüfungsangst die Mobilisierung des Gelernten und die Aufmerksamkeit auf die Prüfungsfragen verhindert. Je nach Ausmaß und Dauer der erlebten Angst ist nach eine nicht-krankhaften und einer bereits krankhaften Angst zu unterscheiden. In den meisten Fällen handelt es sich um eine normale Angst und nicht um eine krankhafte Störung.

Wenn die Prüfungsangst die Konzentration und Lernfähigkeit lähmt
Prüfungsangst macht sich durch eine Veränderung der Muskelanspannung und einer Umstellung des vegetativen Nervensystems bemerkbar. Diese Angst ist zunächst nichts Negatives. Denn ein gesundes Maß an Aufregung und somit „Lampenfieber“ kann uns aktivieren und zu Höchstleistungen anspornen. In manchen Fällen kann die Angstreaktion den Prüfling allerdings auch hemmen und belasten.
Viele setzen sich hierbei selbst stark unter Druck, in dem sie grundsätzlich von einem negativen Ausgang(Glaubenssätze) ausgehen oder auch falsche Schlussfolgerungen ziehen. Die Betroffenen sehen sich dabei in ihren Vorstellungsbildern und Phantasien etwa hilflos mit ihrer Sprechangst vor den Zuhörern stehen. Konkret fürchten sie sich davor, sich zu blamieren und den Leistungsanforderungen nicht gewachsen zu sein. Dabei bewirkt jeder einzelne Gedanke automatisch auch eine Veränderung der Gefühle. Prüfungsangst kann dabei durch unterschiedliche Faktoren ausgelöst werden: unter anderem etwa durch gesellschaftliche Normen, früheren Erfahrungen mit Prüfungssituationen, dem elterlichen Erziehungsstil und natürlich schlechte Erfahrungen.
Schnelle Abhilfe schafft das Erlernen einer effizienten Stressreduktionstechnik, damit man in Stresssituationen eine Technik an Bord hat, die zu einer schnellen Selbstberuhigung führt z.B. PEP®.
Eine gute Möglichkeit, um sich zukünftig ohne beklemmende Angstgefühle seinen Prüfungen stellen zu können, bietet PEP® im Coaching. PEP® ist eine von Dr. Michael Bohne entwickelte bifokal-multisensorischen Interventionstechnik (wie EMDR, EMI, Brainspotting, OEI, etc.) und ist das Resultat der konsequenten prozessorientierten Weiterentwicklung der Klopftechniken aus der sog. Energetischen Psychologie. Darüber hinaus stellt PEP® eine Kombination von psychodynamischen, systemischen und hypnotherapeutischen Strategien dar. PEP® ist eine Selbstwirksamkeit aktivierende Zusatztechnik die zu wirklich schnellen Resultaten und damit zu einer Angstfreiheit führt.
Weitere Informationen zum Thema Prüfungsangst unter: http://www.auftrittscoaching-präsentationsangst.de
Informationen zu PEP® unter: http://www.dr-michael-bohne.de/
Blackout im Kopf: Warum Prüfungsangst lähmt und wie du sie überwindest | Quarks Dimension Ralph
von Coaching-Koblenz | Apr. 12, 2017 | Allgemein
Hände unser Denken
Wie die Hände unser Denken lenken: Gesten helfen nicht nur, sich anderen mitzuteilen. Wer gestikuliert, zeigen Forschungsergebnisse, profitiert auch selbst davon: Das Arbeitsgedächtnis wird entlastet, Lernen befördert.
Warum können Italiener nicht gut telefonieren? Weil sie dabei nicht beide Hände frei haben. Diese alte Scherzfrage mag den Italienern Unrecht tun, aber sie illustriert eine wichtige Einsicht über das Gestikulieren: Wir bewegen unsere Hände beim Reden nicht nur um des Gesprächspartners willen, sondern auch, um unser Denken zu unterstützen.
Natürlich: Wenn wir dem Kollegen durch die Glasscheibe hindurch mit dem Daumen am Ohr und dem kleinen Finger am Mund signalisieren: „Ich rufe dich an“, dann wollen wir – bewusst – eine Aussage transportieren, ohne Worte zu verwenden. Solche so genannten emblematischen Gesten machen wenig Sinn, wenn sie nicht gesehen werden.
Hände unser Denken – Anders verhält es sich mit redebegleitenden Gesten: Wer etwa spiralförmige Bewegungen beschreiben soll oder über verschiedene Posten einer Rechnung redet, die vor ihm liegt, wird oft unwillkürlich, womöglich unbewusst seine Hände einsetzen. Nicht nur Italiener tun das auch am Telefon – also in Situationen, in denen der Angesprochene die Gesten nicht sehen kann. Selbst blind geborene Menschen gestikulieren.

Hände unser Denken – Das Gehirn existiert nicht ohne Körper
Dies zeigt nicht nur, dass Sprache und Gestik eng miteinander verwoben sind. Es ist auch ein Indiz für die sehr viel allgemeinere These des Embodiments, also der Verkörperlichung. Sie besagt, dass unser Denken nicht nur ein Gehirn voraussetzt, sondern auch den Leib, der mit seiner Umwelt interagiert. Anders gesagt: Kognition findet nie auf einer ausschließlich geistigen Ebene statt, sondern hat immer auch eine körperliche Dimension. Und vor allem: Beide, Körper und Kognition, stehen miteinander in Wechselwirkung.
Im Sinne des Embodiments lege es darum nahe, dass Gesten unsere Gedanken unterstützen und fördern. Forschungsergebnisse einer der renommiertesten Gesten-Expertinnen, der Psychologin Susan Goldin-Meadow von der Universität Chicago, weisen tatsächlich klar in diese Richtung.
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