von Coaching-Koblenz | März 25, 2025 | Allgemein
Fibromyalgie und PEP-Klopfen:
Fibromyalgie und Klopfen – Eine vielversprechende Methode zur Schmerzlinderung
Fibromyalgie und Klopfen: Fibromyalgie, eine chronische Schmerzerkrankung, die sich durch weit verbreitete Schmerzen, Druckempfindlichkeit und eine Vielzahl weiterer Symptome wie Müdigkeit, Schlafstörungen und Konzentrationsschwierigkeiten auszeichnet, kann das Leben der Betroffenen erheblich beeinträchtigen. Die Suche nach wirksamen Behandlungsmethoden gestaltet sich oft schwierig, da die Erkrankung individuell sehr unterschiedlich verläuft.

Eine Methode, die in den letzten Jahren zunehmend Aufmerksamkeit erregt hat, ist das Klopfen, auch bekannt als PEP (Prozessorientierte Energetische Psychologie). Erfahrungsberichte und erste Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass diese Technik eine wertvolle Unterstützung für Menschen mit Fibromyalgie darstellen kann.
Fibromyalgie und Klopfen: Ein vielversprechender Ansatz
Studien, wie die von der schwedischen Forscherin Gunilla Brattberg durchgeführte, zeigen, dass regelmäßiges Klopfen zu einer signifikanten Reduktion von Schmerzen und einer Verbesserung der Lebensqualität bei Fibromyalgie-Patienten führen kann. Die Teilnehmerinnen der Studie berichteten von folgenden positiven Veränderungen:
Schmerzlinderung:
- Sowohl die Intensität der Schmerzen als auch deren Einfluss auf das tägliche Leben nahmen ab.
Verbesserung des psychischen Wohlbefindens:
- Stress, Angstzustände, Depressionen und Grübelneigung verringerten sich.
Steigerung der Lebensqualität:
- Soziale Interaktion, Vitalität, körperliche Aktivität und Selbstwirksamkeit verbesserten sich.
Wie Klopfen bei Fibromyalgie wirken kann
Die positiven Effekte des Klopfens bei Fibromyalgie lassen sich möglicherweise durch folgende Mechanismen erklären:
Förderung der Akzeptanz: Klopfen kann dabei helfen, die chronischen Schmerzen anzunehmen, was wiederum zu einer Reduktion des Schmerzempfindens führen kann.
Stressreduktion: Da Stress ein bekannter Trigger für Fibromyalgie-Symptome ist, kann das beruhigende Klopfen das Nervensystem entspannen und so Schmerzen lindern.
Lösung emotionaler Blockaden: Unverarbeitete Emotionen können sich in körperlichen Symptomen manifestieren. Klopfen kann helfen, diese Emotionen loszulassen und somit Schmerzen zu reduzieren.
Physiologische Veränderungen: Studien deuten darauf hin, dass Klopfen den Cortisolspiegel senken und das Nerven-, Herz-Kreislauf-, Hormon- und Immunsystem positiv beeinflussen kann.
Klopfen als ergänzende Therapie
Es ist wichtig zu betonen, dass Klopfen keine Heilung für Fibromyalgie darstellt, sondern eine ergänzende Methode sein kann, um die Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern. Betroffene sollten die Klopftherapie in Absprache mit ihrem Arzt oder Therapeuten anwenden.
Fibromyalgie und Klopfen – Fazit
Die ersten Forschungsergebnisse und Erfahrungsberichte sind vielversprechend und deuten darauf hin, dass Klopfen eine wertvolle Unterstützung für Menschen mit Fibromyalgie sein kann. Die Technik ist leicht zu erlernen und kann selbstständig angewendet werden.
Fibromyalgie und Klopfen – So beginnen Sie selbst
Es gibt viele verschiedene Ansätze, wie Tapping Menschen mit Fibromyalgie helfen kann.
Von der Unterstützung der Menschen bei der Akzeptanz ihrer Schmerzen bis hin zur Beruhigung ihres Gehirns und Körpers: PEP Tapping hat ein enormes Potenzial, Menschen mit Erkrankungen wie Fibromyalgie und anderen chronischen Schmerzsyndromen nicht nur bei der Schmerzlinderung zu unterstützen, sondern auch ihr Wohlbefinden zu steigern und ihnen das Gefühl zu geben, in ihrem Leben stärker zu sein.
Wenn Sie oder jemand, den Sie kennen, an Fibromyalgie leidet, ist PEP Tapping einen Versuch wert. Es hat vielen Menschen geholfen, sich trotz ihrer Fibromyalgie-Diagnose besser zu fühlen und ein gutes und erfolgreiches Leben zu führen. Und es ist wissenschaftlich belegt
Wenn Sie Unterstützung bei Fibromyalgie suchen und bereit sind, die Kraft des PEP-Klopfens zu erkunden, dann schreiben Sie uns eine Mail: beratung.coaching.koblenz@gmail.com
Michael Bohne – PEP wie soll denn sowas wirken?
von Coaching-Koblenz | März 13, 2025 | Allgemein
Fibromyalgie: Ein komplexes Syndrom und die Bedeutung von Entspannungstechniken
Fibromyalgie ist ein chronisches Schmerzsyndrom, das durch weit verbreitete Schmerzen, Müdigkeit, Schlafstörungen und kognitive Beeinträchtigungen gekennzeichnet ist. Die genaue Pathogenese der Fibromyalgie ist noch nicht vollständig aufgeklärt, aber es wird angenommen, dass eine Kombination aus genetischen, neurologischen und psychologischen Faktoren eine Rolle spielt.
Neurophysiologische Grundlagen
Neuere Forschungen deuten darauf hin, dass bei Fibromyalgie-Patienten eine zentrale Sensibilisierung vorliegt. Dies bedeutet, dass das zentrale Nervensystem (Gehirn und Rückenmark) überempfindlich auf sensorische Reize reagiert, was zu einer verstärkten Schmerzwahrnehmung führt. Funktionelle Bildgebungsstudien haben Veränderungen in der Gehirnaktivität von Fibromyalgie Patienten gezeigt, insbesondere in Bereichen, die für die Schmerzverarbeitung, Stressreaktion und emotionale Regulation zuständig sind.

Fibromyalgie und Entspannung
Psychosoziale Faktoren und Lebensqualität
Fibromyalgie geht oft mit psychischen Begleiterkrankungen wie Depressionen, Angstzuständen und Schlafstörungen einher. Diese Faktoren können die Schmerzwahrnehmung verstärken und die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Chronischer Stress und negative Emotionen können das sympathische Nervensystem aktivieren, was zu Muskelverspannungen und verstärkten Schmerzen führen kann.
Die Rolle von Entspannungstechniken
Angesichts der komplexen Natur der Fibromyalgie ist ein multimodaler Behandlungsansatz erforderlich, der sowohl pharmakologische als auch nicht-pharmakologische Interventionen umfasst. Entspannungstechniken spielen eine wichtige Rolle bei der Bewältigung von Fibromyalgie-Symptome, da sie dazu beitragen können, das Nervensystem zu beruhigen, Muskelverspannungen zu reduzieren und die Schmerzwahrnehmung zu modulieren.
Wissenschaftlich fundierte Entspannungstechniken
Meditation und achtsamkeitsbasierte Interventionen:
Studien haben gezeigt, dass Meditation und Achtsamkeit die Aktivität in Gehirnbereichen reduzieren können, die mit Schmerzverarbeitung und Stressreaktion in Verbindung stehen.
Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion (MBSR)
- Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion (MBSR) und achtsamkeitsbasierte kognitive Therapie (MBCT) sind evidenzbasierte Interventionen, die bei Fibromyalgie Patienten zu einer signifikanten Verbesserung der Schmerzen, Schlafqualität und Lebensqualität führen können.
Progressive Muskelentspannung:
- Diese Technik beinhaltet das systematische Anspannen und Entspannen verschiedener Muskelgruppen, um Muskelverspannungen zu reduzieren und ein Gefühl der Entspannung zu fördern. Studien haben gezeigt, dass progressive Muskelentspannung bei Fibromyalgie-Patienten zu einer signifikanten Reduktion von Schmerzen und Müdigkeit führen kann.
Atemübungen
- Tiefe, langsame Atemzüge können das parasympathische Nervensystem aktivieren, was zu einer Reduktion von Herzfrequenz, Blutdruck und Muskelspannung führt.
Atemübungen können auch dazu beitragen, die Aufmerksamkeit von Schmerzen abzulenken und ein Gefühl der Ruhe und Entspannung zu fördern.
Biofeedback:
- Biofeedback ist eine Technik, bei der Patienten lernen, ihre physiologischen Reaktionen wie Muskelspannung, Herzfrequenz und Hauttemperatur zu überwachen und zu kontrollieren. Studien haben gezeigt, dass Biofeedback bei Patienten zu einer signifikanten Reduktion von Schmerzen und Muskelverspannungen führen kann.
Akupunktur:
- Es gibt Hinweise darauf, dass Akupunktur bei einigen Fibromyalgie Patienten Schmerzen lindern und die Lebensqualität verbessern kann.
Die genauen Mechanismen, durch die Akupunktur wirkt, sind noch nicht vollständig verstanden, aber es wird angenommen, dass sie die Freisetzung von Endorphinen und anderen Neurotransmittern beeinflusst, die an der Schmerzmodulation beteiligt sind.
Bifokal-multisensorische Techniken:
- Diese Techniken, die häufig in der Traumatherapie eingesetzt werden, können auch bei Fibromyalgie hilfreich sein. Sie zielen darauf ab, die Verarbeitung von Stress und Angst im Gehirn zu unterstützen, indem sie bilaterale Stimulation (z.B. Augenbewegungen, Tippen) mit sensorischen Reizen kombinieren.
Lebensstiländerungen und Selbstmanagement
- Zusätzlich zu Entspannungstechniken können Lebensstiländerungen und Selbstmanagementstrategien dazu beitragen, Fibromyalgie Symptome zu bewältigen:
Schlafhygiene:
- Regelmäßige Schlafenszeiten, eine ruhige Schlafumgebung und der Verzicht Alkohol vor dem Schlafengehen können die Schlafqualität verbessern.
Regelmäßige Bewegung:
- Leichte bis moderate körperliche Aktivität wie Spazierengehen, Schwimmen oder Yoga kann dazu beitragen, Schmerzen und Müdigkeit zu reduzieren.
Ernährung
- Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten kann die allgemeine Gesundheit und das Wohlbefinden fördern.
Stressmanagement:
- Techniken wie Zeitmanagement, Problemlösung und soziale Unterstützung können dazu beitragen, Stress zu reduzieren.
Wichtiger Hinweis:
- Es ist wichtig zu beachten, dass die Wirksamkeit von Entspannungstechniken bei Fibromyalgie von Person zu Person unterschiedlich sein kann. Es ist ratsam, mit einem Arzt oder Therapeuten zusammenzuarbeiten, um einen individuellen Behandlungsplan zu entwickeln, der auf die spezifischen Bedürfnisse und Symptome zugeschnitten ist.
Was Symptome sind und wie Schmerzen sanft behandelt werden | Die Natur-Docs | NDR
von Coaching-Koblenz | März 11, 2025 | Allgemein
Reizüberflutung bei Kindern – Hochsensibilität als Verstärker
Die Welt ist ein bunter, lauter und oft überwältigender Ort – besonders für Kinder. Während alle Kinder Reize verarbeiten müssen, erleben hochsensible Kinder diese Intensität oft verstärkt. Ihre feinen Antennen nehmen mehr Details wahr, verarbeiten diese tiefer und reagieren empfindlicher auf äußere Einflüsse. Dies kann zu einer schnellen Reizüberflutung führen, die sich in unterschiedlichen Symptomen äußert und sowohl das Kind als auch seine Umgebung vor Herausforderungen stellt.

Was bedeutet Hochsensibilität bei Kindern?
Hochsensibilität ist keine Krankheit, sondern ein Persönlichkeitsmerkmal, das etwa 15 bis 20 Prozent der Menschen betrifft. Hochsensible Kinder zeichnen sich durch eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber sensorischen Reizen, tiefe emotionale Reaktionen und ein ausgeprägtes Bewusstsein für subtile Details aus. Sie nehmen mehr wahr als andere Kinder und verarbeiten diese Informationen intensiver.
Wie äußert sich Reizüberflutung bei hochsensiblen Kindern?
Eine Reizüberflutung kann sich bei hochsensiblen Kindern auf vielfältige Weise zeigen. Häufige Symptome sind:
- Emotionale Ausbrüche: Überforderung kann zu Wutausbrüchen, Weinen oder Rückzug führen.
- Körperliche Beschwerden: Kopfschmerzen, Bauchschmerzen oder Schlafstörungen können auftreten.
- Konzentrationsschwierigkeiten: Das Kind kann sich nicht mehr auf Aufgaben konzentrieren und wirkt unruhig.
- Vermeidungsverhalten: Das Kind zieht sich zurück, meidet soziale Kontakte oder bestimmte Orte.
- Erschöpfung: Nach einem reizintensiven Tag sind hochsensible Kinder oft erschöpft und benötigen Ruhe.
Ursachen für Reizüberflutung
Reizüberflutung kann durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden:
- Laute Umgebungen: Lärm in der Schule, im Kindergarten oder auf dem Spielplatz kann überwältigend sein.
- Viele Menschen: Große Menschenmengen, wie auf Festen oder in Einkaufszentren, können Stress verursachen.
- Visuelle Reize: Helle Lichter, blinkende Bildschirme oder unübersichtliche Räume können überfordern.
- Emotionale Anspannung: Streitigkeiten, Leistungsdruck oder familiäre Probleme können die Reizverarbeitung beeinträchtigen.
- Mangel an Rückzugsmöglichkeiten: Hochsensible Kinder benötigen regelmäßige Ruhephasen, um sich zu erholen.
Wie können Eltern helfen?
Eltern spielen eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung hochsensibler Kinder. Hier sind einige Tipps:
- Ruheoasen schaffen: Ein ruhiger Rückzugsort im Kinderzimmer oder im Haus kann helfen, Reize zu reduzieren.
- Reizreduktion im Alltag: Lärm reduzieren, sanfte Beleuchtung verwenden, auf klare Strukturen achten.
- Achtsamkeit üben: Gemeinsame Entspannungsübungen, wie Atemübungen oder Meditation, können helfen.
- Emotionale Unterstützung: Das Kind ermutigen, über seine Gefühle zu sprechen und diese ernst nehmen.
- Strukturen und Rituale: Regelmäßige Abläufe im Alltag geben Halt und Sicherheit.
- Frühzeitiges Erkennen von Überlastung: Auf Anzeichen achten und rechtzeitig gegensteuern.
- Die Stärken fördern: Hochsensible Kinder haben oft besondere Talente und Fähigkeiten, die gefördert werden sollten.
Wichtig:
Es ist wichtig zu beachten, dass jedes Kind individuell ist. Was dem einen Kind hilft, muss nicht zwangsläufig für das andere gelten. Eltern sollten ihr Kind genau beobachten, seine Bedürfnisse erkennen und gemeinsam mit ihm Strategien entwickeln, um mit Reizüberflutung umzugehen. Bei Unsicherheiten oder starken Beeinträchtigungen ist es ratsam, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Reizüberflutung: Yannis ist hochbegabt und autistisch I 37 Grad
von Coaching-Koblenz | März 11, 2025 | Allgemein
ADHS und Begleiterkrankungen: Symptome, Diagnose und Behandlung von Komorbiditäten
ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) tritt häufig in Verbindung mit Begleiterkrankungen, sogenannten Komorbiditäten, auf. Diese beeinflussen nicht nur die ADHS-Symptome, sondern erschweren auch die Diagnose und Behandlung.
Ursachen für ADHS und Begleiterkrankungen
Die Entwicklung von Komorbiditäten bei ADHS ist komplex und multifaktoriell:
- Genetische Faktoren: Eine familiäre Veranlagung erhöht das Risiko für ADHS und Begleiterkrankungen.
- Umwelteinflüsse: Chronische Infektionen, Entzündungen, Traumata und Stress können eine Rolle spielen.
- Neurobiologische Faktoren: Abweichungen in der Gehirnstruktur und Gehirnfunktion begünstigen sowohl ADHS als auch Komorbiditäten.

ADHS und Begleiterkrankungen
Häufige Komorbiditäten bei ADHS
- Psychische Erkrankungen:
- Depressionen
- Angststörungen
- Zwangsstörungen
- Bipolare Störung
- Oppositionelle Trotzstörung
Lern- und Entwicklungsstörungen bei ADHS und Begleiterkrankungen:
- Lernbehinderungen (z. B. Lese-Rechtschreib-Schwäche/Legasthenie)
- Sprachbehinderungen
- Motorische Schwierigkeiten
- Exekutive Funktionsstörungen (z. B. Planungs- und Organisationsprobleme)
Weitere Erkrankungen:
- Tic-Störungen (z. B. Tourette-Syndrom)
- Schlafstörungen
- Autismus-Spektrum-Störung (ASD)
Symptome von ADHS und Begleiterkrankungen
- Anhaltende Symptome: Symptome, die trotz erfolgreicher ADHS-Behandlung fortbestehen
- Veränderte Symptomatik: Neue oder veränderte Symptome, die eine weitere Abklärung erfordern
- Chronischer Verlauf: Begleiterkrankungen sind oft chronisch und beeinflussen verschiedene Lebensbereiche
- Spezifische Symptome: Jede Komorbidität hat spezifische Symptome, die von ADHS-Symptomen abzugrenzen sind
Unterscheidung: Sekundäre Probleme vs. Komorbiditäten
- Sekundäre Probleme: Entstehen als Folge von ADHS (z. B. Angst durch Schulprobleme) und bessern sich oft mit der ADHS-Behandlung.
- Komorbide Erkrankungen: Treten unabhängig von ADHS auf und erfordern eine separate Behandlung.
Diagnose und Behandlung von Begleiterkrankungen bei ADHS
- Ärztliche Abklärung: Fachärzte (Kinder- und Jugendpsychiater, Psychologen) führen umfassende Diagnostik durch.
- Ganzheitlicher Ansatz: Die Behandlung berücksichtigt sowohl ADHS als auch Begleiterkrankungen.
- Individueller Behandlungsplan: Die Therapie wird an die Bedürfnisse des Patienten angepasst.
- Autismus-Spektrum-Störung (ASD): Überschneidungen in den Symptomen von ADHS und ASD erfordern eine genaue Untersuchung.
Wichtige Hinweise
- Eine gründliche Beobachtung der Symptome ist entscheidend.
- Die Unterscheidung zwischen sekundären Problemen und Komorbiditäten kann komplex sein.
- Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung verbessert den Therapieerfolg.
Leben mit komorbider ADHS
Die Komorbidität von ADHS stellt im Vergleich zu ADHS allein, das bereits schwer genug zu bewältigen sein kann, zusätzliche Herausforderungen dar. Glücklicherweise können verschiedene Bewältigungsstrategien und tägliche Gewohnheiten helfen, diese Herausforderungen auszugleichen und die psychische Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern.
Zunächst ist es wichtig, eine gesunde Einstellung und Selbstmitgefühl zu entwickeln. Viele Menschen mit ADHS und anderen psychischen Störungen werden oft negativ beurteilt, oft mit Etiketten wie „faul“, „komisch“ usw. Es ist wichtig, diese Urteile in Frage zu stellen und gleichzeitig Selbstmitgefühl zu üben. Wenn Sie an komorbider ADHS leiden, verstehen Sie, dass dies eine sehr reale Störung mit berechtigten Bedenken ist. Versuchen Sie, im Umgang mit dieser Erkrankung nicht zu sehr mit sich selbst umzugehen. Feiern Sie kleine Fortschritte und vermeiden Sie es, in eine Spirale negativen Denkens zu geraten.
Organisation und Planung sind weitere hilfreiche Dinge, die Sie umsetzen können. Eine Komorbidität mit ADHS macht den Alltag oft stressiger als bei anderen. Um diesen Stress etwas zu reduzieren, versuchen Sie, Ihre Umgebung zu organisieren, Ihre Tage zu planen und eine tägliche Routine zu entwickeln, der Sie folgen können.
Versuchen Sie schließlich, so viele gesunde Gewohnheiten wie möglich zu pflegen, wie z. B. regelmäßige Bewegung, eine gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf und regelmäßige soziale Kontakte. All dies fördert die allgemeine Gesundheit und das Wohlbefinden und kann ein Gefühl der Ermächtigung und Kontrolle in Situationen vermitteln, in denen dies sonst möglicherweise fehlt.
Wirklich eine ADHS? Differenzialdiagnostik im Kindes- und Jugendalter – Der Springer Medizin Podcast
von Coaching-Koblenz | Nov. 15, 2024 | Allgemein
Ätherische Öle werden schon seit Tausenden von Jahren verwendet, um die körperliche und geistige Gesundheit zu verbessern. Ätherische Öle sind Pflanzenextrakte, die zu konzentrierten Formen destilliert wurden.
Ätherische Öle sind Extrakte, die aus Blättern, Wurzeln, Stängeln und Blüten von Pflanzen gewonnen werden. Sie werden zu konzentrierten Formen destilliert und inhaliert oder in verdünnter Form auf die Haut aufgetragen.
Einige helfen bei körperlichen Problemen wie Kratzern, Verbrennungen und Schwellungen. Andere scheinen das emotionale Wohlbefinden zu steigern. Sie sollen zum Beispiel bei Angstzuständen und Depressionen helfen und den Schlaf verbessern.
Wirkung und Anwendungsmöglichkeiten
Ätherische Öle werden zunehmend als eine ergänzende Methode zur Unterstützung bei ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) diskutiert. Viele Menschen suchen nach natürlichen Alternativen zur Linderung von Symptomen, und ätherische Öle wie Lavendel-, Vetiver-, Zedernholz- und Kokosnussöl werden dabei oft genannt.
Doch wie effektiv sind diese Öle wirklich, und können sie bei der Behandlung von ADHS helfen?

Ätherische-Öle bei ADHS
Was sind ätherische Öle?
Ätherische Öle sind hochkonzentrierte Pflanzenauszüge, die durch Destillation oder Kaltpressung gewonnen werden. Diese Öle sind nicht nur in der Aromatherapie weit verbreitet, sondern werden auch in der Hautpflege, in der Medizin und bei der Behandlung verschiedener Beschwerden eingesetzt.
Die Verwendung von ätherischen Ölen reicht mehrere tausend Jahre zurück, wobei sie sowohl für körperliche Beschwerden als auch für psychische Herausforderungen Anwendung fand.
Wissenschaftliche Forschung zu ADHS und ätherischen Ölen
Obwohl die Anwendung von ätherischen Ölen bei ADHS immer wieder empfohlen wird, ist die wissenschaftliche Evidenz dazu begrenzt. Es gibt nur eine kleine Anzahl von Studien, die sich mit der Wirkung von ätherischen Ölen bei ADHS befassen:
Ätherische Öle für ADHS
Hier sind einige andere ätherische Öle, die als hilfreich bei ADHS gelten.
Vetiver
Vetiver ist aufgrund seiner erdenden und beruhigenden Wirkung als Öl der Ruhe bekannt. Vetiver ist für jeden von Vorteil, der engen Kontakt mit der Erde braucht, um seine Energien zu erden und zu zentrieren. Durch die tiefe Erdung der Psyche hilft Vetiver, die Symptome von ADHS zu lindern. *Vetiveröl: Eine kleine Studie aus dem Jahr 2001 deutete darauf hin, dass Vetiveröl bei der Linderung von ADHS-Symptomen helfen könnte. Es wurde vermutet, dass es beruhigende und stabilisierende Effekte auf das Nervensystem hat.
Lavendel
Lavendel ist seit langem ein fester Bestandteil im Apothekerschrank des Aromatherapeuten und ist wahrscheinlich das am häufigsten verwendetes und beliebtestes ätherisches Öl. Lavendel hat eine beruhigende, pflegende und nährende Wirkung. Lavendel beruhigt Geist und Nerven und ermutigt uns, präsent zu sein. Lavendel gilt sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern als wohltuend.
Zedernholz
Die heiligen Libanonzedern im Atlasgebirge sind große, imposante Bäume, die Tausende von Jahren alt werden können. Als Symbol für Schutz und Macht werden die Zedern hoch geschätzt. Ihre Baumrinde ist eine Quelle für dickes ätherisches Bernsteinöl mit einem süßen, milden und balsamischen Unterton. Ätherisches Zedernholzöl hat eine beeindruckende Reihe von Vorteilen, darunter ausgleichende und stimmungsaufhellende Eigenschaften. Sein erhebendes Aroma macht es zu einem perfekten Muntermacher, der hilft, Spannungen abzubauen und Lethargie Gefühle zu lindern.
Rosmarin
Rosmarin wird seit Hunderten von Jahren mit Wahrnehmung und Gedächtnis in Verbindung gebracht. Im antiken Griechenland trugen Studenten Rosmarinkränze, um ihre geistige Leistungsfähigkeit bei Prüfungen zu verbessern. Ein Bestandteil von Rosmarin namens 1,8-Cineol wirkt möglicherweise auf die gleiche Weise wie die zur Behandlung von Demenz zugelassenen Medikamente und verursacht einen Anstieg eines Neurotransmitters namens Acetylcholin.
Pfefferminze
Wie Rosmarin verbessert Pfefferminzöl nachweislich das Gedächtnis und die kognitiven Funktionen. In einer Studie wurde festgestellt, dass Pfefferminzöl das Gedächtnis verbessert, die Aufmerksamkeit steigert und die Leistung steigert.
Zitrone
Zitronen gehören zu den beliebtesten Früchten der Welt und das aus ihrer Schale gewonnene ätherische Öl ist für seine zahlreichen gesundheitsfördernden Eigenschaften bekannt.
Zusätzlich zu seiner Fähigkeit, Ihre Stimmung zu heben und zu verbessern, kann die Wirkung von Zitronenöl auch zur Verbesserung der allgemeinen Aufmerksamkeit und Konzentration beitragen.
Zwei kleine Studien aus den Jahren 2006 und 2009 untermauerten diese Behauptungen. Die Forscher fanden heraus, dass das Inhalieren des Öls zu einer Verbesserung der kognitiven Funktion beiträgt. Siehe auch: Die Auswirkungen olfaktorischer Reize auf die schulische Leistung von Burhan Akpinar.
Unser persönliches Fazit
Aromatherapie ist ein wirksames und natürliches Mittel, das bei ADHS und Schlafstörungen helfen kann. Mit der richtigen Kombination ätherischer Öle kann Stress abgebaut, die Schlafqualität verbessert und die Konzentration gesteigert werden. Probieren Sie unsere Aroma-Inhalationsstifte mit 100 % natürlichen ätherischen Ölen und entdecken Sie, wie diese natürlichen Düfte Ihr Wohlbefinden steigern können!
Können ätherische Öle eine medizinische Behandlung bei ADHS ersetzen?
Ätherische Öle sollten als ergänzender Ansatz betrachtet werden. Konsultieren Sie medizinisches Fachpersonal für einen umfassenden Behandlungsplan zur ADHS-Behandlung.
Die meisten dieser Öle gelten als sicher. Wenn Ihr Kind jedoch schweres Asthma oder Allergien hat, sollten Sie zuerst mit dem Arzt/ Ärztin Ihres Kindes sprechen.
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Von der Aromaakademie
Ätherische Öle sind natürliche Extrakte aus Pflanzen, die in der Aromatherapie verwendet werden. Einige Eltern interessieren sich für ätherische Öle als mögliche Unterstützung für Kinder mit ADHS. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die wissenschaftliche Forschung zu diesem Thema begrenzt ist.
Einige ätherische Öle, die für Kinder mit ADHS in Betracht gezogen werden, sind:
- Römische Kamille: Wirkt beruhigend.
- Lavendel: Wirkt beruhigend und kann Angst reduzieren.
- Mandarine: Wirkt beruhigend, besonders in Kombination mit Lavendel.
- Ylang Ylang: Kann beruhigend wirken.
- Vetiver: Kann beruhigend wirken und die Konzentration fördern.
- Weihrauch: Kann das Immunsystem unterstützen.
- Patchouli: Kann das Nervensystem beruhigen.
Sicherheitshinweise
Ätherische Öle sollten niemals oral eingenommen werden, da einige giftig sein können. Verwenden Sie ätherische Öle nur zum Inhalieren oder Auftragen auf die Haut.
Verdünnen Sie ätherische Öle immer vor der Anwendung, da sie Hautreizungen verursachen können. Eine 2-prozentige Verdünnung ist für Erwachsene üblich, für Kinder sollte sie auf 1 Prozent reduziert werden.
Mögliche Nebenwirkungen sind Hautreizungen, die sich als schmerzhafte Ausschläge und Flecken äußern können. Einige Öle können bei Sonneneinstrahlung Hautreaktionen verursachen. Andere können schwere Reaktionen der Schleimhäute hervorrufen.
Bei der Behandlung von Kindern ist Vorsicht geboten. Konsultieren Sie immer einen Arzt und einen ausgebildeten Aromatherapeuten, da Kinder empfindlicher auf die Auswirkungen ätherischer Öle reagieren können als Erwachsene.
Es gibt viele Informationen über ätherische Öle im Internet. Seien Sie jedoch vorsichtig und verlassen Sie sich auf vertrauenswürdige Quellen.
Ätherische Öle sind kein Allheilmittel, aber sie können eine beruhigende Wirkung haben und die Konzentration verbessern.
Es ist wichtig, dass Eltern, die ätherische Öle für ihre Kinder mit ADHS in Betracht ziehen, sich gründlich informieren und die Sicherheitshinweise beachten.