Und was, wenn nicht alles ganz rund läuft?  Psychische Belastung und schnelle Hilfe mit systemischer Kurzzeitintervention in Koblenz

Und was, wenn nicht alles ganz rund läuft? Psychische Belastung und schnelle Hilfe mit systemischer Kurzzeitintervention in Koblenz

Wenn die Seele leidet und einen quält – dann hilft eine Sache ganz besonders

Noch immer ist es ein Tabuthema, obwohl die Wörter „Nervenzusammenbruch“ „Überlastung“ und „Burnout“ schon fast zu unserem Alltag gehören. Von Angststörungen bis Depressionen, von Burn-out bis Sucht: Psychische Leiden sind weiterhin stark auf dem Vormarsch. Fachleute führen die dramatische Entwicklung auf die Überforderungen und Überlastungen des modernen Lebens zurück. Wenn die Seele nicht mehr mithalten kann, sendet sie Warnsignale wie – z. B. mit Gereiztheit, Erschöpfung, Antriebslosigkeit, aber auch mit körperlichen Beschwerden wie Schmerzen oder Atemnot. Psychische Erkrankungen können sich auf vielfältige Art und Weise äußern. Nicht zuletzt deshalb werden sie oft viel zu spät erkannt und richtig behandelt.

 

Psychische Belastung und schnelle Hilfe mit systemischer Kurzzeitintervention in Koblenz

 

Wann spricht man von einer Störung?

Von einer psychischen Störung oder Erkrankung spricht man, wenn die normale Funktionsfähigkeit  des menschlichen  Erlebens  und  Verhaltens  beeinträchtigt  ist  und  sich  dies  in  emotionalen,  kognitiven,  interpersonalen,  Verhaltens- und oder körperlichen Beeinträchtigungen äußert.

Psychische Erkrankungen haben meist mehr als eine Ursache, sind oft eine Folge komplexer Wechselwirkungen zwischen genetischen und umweltbedingten Faktoren.

Die Abgrenzung gegenüber neurologischen Erkrankungen ist oft unscharf, was nicht überrascht, da psychische wie neurologische Erkrankungen auf Störungen der Funktionen des zentralen Nervensystems zurückgehen.

Manchmal wirkt die Seele so, als würde sie alles Mögliche willkürlich machen. Aber eigentlich macht sie nur, was sie gelernt hat. Manchmal schickt der Schmerz uns auf eine Reise: die Reise zu uns selbst und all dem, vor dem wir am liebsten die Augen verschließen würden.

Aber die Seele wird immer wieder an uns rütteln. Sie wird versuchen, uns zu zwingen, sie ernst zu nehmen und sich ihr zu widmen – manchmal durch seelisches Leid, manchmal durch körperliches, manchmal durch beides. 80 Prozent der Bevölkerung haben zumindest zeitweise eines der oben genannten Symptome. Frauen sind doppelt so häufig betroffen wie Männer. In der Regel gehen die Beschwerden nach einer Zeit von selbst weg, oder sie werden vom Betroffenen nicht sonderlich beachtet. Bei manchen Menschen halten die Beschwerden allerdings über einen längeren Zeitraum an und können den Alltag der Betroffenen erheblich beeinträchtigen. Dann heißt es Hilfe in Anspruch nehmen, und zwar schnell.

Die Evolution hat sich extra die Mühe macht und sich eine Funktionseinheit ausgedacht, die unserer Seele einflüstert: „Suche und widme dich den Dingen, die dich verletzen“, dann ist das mehr als ein Wink mit dem Zaunpfahl.

Am besten nehmen Sie per Mail Kontakt auf, um einen ersten Termin auszumachen.  Hier können Sie kurz Ihr Anliegen schildern und alles Weitere besprechen.

Wenn Sie zeitnah keinen Termin für eine erste Sprechstunde finden, können Sie sich auch direkt an die Terminservicestellen (TSS) – Telefon: 116117 – Ihrer Kassenärztlichen Vereinigung wenden.

Anfragen bitte nur per Mail an: beratung.coaching.koblenz@gmail.com

 

Dr. Cornelia Oestereich: Systemische Therapie ist nachhaltig auf youtube

BGM – Betriebliches Gesundheitsmanagement – Corona-Krise und Burnout-Gefahr – Lösungen im BGM

BGM – Betriebliches Gesundheitsmanagement – Corona-Krise und Burnout-Gefahr – Lösungen im BGM

BGM – Analyse, Maßnahmen & Erfolgskontrolle – Alles aus einer Hand

Durch Covid-19 kam es vor allem in der Arbeitswelt zu Verunsicherung und einer Umstellung des Arbeitsalltags. Das hat gravierende Auswirkungen auf die Gesundheit. Depressionen, Burnout und Angstzustände haben infolge der Coronakrise stark zugenommen und auch nicht vor jenen Halt gemacht, die Stress an sich gewohnt sind.

Das Gefühl, ausgebrannt zu sein, kommt in der Corona-Krise schneller als unter „normalen Umständen. Am Anfang will man es nicht wahrhaben und versucht sich selbst zu beruhigen und sich immer wieder einzureden das alles schon wieder irgendwie wird.

Die ersten Krankheitssymptome bei einem Burnout sind: Depressive Zustände, Angstreaktionen, Schlafstörungen, Bluthochdruck, Schmerzen am Bewegungsapparat, Muskelverspannung, Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Herz- und Kreislaufstörungen, Infektanfälligkeit, Erschöpfung. Gefühle von Versagen, Perspektivlosigkeit, Schuld, Sinnlosigkeit, Konzentrationsstörungen, Unzufriedenheit, Antriebslosigkeit, Leistungsminderung, Resignation, Wut, Kränkung und Aggression. Diese Krankheitssymptome weisen darauf hin, dass beim Burnout die seelischen und körperlichen Bewältigungsmechanismen erschöpft und überwältigt sind. Nicht selten mündet der Zustand in Arbeitsunfähigkeit. Die Krankschreibung verschafft vorübergehend Erleichterung, löst aber oft das eigentliche Problem nicht.
Das Gefühl tiefer Erschöpfung ist typisch für eine Depression. Drei Kernsymptome sind Niedergeschlagenheit, mangelnder Antrieb und Interessenverlust, was auch bei fortgeschrittenem Burnout auftreten kann. Gerade berufstätige suchen jetzt in Zeiten von Corona vermehrt Psychologen sowie Stress- und Burnout-Coaches auf. Aber auch Personaler und die Krankenkassen selbst bieten ihre Hilfe an. Burnout kann man nicht mal schnell mit ein paar Tabletten bekämpfen. Wer Burnout hat, hat es lange, denn es sitzt tief und lähmt einen. Kleinste Dinge des Alltags werden zu großen Hürden und Aufgaben. Man muss geistig und körperlich an sich arbeiten und sich wiederaufbauen.

 

BGM Betriebliches Gesundheitsmanagement Corona-Krise und Burnout-Gefahr - Lösungen im BGM Resilienz

 

Burnout und Home-Office

Burnout im Home Office ist immer eine Gefahr. Doch besonders in der Corona-Krise können Lockdown, enge Räume und Sorgen um die Zukunft das Phänomen verstärken. Wir erklären, warum das so ist und was Führungskräfte tun können, um ihre Mitarbeiter zu schützen.
Hinzu kommt die generelle Sorge, um die Gesundheit, die Familie und die Zukunft. Schließlich fragen sich auch viele, was eigentlich mit ihrem Job nach Corona wird. Daraus ergibt sich aber auch ein gefährlicher Teufelskreis.
Um diesen Sorgen zu entkommen und sich abzulenken, stürzen sich viele derzeit in ihre Arbeit. Das ist für viele der einzige Bereich, den sie im aktuellen Chaos und bei all der Unsicherheit um die Zukunft noch voll im Griff haben.
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat diesen Punkt daher explizit in den SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards (https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Schwerpunkte/sars-cov-2-arbeitsschutzstandard.pdf?__blob=publicationFile&v=1 ) verankert.
Wir bieten während der Corona-Pandemie digital unterstützte im BGM an. Fast alle Weiterbildungen, die nicht zwingend einen Präsenzunterricht voraussetzen, sind in digitaler Form möglich.

  • BGM – Onlineseminare während der Corona-Krise:
  • Resilienz – „Das Immunsystem der Seele Stärken“
  • LOOVANZ – Resilienz Training
  • TEK Training – Training emotionaler Kompetenzen
  • Powernapping
  • Achtsamkeit
  • Stressmanagement
  • Grundlagen des Mentalen Trainings
  • Atem Training und Atem Meditation
  • Mentale Entspannungstechniken
  • Kurzentspannungsmethoden
  • Meditation im Büro und Home-Office
  • Die 6-Minuten-Pause
  • Techniken der Autosuggestion
  • Positives Denken und Stressbewältigung
  • Palliativ-regeneratives Stressmanagement (emotionsorientiertes Stressmanagement)
  • Burnout-Prophylaxe

Alle diese Module enthalten wertvolle Ansätze zum Stressmanagement und der Frage, wie sich bestimmter Stress vermeiden und mit unvermeidbarem Stress gesund umgegangen werden kann.
Gerne beraten wir Sie hierzu und bieten Unterstützung an und werden Ihnen und Ihren Mitarbeitern als stabilisierender Wegbegleiter zur Seite stehen.

BGM – Analyse, Maßnahmen & Erfolgskontrolle – Alles aus einer Hand

Die richtige Analyse als Basis für erfolgreiche Maßnahmen
Die Voraussetzung wirksamer Verhältnisprävention ist es, Risiken und Gestaltungsmöglichkeiten überhaupt zu erkennen und beurteilen zu können. Starten Sie daher mit einer geeigneten Analyse oder einem Screening. Das spart Ihrem Unternehmen Zeit und Geld.

Anfragen bitte per Mail an: beratung.coaching.koblenz@gmail.com

 

Erklärfilm Betriebliches Gesundheitsmanagement

Betriebliches Gesundheitsmanagement ist ein wichtiger Baustein der Unternehmensführung. Erfahren Sie mehr zum Thema in unserem Erklärfilm. Infos auch unter: www.ihk-koeln.de/bgm

 

Wie man richtig lobt? – Wie wirkt Lob im Gehirn? – Wie Lob die Kinder formt

Wie man richtig lobt? – Wie wirkt Lob im Gehirn? – Wie Lob die Kinder formt

Lob freut Kinder genauso wie Erwachsene, es macht stolz und spornt an. Aber gerade bei Kindern kommt es darauf an, wie gelobt wird. Es gibt da feine Unterschiede.

Lob kann elterliche Freude, pädagogische Anerkennung, Wertschätzung und Stolz vermitteln – vorausgesetzt, es ist ehrlich gemeint und erfolgt nicht mechanisch. Ist Lob mühelos zu erhalten, motiviere es nicht mehr. Lob, eingesetzt wie eine Gießkanne, stumpfe das Dopamin-Belohnungssystem im Gehirn ab.

Lob sollte eine Motivation sein.

Motivation ist die treibende Kraft, die uns Menschen zu zielgerichtetem Verhalten veranlasst, kann viele verschiedene Intentionen haben. Oft geht es um das Befriedigen grundlegender Bedürfnisse, etwa von Hunger oder Durst, oder lebenswichtige Entscheidungen wie Kampf oder Flucht angesichts einer Gefahr. In der modernen Gesellschaft jedoch sind diese entwicklungsgeschichtlich alten, dem nackten Überleben dienenden Motivatoren eher sekundär.

Verantwortlich für diese positive, leistungsbereite Stimmung ist das mesolimbische System in unserem Gehirn, ein Schaltkreis, dessen Ursprung im ventralen Tegmentum im vorderen Teil des Mittelhirns liegt. Die Neurone des ventralen Tegmentums innervieren das limbische System über den Nucleus accumbens, die Amygdala und den Hippocampus und strahlen bis in die Großhirnrinde aus. Sie schütten den Neurotransmitter Dopamin aus, der vermutlich die Anreizmotivation fördert und uns so zu immer neuen Leistungen anspornt – nach dem Motto: schneller, höher, weiter.

Die Art und Weise wie ein Kind gelobt wird, trägt ganz entscheidend zu seiner Entwicklung bei. Lob kann ein Kind zu einem selbstbewussten, aber auch selbstkritischen, neugierigen, fleißigen und vor allem glücklichen Menschen machen, der spürt, dass er um seiner selbst willen geliebt wird – und nicht für etwas, das er tut. Lob kann aber genauso auch demotivieren, Ängste und Sorgen schüren, Unehrlichkeit fördern und einen Menschen hervorbringen, der sein Leben lang nach Halt und Anerkennung in der Welt sucht.

Im Umgang mit Kindern ist es sehr wichtig, sich der Wirkung seiner Worte (Lob) bewusst zu sein. Wir Eltern wissen zwar, dass wir unsere Kinder bedingungslos lieben – unsere Kinder wissen das aber nicht automatisch. Sie müssen sich rückversichern, genau beobachten, wie wir uns verhalten und gut zuhören, wenn wir mit ihnen sprechen. Und das tun sie – aufmerksamer als vielen bewusst ist.

Der Schlüssel zu einer glücklichen Kindheit lässt sich auf eine einfache Formel herunterbrechen: Nur ein Kind, das bedingungslos geliebt wird – und nicht, weil es ein bestimmtes Verhalten zeigt – kann sein volles Potenzial entfalten und selbstbewusst und zufrieden durchs Leben gehen.

Was das mit dem richtigen Lob zu tun hat?

Es gibt ganz wenige Kinder auf der Welt, die das Glück hatten, um ihrer selbst willen geliebt zu werden. Und diese Kinder zeichnen sich alle dadurch aus, dass sie sich nicht anstrengen müssen in der Welt, um Bedeutsamkeit zu erlangen.

Anstrengung – das ist hier das Schlüsselwort. Kinder wollen um jeden Preis von ihren Eltern gesehen werden. Sie würden alles tun, um ihnen zu gefallen. Sie verbiegen sich sogar richtig, um die ersehnte Anerkennung zu bekommen. Und deshalb ist es so wichtig, Worte mit Bedacht zu wählen. Das gilt ganz besonders für den richtigen Umgang mit Lob.

Auch positive Bewertungen können ein Kind verletzen.

Kinder durchschauen Schmeicheleien

Kinder brauchen Zeit, Zuwendung und Zärtlichkeit. Wenn die Eltern viel streiten und an ihren Kindern herummeckern, verpufften lobende Aussagen, weil einfach die emotionale Grundlage nicht stimme.

Auch Lob als Methode, um „erwünschtes Verhalten zu provozieren“ funktioniere auf Dauer nicht, denn Schmeichelei ist leicht durchschaubar. Die Kunst des richtigen Lobens spielt hier eine wichtige Rolle. Gerade pädagogisch bemühte Eltern, wollten alles richtig machen und lobten deshalb ohne Unterlass. Sie hebt die Stimme: „Oh, mein Kleiner, du malst ja wie ein kleiner Picasso! Diese Verzückung wirkt künstlich und übertrieben. Lob sollte aber aufrichtig und realistisch sein, beschreibend und differenziert, Tonfall und Körpersprache sind dabei wichtig und wesentlich.

Wie Lob ich richtig?

Wertschätzung ist nicht gleich Anerkennung ist nicht gleich Lob

Was vielen nicht klar ist: Wertschätzung, Anerkennung und Lob lassen sich nicht in einen Topf werfen. Sie sind keine Synonyme, haben nicht den gleichen Effekt und beschreiben grundsätzlich unterschiedliche Konzepte im Umgang mit anderen.

Loben heißt auch immer ein bisschen: ich weiß es besser als du, deshalb darf ich dich bewerten. Ehrliches Interesse hingegen bringt uns auf Augenhöhe: „Da ist ja ganz viel Grün in deinem Bild, magst du gerne die Farbe Grün?“, „Oh, so ein buntes Bild hast du gemalt! Willst du mir etwas darüber erzählen?“ „Hey, du bist ja ganz allein da hochgeklettert! Wie ist es denn da oben so? Kannst du die Wolken anfassen?“ „Du hast deine Schokolade mit deinem Bruder geteilt! Er hat sich richtig gefreut, hast du das gesehen?“ „Ihr habt euch abgewechselt! Ich freue mich so, dass ihr eine Lösung gefunden habt!“

Das stärkt das Selbstwertgefühl Ihres Kindes, ganz ohne Gefahr zu laufen, bloß sein Ego aufzublasen. So kann man sein Kind motivieren, ohne zu riskieren, dass es sich nur noch auf seinen Lorbeeren ausruht. Und ich kann ihm vermitteln, was ich gut und richtig finde, ohne es zu manipulieren.

Um das auszuprobieren, muss man nicht gleich das Loben komplett streichen. Aber wenn wir uns einfach etwas öfter statt mit Manipulation und Routine, ehrlich auf Augenhöhe begegnen, verändert das unsere Beziehung zu unseren Kindern für immer.

Loben und gelebte Wertschätzung ist die wichtigste Voraussetzung für die Entwicklung einer Vertrauensbasis zwischen Kindern und Eltern. Loben und Wertschätzung macht uns gesund, glücklich und lässt Kinder erfolgreiche Erwachsene werden. 😊

Weitere Informationen und Fragen unter: www.kinder-jugend-coach.de

oder per Mail an: beratung.coaching.koblenz@gmail.com

 

 

Betriebliches Gesundheitsmanagement – BGM

Betriebliches Gesundheitsmanagement – BGM

Nie war das Thema Gesundheit und da im speziellen die psychische Gesundheit in Wirtschaft und Politik so präsent wie heute und das nicht erst seit Corona, nie mussten sich Arbeitgeber so intensiv mit dem Thema Gesundheitsschutz beschäftigen und nie war der Einfluss eines effektiven Gesundheitsschutzes auf den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen so evident wie heute.
Stress führt nicht nur zu längeren Krankheitszeiten, sondern manchmal sogar bis zum Tod. Ein gut organisiertes Gesundheits-Management kann darum Leben retten.

 

Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM Powernapping

 

Psychische Gesundheit

Psychische Gesundheit ist die Kraft, die es einem Individuum ermöglicht, seine vollen Fähigkeiten auszuschöpfen und einen sinnvollen Beitrag zur Gemeinschaft (Familie, soziale Beziehungen, Beruf)

Maßnahmen im Bereich psychische Gesundheit und Entspannung sind:

  • Durchführung einer psychischen Gefährdungsbeurteilung (Gesetzliche Vorgabe)
  • Bereitstellung von Informationsmaterialien
  • Aktions- und Gesundheitstage, z.B. zur Burn-Out-Prävention – Powernapping und Resilienz-Training
  • Einsatz externer Mitarbeiterberatung
  • Angebote zur Stressprävention zum Beispiel durch Achtsamkeit/mbsr
  • Meditation -und Yogakurse oder PEP
  • Digitale Entspannungsangebote
  • Vermeidung von Überbelastungen

Für jedes Unternehmen sollte eine Individualisierung der Gesundheits-Programme an erster Stelle stehen:

Welche Angebote für welches Unternehmen Sinn machen, abhängig von Unternehmensstruktur, Marktsituation, Kultur oder aber Mitarbeiterzusammensetzung, sowie welche BGM-Maßnahmen welchen Beschäftigten angeboten werden:

So benötigen junge Nachwuchskräfte beispielsweise andere Angebote als ältere Arbeitnehmer; Mitarbeiter, die Doppelbelastungen haben aufgrund von Pflege oder Erziehung anderen Unterstützungsbedarf, als ein Beschäftigter, der aufgrund der beruflichen Situation alleine in eine neue Umgebung gezogen ist.
Mitarbeiter/Schichtarbeiter mit wechselnder Arbeits- Tages- und gegebenenfalls auch verändertem Schlafrhythmus brauchen extra abgestimmte Präventionsmaßnahmen. Zudem gibt es eine erhöhte Unfallneigung, welche zu Verletzungen oder schwerwiegenden Schäden führen können.
Die Auswirkungen der Schichtarbeit lassen sich zwar nicht komplett beseitigen aber auf jeden Fall positiv beeinflussen durch Schlaf & schlaffördernde Maßnahmen.

Gemeinschaft und Resilienz, das beweist die Pandemie deutlich, sind essenziell für unsere psychische Gesundheit. Deswegen ist es umso wichtiger, diese zu stärken und uns dabei gegenseitig zu unterstützen.

Fragen bitte per Mail an: beratung.coaching.koblenz@gmail.com

 

Betriebliches Gesundheitsmanagement: Fit in 12 Minuten – Franchise Me | Welt der Wunder – youtube

 

Ikigai – Mit der japanischen Philosophie den Sinn des Lebens finden – Ikigai Coaching Koblenz

Ikigai – Mit der japanischen Philosophie den Sinn des Lebens finden – Ikigai Coaching Koblenz

Wie du deinen Lebenssinn findest

Ikigai bringt das, was du kannst, willst und wichtig findest in Einklang mit der Welt.

Jeder von uns verbringt sein ganzes Leben damit, Glück und die perfekte Lebensbalance zu erreichen, um uns erfüllt zu leben. Was ist der Schlüssel zu einem vollen und erfüllten Leben? In Japan ist ein Konzept namens Ikigai von zentraler Bedeutung, um die Zufriedenheit und den Sinn eines Menschen im Leben zu finden. Tatsächlich bedeutet Ikigai „Grund zum Sein“.

Ikigai (生 き 甲 斐, ausgesprochen) (ee-kee-gah-ee). Gemäß der japanischen Kultur haben wir alle einen Ikigai, einen „Grund zum Sein“ oder einen „Weg zur Lebenserfüllung“. Japan ist bekannt für seine Lebenspraktiken, die zu einer Langlebigkeit seiner Bevölkerung führen und ein durchschnittliches Leben von 83,7 Jahren erreichen. Frühere Studien haben gezeigt, dass die Langlebigkeit Japans eng mit den Ernährungspraktiken zusammenhängt. Neue Studien zur japanischen Philosophie haben die Lebenserfüllung durch Ikigai als Schlüsselkomponente für die Langlebigkeit gezeigt. Es scheint, als gäbe es im Leben mehr als nur Essen.

Ikigai besteht aus vier verschiedenen Themen. Schritt für Schritt kristallisiert sich Dein persönlicher Ikigai heraus. Dies ist nicht sofort und unter keinen Umständen unter Druck möglich. Mit 4 Fragen kannst auch Du deine Reise beginnen, um Deinen persönlichen Ikigai herauszufinden und die japanische Philosophie der Lebenserfüllung zu praktizieren.

Interessanterweise ist Ikigai sicherlich nicht nur an die finanzielle Situation gebunden. Es geht mehr darum, was ein Lächeln auf Deinem Gesicht zaubert, wenn Du morgens aufwachst und motiviert bleibst. Das Finden Deines Ikigai kann ein langer Prozess sein, der eine tiefe Reflexion Deiner Wünsche und Bedürfnisse in allen Bereichen Deines Lebens erfordert. Kurz gesagt, Du findest die Antwort auf die Frage:

Was soll ich mit meinem Leben anfangen?

In unseren Ikigai Kursen, Seminaren und Einzelsettings, erfährst Du mehr über die japanische Philosophie Ikigai und vor allem darüber, wie Du unabhängig von Deinen persönlichen Umständen ein freudiges und erfülltes Leben führen kannst.

In unseren Kursen werden wir Dir vermitteln, was Ikigai ist, warum Du es lernen und verfolgen solltest und wie du Deinen Ikigai entdecken kannst. Am Ende bist Du in einer sehr guten Position, um Deinen Ikigai auf dem Weg zu einem Leben voller Freude und Erfüllung zu entdecken und zu verfolgen.

Was soll ich mit meinem Leben anfangen?“

Es ist eine Frage, mit der viele von uns ihr ganzes Leben lang zu kämpfen haben. Während manche Menschen schon früh einen Ruf zu einem bestimmten Beruf oder einer bestimmten Leidenschaft verspüren, verbringt die Mehrheit einen Großteil ihres Lebens damit, herauszufinden, was sie wirklich glücklich macht.

In der japanischen Kultur gliedert sich Ikigai in verschiedene Bereiche:

  • Was du liebst / Was du gut kannst (Leidenschaft und Mission)
  • Was du gut kannst/ Was du gerne machst (Leidenschaft und Beruf)
  • Womit du Geld verdienst (Beruf und Berufung)
  • Was du glaubst, was die Welt braucht (Mission und Berufung)

Die Verfolgung Ihres Ikigai ist eine Herausforderung und erfordert Engagement, sollte aber auch Ihr Wohlbefinden fördern und positive Beziehungen fördern. Wo soll ich anfangen? Stellen Sie sich Fragen, so wie Sie es tun würden, wenn Sie Ihre Karriere wechseln würden.

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Beginne mit den grundlegenden Fragen, die im Ikigai-Diagramm aufgeführt sind, und vertiefe Dich dann speziell von dort aus mit jeder weiteren Frage. Denke daran, dass Ikigai nicht über Nacht erreicht wird und nicht dazu gedacht ist, Dein Leben übermäßig zu belasten. Es sollte Dich daran erinnern, dass es mehr als nur einen Lebensbereich gibt, der berücksichtigt werden muss, um ein Glücklicher und zufriedener Mensch zu sein.

Was bringt Dir Dein Ikigai?

Dein Ikigai ist Dein Warum – dass, wofür es sich für Dich zu leben lohnt, das was Dich antreibt. Zu wissen, warum ich etwas tue oder auch warum ich etwas lassen sollte. Dein Ikigai zu finden, hilft Dir einfach, Dich ein Stück besser kennenzulernen.

Das Leben ist zu kurz, Du kannst Dein Leben nicht für eine gewisse Zeit beiseitelegen, aber denke daran, dich von Zeit zu Zeit zu reflektieren, um sicherzustellen, dass du Dich nicht aus den Augen verlierst und dich fragst, wer Du überhaupt bist, was Du willst und was dich glücklich macht.

Du willst mehr erfahren über Ikigai oder hättest gerne jemanden der dir durch diesen Prozess hilft? Dann los und schreibe uns eine E-Mail an: beratung.coaching.koblenz@gmail.com

 

Emotionsorientierte Erziehung für Kinder und Jugendliche – Elternsprechstunden Koblenz

Emotionsorientierte Erziehung für Kinder und Jugendliche – Elternsprechstunden Koblenz

Sozialkompetenz und emotionale Kompetenz

Ein Kind großzuziehen ist nicht einfach. Als Eltern denken wir oft darüber nach, was wir für unsere Kinder wohl das Beste ist, aber wir machen uns selten Sorgen darüber, was unsere Kinder wollen.
Wir gehen davon aus, dass wir mehr wissen als unsere Kinder und unsere Entscheidungen immer das Nonplusultra sind. Aber wenn wir genau zuhören, was sie wollen, werden wir feststellen, dass manchmal Dinge, die unsere Kinder wirklich wollen, etwas ist, was wir tun sollten.
Er ist im Alter von 8 bis 12 Jahren, lernen Kinder den Umgang mit negativen Emotionen und die Fähigkeit, gemischte Emotionen zu verstehen. Kinder erlernen im Umgang mit wichtigen Bezugspersonen neue verbale Strategien, um negative Emotionen auszudrücken. Sie wenden, entsprechend der Situation, problemorientierte oder emotionsorientierte Bewältigungsstrategien an. Der Erwerb selbstregulatorischer Strategien im Umgang mit eigenen negativen Emotionen ist besonders wichtig für prosoziales Verhalten. Wird ein Kind bei Konfrontation mit dem Kummer einer anderen Person von seinen eigenen negativen Emotionen überwältigt, beschäftigt es sich hauptsächlich mit der Bewältigung der eigenen negativen Emotionen anstatt prosozial aktiv zu sein.
Um Emotionen besser zu verstehen können sich Kinder im Schulalter bereits auf ihre inneren Zustände beziehen, dies gelingt jüngeren Kindern noch nicht, den ca. ab dem 8 Lebensjahr erkennen Kinder, dass man mehrere Emotionen unterschiedlicher Stärke und Valenz gleichzeitig fühlen kann. Eine gut entwickelte emotionale Selbststeuerung bewirkt, dass Kinder ein Gefühl der emotionalen Selbstwirksamkeit erlangen.

 

Emotionsorientierte Erziehung für Kinder und Jugendliche - Elternsprechstunden Koblenz
Was aber tun, wenn die Emotionale reife fehlt?

Damit gemeint, ist zum Beispiel die Fähigkeit mit anderen mitzufühlen oder auch Schwächere zu beschützen. Gestiegen ist hingegen die soziale Intelligenz. Kindern wissen heute viel früher, was sie wollen und wie sie es bekommen. Fragt sich was hier Zielführender ist?

Die eigenen Gefühle verstehen, sie anderen erklären, Strategien entwickeln, wie negative Emotionen überwunden werden können, sich in andere hineinversetzen können und deren Gefühlslage richtig deuten.
All diese Fähigkeiten müssen Kinder erst lernen, um „emotional kompetent“ durch Leben gehen zu können. Emotionale Kompetenz ist die Fähigkeit mit eigenen und fremden Gefühlen konstruktiv umgehen zu können. Wer über diese Fähigkeit verfügt, hat in der Regel ein gesundes Selbstbewusstsein entwickelt, verfügt über viele Strategien, mit Frust und Niederlagen umzugehen und ist in der Lage, Beziehungen und Bindungen einzugehen. Aus diesem Grund ist die emotionale Entwicklung eng verknüpft der sozialen Entwicklung eines Kindes. Sozialkompetenz und emotionale Kompetenz bedingen sich gegenseitig und bauen aufeinander auf.
Um die emotionale Entwicklung aus pädagogisch-psychologischer Sicht besser nachvollziehen zu können, sollen nachfolgend die wichtigsten Fachbegriffe kurz erläutert werden.

  • Emotionsausdruck: Die Fähigkeit, eigene Emotionen verbal oder nonverbal zu zeigen
  • Emotionsverständnis: Die Fähigkeit, eigene und fremde Gefühle zu verstehen und zu interpretieren
  • Emotionsregulation: Die Fähigkeit, mit eigenen Gefühlen abhängig von der jeweiligen Situation konstruktiv umzugehen
  • Empathie: Die Fähigkeit, sich in den emotionalen Zustand eines anderen Menschen hineinversetzen zu können und durch soziale Interaktion auf diesen Zustand (angemessen) reagieren zu können
  • soziale Kompetenz: Die Summe aller benötigen Fähigkeiten, um mit eigenen und fremden Emotionen angemessen umgehen zu können

Sie wollen die emotionale Entwicklung ihres Kindes unterstützen?

Um emotionale Kompetenz zu erlangen brauchen Kinder die Unterstützung der Eltern.

In unsere Elternsprechstunden vermitteln wir Methoden, wie Sie zum Beispiel innerhalb der Familie, eine konstruktive Auseinandersetzung mit Gefühlen fördern können.

  • Wie werde ich meinem Kind gegenüber einem Vorbild?
  • Wie schaffe ich ein positives Familienklima?
  • Wie spreche ich altersgerecht über Gefühle mit meinem Kind/Kindern – egal ob positiv oder negativ
  • Angst, Wut und Traurigkeit sind Emotionen, die offen gezeigt werden dürfen
  • Wie vermeide ich es die Gefühle meines Kindes herunterzuspielen? „Stelle dich nicht so an, ist doch nichts passiert usw.“
  • Wie gehe ich bei eigener Überforderung mit meinem Kind um?
  • Was tun, wenn das Kind mit den eigenen Emotionen überfordert ist?
  • Wie schule ich die Selbstwahrnehmung und was mache ich, um die Emotionsregulation zu fördern?
  • Wie kann ich mein Kind unterstützen zum Thema Fremdwahrnehmung?
  • Viele Studien haben gezeigt, dass Jungen mehr Hilfestellungen benötigen, Emotionen angemessen zu äußern, während Mädchen eher körperliche Zuwendung und Ablenkung brauchen.
  • Was bedeutet Emotionsregulation?

Bei weiteren Fragen (gerne im Einzelsetting) bitte eine Mail an: beratung.coaching.koblenz@gmail.com

Schauen Sie auch gerne mal hier vorbei: kinder-jugend-coach-Koblenz-Lerncoaching – www.kinder-jugend-coach.de