von Coaching-Koblenz | Juli 28, 2017 | Allgemein
Psychosomatik – Psychosomatische Störungen sind ein komplexes Feld der Medizin, das die enge Verbindung zwischen Körper und Psyche beleuchtet. Hier sind einige ausführlichere Informationen, die Ihnen helfen können, dieses Thema besser zu verstehen:
Grundlagen der Psychosomatik:
Definition:
Die Psychosomatik beschäftigt sich mit den Wechselwirkungen zwischen psychischen (seelischen) und somatischen (körperlichen) Prozessen. Sie betrachtet den Menschen als Einheit von Körper, Geist und Seele.
Psychosomatische Störungen entstehen, wenn psychische Faktoren wie Stress, Angst, Depressionen oder unverarbeitete Konflikte körperliche Symptome hervorrufen oder verstärken.
Bio-psycho-soziales Modell:
Dieses Modell betont, dass Gesundheit und Krankheit durch ein Zusammenspiel von biologischen, psychologischen und sozialen Faktoren beeinflusst werden.
In der Psychosomatik wird dieses Modell angewandt, um die vielfältigen Ursachen und Wechselwirkungen bei der Entstehung von Krankheiten zu verstehen.
Symptome und Krankheitsbilder:
Vielfalt der Symptome:
Psychosomatische Beschwerden können sich in einer Vielzahl von körperlichen Symptomen äußern, darunter:
- Schmerzen (z. B. Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Bauchschmerzen)
- Verdauungsbeschwerden (z. B. Reizdarmsyndrom, Übelkeit)
- Herz-Kreislauf-Beschwerden (z. B. Herzrasen, Bluthochdruck)
- Atembeschwerden (z. B. chronischer Husten, Hyperventilation)
- Hautprobleme (z. B. Neurodermitis, Psoriasis)
- Tinnitus
Oftmals können bei diesen Symptomen keine organischen Ursachen gefunden werden
Häufige Krankheitsbilder:
- Somatoforme Störungen: Hierbei stehen körperliche Beschwerden im Vordergrund, für die keine ausreichende organische Erklärung gefunden werden kann.
- Psychosomatische Schmerzstörungen: Chronische Schmerzen, die durch psychische Faktoren beeinflusst werden.
- Funktionelle Störungen: Beschwerden, bei denen Organe oder Organsysteme in ihrer Funktion beeinträchtigt sind, ohne dass strukturelle Schäden nachweisbar sind.
- Anpassungsstörungen
- Angststörungen
- Depressionen
- Essstörungen
- Traumafolgestörungen
Ursachen und Risikofaktoren:
Psychische Belastungen:
- Stress, traumatische Erlebnisse, zwischenmenschliche Konflikte und emotionale Überlastung können psychosomatische Beschwerden auslösen oder verstärken.
Unverarbeitete Emotionen:
- Verdrängte Gefühle wie Wut, Trauer oder Angst können sich in körperlichen Symptomen äußern.
Persönlichkeitsmerkmale:
- Bestimmte Persönlichkeitszüge wie Perfektionismus, Kontrollbedürfnis oder Schwierigkeiten, Gefühle auszudrücken, können das Risiko für psychosomatische Störungen erhöhen.
Soziale Faktoren:
- Belastende Lebensumstände, soziale Isolation oder Probleme am Arbeitsplatz können ebenfalls eine Rolle spielen.
Ganzheitlicher Ansatz:
Die Behandlung psychosomatischer Störungen erfordert einen ganzheitlichen Ansatz, der sowohl die körperlichen als auch die psychischen Aspekte berücksichtigt.
Psychotherapie:
Psychotherapeutische Verfahren wie die kognitive Verhaltenstherapie, die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie oder die systemische Therapie können helfen, psychische Konflikte und Belastungen zu bearbeiten.
Medikamentöse Therapie:
In einigen Fällen können Medikamente wie Antidepressiva oder Angstlöser zur Linderung von Symptomen eingesetzt werden.
Entspannungstechniken:
Entspannungsverfahren wie progressive Muskelentspannung, autogenes Training oder Yoga können helfen, Stress abzubauen und die Körperwahrnehmung zu verbessern.
Körpertherapie:
Körpertherapeutische Ansätze wie die Feldenkrais-Methode oder die Alexander-Technik können dazu beitragen, körperliche Verspannungen zu lösen und das Körperbewusstsein zu stärken.
Selbsthilfegruppen:
Der Austausch mit anderen Betroffenen in Selbsthilfegruppen kann unterstützend wirken.
Wichtiger Hinweis:
Bei anhaltenden oder wiederkehrenden körperlichen Beschwerden, für die keine organische Ursache gefunden werden kann, sollte ein Arzt oder Psychotherapeut aufgesucht werden.
Eine frühzeitige Behandlung ist wichtig, um eine Chronifizierung der Beschwerden zu verhindern.
Psychosomatik: Das kann hinter den unerklärlichen Beschwerden stecken | Quarks Studio Q
von Coaching-Koblenz | Juli 20, 2017 | Allgemein
Trauer – Trauerarbeit und Trauerhilfe Koblenz – Trauerarbeit – wie kann man Trauernden zur Seite stehen?
Einen geliebten Menschen zu verlieren ist schmerzlich und wird leider jeden irgendwann treffen. In einer Zeit, in der Sterben und Tod tabuisiert werden, bleiben Hinterbliebene oftmals alleine mit Ihren negativen Emotionen und ihrem Leid, weil wir nicht wissen, wie wir uns am besten verhalten sollen. Ein Umgang mit Tod und Trauer wird nicht gelehrt. Wie aber kann man Trauernde unterstützen?
Der Tod ist der Augenblick, der das Leben für viele in ein Davor und ein Danach teilt. Nichts ist mehr so, wie es war. Das Loch, das sich auftut, die Leere ist unendlich gross. Obgleich das so ist, wird der Tod tabuisiert. In unserer Gesellschaft sind die Themen Tod und Sterben weitgehend aus unserem Alltag verbannt. Aber wenn wir den Tod verneinen, kapseln wir uns von einem wichtigen Teil unseres Lebens ab. Die Angst vor Tod und Verlust hemmt unsere Lebensfreude und -energie. Sie lässt uns hilflos reagieren, wenn wir auf Hinterbliebene treffen. Sie lässt uns möglicherweise erahnen, wie uns Trauer isolieren kann in einer Zeit, in der man schnell wieder „funktionstüchtig“ sein soll. Eine Umfrage des Bundesverbandes Deutscher Bestatter ergab, dass sich 67 Prozent der Hinterbliebenen alleine in ihrem Leid fühlen, da die Öffentlichkeit das Thema Tod verdränge.
In früheren Zeiten war der Tod viel präsenter – Krankheiten und Kriege machten unmissverständlich klar, dass er ein Teil unseres Lebens ist. In vielen Kulturen ehren die Menschen ihre Toten bis heute mit aufwendigen Zeremonien. Hingegen ist Trauer in unserer Gesellschaft zu einer individuellen Angelegenheit geworden. Weil uns der Umgang mit dem Tod nahezu unbekannt ist, wird aus Unsicherheit auf einen Kondolenzbesuch oder -anruf verzichtet. Selbst für Trauerkarten fehlt es oft an Worten, die am Ende auf Sprücheportalen im Internet gefunden werden. Dabei brauchen Hinterbliebene nicht nur im ersten Moment des Verlusts, sondern vor allem in der darauf folgenden Trauerphase Beistand, Trost und Unterstützung. Oftmals treffen Trauernde auf wenig Verständnis für ihren Schmerz. Eine gewisse Trauerzeit wird ihnen zwar zugestanden, aber dann soll alles wieder seinen normalen Gang gehen.

Hilfe für Trauernde kann so aussehen:
- Haben Sie nicht allzu viel Angst, etwas Falsches zu sagen
- Akzeptieren Sie Ihre eigene Hilflosigkeit, um sie zu überwinden
- Geben Sie der Trauer des anderen Raum
- Einfach da sein
- Über Tod und Schmerz reden und gut zuhören
- Seien Sie derjenige, der aktiv auf den anderen zugeht
- Aufmerksamkeit schenken
- Seien Sie sich Ihrer persönlichen Grenzen bewusst
- Wenn der andere mehr Hilfe braucht = therapeutische Unterstützung holen
Zwar ist die Trauer eine der intensivsten und schmerzhaftesten gefühlsmäßigen Belastungen, die durch regelrechte „Trauerarbeit“ überwunden werden muss. Eine Krankheit ist jedoch auch die Trauer nicht, obgleich sie viel länger dauern kann, als die Umgebung im allgemeinen hinzunehmen gewillt ist. Dabei kann man sogar mehrere Phasen unterscheiden:
In der ersten Phase will man alles nicht wahr haben, nur aus einem bösen Traum erwachen. Man ist wie versteinert.
In der zweiten Phase brechen verschiedenartige, meist heftige (wenn auch nach außen verborgene) Gefühlswallungen auf: Schmerz, Wut (z. B. über das Verlassensein), Angst, Zorn, Schuldgefühle, die Suche nach einem Schuldigen, aber auch Liebe und quälende Sehnsucht, manchmal sogar Freude über einen neuen Lebensabschnitt (was wiederum Schuldgefühle auslöst). Je weniger bisher Gefühle zugelassen werden konnten, desto schwerer ist diese Phase. Sie äußert sich vor allem in vermehrten Schlafstörungen, einer besonderen Anfälligkeit für Infektionskrankheiten und sogar Unfällen sowie ggf. in Selbstbehandlungsversuchen mit beispielsweise Alkohol und Tabletten, die auch einmal entgleisen können.
In der dritten Phase kann der Trauernde an nichts mehr anderes denken als an seinen Schicksalsschlag. Während dieser Zeit zieht er sich zurück und ist mit sich selber und seinem Schmerz beschäftigt. Das kann die Vergangenheit idealisieren. Doch die Wirklichkeit holt ihn wieder ein. Die Realität wird langsam akzeptiert.
In einer vierten Phase bewegt sich der Betroffene wieder langsam auf die Welt und andere Menschen zu. Auch das provoziert widersprüchliche Gefühle: Alles wird offener, intensiver erlebt und gestaltet, nichts soll verpasst werden. Andererseits hat man auch Angst vor erneuten Beziehungen, um nicht wieder eines Tages mit Trauer bezahlen zu müssen.
Die Dauer des Trauerprozesses ist individuell und schwer festlegbar. Das früher übliche „Trauerjahr“ erscheint sogar häufig zu kurz. Auch pflegt der Schmerz nicht am Anfang, sondern Monate nach dem Verlust am ausgeprägtesten zu sein. Gerade während dieser Zeit aber beginnt die Anteilnahme der Umwelt deutlich zu verblassen. Man fordert – offen oder heimlich – wieder langsam zur Tagesordnung zurückzukehren. Doch die einzelnen Trauerphasen können immer wieder aufbrechen, wenngleich kürzer.
Weitere Informationen und Hilfe: KONTAKT
Wie geht Trauern? | engel fragt | Dokus & Reportagen
von Coaching-Koblenz | Juli 14, 2017 | Allgemein
Das Marburger Konzentrationstraining (MKT) Koblenz – Hilfe bei ADS/ADHS und Konzentrationsschwäche in Koblenz
Das Marburger Konzentrationstraining erzielt bereits seit weit über 17 Jahren erstaunliche Erfolge bei Kindern mit ADS bzw. ADHS. Eine besondere Eigenschaft des MKT ist der ganzheitliche Ansatz, durch den das Training nicht nur für Kinder mit ADS/ADHS hilfreich ist sondern eigentlich jedem Kind einen Nutzen bringt. Das MKT bringt den Kindern die Methode der verbalen Selbstinstruktion sowie grundlegende Arbeitstechniken für den Schul- und Hausaufgabenalltag bei. Weitere Bestandteile sind Entspannungstechniken, etwa durch Achtsamkeit, autogenes Training, und Verhaltensmodifikation, unter anderem durch positive Verstärkung, zur Verbesserung von Selbsteinschätzung und Selbstkontrolle. Ziel ist eine Veränderung von einem impulsiven hin zu einem reflexiven kognitiven Arbeitsstil.

Ziele beim Marburger Konzentrationstraining (MKT) sind:
- Training der Selbststeuerung
- vernünftiger Umgang mit Fehlern
- Zutrauen in das eigene Können
- Verbesserung der Leistungsbereitschaft
- Zutrauen in eigenes Können
- Stärkung der Eltern
- Verbesserung der Interaktion zwischen Eltern und Kind
- Förderung von Wahrnehmung und Gedächtnis
- Systematische Verhaltensmodifikation
- Vernünftiger Umgang mit Fehlern
- Verbesserung der Leistungsmotivation
- Reflexiver Arbeitsstil statt impulsivem Vorgehen
Das MKT beruht auf der Methode der verbalen Selbstinstruktion, die der kognitiven Verhaltenstherapie entstammt. Die Kinder lernen dabei, eine Aufgabe in einzelnen Schritten abzuarbeiten, die sie während der Ausführung zunächst laut mitsprechen. Das laute Mitsprechen wird dann schrittweise in inneres Sprechen umgewandelt. Die Betreuer des Trainings haben dabei die Aufgabe, das Zielverhalten modellhaft vorzuführen und das Kind entsprechend dem Lernfortschritt zu loben. Neben dem Lob bekommt das Kind für jeden Erfolg Punkte, die sich später in kleinere oder größere Preise umwandeln lassen. Beide Belohnungssysteme dienen der positiven Verstärkung, wodurch das Kind das erwünschte Verhalten als richtig und angenehm erlebt. Die Aufgaben im Training sind kindgerecht spielerisch angelegt und fördern die Feinmotorik und das strukturierte Denken.
Beim MKT wird großer Wert auf eine begleitende Elternarbeit gelegt. Die Eltern sollen in den Trainingsprozess eingebunden werden und auch über die Schwierigkeiten von Kindern mit Aufmerksamkeit Störungen informiert werden. Die Eltern sehen, welche Übungen im Training durchgeführt werden und erhalten auch die Möglichkeit, untereinander Erfahrungen auszutauschen.
Etwa seit 1990 beschäftigen sich wissenschaftliche Studien mit dem MKT für Schulkinder. Die Studien zeigten in allen untersuchten Punkten enorme Erfolgsquoten. So hat sich zum Beispiel in einer Studie aus dem Jahr 1996 die Gesamt Auffälligkeit bei 77% der Kinder reduziert, die emotionale Labilität nahm bei 66% der Kinder ab, während sich das Leistungsverhalten bei 83% der Kinder stabilisierte. In einer anderen Studie wurde festgestellt, dass sich die Interaktion zwischen Kind und Eltern in der besonders konfliktreichen Hausaufgaben Situation durch das MKT deutlich verbessert hatte. Das MKT soll den Kindern die Methode der verbalen Selbstinstruktion sowie grundlegende Arbeitstechniken für den Schul- und Hausaufgabenalltag vermitteln. Weitere Bestandteile sind Entspannungstechniken, etwa durch autogenes Training, und Verhaltensmodifikation, unter anderem durch positive Verstärkung, zur Verbesserung von Selbsteinschätzung und Selbstkontrolle. Ziel ist eine Veränderung von einem impulsiven hin zu einem reflexiven kognitiven Arbeitsstil.
Weitere Informationen unter: ADHS Zentrum Koblenz
Wird unsere Aufmerksamkeit immer schlechter? | Quarks: Dimension Ralph
von Coaching-Koblenz | Juli 13, 2017 | Allgemein
Trauerseminare und Coaching für verwaiste Eltern, Geschwister und Familienangehörige suizidierter Menschen in Koblenz
Setzen Menschen ihrem Leben ein Ende, bleiben Angehörige fassungslos zurück. Dann kommen die Fragen nach dem Warum, nach Gründen, Schuld und Versagen. War ich eine schlechte Ehefrau? Haben wir als Eltern versagt? „Die Schuldfrage, das Gefühl des eigenen Versagens und die Zweifel an der eigenen Wahrnehmung sind bei dieser Todesart übermächtig. Auch das Umfeld steht einer solchen Tat hilflos gegenüber. Den Suizid anzusprechen ist für viele tabu – meist aus Unsicherheit oder der Furcht, die Situation zu verschlimmern. Und so fehlt den trauernden Angehörigen die Unterstützung, die sie wahrscheinlich bekommen hätten, wäre eine Krankheit die Todesursache gewesen. Sie leiden doppelt: unter den Vorwürfen, die sie sich selbst machen, und unter dem fehlenden sozialen Netz.
Ohne Hilfe ist es äußerst schwer, die Krise unbeschadet zu überstehen. Manchen gelingt es schnell, über das Erlebte zu sprechen, andere brauchen Jahre dafür. Beratung und Coaching Koblenz hat sich des Themas angenommen und bietet Trauerseminare und Coaching für verwaiste Eltern, Geschwister und Familienangehörige suizidierter Menschen in Koblenz.
Suizid kommt aus dem Lateinischen. „sui“ heißt „sich selbst“, „caedere“ bedeutet „schlagen, töten“; ist also der lateinische Ausdruck für Selbsttötung.
In der Bundesrepublik Deutschland suizidieren sich jährlich über 11.000 Menschen, weltweit mehr als eine halbe Million Menschen. Die Dunkelziffer (Unfall) ist sehr hoch. Es gibt verschiedene Theorien unterschiedlicher wissenschaftlicher Richtungen, die versuchen, den Selbstmord zu erklären: soziologische, psychologische, medizinisch-psychiatrische, biophysikalische, ethisch-ethnische. Für die zurückbleibenden trauernden Angehörigen ist der Suizid ein schwerst zu akzeptierender Verlust mit einer häufig sehr erschwerten Trauer.
Besonderheiten der Trauer nach Suizid
- Scham / Gesellschaftliche Stigmatisierung
- Schuldgefühl = Suche nach Ursache und Strafe (Interaktion mit Gesellschaft)
- Zorn (Empfinden des Suizids als persönliche Ablehnung)
- Grundangst vor eigenen selbst-zerstörerischen Impulsen
- Verzerrtes Denken = verzerrte Kommunikation ( Selbstmord war „Unfall“)
Unsere Seminare und Coachings sind für:
- Trauernde, die einen nahe stehenden Menschen durch Suizid verloren haben, unabhängig davon, wie lange der Suizid her ist
- für Freunde, Bekannte, Kollegen, die einen Suizidtrauernden gerne hilfreich begleiten möchten
- für Menschen, die durch ihren Beruf mit dieser Todesart in Berührung kommen und die sich über die Situation der Hinterbliebenen informieren möchten
- Weitere Informationen und Anfragen unter: KONTAKT
von Coaching-Koblenz | Juli 13, 2017 | Allgemein
Coaching und Beratung Koblenz empfiehlt: Lavendel-Limonade
Lavendel Limonade erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Wie man diese leicht selbst herstellen kann, lesen Sie hier.
Lavendelöl ein hervorragendes essentielles Öl für die eigene Gesundheit und das Wohlbefinden darstellt? Dieses sanfte Öl ist gleichzeitig hochwirksam und seine heilenden Eigenschaften machen es für immer mehr Menschen zu einem der beliebtesten ätherische Öle. Die chemisch-komplexe Struktur von über 150 aktiven Bestandteilen des Lavendelöls begünstigt dabei die Effektivität zur Heilung.

Rezept für eine Lavendel Limonade mit dem ätherischem Öl „Lavendel“
Zutaten:
- 1 Tasse Ahornsirup (oder Honig)
- 11 Tassen Wasser
- 2 Tropfen naturreines Lavendel-Öl (Bioqualität von Young-Living)
- 7 Bio- Zitronen entsaftet
- Lavendelzweige
Geben Sie alle Zutaten in einen Krug, und lassen Sie das Getränk ca. eine Stunde lang ziehen. Fügen Sie ganz nach Geschmack mehr Wasser oder Süße hinzu.
Die Hauptwirkungsfelder von Lavendel sind:
Lavendel (Lavandula angustifolia) ist eine immergrüne Pflanze, die im Mittelmeerraum heimisch ist. Seine Blüten und sein Öl haben einen beliebten Duft und werden auch als Medizin verwendet.
Lavendel enthält ein Öl, das eine beruhigende Wirkung zu haben scheint und bestimmte Muskeln entspannen kann. Es scheint auch antibakterielle und antimykotische Wirkungen zu haben.
Menschen verwenden Lavendel häufig gegen Angstzustände, Stress, Schlaflosigkeit , Depressionen , Demenz , Schmerzen und viele andere Beschwerden, aber es gibt keine guten wissenschaftlichen Beweise für viele dieser Anwendungen.
Kinder : Ätherisches Lavendelöl ist möglicherweise unbedenklich, wenn es als Aromatherapie inhaliert wird. Das Auftragen von Produkten, die Lavendelöl enthalten, auf die Haut ist jedoch möglicherweise für junge Männer, die die Pubertät noch nicht erreicht haben, unsicher . Lavendelöl scheint hormonähnliche Wirkungen zu haben, die den normalen Hormonhaushalt stören können. In einigen Fällen hat dies zu Brustwachstum geführt. Es gibt nicht genügend zuverlässige Informationen, um zu wissen, ob die orale Einnahme von Lavendel für Kinder unbedenklich ist.
- Psyche (beruhigend, entspannend)
- Hals-, Nasen- und Ohrenbereich (Entzündungen, Infektionen)
- Wundheilung, Narbenbehandlung, Hautirritationen
- Haut- und Haarpflege
- Magen- und Darmprobleme
- krampflösend (antikonvulsiv)
- entblähend (karminativ)
- gallentreibend (cholagog, den Gallenfluss anregend)
- Wohltuender Duft und als Parfum
- bei äußerlicher Anwendung durchblutungsfördernd (hyperämisierend)
Die wichtigsten Inhaltsstoffe
- ätherisches Öl
- Gerbstoffe
- Cumarine (besondere Form der Glukoside, antibiotisch wirksam)
- Flavonoide (meist gelbe Pflanzenfarbstoffe)
- Triterpene
Weitere Informationen zu Ölen unter: http://www.andrea-etzkorn.de/